Sieg Nummer 5 im Visier und die letzte Möglichkeit sich für die DRZ Fahrt anzumelden

Das Auswärtsspiel in Genf war etwas symbolisch für die aktuelle Verfassung der Zürcher. Trotz einer eher durchzogenen Leistung, einem abgegebenen Vorsprung und einem Torhüterwechsel durfte das Team von Marc Crawford am gestrigen Abend als Sieger vom Eis gehen. Nilsson und Cunti zauberten zwar für einmal nicht so, wie man es sich von ihnen mittlerweile gewöhnt waren, aber die individuelle Klasse setzte sich am Ende dennoch durch.

Die Revanche innert 48 Stunden
Morgen Abend im Hallenstadion hat Genf-Servette die Chance, die Niederlage von gestern Abend sofort wieder vergessen zu mache. Es folgt die zweite Direktbegegnung innert zwei Tagen, aber eigentlich müsste der ZSC auch diese Partie gewinnen, nicht nur weil sie besser in Form sind.

Beim ZSC stimmt aktuell nicht nur die Form, sondern auch der oft genannte Teamspirit. Für einmal scheint sich der ZSC vom Strich fern zu halten und so kann er aktuell doch eher eine ruhige „Kugel“ schieben. Verfehlt eine Angriffsformation der Zürcher seine Wirkung, dann steht dahinter bereits eine zweite bereit, die deren Part übernimmt. Zurzeit haben Edgar Salis und die Fans der Zürcher wenig Kummer um das Team, ob es nur ein Formhoch ist oder doch die absolute Klasse der Mannschaft, dies wird sich aber erst in den Playoffs definitiv zeigen müssen.

Ein gesundes Selbstvertrauen aber hat das Team aktuell sicher und dies ist wohl ein wichtiger Schlüssel für die Sigesserie, die morgen hoffentlich auf fünf Partien ausgebaut wird.

Letzte Chance um sich Tickets zu ergattern
Morgen Abend könnt ihr Euch zudem zum letzten Mal Tickets für den kommenden Samstag ergattern, die Extrafahrt – organisiert durch den DRZ – führt uns dieses Jahr nach Biel. Kommt also alle an den DRZ-Stand und kauft noch ein Ticket!
Weitere Infos dazu hier:
http://www.zscblog.ch/2013/11/03/drz-extrazug-nach-biel-am-samstag-7-dezember-2013/

 

Biel und Fribourg stehen am Wochenende an

Der strenge Oktober nimmt nun für den ZSC jetzt erst richtig Fahrt auf, zuerst folgen am Wochenende die beiden Gegner Biel (Freitag) und Fribourg (Samstag), dann in der nächsten Woche geht es mit einer Playoffwoche (Dienstag, Donnerstag und Sonntag) weiter. Drei Heimspiele in Serie, die aufgrund des belegten Hallenstadions zu Stande kamen. Irgendwie schon traurig eine solche Situation.

Positives gibt es dagegen von der Verletzungsfront, gut möglich, dass Robert Nilsson dieses Wochenende bereits seinen ersten Ernstkampf im Zürcher Dress absolviert.

Berra fehlt an allen Ecken und Enden
Nachdem Reto Berra die Seeländer in der Sommerpause verlassen hat und mit Lukas Meili ein talentierter, aber unerfahrener in seine Fussstapfen treten sollte, war der sportliche Rückschritt zu erwarten. Die ersten 13 Spiele haben diese Erwartungen bestätigt, auch wenn Biel mit Platz 9 und drei Punkten Rückstand auf den SC Bern noch auf Schlagdistanz liegt. 15 Punkte aus 13 Spielen sind aber grundsätzlich zu wenig und der Punkteschnitt muss noch deutlich gesteigert werden, um Ende Saison nicht um den Erhalt in der Liga zu spielen.

Der Vize-Meister im Mittelfeld
Beim letztjährigen Finalteilnehmer ist in den letzten Spielen eine deutliche Aufwärtstendenz auszumachen. Alle möglichen 12 Punkte aus den letzten vier Spielen holte das Team von Hans Kossmann. Auch Thibaut Monnet schiesst sich bei Gotteron langsam in Fahrt. Nach 13 Spielen hat er mittlerweile sechs Tore und drei Assists auszuweisen. Es ist nur zu hoffen, dass er nicht der zweite ehemalige Zürcher sein wird, welcher den ZSC im Penaltyschiessen um den Zusatzpunkt bringt…

An die Auftritte des Wochenendes anschliessen

Nachdem Rapperswil innert 24 Stunden zwei Mal als Gegner auf dem Programm steht, wartet innert sieben Tagen nun auch der HC Davos zum zweiten Mal. Letzten Dienstag siegte das Team von Arno del Curto mit 4:3 und dies trotz einem Torschussverhältnis von 42:19 für den Z! Eigentlich wäre die Marschroute also klar: Gleich spielen wie letztes Mal, aber effizienter vor dem gegnerischen Tor sein.

Gegen Biel einmal verloren und einmal gewonnen
Beim HC Davos wechselte sich dieses Wochenende Licht und Schatten ab. Zuerst gab es am Freitag eine 2:0 Niederlage in Biel, die so sicher nicht zu erwarten war. Sie revanchierten sich dafür standesgmäss einen Tag später, als sie gleich mit 7:1 über die Seeländer siegten. Besonders starks spielte dabei ein ehemaliger ZSC-Akteur auf, Sven Ryser schoss zwei Tore und gab einen Assist.

Trotz diesem Punktverlust am Samstag ist die Ausgangslage für die Davoser weiter komfortabel, denn der ärgste Verfolger Kloten liegt weiterhin fünf Punkte im Hintertreffen.

Ein erster Blick auf die Tabelle
Für den ZSC ist die Situation zwar nicht ganz derart bequem, aber immerhin auch nicht kritisch. Mit weiteren Siegen in den nächsten Spielen könnte es dem Team von Marc Crawford aber gelingen, in die vordere Spitzengruppe zu gelangen und so früh die Weichen in Richtung Heimrecht für die Playoffs zu stellen. Allerdings liegt alles sehr nahe zusammen, hat der siebte Bern nur gerade sechs Punkte Rückstand auf den zweiten die Klotener.

Für einen Sieg morgen braucht es einen guten Flüeler, eine solide Defensive und vorne eine Chancenverwertung, die jene von letzten Dienstag übertrifft. Alles Qualitäten die der ZSC am Wochenende gezeigt hat, ob er dies morgen auch tun kann?

Zu Gast beim Leader nach Verlustpunkten

Es wartet das zweite Derby der diesjährigen Eishockeysaison und das erste in der laufenden Meisterschaftssasion. In der Vorbereitung, anlässlich des Team-Cups in Küsnacht, gab es die Affiche bereits einmal, dort verliessen die Klotener das Eisfeld als Sieger. Auch wenn die Zürcher dazumal mit dem halben GCK Kader aufliefen, so scheinen die Klotener eben doch konkurrenzfähig, wie ein Blick auf die Tabelle beweist. Fünf Spiele und zwölf Punkte bedeutet Platz 2, aber mit einem Spiel weniger als der Leader HC Davos.

Aber gleich das erste Derby findet an einem Sonntag statt. Sonntagsspiele sind allgemein wenig beliebt bei den Eishockeyfans. Um 15:45, wenn es draussen vor und nach dem Spiel noch hell ist, kommt irgendwie einfach keine Atmosphäre auf. Ein Umstand, welcher sich in dieser Saison, zumindest bei den Duellen gegen Kloten, wiederholen wird.

Santala, DuPont und Bodenmann in Topform
Bei Kloten spielen sich aktuell drei Akteure in den Vordergrund. Sowohl Santala, wie auch Bodenmann und DuPont haben bereits acht Punkte gesammelt. Sie sind, zusammen mit Martin Gerber, der Grundstein des bisherigen Erfolgs der Klotener in dieser Spielzeit. Es scheint fast so als hätte sich der Kantonsrivale, in der zweiten Spielzeit nach dem „fast“-Konkurs, gefangen und würde zumindest sportlich wieder nach Vorne blicken. Wie nachhaltig die ganze Geschichte ist, insbesondere für die Vereinskasse, muss sich aber noch weisen.

Viele Verletzungen und das Genfspiel
Beim ZSC gibt es zwei Fragen, die aktuell in Raum stehen. Wie verkraftet der ZSC die zusätzlichen Verletzungen und zu was für einer Reaktion ist er im Stande? Neben Nilsson und McCarthy sind seit Dienstag fallen nun auch Trachsler und Neuenschwander aus. Die Zürcher haben also, bereits nach sechs Spieltagen, bereits ein ordentliches Lazzaret vorzuweisen. Verstärkung von GCK wird da unumgänglich sein, sofern Crawford nicht nur mit drei Linien auflaufen möchte.

Zudem sind die Zürcher gefordert, auf die doch eher blamable Niederlage gegen Genf eine Reaktion zu zeigen. Der Trainer jedenfalls hatte sichtlich wenig Freude an der Art und Weise dieses Punktverlustes vor heimischen Publikum. Entsprechend hart war die letzte Trainingswoche, ob dies Wirkung zeigt, stellt sich morgen Sonntag heraus.

Gegen Gotteron einen guten Start erwischen

Jetzt ist es also soweit, endlich startet die Ausgabe der Eishockeysaison 2013/14. Das Spiel ZSC – Fribourg ist eine vorgeholte Partie und damit wird der Gewinner dieser Begegnung gleichzeitig der erste Leder der diesjährigen Meisterschaft werden. In der Sommerpause ist auch bei Gotteron einiges gelaufen.

Heins weg – Helbling da
Heisssporn Shawn Heins hat Gotteron verlassen und ist zurückgetretten. Der Dauerprovoakteur wird Kossmann und seinem Team fehlen, als Ersatz wurde aber bereits Timo Helbling von Zug verpflichtet. Helbling brachte es in der letzten Saison sogar auf gut 20 Strafminuten mehr als sein „Vorgänger“. Man darf gespannt sein, wie er in die gefertigte Rolle von Heins schlüpfen wird.

Weitere Zuzüge sind Huguenin (Biel), Miettinen (NHL), Monnet und Pouliot (Biel). Huguenin könnte diese Saison eine positive Überraschung werden, der erst 21-jährige zeigte zwei gute letzte Spielzeiten bei Biel. Mit Miettinen verpflichtete Gotteron ein routinierter NHL-Spieler, der bereits über 550 Partien in Übersee absolvierte. Der ebenfalls aus Biel stammende Pouliot soll ebenfalls zur Stammkraft werden in Kossmans Team. Letzte Saison war er der dritterfolgreichste Punketsammler bei den Seeländern.

Neue Verteidigungslinien beim ZSC
Aber auch beim ZSC haben sich einige Veränderungen im Kader ergeben. Der Abgang Monnets ist ebenso zu kompensieren, wie jener von Andres Ambühl. Dieses Unterfangen startet für alle ab morgen Abend.

Wie die genauen Linien aussehen werden, ist wohl erst abschliessend zu beurteilen, aber dem heutigen Training an zu sehen, dürften die Verteidigungslinien etwas umgestellt werden. Seger / McCarthy, Geering / Bergeron, Blindenbacher / Schnyder und Maurer / Stoffel, so könnten die ersten Verteidigungsreihen der neuen Saison aussehen.

Grundsätzlich aber ganz egal: Hauptsach wieder Hockey!