Gibt es gegen Ambri den fünften Sieg in Serie?

Der Roadtrip für den ZSC, mit den Auswärtsspielen gegen Ambri, Genf und Fribourg, startet morgen Dienstag in der Leventina. Mit dem Sieg gegen den HC Lugano haben die Zürcher den dritten Platz in der Tabelle gefestigt und schon fast wieder etwas Kontakt zu den beiden Spitzenreitern – Bern und Fribourg – geschaffen, wenn es auch immer noch fünf und sechs Punkte Rückstand sind. Wichtig ist eigentlich nicht ob Platz 2 oder 3, sondern viel mehr die Form zum Playoffstart.

Sechs Spiele und drei Siege
Für Ambri gilt dasselbe natürlich bezogen auf die Playouts. Auch wenn für das Team von Serge Pelletier die Qualifikation für die Top 8 kaum mehr realistisch ist, so geht es dennoch darum, die Form in Richtung Kampf um den Klassenerhalt zu finden. In den letzten sechs Spielen gelang das Nolan Schaefer und Co. nicht so schlecht. Der Hauptgrund für diese gute „Verfassung“ ist Jason Williams, welcher in den letzten fünf Spielen nicht weniger als 10 Punkte sammelte (7 Tore und 3 Assists). Er dürfte also am Dienstag eine Sonderbewachung von Seger oder Geering verdient haben.

Die Führungskräfte sind wieder im Form
Beim ZSC hat in den letzten Wochen ein Stabilisierungsprozess eingesetzt. Stammkräfte wie Ambühl und Monnet haben ihre Form seit Anfang Jahr kontinuierlich gesteigert und so die aktuelle Siegesserie ermöglicht. Aber auch in der Breite des Kaders hat sich die Form deutlich verbessert. Cunti, Kenins und Schäppi sind oder wachsen mehr und mehr in wichtige Rollen hinein, werden aber weiterhin von den etablierten Führungskräften gut unterstützt. Im Zürcher Team herrscht bezüglich Verantwortung ein guter Mix.

Diese Mischung kann auch morgen der Schlüssel sein, um dem HC Ambri-Piotta die drei Punkte abzuknöpfen. Das letzte Spiel in der Leventina verloren die Zürcher allerdings mit 2:1. Dagegen waren die Heimspiele jeweils eine Beute der Zürcher. Hoffentlich können die Zürcher morgen den dritten Sieg in diesem Direktduell verzeichnen.