Der ZSC ist definitiv in den Playoffs angekommen

Freudejubel der ZuercherWas war das gestern für eine Berg- und Talfahrt? Zuerst die zwei Tore im Startdrittel – dann unmittelbar nach der ersten Pause der Anschlusstreffer für den HCD und die Möglichkeit während vier Minuten Powerplay die Partie zu wenden und damit möglicherweise einen wichtigen Schritt in dieser Serie zu machen. Aber nein – Shannon stellte auf 3:1 und brachte dem ZSC die nötigen zwei Längen Vorsprung ein. Doch der Atem reichte nur bis zur zweiten Pause, dann hatten die Bündner dieses Spiel wieder ausgeglichen und waren sogar leicht im Vorteil. Minuten voller Hoffen, Zittern und Leiden wurden zum Ende belohnt.

Ohne Powerplay gewinnt man keine Serie
Der Sieg war das Gute am gestrigen Abend – dagegen steht das Powerplay im Kontrast. Auch gestern wurde das Überzahlspiel seinem Namen nicht einmal gerecht. Es glich mehr einem nervösen Schwarz-Peterspiel, bei welchem keiner einen vernünftigen Plan hatte. Es klingt hart, aber so kannst du eigentlich keine Spiele und schon gar keine Serie gewinnen. Es spricht sogar für die Qualität der Mannschaft, dass es dennoch 1:1 steht, aber hier muss etwas passieren, am besten bis morgen Donnerstag.

Mit dem Heimsieg den Druck erhöhen
Der HCD war gestern definitiv nicht schlechter als der ZSC und dies dürfte auch dem Team von Arno del Curto klar sein. Gelb-Blau könnte heute mit 2:0 führen. Dies nicht einmal unverdient und sie könnten schon mit einem halben Bein im Halbfinal stehen. Oder anders formuliert: De Z läbt und hät morn dChance Davos grad chli zdemoralisiere. Auch morgen wird die Partie über Kampf, Einsatz und die Nerven gewonnen. Beim Stand von 3:3 setzte der ZSC die richtigen Zeichen. Alle Schüsse wurden geblockt und viele Checks fertiggefahren. Es entstand diese Einheit, welche ich am vergangenen Samstag noch vermisst habe und die so wichtig ist in den Playoffs. Mit dieser gewinnen wir auch morgen Donnerstag!

Trainingsstart in Bäretswil / Rückblick auf die Sommermonate

Ab der kommenden Woche geht es für die Spieler der ersten Mannschaft wieder los, die Eisflächen werden wieder zu ihrem täglichen Arbeitsort und die letzte Phase der Saisonvorbereitung steht an. Von Dienstag bis Samstag der nächsten Woche sind die ersten Einheiten auf dem Programm. Sie alle finden noch in der Eishalle in Bäretswil statt. Anfangs August steht dann die Kunsteisbahn in Oerlikon wieder zur Verfügung. Dort findet auch der erste Test, gegen den kleinen Bruder GC, statt. In der Woche vom 15. August gehts dann ins Trainingslager nach Flims. Was aber hat sich seit dem letzten Pflichtspiel gegen Kloten verändert?

Weiterlesen

Rückblick auf das Jubiläum des ZSC

Der gestrige Abend verlief voll nach dem Geschmack der Heim-Mannschaft. Nur wenig Gegenwehr brachte der HC Lugano gestern auf dem Eis zu Stande und das Ambiente war perfekt für eine Jubiläumsfeier. Bereits um sechs Uhr bei Türöffnung strömten hunderte Leute in die Wandelhalle des Hallenstadions, um diesen Abend zu geniessen.

Dieser einmalige Abend möchten wir euch mit einem kleinen Rückblick noch einmal in Erinnerung rufen. Wir haben uns neben dem Eis auf Stimmensuche bei Edgar Salis und Mathias Seger gemacht, von welchem wir einige Infos über die vergangenen Jahre erfahren wollten. Auch einige herrliche Impressionen der Choreo und des Einlaufens des Teams haben wir im Video aufgezeichnet.

Schaut es euch an! ZSC suscht gar nüt!

Eine fast perfekte Woche – der ZSC aus der Krise in die Siegesserie

Vor genau einer Woche wackelte der Stuhl von Colin Muller gewaltig. Dies nach der 4:1 Niederlage gegen Bern und die Entlassung war beinahe nur eine Frage der Zeit. So zumindest sahen es viele Fans und noch mehr die Medienschaffenden – sie alle werden eine Woche später Lügen gestraft. Drei Spiele und neun Punkte später spricht kaum jemand mehr von einer Krise, die Siege gegen Langnau, Davos und Kloten haben zumindest kurzfristig die grosse Wende eingeläutet. Ein Sprung von Tabellenrang elf auf sieben ist die Folge und das eindeutige Zeichen – der ZSC kann gegen jeden Gegner dieser obersten Spielklasse bestehen. Dies auch wenn er wie gestern gehörig unter Druck stand und das beinahe über die volle Distanz. Aber im Tor steht zurzeit ein Lukas Flüeler, welcher gestern eine grossartige Leistung auf die Klotener Eisfläche brachte.

Aber auch die übrigen Spieler haben sich fast von A-Z gesteigert. Ambühl konnte seit dem Spiel gegen Langnau seinen Speed und seine Qualitäten auf dem Flügel endlich auch in Punkte umwandeln. Bühlers Einsatz ist sehr mannschaftsdienlich und gehört, auch wenn er selten Tore schiesst, gelobt. Down konnte wieder an seine Leistungen vom Saisonbeginn anknüpfen. Monnet erzielte am gestrigen Abend das entscheidende Tor. Sogar Cory Murphy fällt nun grösstenteils positiv auf dem Eisfeld auf und erzielte am Freitag seinen ersten Treffer beim ZSC! Domenico Pittis war gestern nicht nur für den herrlichen Pass auf Monnet verantwortlich, sondern brachte auch Emotionen ins Derby, welche wohl auch zum Sieg beigetragen haben.

Nun wartet dreimal Rapperswil in den nächsten vier Spielen. Gegen Rappi und am 23.10 in Genf müssen sich die Zürcher erneut beweisen. Spielen sie aber derart solid wie gegen Davos und Kloten, dürften die Zürcher den einen oder anderen Punkt aus diesen Partien mitnehmen und so ihre Position im Mittelfeld festigen – womit dann die Krise endgültig beendet wäre und die meisten Kritiker grösstenteils verstummen würden!

Euer ZSCblog.ch