Niederlage aufgrund mangelnder Chancenverwertung

ZSC – HC Fribourg-Gotteron 3:4 (1:1, 1:2, 1:0)

Im heutigen Spiel gegen Fribourg Gotteron ging es für den Z um den fünften Vollerfolg in Serie. Und die Heimmannschaft war entsprechend motiviert, der Gegner meist im eigenen Drittel eingeschnürt  Den ersten Treffer aber konnten die Zürcher erst in der 13. Spielminute bewerkstelligen. Im Powerplay verwertete Schäppi ein Zuspiel von Cunti. Eigentlich war die Kombination als Angriffsauslösung, und weniger als direkter Angriff auf das Tor gedacht. Nun wurde der Z noch stärker und dominanter. Nur eine Strafe konnte ihren Schwung bremsen. So kam es in der 18. Minute zum glücklichen und eigentlich unverdienten Ausgleich. Dube fiel ein Abpraller von der Bande direkt vor den Stock und er versenkte zum Ausgleich.

Fribourg nun besser im Spiel
Für Fribourg wirkte dieser Treffer wie ein Weckruf. Dafür wirktr der Z nicht mehr überzeugend und verlor seine Dominanz. Diese Phase gipfelte im erstmaligen Führungstreffer der Gäste. Beni Plüss versenkte im Eins gegen Eins vor Lukas Flüeler. Dies nach dem er in nummerischer Überzahl herrlich in Szene gesetzt wurde. Nun aber reagierten die Zürcher wieder und gut zwei Minuten später, diesmal spielte der ZSC in doppelter Überzahl, war es Bärtschi der das Zürcher Publikum zum Jubeln brachte. Die Zürcher nun wieder tonangebend und mit einigen grossen Chancen. Ambühl und Blindenbacher vergaben in dieser Phasen die besten Möglichkeiten. Aber genau in dieser Zeit fiel auch der erneute Führungstreffer für die Gäste, 32 Sekunden vor Ende des zweiten Drittels und eigentlich aus dem Nichts.

Thema Chancenverwertung
Im Schlussabschnitt spielte eigentlich nur eine Mannschaft, der ZSC drückte und drückte auf den Ausgleich. Auf dem Spielfeld war ein Klassenunterschied zu sehen, auf der Anzeigetafel ganz und gar nicht. Viele Chancen und doch kaum Tore – so das Fazit vom heutigen Spiel der Zürcher. Es musste schon ordentlich Glück her, dass der ZSC noch den Ausgleichstreffer erzielte. Segers Slapshot prallte von der Bande zurück und per Rücken vom Torhüter der Gäste über die Torlinie. Damit war das Glück an diesem Abend wieder ausgeglichen, hatten die Gäste doch beim 1:1 viel Glück benötigt.

Damit musste die Partie in die Verlängerung und da diese torlos blieb, kam es zur Penaltyentscheidung. Dort war Gotteron favorisiert, da diese während der regulären Spielzeit die bessere Chancenauswertung hatten. Tatsächlich kam es so, beim insgesamt 12 Penalty verfehlte Monnet das Gehäuse und weil Fribourg zuvor getroffen hatte, ging der Zusatzpunkt nach Fribourg.

Die Ursache für die Niederlage hat eine einfache Begründung: mangelnde Chancenverwertung!