ZSC – HC Fribourg-Gottéron 3:2 (0:1, 1:1, 2:0)

Keine 24 Stunden nach dem internen Test gegen GCK, standen die Zürcher bereits wieder auf dem Eis, diesmal gegen Fribourg Gotteron. In diesem Spiel, vor gut 800 Fans, erwischten die Zürcher den besseren Start und hatten nach wenigen Minuten bereits die erste Druckphase zu verzeichnen. Je länger der erste Spielabschnitt aber dauerte, umso besser wurden die Gäste aus Fribourg. Und als das Drittel beinahe vorbei war, da erzielten die Gäste das 0:1. Pavel Rosa bediente mit einem herrlichen Pass Jeannin und dieser hatte keine Mühe ins leere Tor einzuschiessen.

Das erste Drittel überzeugte durch viel Tempo und einige krachende Checks der Zürcher. Zu Beginn des zweiten Drittels aber waren es erneut die Gäste aus Fribourg, welche leichte Spielvorteile verzeichnen konnten. Und dieses Chancenplus nutzte Heins in der 25. Minute mit einem satten Schuss von der blauen Linie zum 0:2. Nach diesem erneuten Treffer war eine schnelle Reaktion gefordert – und genau diese kam auch. Andres Ambühl verwertete nur wenige Sekunden nach dem zweiten Treffer den Abparaller seines eigenen Abschlusses hinter Rytz.

In der Folge wogte das Spielgeschehen hin und her. Einmal hatten die Zürcher die besseren Abschlussmöglichkeiten, dann wieder Fribourg. Mehr Tore gab es für die Anwesenden in der Kebo in diesem Mittelabschnitt allerdings nicht zu sehen. Einzig eine Keilerei in der 28. Minute vor dem Zürcher Tor, sorgte noch einmal für Aufruhr. Der Provokateur Heins zog Kenins ziemlich unsanft zu Boden – die verdiente Strafe allerdings blieb aus.

Somit mussten die Zürcher mit diesem kleinen Handicap in den Schlussabschnitt starten. Bei Gotteron machte sich dort aber etwas die Müdigkeit bemerkbar. Anders waren die beiden Strafen von Birnbaum und Heins nicht zu begründen. Diese Möglichkeit in doppelter Überzahl zu spielen liessen sich die Zürcher nicht nehmen. Mathias Seger war es, der in der 45. Minute mit einem präzisen Schuss vom Bullypunkt zum 2:2 Ausgleich traf.

Nach diesem Ausgleichstreffer forcierten die Fribourger die Offensive und scheiterten in der 49. Minute nur an einem grossartig reagierenden Sulander. Die Nummer 31 zeigte eine spektakuläre Hechtrolle und verhinderte somit die erneute Führung der Gäste. Als der Z wieder in Überzahl spielen konnte, erneut nach einer Undiszipliniertheit von Shawn Heins, krachte es bereits wieder hinter Rytz im Kasten ein. Diesmal hatte sich Pittis von halb rechts ein Herz gefasst und fand die Lücke im Lattenkreuz beim Keeper von Gotteron.

Mit diesem Spielstand erklang die dritte Sirene und der ZSC gewann auch sein zweites Vorbereitungsspiel. Besonders positiv durfte gestern der Einsatz und die Laufbereitschaft gewertet werden. Bestes Beispiel dafür war Jeff Tambellini. Der Neuzuzug aus der NHL wurde im ersten Drittel von einem Puck im Gesicht getroffen. Statt sich aber auf der Bank verarzten zu lassen, zog es der Kanadier vor, sich das Blut kurz abzuwischen und noch im gleichen Einsatz wieder zu seinem Block zu stossen.

ZSC - Fribourg-Gottéron in der KEBO am 06. August 2011

ZSC - Fribourg-Gottéron in der KEBO am 06. August 2011

2 Gedanken zu „ZSC – HC Fribourg-Gottéron 3:2 (0:1, 1:1, 2:0)

  1. Toll, das ist endlich mal ein guter Post, besten Dank. Muss man erstmal verarbeiten. Generell finde ich diesen Blog gut zu lesen und leicht zu verstehen.

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