Saisonrückblick Teil 5 – Monat Januar

Das Jahr sollte für den ZSC schlecht starten! Dies zeigte sich in einer Niederlage gegen Lugano mit 2:5 im heimischen Hallenstadion. Eine klare Reaktion folgte dann gegen den Rekordmeister Davos. Die Bündner wurden in den Bergen mit 6:2 besiegt, dabei war Gardner der Matchwinner mit vier Punkten. Danach folgte eine bittere Niederlage in Zug mit 5:2. Die Zuger schossen nicht weniger als 48mal aufs Tor der Zürcher.

Ein Derbysieg heilt viele Wunden, so auch die 5:1 Packung, die den Zürchern Mitte Januar gelang. Eine überragende Teamleistung entschied dieses Spiel. Doch was die Zürcher in dieser Zeit zeigten war keinesfalls „Top of Europe“. Da kamen zwei erneute Niederlage gegen Rapperswil und Genf (jeweils zuhause) dazu, die nicht nötig gewesen wären. Die Hauptprobe vor dem CHL-Final war erfolgreich: Mit 5:3 gewann der ZSC auswärts gegen Rappi.

Zwei weitere Siege zum Abschluss des Monats, in Langnau (3:1) und in Biel (7:4), liessen neben den Erfolgen in Europa auch auf Schweizer Ebene etwas Ruhe einkehren.

Teil 6 über den Monat Februar wird nächstens online stehen.

Saisonrückblick Teil 4 – Monat Dezember

Nur vier Spiele fanden im Monat Dezember statt. Es war ein erfolgreicher Monat: Drei Siege – eine Niederlage. Der erste Sieg erfolgte im Spiel gegen Fribourg, das mit 4:3 gewonnen und mit dem Treffer durch Suchy entschieden wurde. Deutlich klarer als der Sieg zuvor war der nächste, diesmal gegen Langnau im heimischen Hallenstadion. Mit einem 6:3 fiel er unumstritten aus und Peter Sejna durfte sich 4 Scorerpunkte (3 Tore und 1 Assist) gut schreiben lassen.

Auch beim nächsten Spiel war es Peter Sejna, der zum entscheidenden Mann auf dem Feld wurde. Beim 5:0 Auswärtssieg in Ambri verbuchte er erneut 4 Punkte (2 Tore und 2 Assists). Ein Geschenk zu Weihnachten machten die Zürcher dann den Genfern, diese gewannen mit 7:1 und verbuchten damit ihren höchsten Sieg der Saison. Der ZSC fiel einzig mit dem Treffer durch Suchy auf dem Scoreblatt auf.

Damit war ein interessantes Jahr zu Ende, mit einem Meistertitel und vielen Erfolgen in der Champions Hockey League.

Der nächste Bericht über den Monat Januar findet ihr nächsten Sonntag online.

Saisonrückblick Teil 3 – Monat November

Zum Start des neuen Monats folgte ein knapper Sieg nach Penalty über Biel. Die entscheidenden Penalties wurden durch Wichser und Trudel verwertet (Endstand 4:3). Auch im nächsten Spiel gegen Fribourg mussten die Zürcher über die Verlängerung. Das entscheidende Tor erzielte Pittis zum 2:1 Endstand. Nun erspielte sich der Z ein Sieg im Derby gegen Kloten mit 3:2 in der regulären Spielzeit. Dabei war es wieder Pittis, der das wichtige 3:1 erzielte.

Auch im Spiel gegen den Vizemeister Genf war es Pittis, der das Siegestor schoss, diesmal aber das 2:1, was auch gleichzeitig das Resultat war am Ende des Spiels. Nach einer Nullnummer im ersten Drittel ging das Spiel gegen Ambri richtig los. Der Stand am Schluss war 7:4, dabei waren vor allem Monnet mit drei Toren und Gardner mit fünf Punkten die entscheidenden Faktoren auf Zürcher Seite.

Fast alle Verlängerungen und Penaltyschiessen gewann der ZSC, doch an jenem Tag in Bern mussten die Zürcher einmal den Kürzeren ziehen. Doch wenige Tage danach folgte die Reaktion im Hallenstadion und wieder gegen Bern, die Zürcher gewannen 7:4, dabei war Adi Wichser der Mann des Abends. Dann gelang unserem Team noch einmal ein Derbysieg mit 3:2 und zwei Assists von Wichser. Ein Sieg (2:1 n.V.) zum Schluss des Monats November wurde gegen Zug erzielt. Dabei präsentierte sich Lukas Flüeler mit 36 Paraden als Spieler des Tages. Das entscheidende Tor schoss Matthias Seger in der Verlängerung.

Bericht Nummer 4 über den Monat Dezember findet ihr ab nächsten Samstag online.

Reisebericht nach Fribourg

Wenn man schon kein Glück hat, kommt noch das Pech dazu. In diesem Zeichen stand wohl der letzte Abend des Schweizer Meister…

Unwissend und noch zuversichtlich startete man mit 2 Cars die Reise nach Fribourg. Der Fall war klar, es würde noch nicht die letzte Fahrt nach Fribourg sein (und schon gar nicht die letzte in dieser Saison)! Die Fahrt verlief wie immer, Hockeyfachsimpeln und Bier trinken. Beim Stadion angekommen waren noch alle bester Laune.

Auch der Spielstart änderte dies nicht, Stimmung und Mannschaft waren das erste Mal in diesen Playoffs auf dem gleichen Level: gut, aber es liegt natürlich immer mehr drin! Dies änderte sich leider schlagartig kurz vor Ende der regulären Spielzeit. Die feiernde Masse (mit freiem Oberkörper natürlich, denn es sind ja die schönsten Jungs aus der Limmatstadt) verstand die Welt nicht mehr, als Fribourg tatsächlich noch den Ausgleich schoss. Auch der Gedanke, dass eine Nachspielzeit nicht Endstation ist, währte nicht lange.

Nach dem Ausscheiden widmeten sich die einzelnen Fans entweder der Trauer oder dem Test, wie standfest das Stadion ist. Nach und nach füllten sich die Cars wieder und man trat die Rückreise an. Ohne Europameistertitel wäre das ganze wohl noch schmerzhafter gewesen. Jetzt musste man sich einfach damit abfinden, dass nebst den schwachen Leistungen am Anfang noch Pech am Schluss die Serie beendet hat!

Zum Schluss möchte ich noch einige Punkte erwähnen:

  • Falls Bern nicht zu dämlich ist, wird nächste Saison noch intensiver durch Europa getourt!
  • Victoria Cup steht noch an!
  • C11 wird versuchen das 8:3 gegen die SU02 vom letzten mal zu bestätigen
  • Wer hätte am Samstag mit Gotteron-Fansgesängen im Dörfli gerechnet?
  • Eine Kurvenzeitung steht noch aus, Infos dazu werdet ihr wohl später hier finden

Noch ein paar Danksagungen:

Für all die Carfahrten, Choreos und sonstige Tätigkeiten/Aktivitäten der Sektion Uruguay und Crew 11 möchte ich mich bedanken.
Auch einen Dank an all die Carfahrer, die uns quer durch die Schweiz fuhren.

Ich wünsche allen eine schöne Sommerpause, jetzt wird becheret!!!

Bericht von Graf von Löwenbräu
DANKE!

Saisonrückblick Teil 2 – Monat Oktober

Ein Aufschwung und einige Erfolgserlebnisse mussten für den neuen Monat her. Dieser begann nicht schlecht und so landeten die Zürcher zuhause gegen ein schwaches Langnau einen 5:1 Erfolg. Jean-Guy Trudel war Matchwinner an diesem Abend. Bereits am nächsten Tag, der nächste Erfolg auswärts in Biel, diesmal um einiges deutlicher. Bis zur zweiten Pause stand es 5:1 für die Zürcher, diese liessen aber das Heimteam noch einmal an einem Punktgewinn schnuppern (6:4). Am Schluss aber beendeten sie den Torreigen durch Blindenbachers Treffer zum 7:4.

Doch im nächsten Spiel ein Dämpfer, der Kanstonrivale Kloten bezwang die Zürcher in einem unterhaltsamen Spiel mit 4:3. Aber die Moral der Mannschaft ist zu beachten, bereits stand es 4:0 für Kloten zur zweiten Drittelpause, als die Zürcher noch einmal aufdrehten. Eine Neuauflage des Finals ergab sich im nächsten Spiel in Genf. Nach dem Ausfall von Headschiedsrichter Eichmann leiteten die beiden Lionsmans die Partie zu Ende. Die beiden liessen sich durch Genf-Trainer McSorley beeindrucken und verteilten dem Z nicht weniger als 30 Strafminuten und eine Matchstrafe im letzten Drittel. Der Z der bis anhin 1:0 führte, verlor die Partie am Schluss mit 2:1 in der Verlängerung.

In Zug schaute ein 6:5 Sieg heraus, besonders stark spielte Sejna in dieser Partie mit vier Punkten. Auch beim nächsten Spiel ging es knapp zu und her, auch diesmal zogen die Zürcher den bessern. Sie gewannen in Fribourg mit 5:4. Nach dem sie bereits 3:1 im Rückstand waren, konnten Bühler, Monnet und Alston das Spiel noch wenden. Zurück von der Champions Hockey League (in der wir euch in einem anderen Bereicht noch einen kurzen Rückblick erstatten werden) kehrte der Ligaalltag gegen Ambri ein, dieser wurde erfolgreich mit einem 4:1 gestaltet. Als bester Akteur auf dem Feld zeichnete sich der ehemalige Ambri Spieler Trudel aus.

Am nächsten Tag aber dann der Rückschlag, die Zürcher verlieren ein Spiel gegen Lugano mit 7:2. Zwar schossen beide Mannschaften etwa gleich oft aufs Tor. Doch die Sturmreihe von Lugano um Thoreson entschied dieses Spiel für die Tessiner. Ein 4:1 Sieg gegen das Schlusslicht Rapperswil-Jona schaute beim nächsten Spiel heraus. Das nächste Spiel (in Langnau) ging ins Penaltyschiessen, dieses wurde zugunsten der Zürcher durch Peter Sejna entschieden, der Schlusstand 5:4.

Der nächste Bericht über den Monat November wird für euch ab morgen online stehen.