ZSC – Rapperswil 4:3 (1:2, 0:1, 2:0) n. P.

Im Spiel um Platz drei am diesjährigen Teamcup stand Rapperswil auf dem Programm. Es war der letzte Test vor dem eigentlichen Saisonauftakt am nächsten Donnerstag. Die Zürcher wirkten zu Beginn der Partie nervös und unkonzentriert. Als dann Flüeler nach nur 42 Sekunden zum ersten Mal den Puck hinter sich hatte, da war der Fehlstart perfekt. Statt diesem schnellen Gegentor eine Reaktion folgen zu lassen, schlief die Hintermannschaft weiter. So war es nicht verwunderlich, dass die Gäste in der 5. Minute zum zweiten Tor kamen. War Flüeler beim ersten Treffer noch unschuldig, so sah er bei diesem Treffer schlecht aus. Der Schuss von Rizzello war weder hart noch sonderlich platziert.
Anschliessend war wenigstens eine physische Reaktion der Zürcher zu sehen. Ryser, Bühler und Ziegler waren in eine Massenkeilerei vor dem Rappi-Tor involviert. Damit änderte sich auch die Spielrichtung, denn der Z hatte nun mehrere gute Möglichkeiten. Es brauchte aber Zeit bis zur 12. Minute und einem schönen Zuspiel von Schommer, ehe Cunti verkürzen konnte.

Mit dieser Führung startete das zweite Drittel. Bis zur 25. Minute passierte wenig Sehenswertes, der Z zurück im lauen Fahrwasser der Startminuten und dafür bestrafte sie Camenzind. Der restliche Teil dieses Drittels war zum Vergessen.

Etwas besser der Auftakt zum Schlussabschnitt. Patrick Schommer, der heute nach seiner Verletzung zurückkehrte, machte eine auffällige Partie und erzielte nach 44 Minuten gar den erneuten Anschlusstreffer als er alleine aufs Tor losziehen konnte. In den darauffolgenden Minuten nahm Rapperswil einige Strafen und die Zürcher konnten zeigen, was sie im Powerplay unter Hartley gelernt haben. Diese Strafen entstanden auch, dank dem guten Pressing der Zürcher Stürmer. Bob Hartley nahm in der 49′ ein Timeout, denn der ZSC konnte in doppelter Überzahl agieren. Der Puck wurde im gegnerischen Drittel hin und her geschoben, doch die Abschlüsse verfehlten alle das Tor. Es war auch ein starker Müller im Rappi-Tor, der einige Chancen zu nichte machte.
In der 57. Minute bediente Kenins Rückkehrer Schommer, welcher zum 3:3 traf. In den Schlussminuten war der ZSC nun um einiges stärker und kam nochmals zu guten Möglichkeiten, um die Partie doch noch vor dem Penaltyschiessen zu entscheiden. Ausser dem Ausfall von Cunti, welcher auch heute wieder eine gute Partie zeigte, ereignete sich nicht mehr viel. Das Spiel wurde im Penaltyschiessen entschieden.
Da Down und Schommer für den ZSC versenkten und Rappi in vier Versuchen an Lukas Flüeler scheiterten, musste Pittis zu seinem Penalty nicht mehr antreten.

Neben Seger, welcher sich am Donnerstag verletzte und ca. 4-6 Wochen pausieren muss, kam heute auch noch Cuntis Ausfall dazu. Wir wünschen den Beiden gute Besserung und hoffen auf eine baldige Rückkehr.

Luca Cunti trifft zum 1:2 gegen Rapperswil. Bild: Dominik Hew/zscblog.ch

Luca Cunti trifft zum 1:2 gegen Rapperswil. Bild: Dominik Hew/zscblog.ch

Ein Gedanke zu „ZSC – Rapperswil 4:3 (1:2, 0:1, 2:0) n. P.

  1. Hallo, ich bin mal so frech und schreibe was in deinen Blog. Sieht schnieke aus! Ich nutze seit kurzem auch WordPress verstehe aber noch nicht alles. Dein Blog ist mir da immer eine tolle Anregung. Weiter so!

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