Was gibt es neues zur Saison 15/16 – der ZSC informiert

Alle Jahre wieder, so ist es auch mit der Vor-Pressekonferenz des ZSC. Dieses Jahr fand dieses Zusammenkommen beim neuen Hauptsponsor statt. Wie bereits erwartet, gab es wenig Neues. Grundsätzlich ist man mit der vergangenen Saison zufrieden, Peter Zahner wurde aber auch nicht müde zu erwähnen, dass genau in solchen Einstellungen auch die Gefahr für ein mögliches Scheitern liegt. Man müsse auch wenn man die Erwartungen grundsätzlich erfüllt habe, selbstkritisch sein und Fehler ausmerzen.

Neu war die Info, dass der ZSC in der zweiten Hälfte des Septembers eine Pressekonferenz zum weiteren Vorgehen des Stadion-Projektes gibt. Dort scheint man sich nun in grundlegenden Fragen fortzubewegen, bereits im nächsten Sommer soll der Betriebsunterhalt-Kredit von jährlich zwei Millionen vor das Zürcher Stimmvolk kommen. Sollte dieser Entscheid positiv ausfallen, könnte 2019 der Spatenstich erfolgen und die Saison 2022/23 in der neuen Halle stattfinden. Es wird konkreter, aber bis zum ersten Spiel wird noch immer viel Zeit vergehen.

Im neuen Fansektor sind bereits 290 der 350 möglichen Plätze verkauft. Man rechnet beim ZSC und dessen Umfeld damit, dass diese restlichen Dauerkarten bis zum Saisonstart am 9. September gegen den SC Bern ebenfalls noch verkauft werden. Ab dem 1/16-Final der Champions-Hockey-League, denn die Zürcher übrigens bereits vorzeitig erreicht haben, wird dann das Hallenstadion Austragungsort der Heimspiele sein. Zum Schluss blieb noch das Retro-Spiel, welches dieses Jahr gegen den Aufsteiger Langnau stattfinden wird. Die Partie findet am 25. Oktober 2015 statt und wird in den grünen Trikots der Saison 73/74 stattfinden.

Viel war es nicht, aber es ist eigentlich sowieso alles gesagt, jetzt muss es nur noch losgehen. Eine Woche bleibt!

Lukas Flüeler verlängert seinen Vertrag bis 2020

Soeben hatte Lukas Flüeler seinen Vertrag verlängert, bis 2017. Im Sommer kam es nun zu Spekulationen rund um einen möglichen Wechsel in die NHL. Minnesota und auch andere Teams zeigten Interesse am 26-jährigen Torhüter. Nun haben sich die Spekulationen um die Personalie Flüeler aber ziemlich schnell wieder zerschlagen. Gemeinsam wurde die erneute Vertragsverlängerung, diesmal bis 2020, bekanntgegeben.

Spätestens mit diesem beidseitigen Vertrauensbeweis dürften alle Spekulationen um einen Wechsel nach Übersee der Vergangenheit angehören.

Wenn die neue Saison beginnt…

Zugegeben, das Spiel gegen GCK brachte in der Vergangenheit oftmals nicht die grosse Eishockeyklasse nach Zürich Oerlikon, aber es ist schon fast traditionellerweise die Eröffnung der Eishockey-Vorbereitung der Zürcher. Auch morgen dürfte nicht das Spiel, sondern viel mehr das Ambiente – zurück auf dem Eis – für Freude sorgen. Daneben verspricht das Spiel morgen Abend aber ein gutes zu werden, die Wurst und das Bier kann vor dem Spiel noch genüsslich bei strahlendem Sonnenschein genossen werden und im Anschluss gibt es dann das erste Spiel dieser Saison des ZSC zu sehen. Klingt nach einem fast perfekten Donnerstag.

Für mehr Spannung dürfte dann die restliche Vorbereitung sorgen. Einen Tag später, wieder in der Kebo, gegen den Aufsteiger aus Langnau. Ein erstes Wiedersehen mit dem alten „Bekannten“. Herzlich Wilkommen zurück an dieser Stelle nach Langnau. Bevor es dann gegen GAP und Berlin zu den CHL-Duellen kommt, folgt anlässlich des Trainingslager noch ein Spiel gegen den Dornbriner EC in Scuol. Die Auswärtsreisen nach GAP und Berlin dürften das absolute Highlight werden aus Fansicht in dieser Vorbereitung. GAP weil man dies kaum kennt und Berlin, weil es halt Berlin ist, mehr braucht es auch gar nicht.

Was gibt es neues auf dem zscblog.ch?
Auch für den zscblog.ch geht mit dem morgigen Spiel die neue Saison los. Wir haben auf diese Saison hin nicht nur das Layout geändert, sondern haben den gesamten zscblog.ch überdacht. Einerseits aus den Veränderungen unserer Leserschaft, anderseits auch aus persönlichen Gründen. Wir alle fiebern dem ZSC weiterhin mit vollem Einsatz bei, aber wir haben berufliche und private Verpflichtungen, die mittlerweile mehr Zeit in Anspruch nehmen. Deshalb haben wir uns entschieden, uns mehr auf Videos, Fotos und Infos von und für die Kurve zu publizieren. Konkret heisst dies, dass es nicht nach jedem Spiel von uns einen ausführlichen Bericht geben wird, viel mehr werden wir Kurzzusammenfassungen im Facebook posten. Das Tippspiel soll weiterhin bleiben und auch Kolumnen und andere Hintergrundberichte werden wir Euch weiterhin aufbereiten.

Allgemein haben wir versucht, den zscblog.ch wieder schlanker zu gestalten, mehr Infos von und für Fans aufzubereiten. Fast am wichtigsten ist uns die Unabhängigkeit und die Freiheit, zu entscheiden was und wie wir es schreiben – ohne Auflagen und Regeln. Eine ausführliche Übersicht über den Blog in der Saison 15/16 werden wir im Laufe der Vorbereitung verfassen.

Jetzt aber geht es zuerst einmal morgen Abend los! Endlich startet sie wieder, die schönste Zeit des Jahres…

Gemeinsam für eine bessere Stimmung – der neue Fansektor

Bereits vor einigen Wochen kam die Diskussion um einen eigenen Fansektor auf, einige Medien berichteten aufgrund von Aussagen von Peter Zahner darüber. Dass sich die Situation im 3. Rang West nicht zufriedenstellend darstellt, ist kein neues Thema und auch keine Erfindung aus dem Jahr 2015. Was aber dagegen getan werden könnte, war lange nicht klar.

StadionplanGestern nun ist die Welle ins Rollen gekommen, durch das Eintreffen der Informations-Briefe des ZSC an die betroffenen Personen. Dabei wird in den Sektoren Q2 und S2 ein Stehplatzsektor entstehen. Nun ist es natürlich so, dass in diesen Bereichen bereits Saisonkarten vergeben sind und diese, sofern sie nicht in diesem Stimmungssektor stehen möchten, umziehen müssen. Alternativ wird Ihnen ein Platz in den anderen punktierten Sektoren (siehe Plan links, zur Vergrösserung anklicken) angeboten.

Für die Betroffenen stehen zum Beispiel die Sektoren V2 und T2 zur Verfügung. Diese sind zwar nicht mehr an demselben Ort, aber sie bieten grundsätzlich eine bessere Sicht. Für alle anderen Sektoren im gesamten Hallenstadion, bleibt die Situation unverändert. Alle Sektoren, ausgenommen Q2 und S2, bleiben nummeriert.

Dass diese Meldung nicht zwingend zu Freudensprüngen bei den Betroffenen führt, war zu erwarten. Die Zeit ist aber gekommen, nachdem sich in den letzten Jahren eine schleichende Abwärtsspirale der Stimmung abgezeichnet hatte, einen Schritt zu machen. Seit Jahren wurde im Hintergrund, gemeinsam mit Fans und Club nach Lösungen gesucht, die aber alle aus technischen oder finanziellen Gründen nicht realisiert werden konnten. Auch andere Ideen und Versuche, mit dem aktuellen Sektor T2, wurden geprüft und durchgeführt – leider scheiterten sie aber alle.

Jetzt gibt es ein konkretes Projekt, dass zwar nicht die Lösung aller Probleme ist, das aber sicherlich zur Verbesserung der Stimmung im Hallenstadion beiträgt und hoffentlich eine neue Eigendynamik entwickelt. Für alle Betroffenen ist es sicherlich keine erfreuliche Nachricht, aber es ist zu hoffen, dass sie im Sinne des gemeinsamen Zieles, der Erreichung einer besseren Stimmung im Hallenstadion, diesen Entscheid akzeptieren und mittragen. So, dass wir dann bereits in der Saison 2015/16 öfters wieder einmal Gänsehaut in der Halle erleben dürfen.

Die Affen vor dem Titel – wir vor dem Elend

HC Davos – ZSC 4:3 (1:2, 1:0, 1:1, 1:0)

Endlich geht es weiter, nach dem das unnötige Montagsnachmittagsspiel – es ist mittlerweile an jedem Ostermontag dasselbe – überstanden ist, geht es heute weiter nach Davos. Bereits wieder steht der ZSC unter Druck, denn ein 1:3 Rückstand in der Serie wäre, trotz den wohl grösseren Kraftreserven, eine schwerwiegende Hypothek. Ein Sieg also Pflicht an diesem Donnerstagabend.

Ein Start der sich gut anfühlte

Denis Malgin mit dem ersten Treffer

Denis Malgin mit dem ersten Treffer

Der Auftakt war dann vielversprechend, der Z startete agil und mit Vorteilen. Wie würde es um die Blockade vor Genoni aussehen? Diese Frage wurde in der siebten Minute ein erstes Mal beantwortet. Malgin tanzte um das Tor von Davos, passte zu Blindenbacher, dessen Schuss von Wick gefährlich abgelenkt wurde. Der Abpraller landete wieder bei Malgin und der machte das 0:1. Nun war natürlich Schwung im Zürcher Spiel, bereits vier Minuten später jubelte schon wieder der Z. Nilsson wurde von Keller bedient und der fand die Lücke ins Glück. 0:2, eine gute Sache, aber kein Vorsprung zur Verwaltung. Dies tat der Z dann auch nicht, dennoch konnte er in der 18. Minute den Anschluss nicht verhindern. Nach einer etwas kuriosen Strafe gegen Baltisberger konnte Davos profitieren. Mit diesem knappen Resultat ging es in die Pause.

Der Ausgleich im Mitteldrittel
Das Mitteldrittel dann war eines, welches es so nicht gebraucht hätte. Zwar wirkte der HCD nicht besser, aber er kam ein bis zwei Mal vor das Tor von Flüeler und erzielte dabei sogleich den Ausgleich. Kurzzeitig hatte Paulsson zu viel Platz und der Davoser Topskorer nutzte die Chance eiskalt aus. Alles andere war dann zwar in Ordnung, aber weder gut noch überragend. So musste man erneut mit einem 2:2 in die Pause und hoffen, dass das letzte Drittel diesmal für den ZSC ausgehen würde.

Erst in der der Nachspielzeit zur Entscheidung
Greifen wir das letzte Drittel an, welches wir ziemlich schnell abhandeln können. Beide Teams hatten ihre Chancen und beide erzielten je ein Tor. Zudem waren beide sehenswert und finalwürdig. Zuerst war der Z an der Reihe, einen wunderbaren Pass von Blindenbacher verwertete Trachsler zur erneuten Führung. Doch nur einige Minuten später war es Paulsson, der wunderbar von von Arx lanciert wurde, der zum Ausgleich traf. Mehr gab es dann nicht mehr, beide Teams hätten noch Möglichkeiten gehabt, blieben aber erfolglos.

Den Rest, ja damit meine ich den letzten Treffer von Daffos, dürft ihr Euch dann selber schreiben. Wir stehen kurz vor dem Ende, obwohl wir eigentlich besser waren, falls also jemand noch nicht begriffen hat – Spieler und Fans – um was es geht, dann darf derjenige gerne zuhause bleiben am Samstag!!!!

Weitere Bilder auf http://faszination-zsc.ch/index.php?/category/37

Die Unfassbarkeit einer Niederlage

Die Spiele 3 der diesjährigen Serien des ZSC ähneln sich bedrohlich. Zuerst gab es gegen Biel eine Niederlage mit 3:2 nach Penaltyschiessen – trotz einem Torschussverhältnis von 38 zu 25. Im Halbfinal dann ein noch extremeres Bild, die Zürcher dominierten Genf nach Strich und Faden, bei 40 zu 19 Torschüssen mussten sie sich aber dennoch in der Verlängerung geschlagen geben. Zwei bittere Niederlagen, die dem ZSC aber am Endeffekt nicht im Weg standen um jeweils eine Runde weiterzukommen. Gestern nun die Steigerung der Steigerung, der ZSC dominierte, ja diktierte das Spiel und dessen Tempo nach Belieben. Am Ende stand da ein Schussverhältnis von 54!!! zu 16 in der Statistik und doch jubelten die Akteure rund um Arno del Curto.

Kraft und Moral entscheiden diese Serie
Über das Penaltyschiessen müssen wir wenig diskutieren, es ist eine der wenigen Schwächen des ZSC – ausgenommen Playofffinal letztes Jahr in Kloten – und es ist auch immer Lotterie. Allerdings waren die Abschlüsse von Künzle, Bärtschi und Co. gestern äusserst bescheiden, ja fast schon eine Einladung für den HCD dieses Spiel doch noch zu gewinnen.

Viel mehr muss man über die vorgegangen 80 Minuten und dessen Aufarbeitung diskutieren. An erster Stelle ist da die grandiose Aufholjagd der Zürcher, die nach zwei Drittel schon mit 0:2 Toren in Rücklage waren. Doch sie rappelten auf, konnten Davos zwei Tore einschenken und waren dem Siegestreffer sowohl in den letzten Minuten, wie auch in der Verlängerung deutlich näher. Davos war am Ende, die Linie um Ambühl spielte in der Verlängerung gefühlte 15 von 20 Minuten durch. Der ZSC dagegen drückte und pushte fast bis zum Ende mit vier Linien durch diese Partie. Malgin und Siegenthaler wurden am Schluss dann etwas aus dem Spiel genommen. Trotzdem sind die Kraftreserven, sofern sich der HCD bist am Donnerstag nicht optimal erholen mag, ein ausschlaggebender Faktor für diese Serie – noch so eine Partie dürfte der HCD nicht gewinnen. Er muss also wieder etwas mehr in das Spiel investieren und kann sich nicht nur auf seinen grandiosen Torhüter Genoni verlassen, der gestern aber sicherlich Ursprung des Erfolgs war.

Dann gibt es noch den Faktor Schiedsrichter, nach einer Niederlage zieht man diesen immer gerne als Schuldigen daher. Dem war gestern sicherlich nicht so, aber was sich Wiegand und Co. in den ersten 40 Minuten erlaubten, grenzte an eine absolute Frechheit! Dem 2:0 ging ein klares Hacken voraus, welche nicht geahndet wurde, im Finish hatten die Zebras dann keinen Mut mehr eine Strafe zu auszusprechen, wohl mit der Begründung „keine entscheidende Rolle spielen zu wollen“. Eine absolute Frechheit, entweder man hat eine Linie oder man lässt es besser mit dem Profi-Schiedsrichter und für Herrn Wiegand wäre es Zeit sich wieder dem Amateur-Sport zu widmen, für das NLA-Tempo scheint er nicht geeignet.

Zurück aber wieder zum spielerischen, nun wird es entscheidend sein, wie der ZSC diese Niederlage moralisch verkraftet. Beim HCD werden die Kräfte wohl von Minute zu Minute schwinden, der Z dagegen kann aus dem vollen Schöpfen und es wird mehr eine Kopfsache denn eine der Physis! Wir werden sehen, bereits am Donnerstag gibt’s erste Antworten auf die vielen Fragen.

Eine verdammt bittere Niederlage

ZSC – HC Davos 2:3 (0:0, 0:2, 2:0, 0:1) n.P.

Sie schmerzte noch lange, die 5:2 Niederlage vom Samstag, insbesondere weil sie doch klar war und der ZSC ab dem zweiten Teil des Mitteldrittels kaum mehr Chance auf eine Wende hatte. Im Playoff ist vieles im Konjunktiv, so auch heute. Sollte der ZSC die Niederlage richtig verarbeitet haben, die richtige Taktik wieder gefunden haben und heute ein Sieg landen, dann wären sie dem grossen Ziel einen wichtigen Schritt näher. Dass das Potenzial zweifellos vorhanden ist, zeigten sie ja zum Auftakt nur zu gut. Trotz der Niederlage verzichtete Crawford auf grössere Änderungen beim Team, er wollte diesem Team die Chance zur Revanche geben gegen den HC Davos.

Ein gehässiger Start
Wie wichtig dieses Spiel war, sah man ab den ersten Szenen. Beide Teams fuhren fast jeden Check zu Ende und phasenweise am Limit ihrer Möglichkeiten. Über seinem Limit lief Wiegand, der Schiedsrichter, der bereits den Cup-Halbfinal Bern – ZSC verpfiffen hatte, war auch heute nicht Herr der Sache. Davos wurde hier für einmal wieder bevorteilt, obwohl diese oftmals unfair und über der erlaubten Grenze spielten. Dennoch war der ZSC die bessere Mannschaft, aber selbst nach einem Lattenknaller von Künzle blieb es beim 0:0. Stark spielte Genoni, der viele Pucks hielt, aber es war auch zu viel Ungenauigkeit im Zürcher Spiel.

Im zweiten Drittel verstärkte sich dann die Tendenz aus dem ersten Drittel noch. Beim ZSC verzwiflete man zusehends. Wieganflg und Co. waren mehr mit Ambühl und del Curto am diskutieren, dies gab dem HCD zusätzliche Verschnaufpause. Nunja, wie gesagt, am Ende muss man die Tore selber schiessen. Dies taten nur die Davoser in diesem Drittel, Ambühl lief durch und dabei sahen Tallinder und zwei weitere Zürcher uralt aus. Doch es war noch nicht das Ende der Fanenstange. Nach einem klaren Hacken gegen den ZSC gab es keine Strafe und keine Minute später fand sich der Z mit einem 0:2 Rückstand wieder. Die Pause wurde dann noch erzittert und erhofft, nur kein weiterer Gegentreffer. Der Wunsch wurde erhört. Keine weiteren Tore für Davos.

Die Wende im letzten Drittel
Was durfte man noch erwarten vom letzten Drittel? Gab es noch eine Rückkehr? Ja sie kam und eigentlich aus dem Nichts und zwar in der 46. und 48. Minute. Zuerst war es Shannon, der dort stand wo er muss. Direkt vor dem Tor nahm er den Abpraller von Genoni ab und haute ihn in die Maschen. Dies löste beim ZSC neue Hoffnung aus und zwei Minuten später war es Geering, der den Puck in die Maschen beförderte. Davos nun angezählt, aber trotzdem fielen sie nicht. Alle Chancen halfen dem Team von Crawford nichts, es musste eine Verlängerung her. In dieser wurde dann ersichtlich, wie viel mehr Power im ZSC war. Davos war angeschlagen, das Spiel war fast ausschliesslich vor Genoni postiert. Dennoch, auch dieses Drittel ging torlos aus und so musste das Penaltyschiessen entscheiden.

Zu dem gibts dann nichts mehr zu sagen, der ZSC verliert ein Spiel, dass er eigentlich nie verlieren dürfte. Derart Dominant zu sein, aber dennoch zu verlieren, ist irgendwie schwierig zu verarbeiten. Ich jedenfalls brauche meine Zeit, zum Glück gibt es nun drei Tage Pause: Zeit die Gedanken zu ordnen, Zeit das Spiel zu verarbeiten und Zeit sie neu zu fokussieren.