Davoser Wende zum 3:2 Heimsieg

Es war also angerichtet, die Halbfinals konnten beginnen. Die Zürcher schienen von Beginn weg bereit zu sein, dies war auch nötig, denn Davos ist kein leichter Gegner. Nach knapp 10 Minuten schnappte sich Adrian Wichser den Puck hinter dem Davos Tor und brachte sich wenige Meter vor dem Tor in optimale Abschlusssituation, der Schuss wurde noch von Ryan Gardner abgelenkt und fand den Weg ins Tor. Auch in der Folge waren die Zürcher überlegen und eine Kette von Fehlern der Davoser konnte Alston in der 28 Minute zum 2:0 ausnutzen.

Danach folgte eine kuriose Situation, Blindenbacher verlor hinter dem gegnerischen Tor den Stock und damit auch den Puck. Der Gegenstoss der Bündner lief und als der letzte Pass schon fast von Gloor abefangen schien, legte sich dieser aufs Eis und Daigle konnte glücklich erben. Der Treffer war in seinem Ursprung ziemlich banal und glücklich. In seiner Folge aber sehr entscheidend, die Zürcher verloren etwas die Konzentration und die Fassung. Dario Bürgler konnte nur wenige Minuten danach, das 2:2 erzielen mit einem schönen Backhand Schuss aus dem Slot. Leider war danach die „Luft“ bei den Zürchern etwas aus dem Spiel.

Es dauerte aber bis in die 53. Minute ehe der Davoser Winkler das 3:2 Siegestor schiessen konnte. Bei diesem Tor sah Sulander sehr schwach aus. Der Puck kullerte ihm unter den Beinen durch. Im Normalfall hat er diese Scheibe immer. Die Davoser profitierten und bedankten sich. Das Spiel war beendet und zurückblieb die Erkentnis, das die Davoser schlagbar sind. Dafür müssen sich die Spieler aber über die volle Distanz konzentrieren können und das Glück etwas auf unsere Seite rücken.

Weiter gehts am Dienstag mit dem Heimspiel…