Rückblick und Ausblick – zwischen Vorbereitung und Saisonstart

Bekanntlich sagen Vorbereitungsspiele nur wenig über den effektiven Formstand einer Mannschaft aus, da zu viele Faktoren ineinander fliessen. Da ist auf der einen Seite das Konditions- und Vorbereitungsprogramm der Mannschaft, welches definitiv Vorrang hat. Zum zweiten stehen da die unterschiedlichen Phasen der einzelnen Mannschaften im Weg. Beispiel: Die DEL nimmt ihren Spielbetrieb bereits am 3. September wieder auf. Eine einzige Woche Unterschied in einer Vorbereitungsphase kann unter Umständen einen wichtigen Faktor spielen. Denoch zeigten sich die Zürcher in diesen Wochen nicht umbedingt von ihrer besten Seite. Acht Punkte aus gleich vielen Spielen ist eindeutig zu wenig.

Es muss jedoch auch der positive Aspekt in diesen Spielen und Ergebnissen gesehen werden. Die Zürcher konnten ihren Formstand prüfen und sind wohl zumindest intern zu einem klaren Fazit gekommen. Es ist aber müssig Spekulation über Einflüsse und Formstände der diversen Spieler und des gesamten Kaders zu erstellen, da dies von aussen kaum machbar ist. Aber die zumeist intensiv geführten Spiele, besonders physisch, waren eine interessante Abwechslung zu anderen Testspielen in der .

Nun aber ist diese vorbei, die nächstjährige Durchführung noch nicht gesichert und das erstaunt kaum jemanden. Bereits die Champions Hockey League ist gescheiteret, beim Versuch ein kleiner Bruder der Fussball Champions League zu werden. Das dürfte uns kurzfristig aber kaum interesseren, da nun in den nächsten Tagen der auf dem Programm steht. Noch gut 12 Tage dauert die Vorbereitungsphase bis zum ersten Anpfiff der diesjährigen Meisterschaft. Der ZSC hat sein spielerisches Gesicht deutlich verändert und ist mit Westcott, der übrigens 8 Assists in 7 Spielen verbuchen konnte, Murphy, Paterlini und Ryser härter und defensiv (hoffentlich) stabiler geworden. Durch Ambühl wurde zumindest offensiv ein genialer Spieler verpflichtet. Dieser Schluss darf aus den ersten acht Begegnungen defintiv gezogen werden.

Wir dürfen mit Vorfreude und einer guten Portion Hoffnung auf die aktuelle Saison blicken, welche am 10. September in für uns eröffnet wird. Es wird langsam wieder Zeit für Hockey – ZSC suscht gar nüt!

Vorschau ZSC – Malmö / Sektion ÖV

Trotz des gestrigen Sieges gegen Frölunda wird eine Qualifikation für Salzburg und das damit verbundene Finalturnier immer unrealistischer. Der Z befindet sich nun auf dem 7. Platz mit 5 Punkten Rückstand auf das rettende Ufer. Alle Hoffnungen sind zwar noch nicht vorbei, aber …  Der heutige Gegner Malmö Redhawks sollte absolut schlagbar sein, denn die Schweden spielen nur in der zweiten Divison. Ein Erfolg nach 60 Minuten muss also eigentlich Pflicht sein für das Heimteam, welches heute in Bäretswil spielt. Ansonsten würde der Zug nach Salzburg, resp. der Car definitiv verpasst.

Für die heutige Anreise empfehlen wir euch die offizielle Sektion ÖV. Treffpunkt heute Zürich HB – 16:30 bis 16:45! Für alle Autofahrer haben wir euch eine Karte aufbereitet mit dem Anfahrtsweg. Für grössere Bildansicht – anklicken! Spielbeginn ist um 18:30.

Euer ZSCblog.ch


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Die drei entscheidenden Faktoren

Am Dienstag wird der ZSC ohne übermässiges Vertrauen der Fans in die starten. Die letzten Leistungen der Zürcher waren zu bescheiden um die Fans in Euphorie zu verleiten.  Die Olympia Pause hat allgemein den Schwung der Meisterschaft abrupt gebremst und es wird wichtig sein im ersten Viertelfinalspiel sofort an Leistungen aus der Startphase der Saison anzuknüpfen. Die Zürcher haben sich für den Playoffgegner Zug “entschieden” –  eine sicher berechenbarere Variante, die aber durch Holden, Brunner und Markannen nicht minder schwach zu bewerten ist. Warum aber das Abenteuer Playoff für den ZSC trotzdem erfolgreich verlaufen kann…

… Der Wille wird ein entscheidender Faktor sein. Nur jenes Team, welches nach 50 Qualifikationsspielen und einer langen Nationalmannschaftspause bereit ist noch einen Gang höher zu schalten und seine eigenen Grenzen zu überwinden, wird fähig sein in den Kampf um den Titel einzugreifen. Der Spieler muss sich als Einzelner in den Hintergrund stellen und seine Interessen im Sinne der Mannschaft zurückstellen. Nicht die Mannschaft, die am schönsten spielt oder jene die am schnellsten kombiniert wird den Titel gewinnen. Diejenige Mannschaft, die ihre individuellen Fehler am besten durch den Einsatz der Mannschaft kompensieren kann.

… Die Härte wird über die gesamten Serien ein sehr wichtiger Faktor sein. Wer vor seinem Gegner abbremst und diesen nicht körperlich durch einen Check einschüchtert, der wird in diesen Playoffs nicht weit kommen. Bestes Vorzeigematerial wurde mit dem Spiel Kanada – USA im Final der Olympischen Spiele geliefert. Ein ebenso nicht unrelevanter Punkt wird die Verteidigung des eigenen Torhüter, des eigenen Reviers, sein. Hier darf keine Zweifel darüber offen gelassen werden, wer in dieser Zone der Chef auf Platz ist. Ansonsten werden die Stürmer konsequent auf die “freien” Scheiben nach den Schüssen gehen und irgendwann erfolgreich sein. Ein hart angegangener Gegner wird es sich beim nächsten mal zweimal überlegen, diese Scheibe wieder anzugreifen.

… Die Fans werden es am Schluss ausmachen. Sobald der Funken zwischen Spieler und Mannschaft gesprungen ist, kann ein Team in einen “Rausch” geraten und die Meisterschaft für sich entscheiden. Es braucht dieses Extra zwischen Spieler und Fans, das z.B. 2008 bei unserer Meistersaison entstand. Wir sind also ebenso gefordert wie die Spieler auf dem Eis.

Die Qualifikation ist Vergangenheit und die Chancen für alle Mannschaften wieder die Gleichen. Die Paarungen sind brisant: Bern – , Genf – Fribourg, Davos – Kloten und unsere Begegnung. Keine Mannschaft wird “gratis” in die zweite Runde kommen. Das ist unsere Chance, auch dieses Jahr von einem der hinteren Plätze wieder nach vorne zu stossen. Eine Stärke der Zürcher ist es, im entscheidenden Moment besser zu sein als der Gegner. Dieses Wissen und die obenstehenden drei Punkte lassen uns weiterhin die Chance auf einen erneuten Meistertitel…

Nun geht es endlich los. Wir sind heiss und es wird Zeit, die schönsten Momente des Jahres zu erleben. Für jeden Hockeyfan schlägt das Herz während der Playoffzeit etwa höher. Bereits am nächsten Dienstag geht es in Zug los – ZSC suscht gar nüt!!!!

Vorschau: Genf-Servette – Zürcher SC

Der Sieg im gestrigen Spiel gegen mittelmässige Rapperswiler war der Grundstein für ein erfolgreiches und geglücktes Wochenende. Heute nun treffen die Zürcher auf einen wirklichen Prüfstein. Diesmal ist der Gegner das zweitplatzierte Genf und liegt mit vier Punkten Vorsprung noch auf Schlagdistanz. Die Erholungsphase war für die Zürcher auf ein Minimum beschränkt und trotzdem muss heute ein optimales Spiel gelingen. Captain Seger wird aufgrund einer Gehirnerschütterung fehlen, die Länge seines Ausfalls ist noch nicht bekannt. Eines scheint allerdings klar, die Zürcher werden heute mit Sulander statt Flüeler im Tor spielen. Als Ersatz für Seger wird Pittis als Captain auflaufen.

Es wird Zeit…

…, dass die neue Saison beginnt! Der Auftritt der Zürcher Spieler war am Samstag Abend genau so lustlos wie derjenige der Fans (klar diese hatten ihre Gründe). Eine 7:2 Schlappe schmerzt im Derby, auch wenn es nur ein Test war.  Die Zeit ist reif und der Freitag kann kommen.  Auf diesen Moment freuen sich die Meisten bereits seit dem bitteren Out gegen Fribourg im Playoff-Viertelfinal.

Eine neue Saison ist immer auch eine neue Chance, die Chance auf einen Titel. Der ZSC hat sich sein Ziel bewusst tief angesetzt. Das kann dennoch nicht von den Erwartungen ablenken, die an diese Mannschaft gebunden sind.

Trotz nur wenigen Wechseln scheint das Team noch nicht zu einer Einheit gefunden zu haben. Dies wird sich aber spätestens ab Freitag ändern müssen, um wie erwartet oben mitzuspielen… Wir werden sehen – auf geht’s am Freitag gegen Davos um 19:45 im Hallenstadion….

CHL: Letzte Spiele

Die letzten fünf Spiele von Magnitogorsk:

19.01.2009 Metallurg MagnitogorskSKA St. Petersburg 3:1
17.01.2009 Traktor ChelyabinskMetallurg Magnitogorsk 3:2
15.01.2009 Salavat Yulaev UFAMetallurg Magnitogorsk 3:4 n. P
13.01.2009 ZSKA MoskauMetallurg Magnitogorsk 0:3
09.01.2009 Metallurg Magnitogorsk
Traktor Chelyab 4:2

Siege: 4x
Niederlagen: 1x

Zurzeit liegt Magnitogorsk in der Gesamttabelle der KHL auf dem 5. Platz von 24 Teams.

Die letzten fünf Spiele des ZSC:

18.01.2009  Rapperswil – ZSC 3:5
17.01.2009  ZSC – Genf Servette 0:3
15.01.2009  ZSC – Rapperswil 4:6
13.01.2009  ZSC – Kloten 5:1
10.01.2009  EV Zug – ZSC 5:2

Siege: 2x
Niederlagen: 3x

CHL: Letzte Spiele

Die letzten fünf Spiele von Espoo:

03.01.2009 Kärpät Oulu – Espoo Blues 5-4
30.12.2008 HIFK Helsinki – Espoo Blues 3-1
29.12.2008 Espoo Blues – Kalpa Hockey 3-1
15.12.2008 Espoo Blues – HIFK Helsinki 1-4
13.12.2008 Lukko Rauma – Espoo Blues 4-1

Siege: 1x
Niederlagen: 4x

Zurzeit liegt Espoo Blues in der finnischen Meisterschaft auf dem vierten Platz.

Die letzten fünf Spiele vom ZSC:

04.01.2009 HC Davos – ZSC 2-6
02.01.2009 ZSC – HC 2-5
23.12.2008 Servette – ZSC 7-1
12.12.2008 HC Ambri Piotta – ZSC 0-5
06.12.2008 ZSC – SC Langnau Tigers 6-3

Siege: 3x
Niederlagen: 2x