Revanche in Ambri

Bitter war sie, die Niederlage gegen Ambri am letzten Dienstag. Nicht nur weil es die fünfte Niederlage im fünften Heimspiel war, sondern auch da der vorsaisonale Optimismus endgültig entschwand. Erneut ein schlechter Saisonauftakt und weit entfernt von souveränen Siegen.

Mit Platz 10 ist der Z bereits wieder tief im Tabellenkeller angekommen und viele Fans rechnen bereits mit dem Kampf um einen Playoffplatz bis zum Schluss. Und zum heutigen Tag würde eine erneute Viertelfinalniederlage nicht erstaunen.

Diversen Medie zufolge ist die Führung der Zürcher nun daran, einen weiteren ausländischen Stürmer zu verpflichten. Ausser Tambellini, in den ersten Spielen, konnte sich noch kein Akteur mit Lizenz zum von seiner besten Seite zeigen. Besonders Pittis bleibt in dieser Spielzeit weit hinter seinen Möglichkeiten.

Ob der negative Strudel aber tatsächlich direkt mit den Spielern und nicht eher mit einem mentalen Knoten zu tun hat, muss sich noch weisen. Unterstützung, mentale wie spielerische, erhält das Team heute in Ambri aber in Form von Matthias Seger. Der wiedergenesene Captain kehrt früher als erwartet zurück zur Mannschaft und könnte möglicherweise neuen Schwung in das Spiel bringen.

 

Der HC Davos als Chance?

Nach nunmehr vier Niederlagen in Serie wird es für den Z allerhöchste Zeit wieder einmal ein Erfolgserlebnis zu verbuchen. Mit dem HCD als Gegner ist dies aber keinesfalls ein Selbstläufer, sind doch alle Gegner in der aktuellen Verfassung ein schweres Hindernis. So ist der HCD doch immer speziell schwierig zu spielen. Die temporeichen Bündner setzten den Zürchern in den letzten Jahren die eine oder andere bittere Niederlage zu, auch im Zürcher Hallenstadion und das meist mit vielen Gelb-Blauen im Rücken. Schon oft musste man sich Fragen, wer nun zuhause ist in Oerlikon?

Soweit soll es am morgigen Abend aber nicht kommen. Nach einem zuletzt “lockeren” Programm, mit vier Spielen in dreizehn Tagen, blieb zumindest für Bengt-Ake Gustafsson genügend Zeit um die diversen Niederlagen noch einmal zu analysieren. Entscheidend dürfte morgen die erste Linie (hoffentlich um Nolan, Pittis und Bastl) werden. Aber auch eine effektive Checkerlinie wäre morgen nicht von Nachteil, um die brandgefährlichen Sykora, Taticek und Bednar in den Griff zu kriegen.

Auf jeden Fall wird es ein emotionales und hoffentlich auch packendes Spiel. Spätestens nach Del Curtos ersten Wutausbrüchen muss die Hütte aus Zürcher Sicht kochen und hoffentlich kann die Mannschaft diesen Input in erfolgreiches Hockey umwandeln. Es wird endlich wieder Zeit für einen Sieg. ZSC suscht gar nüt!

Ambri erneut als Herausforderer

Wer den diesjährigen Spielplan erstellt hat, der hat sich zumindest nicht übermässig viele Gedanken gemacht. Schon mehrmals, nicht nur beim Z, trafen Mannschaften zwei, resp. dreimal hintereinander aufeinander. Eigentlich sollte die Qualifikation, so wenig Bedeutung sie sportlich bereits hat, wenigstens abwechslungsreich sein. Egal – das nächste Spiel steht an und diesmal erneut gegen Ambri, welches am Sonntag mit Mühe und Not besiegt wurde. Hauptsächlich kam das zu Stande dank einem starken Lukas Flüeler.

Genau dieser Flüeler hat sich in der laufenden Spielzeit vom kritisierten und überbewerteten Nachwuchsspieler zum soliden bis guten Torhüter gemausert. Er strahlt eine höhere Sicherheit aus und wird auch in schwierigen Situationen nicht übermässig nervös. Mit dem Shotout gegen Ambri hat er es bereits zum zweiten Mal in der aktuellen Saison geschafft seinen Kasten rein zu halten.

Hoffentlich geht das morgige Spiel den Zürchern aber etwas leichter von der Hand, als der “Chrampf”-Sieg gestern. Dann würde auch Flüeler einen ruhigeren Abend geniessen. Aber am Schluss sind drei Punkte wichtig, wie und wer dafür verantwortlich ist, ist nur sekundär!

Auf geht’s, ab in die Halle morgen – auch gegen Ambri! ZSC suscht gar nüt!

Ambri und Nolan im Fokus am heutigen Tag

Die zurzeit häufigste Frage auf der zscfans.ch/pinnwand ist wohl jene, ob seinen Kurzarbeitsvertrag verlängert oder ob er sein Glück noch einmal in der NHL versuchen kann. Die Entscheidung dürfte wohl frühestens heute Abend, wenn nicht sogar erst morgen Montag fallen.

Neben der Frage um Nolan muss der ZSC heute aber auch noch einen beschwerlichen Weg ins Tessin in Angriff nehmen. Sind die Leventiner doch Tabellenschlusslicht und eine absolute Pflichtaufgabe. Genau diese Pflichtaufgaben werden zumeist zum “Chrampf”- und “Kampf”-Spiel. Mit einem Dreipunkte-Sieg aber ist der sechste Platz Tatsache und man wäre punktgleich mit dem fünftplatzierten Fribourg.

Es steht uns also ein sportlicher Sonntag an mit einem hoffentlich schönen und erfolgreichem Sieg und anschliessenden Good-News aus der Nolan Front bevor! Wir bleiben dran.

Entscheidende Tage in Oerlikon

Die Nationalmannschaftspause geht zu Ende und der wartet als erster Prüfstein nach dieser 10-tägigen Pause. Zwar konnte das Team seit dem Trainerwechsel 13 von 15 Punkte erspielen und sich auf den siebten Platz hieven,  das Saisonziel ist allerdings noch weit entfernt.

Mit Langnau steht ein überraschend starkes Team heute im Zürcher Hallenstadion auf dem Eis. Die Emmentaler spielen wacker mit und belegen mit vier Punkten Vorsprung auf den Z den sechsten Rang. Mit einem Sieg könnte die Lage weiter stabilisiert und die Siegesserie ausgebaut werden.

Zudem steht der Kurzvertrag von vor dem Auslaufen (21. November). Der Kanadier spekuliert immer noch auf einen Vertrag in der NHL. Wie gross die Chancen für ein längerfristiges Engagement in Zürich stehen, ist kaum abzuschätzen, da zu viele Faktoren in diese Entscheidung eingreifen.

Wir hoffen natürlich auf weitere Hockey-Leckerbissen mit Nolan, dessen Pässe und Spielintelligenz dem Team eindeutig zu mehr Spielfreude verholfen haben…

Das Jubiläumsspiel gegen den HC Lugano

Das heutige Meisterschaftsspiel gegen den steht im Zeichen der Feierlichkeiten zum 80-jährigen Bestehen des Zürcher Schlittschuh Clubs. Besondere Aktivitäten sind rund um diese Begegnung geplant. So wird zum Beispiel die “Dixie Band Harry’s Satchmo Five” ab 18 Uhr ihre Musik zum Besten geben. Ab 19:30 werden ehemalige Spieler aus den 50er, 60er und 70er Jahre auf dem Eis vorgestellt. Fünf Minuten vor Spielbeginn wird die grosse Choreo in der Kurve hochgezogen. Nach dem Spiel wird es im Foyer mit einer Abendunterhaltung weitergehen.

Aber das Spiel von heute Abend hat auch sportlich eine wichtige Bedeutung. Mit einem Sieg gegen den kriselnden HC Lugano ist der Tabellenstrich bereits mindestens acht Punkte hinter den Zürchern und das erste Resumé des Trainers dürfte positiv ausfallen. Auch die Verpflichtung von darf als wichtige Entwicklung der Mannschaft gewertet werden. Der Kanadier brachte es in vier Spielen auf sechs Punkte und dabei erzielte er ein Tor.

Anschliessend werden die Zürcher in die Nationalmannschaftspause entlassen und die Meisten haben während zehn Tagen spielfrei. Hoffen wir auf einen erfolgreichen Abschluss mit weiteren drei Punkten. Damit könnte die Hälte der Qualifikation trotz allen Problemen dennoch erfolgreich beendet werden.

Wieder Druck auf den Zürchern, beim zweiten Spiel gegen Rapperswil

Sie waren so schön, die drei Siege gegen Langnau, Davos und Kloten. Sie drückten die Zürcher auf Platz 7 und lösten eine kleine Welle der Euphorie aus. Nun, einige Tage später sieht die Welt schon wieder anders aus. Gegen das schwache Rappi war ein Sieg Pflicht und dieses Soll wurde nicht erfüllt! Nun steht die Mannschaft von Muller bereits wieder unter Druck und ein Sieg, erneut gegen Rappi, Pflicht um nicht wieder in altes Fahrwasser zu gleiten.

Vor allem vorne müssen nun endlich mehr Tore fallen. Die offensive Impotenz wird den Zürchern auf kurz oder lange den Kopf kosten, wenn der “ominöse” Knopf nicht aufgeht. Sollte morgen aber ein souveräner Sieg bewerkstelligt werden, dann würden wieder fast alle Kritiker verstummen. Der ZSC befindet sich im Umbruch und zwar einem Gefährlichen. Die Spieler tun gut daran, dies in den nächsten Tagen zu ändern, um sich nicht zusätzliche Last aufzubürden.

Morgen ist auch die letzte Möglichkeit, sich direkt vor Ort beim DRZ Stand, für die Mottofahrt nach Genf anzumelden. Besucht also morgen Abend vor dem Spiel den DRZ Stand im Foyer und meldet euch an. Sonst könnt ihr euch nur noch über DRZ.ch anmelden, aber Achtung die Platzzahl ist auf 150 begrenzt!

Der zweite Saisonstart? Am zweiten Wochenende!

Nach dem misslungenen Saisonstart am ersten Hockeywochenende stehen die Zürcher bereits etwas unter Druck. Zwar sind die Niederlagen gegen Lugano (Auswärts) und Davos (Heim) kein Weltuntergang, dennoch muss nun gegen Zug – spätestens allerdings gegen Ambri der erste Saisonsieg eingefahren werden. Wer oben mitspielen will, muss auch gegen Topteams wie Davos, Bern oder Zug Punkte gewinnen. Ein Sieg gegen Zug wäre deshalb nicht nur für das Punktekonto des ZSC gut, sondern auch für die Moral und das Selbstvertrauen im Hinblick auf die weitere Saison.

Doch der EVZ wird ein happiger Gegner, denn der Start, in der neuen Halle, ist den Innerschweizern mit einem Sieg über den SCB geglückt.  Anschliessend folgen vermeintlich einfachere Aufgaben für den Z. Das ebenfalls schwach gestartete Ambri am Samstag (Heim) und der EHC Biel (Heim) sind Gegner bei welchen Punkte Pflicht sind!

Die Zürcher, insbesondere die Ausländer, müssen ihre Strafzeiten in den Griff kriegen und der offensive Einfluss muss deutlich stärker werden.  Aber es liegt nicht nur an diesem Detail, der Z muss allgemein als Team näher und kompakter zusammen stehen. Wir dürfen gespannt auf den “zweiten” Saisonstart der Zürcher sein.

Vorschau: Erstes Heimspiel gegen den HC Davos

Heute Abend ist es soweit: Die Zürcher spielen ihr erstes Heimspiel in dieser Saison und erst noch gegen Davos. Die Vorfreude ist riesig, auch wenn es im gestrigen Spiel in Lugano ein Nuller gab. Dennoch lassen besonders einzelne Spielzüge auf eine gute Meisterschaft hoffen und ein starkes Team. Der startete mit einem 3:0 erfolgreicher in die Saison, besonders die Tschechen Fraktion zeigte eine grossartige Partie. Viel mehr gibt es für das Spiel am heutigen Abend noch nicht zu berichten!

Auf gehts ins Hallenstadion! ZSC suscht gar nüt!

Saisonvorschau: Ambri-Piotta

In einer elf-teiligen Serie werden wir euch auf die Saison einstimmen und die einzelnen Gegner der Zürcher genauer unter die Lupe nehmen. Das erste Team wird der HC Ambri-Piotta aus dem Tessin sein, welcher sich nach einer miserablen Saison und dem letzten Platz in der Tabelle doch noch in der obersten Spielklasse halten konnte.

Resultat Qualifikation Saison 09/10:
12. Platz (33 Punkte)
Resultat Playouts Saison 09/10:
Halbfinalsieg in den Playouts gegen Biel mit 4:1 Spielen
Zuzüge auf die Saison 10/11:
1. Martin Kariya (von Riga) 2. Trevor Meier (vom SC Bern) 3. Reto Raffainer (von Rapperswil)
Wichtigste Spieler für die Saison 10/11:
1. Martin Kariya (Topscorer bei Espoo Blues 06/07) 2. Paola Duca 3. Thomas Bäumle
Spiele gegen den ZSC Saison 10/11:
Sa, 18. September (Zürich) / So, 21. November (Ambri) / Di, 23. November (Zürich) / Sa, 15. Januar (Ambri)

Prognose:
Nach der verschlafenen letzten Qualifikation kann es für die Leventiner nur besser werden. Die Zuzüge sind zwar gut, aber keinesfalls überragend. Auch Kariya muss zuerst seine Form wieder finden und sich in der Schweiz (nach 08/09 bei Langnau) erneut beweisen.
Grundsätzlich ist das Playoutticket auch dieses Jahr wieder bereit. Mit etwas Glück und einem guten Saisonstart liegt dieses Jahr aber ein Mitspielen um einen Playoffrang im Bereich des Machbaren.