Schäppis Hattrick führte zum Sieg

ZSC – Rapperswil-Jona 4:2 (1:1, 2:0, 1:1)

Ja, bei den Rapperswil-Jona Lakers hat die Vorbereitungszeit auf die Auf- und Abstiegsrunde unlängst begonnen. Nur 31 Punkte aus 41 Spielen ist schlicht unterirdisch und verdient es beinahe nicht, in dieser Liga zu spielen. Es sind harte Worte, aber bereits letzte Saison erspielte sich Rapperswil nur gerade 39 Punkten während der Qualifikation. Elf Punkte weniger als der Tabellennachbar der EHC Biel. Auch heuer sind es schon wieder 13 Punkte Rückstand auf den EHC Kloten – gut möglich, dass es am Ende noch etwas mehr sein werden. Ein Charaktertest für den ZSC würde es aber dennoch werden, denn das Team von Crawford ist bekannt dafür, dass die Mannschaft phasenweise in solchen Spielen zu passiv agiert. Beim ZSC heute Niklas Schlegl im Tor, der Boltshauser ersetzte. Dafür war Roger Karrer, der 17-jährige Verteidiger, wieder einmal mit an Board.

Der verhaltene Start von beiden Teams
Wenn man gegen Rapperswil spielt, dann muss man keinen hochstehenden Match erwarten, dies war von Beginn an klar und das heutige Spiel bestätigte dies von Beginn an. Der ZSC versuchte, die St. Galler versuchten alles um einen frühen Gegentreffer zu verhindern. Bis zur 11. Minute funktionierte dies auch, dann aber war es Schäppi der zum 1:0 traf – bedient wurde er dabei von Fritsche. Das Hallenstadion, welches logischerweise schlecht besucht war, stand zum ersten Mal halbwegs. Doch statt einen Treffer nachzulegen, machte Rapperswil den Ausgleichstreffer klar. Der Treffer kam zwar aus dem Nichts, abe er war nicht unverdient. So stand nach 17. Minuten das Drittelsendresultat fest – 1:1.

Die bessere Mannschaft im Mitteldrittel
Im Mittelabschnitt ging es dann schnell, nach nur einer Minute zwickte Wick die Scheibe in die hohe Ecke. Es war der verdiente Lohn für den ZSC. Und es ging gleich weiter auf das Tor von Wolf. Zwei Minuten später war es erneut Schäppi, der jubeln durfte. Ein wunderschöner Handgelenkschuss führte zum 3:1 und zu einem zumindest gemütlichen Vorsprung. Es hätten auch noch mehr Tore folgen können, aber es blieb nach 40. Minuten bei diesem 3:1 für den ZSC. Viel brauchte es nicht mehr im Schlussabschnitt, aber ein Nachlassen könnte dennoch bestraft werden.

Schäppis Hattrick zum Ende
Tauchen wir ein ins letzte Drittel und da wollte der Z gleich die Entscheidung herbeiführen. Doch alle guten Chancen vergab der Z sogleich, die beste davon hatte Baltisberger, doch er scheiterte wie einige andere Z Spieler an Wolf oder an der eigenen Unfähigkeit. So kam es, wie es kommen musste; in der 47. Minute war es Rapperswil, die den Anschlusstreffer erzielten. Nun neutralisierten sich die beiden Teams, bis zum Hattrick von Schäppi. Er erzielte seinen dritten Treffer ins leere Tor und sicherte dem ZSC damit den Sieg.

Bereits morgen geht es weiter in Davos. Auf jetzt, alle nach Daffos!