Chancenlosigkeit in 60 Minuten zusammengefasst…

HC Fribourg-Gotteron – ZSC 7:4 (4:1, 1:1, 2:2)

Gerade einmal etwa 20 Personen nahmen die Reise nach Fribourg in Angriff. Sie hofften auf einen erfolgreichen Abend für den ZSC. Doch der Anfang war nicht so, wie sie es sich vorstellten. Nach nur 53 Sekunden lag die Scheibe bereits zum ersten Mal hinter Flüeler. Doch der Torjubel war noch nicht richtig durch, da jubelten bereits die Zürcher. Bärtschi erwischte Rytz – nur 10 Sekunden nach der Führung -, von hinter dem Tor zum Ausgleich. Es folgte eine Phase mit viel Schwung, aber wenigen Chancen aus Zürcher Sicht. Das Momentum aber fiel wieder zu den Gastgebern, als nach fünf Minuten der erneute Rückstand Tatsache war. In der Defensive waren die Zürcher nun schon wieder verunsichert und offensiv ohne Durschlagskraft – fast etwas beängstigend. Und nun hatte Fribourg die Partie im Griff, hatten mehr Spielanteile und erzielten nach der Hälfte des Startdrittels den dritten Treffer. Der Z musste sich nun wieder ordnen und schaffte dies auch. Bis 4 Sekunden vor Drittelsende, da zappelte das Netz hinter Flüeler schon wieder – 4:1. Bedenklich daran: Die Linie um Gamache stand schon zwei Icings und zwei Minuten auf dem Feld und erwischten damit die Zürcher Hintermannschaft.

Wenig Besserung im Mitteldrittel
Auch zu Beginn des zweiten Abschnittes wirkte der Z verunsichert und Fribourg kam immer wieder zu Chancen. In der 25. Minuten war dann auch die fünfte Kiste des Heimteams da. Es war wieder einmal keine Organisation in der Defensive vorhanden und ein Debakel nicht ausgeschlossen. Zum Glück baute Gotteron nun etwas ab und so erhielt der Z mehr Spielanteile. Allerdings viel gefährlicher wirkte er deswegen in seinen Bemühungen nicht. Bis zur 37. Minute und einem Schlenzer von Kenins. Niemand auf den Rängen realisierte dieses Tor, fiel es doch eigentlich aus dem Nichts, und so brach erst mit Verspätung verhaltener Jubel im Gästesektor aus. Mit diesem weiterhin ungenügenden Resultat von 5:2 ging es zur zweiten Pause.

Chancenlos bis zum Ende
Statt einer Reaktion des ZSC aber folgten die nächsten Rückschläge. Noch keine 45. Minuten waren absolviert, da zeigte der Totomat bereits 7:2 an. Was folgte war minimal noch eine kleine Spende der Gastgeber. Ambühl und Monnet „verschönerten“ den Abend maximal noch für den Teletext. Ein am Schluss katastrophales 7:4 in Fribourg, welches hier einen grandiosen Sieg feierte und dem ZSC einiges an Denkstoff verpasste!

Da muss jetzt etwas gehen, sonst gibt es am Freitag die nächste Klatsche! Verdammt! Dass ist einfach nur scheisse, was ihr da gespielt habt!

7 Gedanken zu „Chancenlosigkeit in 60 Minuten zusammengefasst…

  1. Katastrophen Spiel…
    kann man nur noch den Kopf schütteln…
    Jetzt muss sich aber schnell was ändern, so ausgeglichen wie die Liga ist gehts noch bis ende Jahr und wir sind unter dem Strich…

  2. immer wieder geil zum zueluege wie de stamkos d schwizer liga ufmischt… ah shit, mir händ jo de brown gholt!

  3. die letschte 2 sätz säged alles. de rescht vom bricht muess mer ned schriibe, de schluss langet.
    oder i eim wort das spiel zämegfasst: scheisse!!!!
    i hoff mindestens ein spieler liest das und spricht das mal im training ah. so chas ned wiitergah. 6h für so e
    kläglichi niederlag ufgopferet und d seel usem liib schroue! jungs, finger usem arsch!

  4. Das erste Tor war doch nicht von hinter dem Tor. Klar, Bärtschi nimmt hinter dem Tor Rictz die Scheibe ab. Die Puckabgabe erfolgt allerdings erst wieder vor der Grudnlinie. Somit ist das Tor VOR und nicht hinter dem Tor geschossen worden.

  5. Seit der 20 Runde spielt man nur nicht mehr erfolgreich.Es muss jetzt endlich was gehen. Dass man den schlechten Lashoff behält, aber gelichzeitig Gobbi abgibt, der nicht der schlechteste war, sagt schon einiges. Bis zur Weihnachtspause müssen mindestens 12Punkte her, ansonsten ist man im Strichkampf voll dabei. Erwarte jetzt eine Reaktion. Es kann doch nicht jede Saison in der Quali die gleiche Scheisse abgeliefert werden, vorallem für die Treuen Fans wird das allmählich frustrierend.

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