Spiel Eins nach dem Desaster von Zug

Beim Anpfiff werden es gut 70 Stunden sein, die verstrichen sind, seit dem Desaster von Zug. Seither blieben zwar die ganz grossen Schlagzeilen in den Medien aus, aber was ausserhalb des Scheinwerferlichts lief war wohl alles andere als Nichts. So drang zum Beispiel zu Tage, dass am Sonntag im Kreise von Zahner, Salis und Gustafsson eine Krissensitzung statt fand. Dabei dürften einige klare Worte gefallen sein.

Es ist nicht viel an die Oberfläche gedrungen, was aber durchgesickert ist, zeigt eindeutig in eine Richtung: Die Mannschaft und nicht der Trainer steht jetzt auf der Bewährungsprobe. Zwar ist es unmöglich ein ganzes Kader zu entlassen oder auszuwechseln, aber durch konsequente Personalentscheide kann die Mannschaft wieder auf die richtige Bahn zurück geführt werden. Besonders die Demotivation, die Lustlosigkeit und der fehlende Kampfgeist sind offensichtlich. Woher sie stammen, wissen vielleicht nicht mal die Verantwortlichen.

Grundsätzlich ist nun aber die letzte Möglichkeit um diese Sache noch einmal ins Reine zu bringen und die nötigen Konsequenzen zu ziehen. Sollte es dem Zürcher Vorstand gelingen, eine Einheit zu bilden, so könnte ein Umschwung in der Mannschaft geschehen. Falls nicht, wird wohl auch diese Saison früher als erhofft enden.

In der aktuellen Situation ist auch egal wer der Gegner ist. Fribourg Gotteron ist absolut in Reichweite der Zürcher, falls sie ihre Einstellung ändern, falls nicht, wird es das nächste Desaster geben!

Kleine Randinfo: Laut Radio 24 ist der ZSC-Fan Walter Scheibli nach seiner gesundheitlichen Abwesenheit heute wieder zurück im Hallenstadion. Die Reporterlegende berichtet seit über 50 Jahren Live aus den Stadien. Vielleicht kommt mit ihm ein bisschen Erfolg zurück…