Der HC Davos als Chance?

Nach nunmehr vier Niederlagen in Serie wird es für den Z allerhöchste Zeit wieder einmal ein Erfolgserlebnis zu verbuchen. Mit dem HCD als Gegner ist dies aber keinesfalls ein Selbstläufer, sind doch alle Gegner in der aktuellen Verfassung ein schweres Hindernis. So ist der HCD doch immer speziell schwierig zu spielen. Die temporeichen Bündner setzten den Zürchern in den letzten Jahren die eine oder andere bittere Niederlage zu, auch im Zürcher Hallenstadion und das meist mit vielen Gelb-Blauen im Rücken. Schon oft musste man sich Fragen, wer nun zuhause ist in Oerlikon?

Soweit soll es am morgigen Abend aber nicht kommen. Nach einem zuletzt „lockeren“ Programm, mit vier Spielen in dreizehn Tagen, blieb zumindest für Bengt-Ake Gustafsson genügend Zeit um die diversen Niederlagen noch einmal zu analysieren. Entscheidend dürfte morgen die erste Linie (hoffentlich um Nolan, Pittis und Bastl) werden. Aber auch eine effektive Checkerlinie wäre morgen nicht von Nachteil, um die brandgefährlichen Sykora, Taticek und Bednar in den Griff zu kriegen.

Auf jeden Fall wird es ein emotionales und hoffentlich auch packendes Spiel. Spätestens nach Del Curtos ersten Wutausbrüchen muss die Hütte aus Zürcher Sicht kochen und hoffentlich kann die Mannschaft diesen Input in erfolgreiches Hockey umwandeln. Es wird endlich wieder Zeit für einen Sieg. ZSC suscht gar nüt!