Erste Schritte in die Zukunft

Keine Woche ist seit dem Out im Playoffviertelfinal gegen Kloten vergangen und noch haben die Halbfinalserien in den diesjährigen Playoffs nicht begonnen, doch bereits jetzt steht beim fast kein Stein mehr auf dem Anderen. Reaktionen waren durch die Fans gefordert worden und solche folgten auch. Bereits in zwei grossen Punkten – im Bereich des Trainings und in der Verteidigung wurden entscheidende Veränderungen herbeigeführt:

Durch die frühzeitige Bekanntgabe eines gemeinsamen Sommertrainings, wurde auf den Vorwurf einer unzureichenden Physis der Mannschaft reagiert. In diese Vorbereitung wurden auch die beiden neuen GCK-Trainer, Matti Alatalo und Richi Novak, integriert. Sie werden die Gesamtleitung des Sommertrainings unter sich haben und dies sowohl für die erste, wie auch für die zweite Mannschaft.  Ebenfalls wird der ZSC, mit grösster Wahrscheinlichkeit, nicht an der European Trophy als Vorbereitungsturnier im August teilnehmen. Mit diesen ersten Massnahmen sollte die Grundbasis für eine lange Saison gelegt sein.

Nach diesem Sommertraining wird Bob Hartley seinen Dienst übernehmen und die Mannschaft in den Winter führen. Mit seiner Verpflichtung dürften wieder mehr Emotionen und weniger Lethargie an der Bande zu sehen sein. Der Kanadier ist nicht bekannt für komplizierte und vorsichtige Erklärungen, sondern eher für seine direkte und laute Art und Weise. Sein Zuzug soll sowohl die Einzelspieler mehr unter Druck setzen und gleichzeitig der in der Öffentlichkeit erweckte “Kuschelkurs” deutlich abdämpfen.

Zum Schluss wurde auch bereits die Verteidigung mit Severin Blindenbacher verstärkt. Zwar leidet der 28-jährige noch immer etwas unter den Folgen seiner Hirnerschütterung, doch dürfte er im Vollbesitz seiner Kräfte, eine wichtige Ergänzung in der Mannschaft darstellen.

Die bisherigen Veränderungen sind zwar keine Garantie für Erfolg. Auch sind sie alle keine Wundermittel, welche die harte Arbeit für den Erfolg ersetzen. Aber zumindest sind es erste Anzeichen für Einsicht in den oberen Etagen beim ZSC, dass die letzten drei Jahre nicht ohne Konsequenzen bleiben dürfen.

Neuer ZSC-Schal im Angebot!

In den aktuell schwierigen Zeiten, in denen sich der unbestritten befindet, ist die optische Unterstützung auf den Rängen mindestens genau so wichtig wie der akkustische Support. Bereits 2009 unterstützten wir Marc, besser bekannt unter dem Nicknamen Züri-Boy, mit seinen Vorhaben, diverse Fanartikel für Fans zu produzieren. Sein neuster Wurf ist ein mit einer zweiseitigen Aufschrift “Zürcher Schlittschuhclub”. Ihr könnt euch diesen direkt über das  folgende Kontaktformular bestellen: http://www.zscblog.ch/fans/zurchersc-schal-bestellung/

zürcher sc schal 1

Zwei Tickets für ZSC – EHC Biel zu gewinnen

Für das Samstagsspiel vom 22. Januar 2011 verlosen wir zwei Matchtickets gegen den . Die bisherigen beiden Partien gegen die Seeländer gingen beide knapp zu Gunsten des aus.

Für den Gewinn dieser beiden Tickets müsst ihr in diesem Artikel nur einen Kommentar hinzufügen. Dabei möchten wir von Euch einen positiven Aspekt am ZSCblog.ch wissen und eine Sache, die wir aus Deiner Sicht noch verbessern oder ergänzen sollten. Ihr habt bis Donnerstag um 19 Uhr Zeit. Danach werden wir den Gewinner benachrichtigen, welcher zufällig ausgewählt wird.

Bitte hinterlasst beim Kommentar euren Namen und die Mailadresse, damit wir mit dem Gewinner Kontakt aufnehmen können. Die Mailadresse wird auf dem Blog nicht angezeigt!

Edit: 17.01.11 22:15
Falls ihr kein Interesse an den Tickets habt, hinterlasst uns doch auch einen Kommentar mit der Bemerkung “ohne Ticketinteresse”.
Die Feedbacks sind für die Verbesserung sowie der Weiterentwicklung des Blogs sehr wichtig.

Jahresrückblick 2010 – Teil 2

Das Ende ist da und ganz zum Abschluss möchten wir euch noch den zweiten und letzten Teil des Jahresrückblickes präsentieren. Wir durften ein schönes und angenehmes Jahr mit euch erleben, auch wenn es auf dem Eis oftmals anders war. Bereits jetzt freuen wir uns auf das nächste Jahr und werden den ZSCblog.ch auch dann mit gleich viel Engagement und Spass für Euch aufbereiten.

“sGanze Team vom Blog wünscht allne en guete Rutsch und nur sBeschte im neue Jahr”

Highlight Nummer 2: 6. November, 80 Jahre , Jubiläumsfeier anlässlich dem Spiel – HC Lugano

Das Spiel war an diesem Samstagabend nur von sekundärer Bedeutung. Zwar war die Situation nach dem Trainerwechsel weiterhin schwierig, hatte sich aber mit einer Overtimeniederlage gegen Bern und zwei Siegen gegen Biel und Fribourg etwas entschärft. Dementsprechend durfte ein grosses Fest von Fans und Spielern im Hallenstadion erwartet werden.

Schon um 18:00, bei Türöffnung, strömten hunderte von Leute nach Oerlikon und der Tempel war schon lange nicht mehr so früh überfüllt mit Leuten. Im Foyer gab es Bänke und Tisch um sich in Ruhe zu verpflegen und etwas zu trinken, nebenbei spielte noch die Dixie Band Harry’s Satchmo Five.

Anschliessend folgte Höhepunkt um Höhepunkt. Zuerst wurden die Legenden von vergangenen Zeiten vorgestellt. Sämtliche Zeitepochen wurden jeweils mit einem oder zwei Stars verkörpert, von den Anfangszeiten, welche Unsereins nicht mehr kannten, bis hin zu den Stars aus der Meistersaison 99/00. Dieser Umstand machte sich auch daran bemerkbar, dass bei Ari Sulander der Applauspegel am höchsten war und sogar der sonst ruhige Finne wohl Gänstehaut erleben durfte…

Noch vor dem Spiel und unmittelbar nach der Spielervorstellung durften die rund 10’500 Gäste im Hallenstadion aber noch den, aus meiner Sicht, absoluten Höhepunkt erleben. Die Choreographie über die gesamte Westseite des Hallenstadions, organisiert durch die Sektion Uruguay und der Crew 11, dürfte wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Der herzliche Dank gehört auch heute nochmals diesen beiden Fangruppierungen für die grossartige Arbeit, übrigens auch für die übrige Arbeit, welche sie durchs Jahr leisten. An dieser Stelle auch ein Dankeschön an die Dachorganisation DRZ. Sie arbeiten im Hintergrund intensiv daran, dass wir ständig von grossartigen Aktionen profitieren können.

Nach dieser Choregraphie gab es eigentlich nicht mehr viel zu ergänzen. Vielleicht noch das Ergebnis, das mit 6:2 passend zu diesem Abend ausfiel.

Um die Emotionen des Abend erneut etwas zu fassen, haben wir euch ein kleines Video geschnitten. Viel Spass damit.

Jahresrückblick 2010 – Teil 1

Langsam aber sicher nähert sich das Jahr 2010 seinem Ende und damit wird es Zeit noch einmal zurück zu blicken. Wir tun dies, indem wir euch zwei ausgewählte Highlights noch einmal etwas näher bringen. Es gab zwar Hochs aber vorallem aber Tiefs aus Zürcher Sicht in diesem Jahr. Dennoch möchten wir hier zwei positive Highlights auswählen, die in Erinnerung geblieben sind.

Highlight Nummer 1: 19. März, fünftes Spiel in der Viertelfinalserie gegen den

Es war scheinbar alles vorbei! Der lag in der Serie mit 3:1 im Rückstand und hinterliess bei allen drei Niederlagen einen eher schwachen und teilweise desolaten Eindruck. Quasi als Abschluss gab es für die Fans noch einmal eine Auswärtsreise in die Innerschweiz, denn an eine Kehrtwende der Serie dachte zu diesem Zeitpunkt kaum jemand. Sogar der Zuger Stadionspeaker wünschte sich die Zürcher frühzeitig in die Ferien und bedankte sich für die Serie… Anscheinend hatten dies auch die Zürcher Spieler gehört und zeigten auf dem Eis die passende Reaktion.

Nach nur sechs Minuten und einer herrlichen Einzelaktion von Seger, der den mitlaufenden Monnet bediente, stand es 1:0 für die Gäste. Alles das wurde aber durch Krutows Solo in der 16. Minute in den Schatten gestellt. Der ehemalige Russe tankte sich gegen drei Gegenspieler durch und vernaschte anschliessend noch Markkanen zum zweiten Treffer für die Zürcher. Die Partie war endgültig lanciert und die Stimmung auf den Rängen wohl besser denn je. Aus der alten Herti-Halle wurde eine Zürcher Festhütte und der aktuelle Stand in der Serie ging kurzerhand vergessen.

Auch im Mittelabschnitt hatten die Zuger nicht wirklich eine Chance. Es war Gardner, der einen öffnenden Pass von Monnet zum 3:0 in den Maschen versenkte. Von Zug weit und breit nichts. Der so überlegen wirkende Holden war für einmal nur Schall und Rauch. Oder doch nicht? Als er nämlich in der 30. Minute Anlauf nahm, standen die Zürcher wie so oft vorher und nachher in dieser Serie Spalier für einen weiteren Treffer. Für einmal hatte dies aber keinen Einfluss und Bärtschi erhöhte, nur 33 Sekunden später, aus der Drehung zum 4:1. Damit war die Begegnung frühzeitig entschieden und zumindest auf den Rängen konnte das grosse Fest losgehen.

Auch im Schlussabschnitt gab es noch etwas zu sehen vom Z. Einmal erwischten die Zürcher mit einem Pass aus der Mittelzone die ganze Zuger Abwehr und so konnte Down alleine aufs Tor stürmen und hatte an diesem Abend kein Problem die Scheibe ein fünftes Mal hinter Markkanen zu versorgen. Damit aber noch nicht genug, denn in der 55. Minute vollbrachte Seger mit einem Slapshot im Powerplay das sechste Tor. Endstand war damit ein 6:1 und die Folge davon ein weiteres Heimspiel für den Z. Es war zudem das erste Spiel in den vergangenen Playoffs, bei welchem sich der Z auf Augenhöhe mit den besten Teams präsentierte.

Die weitere Geschichte kennen wir alle…

Morgen gehts weiter mit einem Rückblick auf das 80-Jahre Jubliäum, das zwar noch nicht allzulange zurück liegt und dennoch eines der Highlights des ablaufenden Jahres war.

Die Zürcher mit dem dritten Auswärtsmatch in Serie

Heute treffen Genf und Zürich aufeinander, welche momentan entgegen den Erwartungen nicht vorne mitspielen. Bei den Genfern, welche letztes Jahr noch den Playoff-Final gegen Bern bestritten, schleichen sich wie beim zu viele Fehler ein. Deshalb belegen diese zwei Teams derzeit nur die Plätze 6 und 8.
Der ZSC verlor die letzten zwei Auswärtspartien gegen Bern und Lugano und strebt heute den “erst” fünften Sieg in der Fremde an.

ZSC – EV Zug 4:6 (2:2, 0:1, 2:3) Zürich besser, Zug effizienter

Gegen den ersten grossen Gegner seit einigen Spielen wollten die Zürcher beweisen, dass ihre Siege nicht nur Zufallsprodukte gegen unterklassige Gegner waren. Dementsprechend offensiv und gewillt starteten sie in diese Partie und wurden nach fünf Minuten mit dem 1:0 dafür belohnt. Westcott brachte die Scheibe im Powerplay hinter Markkanen unter. Noch sehenswerter dann das 2:0 durch Murphy, der einen Pass an die blaue Linie von Nolen mit einem satten Slapshot in die Maschen beförderte. Alles lief nach Wunsch für den Z in der 12. Minute.

Doch es folgte die erste kleine Krise im Zürcher Spiel. Nicht dass Zug um Längen besser spielte, aber sie verwerteten innert acht Minuten (13′, 19′ und 21′) drei Chancen und gingen so mit 3:2 in Führung. Zwischenzeitlich aber mussten sie noch auf viel Glück zählen, denn der finnische Torhüter im Zuger Tor konnte einen Slapshot aus der gegnerischen Zone von Murphy (die Sicht war im übrigen frei) nicht richtig erwischen und er glitt ihm durch die Fanghand an die Latte.

Kurz vor der zweiten Pause hatte Snell scheinbar ein persönliches Problem mit Nolan, doch dass man sich mit ihm nicht zu einem Boxkampf treffen sollte, schien ihm weniger bewusst zu sein. Kurzerhand zogen beide die Handschuhe aus, die Stimmung war auf dem Höhepunkt und Nolan bodigte seinen Gegner ohne grössere Mühe. Konsequenz davon war eine 2+2+2+10 Minuten Strafe.

Der Schlussabschnitt sollte die grosse Aufholjagd der Zürcher sein. Doch sie wurden nach nur zwei Minuten durch Casutt und dem 4:2 gebremst – irgendwie eine Vorentscheidung. Obwohl Bärtschi noch einmal, mit einem herrlichen Solo, eine Minute später zum 4:3-Anschlusstreffer kam, so waren es doch die Zuger mit Rüfenacht und Kristen, welche die Partie ins Trockene brachten.

Das Ehrengoal durch Bastl in der 54. Minute war eigentlich nur noch für die Statistik relevant. Es fehlte am Schluss am Willen und an der Kraft um dieses Spiel noch einmal herumzureissen. Bereits morgen steht aber die nächste Chance an, um einen Sieg gegen ein Top-4 Team einzufahren: Der SCB wartet auswärts.

Interview mit Lukas Flüeler:

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ZSC gegen den EV Zug

Foto: Dominik Hew/zscblog.ch

Der EV Zug zu Gast in Zürich

Heute war der spielfrei und konnte sich so die ersten Ergebnisse des Wochenendes beruhigt ansehen. Für Zug, den morgigen Gegner der Zürcher, gab es eine bittere Klatsche im heimischen Tempel. Mit 4:2 konnte das Schlusslicht die Innerschweizer bezwinge. Auch im Thema Spielsperren gab es heute eine negative Meldung für die Zuger, deren Leitwolf Josh Holden darf die nächsten drei Spiele nicht auflaufen.

Es ist also gut möglich, dass das Spiel morgen im Zürcher Hallenstadion etwas weniger aggressiv sein wird als die Vergangenen. Holden war oft Anstifter diverser interessanter Zweikämpfe und Auseinandersetzungen auf dem Eis. Die Brisanz dieser Partie aber geht dadurch kaum verloren, die bittere Viertelfinalniederlage in den letzten Playoffs ist noch nicht gänzlich vergessen. Schlussendlich sind Duelle gegen Zug auch immer kleine Derby’s – spätestens seit der Stadionspeaker von Zug uns in der fünften Partie der Playoffbegegnung im Frühling frühzeitig in die Ferien gewünscht hatte.

Für einmal aber dürfen die Zürcher wenigstens ihren Druck zum Siegen ablegen, denn die Zuger liegen zwei Tabellenränge und neun Punkte im Vorsprung gegenüber dem Z. Demzufolge sind sie leicht zu favorisieren, sollte Gustafsson’s Team aber den Schwung aus der Siegesserie mitnehnem können, dürfte auch dieser kleine Vorteil weg sein.

Auf gehts morgen ins Hallenstadion! Wir brauchen jede Stimme! ZSC suscht gar nüt.

ZSC - EV Zug

ZSC - Foto: Dominik Hew/zscblog.ch