Da war es nur noch der SCB

Noch vier Siege trennen den ZSC vom siebten Meistertitel in der Clubgeschichte. Zugegeben, der SCB braucht auch nur noch vier Siege bis zum nächsten Titel in der Clubgeschichte. Die Favoritenrolle zu definieren ist nicht nur schwierig, sondern eigentlich unmöglich. Beide Teams starteten als Aussenseiter, Bern etwas weniger als die Zürcher, und treffen sich nun im Finale zum grossen Showdown.

Byron Ritchie und Jean-Pierre Dumont
Zwei wichtige Stützen beim SC Bern sind Ritchie und Dumont, die gemeinsam bereits 22 Punkte in den laufenden Playoffs sammeln konnten. Doch die beiden sind nicht alles, was die Berner auf Lager haben. Daneben verfügen die Mutzen mit Furrer, Berger, Gardner und Rüthemann noch über weitere Spieler mit viel Potenzial vor dem Tor. Es wird also eine erneut fehlerfreie Leistung vor Lukas Flüeler benötigen um die Berner bezwingen zu können.

Marco Bührer und Lukas Flüeler mit den wichtigsten Jobs
Ob der SCB oder der ZSC als Meister diese Saison beendet, liegt zu einem grossen Teil an den Torhütern. Gelingt Lukas Flüeler noch einmal eine ähnlich starke Leistung wie in den ersten beiden K.O.-Runden, dann wird der Meisterpokal an Zürich übergeben und zwar am Ostermontag. Sollte dagegen Flüeler etwas nachlassen und Bührer seine Form konservieren können, dann wird der SC Bern den Titel einspielen. Viel wird also auf den hintersten Positionen entschieden.

Das Plus beim Trainer – Hartley vs. Törmänen
Ein Vorteil punkto Routine und dürfte auf der Trainerposition zu finden sein. Mit Bob Hartley, dem NHL-Meistertrainer, dürfte mehr Qualität an der Bande der Zürcher sein, als mit Antti Törmänen beim SC Bern. Der Finne wurde im Oktober 2011 – nach einem Spiel gegen den ZSC – zum Cheftrainer befördert, sein erstes Engagement als Cheftrainer. Aber wer sein Team in den Playoff-Final bringt, der hat grundsätzlich einen sehr guten Job gemacht.

Ausgeglichenheit anstelle von Einzelklasse
Im Gegensatz zu den vorangegangenen Viertel- und Halbfinalgegner steht beim SC Bern kein Superstar auf dem Eis. Kein Brunner, kein von Arx oder sonst einen Namen auf dem die volle Verantwortung der Berner liegt und welcher überforciert wird. Beide Trainer werden somit versuchen möglichst alle Linien durchspielen zu lassen. Damit wird das Liniencoaching (welche eigene Formation auf welche gegnerische Formation losgelassen wird) eine bedeutende Rolle erhalten.

Wir dürfen gespannt sein! Der Titel ist greifbar nahe, aber es werden harte und nervenaufreibende Spiele!

2 Gedanken zu „Da war es nur noch der SCB

  1. wenn de erst satz stimmt, denn gohts aber gege genf und nöd bern…

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