Spielerbeurteilung Teil 5: Keller, Bastl und Trachsler

Heute folgen die nächsten drei Spieler unserer Festtagsserie, diesmal sind es Ryan Keller, Mark Bastl und Morris Trachsler.

#28 Ryan Keller
Statistik:
Saison 13/14: 23 Spiele, 7 Tore, 6 Assists, 8 Strafminuten, +1 Bilanz
Total NLA: 75 Spiele, 19 Tore, 22 Assists, 14 Strafminuten, +6 Bilanz

Bewertung: genügend-gut

Begründung:
Von Genf-Servette gekommen, brauchte der 29-jährige Flügel etwas Angewöhnungszeit in Zürich. Trotz dieses Umstandes und einer Verletzung hat sich Keller gut in Zürich eingefunden und zeigte vor dem Tor bereits das eine oder andere Mal seine Gefährlichkeit. Erledigt seinen Job im Team gut, ist aber noch nicht ausreichend konstant für eine Ausländerlizenz.

#39 Mark Bastl
Statistik:
Saison 13/14: 36 Spiele, 11 Tore, 9 Assists, 26 Strafminuten, +9 Bilanz
Total NLA: 486 Spiele, 80 Tore, 94 Assists, 320 Strafminuten, +14 Bilanz

Bewertung: gut

Begründung:
Die erste Saison nach dem Abgang von Thibaut Monnet, könnte Mark Bastls beste Saison beim ZSC werden. Fast schon unauffällig, aber unheimlich gut und effizient zeigt sich der 33-jährige Stürmer. Bereits elf Tore und neun Assists zeugen davon, dass Bastl eine enorm wichtiges Element im Zürcher Spiel ist. Egal ob in der ersten oder dritten Sturmreihe, der Romand bringt stetig Gefahr vor die gegnerischen Torhüter und macht dabei auch in der Defensive seinen Job ausgezeichnet.

#53 Morris Trachsler
Statistik:
Saison 13/14: 25 Spiele, 8 Tore, 6 Assists, 8 Strafminuten, +9 Bilanz
Total NLA: 542 Spiele, 54 Tore, 92 Assists, 333 Strafminuten, -4 Bilanz

Bewertung: gut

Begründung:
Der Defensivcenter und die Verlässlichkeit in Person, was es hinten zu Erledigen gibt, das macht der Nationalmannschaftsspieler. Ist ähnlich wie Mark Bastl kein auffälliger Spieler, auch kein überragender Techniker, aber ein extrem wichtiges Puzzleteil. Solche Spieler, wie Morris Trachsler und Mark Bastl, braucht jede Mannschaft um Titel gewinnen zu können. Trachsler erledigt seinen Part hierfür excellent.

Spielerbeurteilung Ausgabe Nummer zwei

Wie im letzten Jahr erfolgreich eingeführt, möchten wir auch dieses Jahr die Festtage nutzen um die Leistungen der Zürcher Spieler etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Dabei geht es zum einen um unsere Meinung und auf der anderen Seite möchten wir Euch aber auch die Chance geben, ebenfalls Eure Meinung, in Form von Noten und Kommentaren, abzugeben.

Der Aufbau unserer Bewertung wird wie folgt aussehen:

Statistik:
Beurteilt den Spieler nur nach seinen statischen Werten: Tore, Assists, Strafminuten und +/- Bilanz. Hier wird natürlich nur die halbe Wahrheit abgebildet, dennoch bilden Statistiken – nicht nur für Stürmer – einen guten Anhaltspunkt über die bisherigen Leistungen.

Bewertung:
Die Spannbreite des Bewertungsrasters geht von ungenügend bis hin zu sehr gut. Die Abstufungen genügend und gut liegen noch dazwischen. Ein sehr guter Spieler ragt aus der Mannschaft heraus, zeigt sich beinahe in jedem Spiel und fällt fast nur positiv auf. Mit einem gut gehört der Spieler noch immer zu den Stützen der Mannschaft in der laufenden Saison. Bei genügend dagegen erfüllt der Spieler zwar noch seine Pflicht, aber er hätte durchaus noch mehr Potenzial vorhanden. Alles was ungenügend beurteilt wird, ist bezogen auf die Leistungsmöglichkeiten des bezogenen Spielers, nicht ausreichend.

Begründung:
Eine Beurteilung alleine ist zwar schön, bringt aber nicht wirklich Klarheit in die Sache. Deshalb begründen wir die Note jeweils noch mit den wichtigsten Argumenten für die Beurteilung. Dazu gehören positive und negative Entwicklungen. Selbstverständlich sind die Beurteilungen subjektiv.

Feedback der Leser:
Genau aus diesem Grund werden wir pro Spieler eine Umfrage erstellen, in welcher ihr mit den gleichen Abstufungen den Spieler beurteilen könnt. Mit einem Kommentar könnt Ihr zudem euer Abstimmungsresultat mit einigen Zeilen untermauern. Auch hier aber gilt: Konstruktive Kritik ist gefragt und keine Schimpftiraden, welche weder förderlich noch gerechtfertigt sind.

In diesem Sinne hoffen wir auf reges Interesse und viele Feedbacks. Wir wünschen Euch eine erholsame Weihnachtszeit und frohe Festtage.
Euer zscblog.ch

Spielerbeurteilung Teil 7: Ambühl, Maurer und Trachsler

Vor und nach Neujahr werden wir Euch jeweils drei Akteure vorstellen. Heute, am letzten Tag des Jahres 2012, geht es um Ambühl, Maurer und Trachsler.

Bisherige Beurteilungen:
25.12.2012 Blindenbacher und Geering
26.12.2012 Monnet und Cunti
27.12.2012 Seger und Shannon
28.12.2012 Schäppi und Wick
29.12.2012 Flüeler und Brown
30.12.2012 Bastl und Baltisberger

#44 Andres Ambühl
Statistik:
Saison 12/13: 29 Spiele, 8 Tore, 5 Assists, 22 Strafminuten, +0 Bilanz
Total NLA: 617 Spiele, 123 Tore, 170 Assists, 688 Strafminuten, -3 Bilanz

Bewertung: gut

Begründung:
Die dritte und damit auch letzte Saison von Andres Ambühl im Dress der Zürcher ist noch nicht ganz ins Rollen gekommen. Zwar gibt der Davoser jederzeit vollgas und ist läuferisch sicher etwas vom Besten was die NLA zu bieten hat und dennoch hat Ambühl – verglichen mit den vergangenen Playoffs – noch einiges an Luft nach oben. Und dies nicht nur im Bereich der erzielten Tore und gegebenen Vorlagen, sondern auch im Bereich seiner Führungsrolle. Alles in allem ist Ambühl aber auch in dieser Saison ein sicherer Wert, welcher in der nächsten Saison nicht äquivalent zu ersetzen ist.

#47 Marco Maurer
Statistik:
Saison 12/13: 34 Spiele, 3 Tore, 4 Assists, 18 Strafminuten, +2 Bilanz
Total NLA: 311 Spiele, 17 Tore, 14 Assists, 365 Strafminuten, -20 Bilanz

Bewertung: gut

Begründung:
Der 24-jährige Verteidiger, aus Rapperswil gekommen, ist bekannt für seine kernigen Checks. Auch bei den Zürchern ist er bisher durch krachende Checks aufgefallen. Mit um die 100 Kilogramm ist der Zuger Junior aber auch prädestiniert für das physische Spiel. Dennoch vermag Maurer auch in der Offensive durchwegs zu gefallen. In den bisherigen 34 Partien traf er doch immerhin bereits drei Mal ins gegnerische Tor. Und auch seine übrigen Arbeiten in der Defensive, abgesehen vom physischen Element, erledigt Maurer sachlich und gewissenhaft. Darf als echte Verstärkung gewertet werden, welche mit seinem physischen Spiel durchaus auch in Zukunft im Zürcher Hallenstadion gern gesehen wird.

#53 Morris Trachsler
Statistik:
Saison 12/13: 30 Spiele, 5 Tore, 5 Assists, 8 Strafminuten, +0 Bilanz
Total NLA: 490 Spiele, 45 Tore, 79 Assists, 311 Strafminuten, -18 Bilanz

Bewertung: gut

Begründung:
Vom ZSC nach Genf, dort zum Nationalmannschaftsspieler gereift, und anschliessend wieder zurück nach Zürich. Für Trachsler hat sich mit dem Wechsel nach Zürich Oerlikon der Kreis geschlossen. Offensichtlich hat sich dieser Wechsel für den Defensivcenter ausbezahlt. Zeigt doch Trachsler eine gute Leistung, wenn er auch nicht mehr so im Zentrum steht, wie noch bei Genf-Servette. Auch wenn Trachsler bei den Zürchern „nur“ den Posten als 3. Linien Center erhält, so erzielte er bisher bereits fünf Tore – drei davon im Boxplay. Trachsler erfüllt seinen Job gut und ist ein wichtiges Puzzle im Zürcher Kollektiv, welches auch seine Tätigkeiten hinter der eigenen blauen Linie nicht vernachlässigt.

Spielerbeurteilungen Teil 4: Schäppi und Wick

Im bereits vierten Teil unserer Festtagesserie blicken wir auf Reto Schäppi und Roman Wick. Auf der einen Seite ein Zürcher durch und durch. Dagegen der Neuzuzug aus Kloten, welcher noch immer etwas mit dem Wechsel von Kloten nach Zürich kämpft.

Bisherige Beurteilungen:
25.12.2012 Blindenbacher und Geering
26.12.2012 Monnet und Cunti
27.12.2012 Seger und Shannon

#19 Reto Schäppi
Statistik:
Saison 12/13: 34 Spiele, 5 Tore, 1 Assists, 10 Strafminuten, -3 Bilanz
Total NLA: 110 Spiele, 12 Tore, 10 Assists, 22 Strafminuten, -7 Bilanz

Bewertung: genügend

Begründung:
Die zweite komplette Saison für Reto Schäppi ist jene der Bestätigung. Doch aktuell macht der Hühne im Zürcher Team eine schwierige Phase durch. Zu Beginn der Saison war Schäppi noch sehr stark in die Saison gestartet und brachte es innert 15 Spielen auf 5 Tore. Doch seit dem 20. Oktober 2012 hat das junge Talent keine Scheibe mehr im Netz versenkt. Zurzeit erhält er aber auch etwas wenig Eiszeit. Muss sich nun im neuen Jahr wieder fassen und dann wird Schäppi auch seinen vorgezeichneten Weg weiter gehen.

#27 Roman Wick
Statistik:
Saison 12/13: 28 Spiele, 8 Tore, 15 Assists, 18 Strafminuten, +10 Bilanz
Total NLA: 267 Spiele, 84 Tore, 85 Assists, 154 Strafminuten, +14 Bilanz

Bewertung: gut

Begründung:
Vom Erzrivalen aus Kloten gekommen, war Wick in den ersten Spielen der beste Akteur auf dem Zürcher Eisfeld. Schnell übernahm der Ex-Klotener den Helm des besten Scorers. Seit einer Verletzung Ende November hat aber nun Wicks Leistung, wie auch jene der gesamten Mannschaft, deutlich nachgelassen. Gehört aber immer noch zu den Zugpferden im Zürcher Kader, auch wenn er zu viele Chance vor dem gegnerischen Tor auslässt. Aus 101 Torabschlüssen erzielte er „nur“ gerade acht Tore. Aber Wick ist omnipräsent, checkt konsequent vor und erledigt auch seine Defensiven Jobs solide.

Spielberbewertung über die Festtage

Die Hockeymeisterschaft steht bis am 2. Januar 2013 still und damit ist eine Zeit gekommen, in welcher die Möglichkeit besteht auf die ersten 34 Partien der Zürcher zurückzuschauen. Wir tun dies in dem wir die Spieler individuell beurteilen und die Leistungen bewerten. Verschiedene Kriterien möchten wir dabei berücksichtigen, natürlich auch eure Meinung.

Der Aufbau unserer Bewertung wird wie folg sein:

Statistik:
Beurteilt den Spieler nur nach seinen statischen Werten: Tore, Assists, Strafminuten und +/- Bilanz. Hier wird natürlich nur die halbe Wahrheit abgebildet, dennoch bilden Statistiken – nicht nur für Stürmer – einen guten Anhaltspunkt über die bisherigen Leistungen des Spielers.

Bewertung:
Die Spannbreite des Bewertungsrasters geht von ungenügend bis hin zu sehr gut. Die Abstufungen genügend und gut liegen noch dazwischen. Ein sehr guter Spieler ragt aus der Mannschaft heraus, zeigt sich beinahe in jedem Spiel und fällt fast nur positiv auf. Mit einem gut gehört der Spieler noch immer zu den Stützen der Mannschaft in der laufenden Saison. Bei genügend dagegen erfüllt der Spieler zwar noch seine Pflicht, aber er hätte durchaus noch mehr Potenzial vorhanden. Alles was ungenügend beurteilt wird, ist bezogen auf die Leistungsmöglichkeiten des bezogenen Spielers, nicht ausreichend.

Begründung:
Eine Beurteilung alleine ist zwar schön, bringt aber nicht wirklich Klarheit in die Sache. Deshalb begründen wir die Note jeweils noch mit den wichtigsten Argumenten für die Beurteilung. Dazu gehören positive und negative Entwicklungen. Selbstverständlich sind die Beurteilungen subjektiv und keinesfalls als die Wahrheit zu sehen.

Feedback der Leser:
Genau aus diesem Grund werden wir pro Spieler eine Umfrage erstellen, in welcher ihr mit den gleichen Abstufungen den Spieler beurteilen könnt. Mit einem Kommentar könnt Ihr zudem euer Abstimmungsresultat mit einigen Zeilen untermauern. Auch hier aber gilt: Konstruktive Kritik ist gefragt und keine Schimpftiraden, welche weder förderlich noch gerechtfertigt sind.

In diesem Sinne hoffen wir auf reges Interesse und viele Feedbacks. Wir wünschen Euch eine erholsame Weihnachtszeit und frohe Festtage.
Euer zscblog.ch