Posts Tagged “Spielbericht”
Es ist hart! Der ZSC verliert heute im Spiel gegen den EV Zug die Serie. Noch härter wird es durch die Umstände, dass dieser Zuger Sieg keinenfalls gestohlen war. In den ersten beiden Drittel war der Gast aus Oerlikon quasi unsichtbar. Ohne jegliche Impulse, Akzente und Chancen.
Wir vom ZSCblog machen für heute Schluss und werden euch ab morgen über den Jahresabschluss der SU02/C11, die vergangene Saison, den Ausblick und die geplanten Aktionen für den Sommer informieren. Besucht uns weiterhin, der ZSC lebt weiter in unserem Herzen!
Eimal ZSC – für immer ZSC! Eue blog
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Woooow! Was für ein Spiel! Der ZSC und die Fans mussten gestern tief unten durch und wurden am Schluss mit einem Schützenfest belohnt! Als Mathias Seger im Kabineneingang, kurz nach dem Spiel, als erstes auf die Treppe sass um sich etwas zu beruhigen, da war ihm anzusehen, welcher Druck heute auf der Mannschaft lastete. Er wusste genau wie nahe die drohende Niederlage an ihnen vorbeigeschrammt war. Der Z war im Mittelabschnitt nichts als ein Häufchen Elend, welches es eigentlich verdient gehabt hätte auszuscheiden. Doch der Wille, die Stimmung und viel Glück brachten den ZSC wieder auf die Siegesstrasse im letzten Drittel.
Aber alles von Beginn weg. Nach der ersten Druckphase der Zuger, die etwa fünf Minuten anhielt, war es Alston, der mit einem Schlenzer traf. Nun stimmten aus Zürcher Sicht die Kräfteverhältnisse wieder und das zweite Tor folgte in der 16. Minute durch Schelling. Beinahe wäre im Anschluss noch ein weiterer Treffer dazugekommen, und die Heimmannschaft hätte einen schönen Vorsprung mit in die Pause genommen. Da aber einseitige Spiele so gar nicht das Ding für den ZSC sind, musste auch heute etwas schief gehen. Zuerst setze sich McTavish schön durch, die Gegenwehr der Zürcher Verteidigung war allerdings auch bescheiden, und erzielte den Anschlusstreffer in der 18. Minute. Die beiden Leaderfiguren Seger und Sulander brachten es wenige Sekunden vor Schluss des ersten Drittels auf die Reihe, die Führung zu verspielen. Sie standen und stolperten irgendwie hinter dem Tor herum und Camichel profitierte zum Ausgleich.
Das zweite Drittel war in den ersten 15 Minuten eine einzige Dominanz von Zug. Keiner der Zürcher Feldspieler brachte auch nur annähernd etwas Ruhe ins Team, um den Druck etwas zu entlasten. Im Gegenteil: Zug wurde immer überlegener, scheiterte aber ein ums andere mal am genialen Sulander. Er wurde dementsprechend von den Fans gehuldigt für seinen Auftritt am gestrigen Abend. Verzweiflung und Panik auf sowie neben dem Feld bei den Fans. Die Strafe gegen Markkanen kam da in der 38. Minute wie gerufen. Absolut entgegen dem Spielverlauf konnte Wichser den Abpraller des Zuger Torhüters in dieser Powerplay-Situation verwerten. Unfassbar!!! Die Stimmung im Hallenstadion war nun wieder am kochen und die Zuger verständlicherweise verärgert.
Es war der Genickbruch für die Gäste am heutigen Abend. Krutow in der 43. Minute mit einem wunderbar verzögerten Schuss und Alston wenige Sekunden danach stellten auf 5:2. Der zweite russische Treffer durch Krutow jr., war dann die Zugabe und das Dessert für alle Z Fans, die nun natürlich völlig ausser Rand und Band waren.
Auch heute konnten es die Zuger nicht lassen, die Zürcher noch zu provozieren. Doch wieder kassierten Snell & Co. eine saftige Ladung an Schlägen. Es war dann noch ein Kniestich von genau jenem Snell gegen Krutow zu vermelden, welcher die Gemüter im Hallenstadion erneut erhitzte. Doch für den wirklichen Skandal sorgte im Anschluss Holden, der den am Boden liegenden Russen mit dem Stock im Gesicht bearbeitete.
Ein am Schluss etwas glücklicher Sieg, der das Momentum nun definitiv auf Zürcher Seite schwingen lässt. Aber es braucht am Dienstag in Zug noch einmal eine Leistung wie im Schlussabschnitt am gestrigen Abend. Der Zuschaueraufmarsch aus Zürcher Sicht dürfte auch noch etwas grösser werden, damit wir die alte Hütte zum letztenmal in Zug in Grund und Boden feiern können.
Thibaut Monnet und Patrick Bärtschi im Interview:
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Faninterview mit Beat:
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“Mir händ die Serie zruggholt”… Am Zischtig ab uf Zug!!!!
 Torjubel vonPhilippe Schelling (Lukas Grauwiler) (16.)
Weitere Bilder: http://www.zscblog.ch/playoff-0910/
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Der ZSC hat sich heute auf eine eindrückliche Art und Weise zurück gemeldet. Der Abgang des Teams war heute bezeichnend für das ganze Spiel. Die Spieler verliessen zielstrebig und mit dem Wissen, eigentlich noch nichts erreicht zu haben, das Eisfeld. Allerdings hätten sie heute genügend Grund gehabt um sich feiern zu lassen. Als Alston auf der Strafbank sass, schnappte sich Seger in der Mittelzone den Puck und brachte diesen herrlich in die Mitte zu Monnet. Dieser traf bereits nach sechs Minuten zum Führungstreffer. Es war nicht ein anderes Zug auf dem Eis als noch vor zwei Tagen, aber ein Gegner der deutlich härtere Gegenwehr aufbrachte. In der 16. Minute kochte die Fankurve der Zürcher zum zweiten Mal. Der Grund war Krutovs grossartiges Solo gegen drei Zuger mit dem erfolgreichen Abschluss.
Es folgte die erste Pause, welche augenscheinlich dem Heimteam einen leichten Aufschwung brachte. Allerdings konnte Gardner in diese Druckphase einen Konter erfolgreich zum Drei-Tore-Vorsprung verwerten. Geschockt von diesem Tor mussten die Zuger anschliessend eine weitere Strafe hinnehmen. Aus der Strafe resultierte nur ein Gegentreffer für die Zürcher. Dem heute müde wirkenden Holden wurde in der Spielhälfte zu viel freies Eis überlassen. Der Anschlusstreffer war die Konsequenz davon, doch es lief noch immer die selbe Strafe gegen Brunner, als Bärtschi nur 33 Sekunden später zum vorentscheidenden 4:1 traf. Um die Zuger Herrlichkeit für den heutigen Abend war es vorbei – die Provokationen und Sticheleien fanden vermehrt Platz im Zuger Spiel.
Doch die Zürcher setzten ihren Weg fort und wurden durch Down (48. Minute) und Seger (55. Minute) mit den Toren fünf und sechs belohnt. Als es das Heimteam mit den Provokationen übertrieb, war es Sven Ryser zu viel und er schnappte sich den Zuger Wesley Snell und versetzte ihm eine ordentliche Ladung an Schlägen. Kurz vor Schluss riss Snells Nervenkostüm erneut, doch auch diesmal wurde er durch einen Zürcher, diesmal Bastl, in die Schranken gewiesen. Auch hier ein Sieg des Z!
Der Z zeigte heute eine starke Reaktion und gewann nicht nur das fünfte Spiel, sondern auch den Glauben an sich und den möglichen Sieg in der Serie zurück. Einen kräftigen Teil trugen die Fans dazu bei, denn die Stimmung war teilweise ausgezeichnet in der Hertihalle. Dennoch ist keine übermässige Euphorie zu verbreiten, denn der Sieg heute ist mit einer Niederlage am Samstag wertlos….
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Der Z verliert nach einer skandalösen Schiedsrichterleistung das vierte Spiel im Zürcher Hallenstadion mit 4:2. Nach 22. Minute erzielte Monnet das 1:0 für das Heimteam. Der Z kassierte das 1:1 nach einer Strafe, welche nicht gerechtfertigt war. Anschliessend traf Geering zum vermeintlichen 2:1, doch wieder entschieden die “Unparteiischen” gegen den Z. In dieser Phase bestand keine Chance für den ZSC dieses Spiel zu gewinnen, zu deutlich war das Quartett in schwarz gegen das Heimteam. Im ersten Drittel wurde eine Attacke gegen Sulander nicht geandet. Es war zum Verzweifeln. Selbst die Liste der Liebhaber von Paris Hilton ist kürzer als jene der Fehlentscheidungen von Eichmann am heutigen Abend. Auch als Zürich nach dem 3:1 für Zug wieder den Anschluss schaffte, brachte es Eichmann hin, die Partie gegen den Z zu verpfeiffen. Eine himmeltraurige Vorstellung der Männer in schwarz-weiss, die es heute dem ZSC verunmöglichte die Serie zu wenden. Klar sind wir Fans nicht unparteiisch, aber eine solche Leistung darf in der höchsten Schweizer Eishockeyspielklasse nicht geduldet werden.
Trotzdem werden wir am Donnerstag nach Zug reisen. Die Leistung heute lässt hoffen…
Interview mit Patrick Geering:
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Es sollte für die Zürcher eine gelungene Rückkehr ins Hallenstadion werden – das nach einer langen Pause an Heimspielen. Bei den Zugern stand heute McTavish an Stelle von Boumedienne auf dem Eis und er vermochte nach nicht einmal zwei Minuten den entscheidenden Pass zum 1:0 durch Christen zu geben. Während einer Strafe gegen die Zürcher, aufgrund von zu vielen Spielern auf dem Eis, konnten Seger und Wichser einen Konter fahren, welcher die Nummer 97 auf herrliche Vorarbeit seines Teamkollegen verwertete.
Immer wieder war es in der Folge die Holden-Linie (Welche von den Zürcher beinahe zu fest gefürchtet wurde), die sich gute Chancen erarbeiten konnte. Nach 13 Minuten war eben jener Holden für die Zuger zum 2:1 erfolgreich. Mit diesem doch eher enttäuschenden Resultat für die Zürcher verliessen beide Teams das Eis für die erste Pause. Eher glücklich als verdient war der Treffer durch Claudio Micheli zum 2:2. Er “lupfte” den Puck in Richtung Tor und dieser flog an Freund und Feind vorbei zum Ausgleich.
Es folgte die stärkste Phase der Zuger, die innert Minuten vom 2:2 zum 4:2 treffen konnten. In der 29. Minute war es Lüthi und zwei Minuten später Schnyder mit dem zweiten Tor für die Zuger in dieser Phase. Der zwischenzeitliche Tiefpunkt im Hallenstadion war erreicht. Doch das Heimteam reagierte und wurde durch einen schönen Schuss, der wohl noch von Monnet abgelenkt wurde, mit dem 4:3 belohnt. Im Anschluss spielte nur noch eine Mannschaft: Der ZSC hatte das Geschehen vollumfänglich im Griff und war nach 37 Minuten und einem wunderbaren Passpiel zwischen Suchy und Bastl mit dem Ausgleich erfolgreich. Mit diesem Resultat erklang die zweite Sirene.
Eigentlich war man sich einig, dass die Zürcher in dieser Phase deutlich überlegen waren. Und dementsprechend sicher starteten sie in das letzte Drittel. Es war nur noch eine Frage der Zeit bis der entscheidende Treffer fallen würde. Doch dann eine eher unglückliche Entscheidung des Schiedsrichters Mandioni. Der Zuger Torhüter Markkanen hielt sich provokativ an Bühler fest, als dieser vorbei fahren wollte. Im Anschluss fiel der Zuger Torhüter theatralisch zu Boden, der Head entschied auf Strafe gegen den Zürcher. Ein doch sehr harter Pfiff, welcher die Partie danach entschied. In diesem Powerplay konnte Christen nach 54 Minuten das 5:4 erzielen. Die Zürcher waren nun angeknackt und ohne grosses Konzept. Die Tore sechs und sieben für die Zuger durch Schnyder waren das logische Ergebnis.
Unglücklich und unnötig war die heutige Niederlage gegen den EVZ. Aber am Samstag besteht bereits die Möglichkeit, in der Serie wieder in Führung zu gehen.
Nun noch einige Stimmen, welche wir mit Fans und den Spielern kurz nach Ende der Partie aufzeichnen durften.
Faninterview mit Joel, einem ganz jungen ZSC Fan:
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Faninterview mit Bruno, einem langjährigen ZSC Fan:
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Spielerinterview mit Claudio Micheli:
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Spielerinterview mit Adrian Wichser:
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Es war ein gelungener Start in die Mission Playoff - für Fans und Spieler der Zürcher. Der ZSC konnte in Zug sein erstes Viertelfinalspiel mit 2:1 gewinnen und sich somit einen Vorteil erarbeiten.
Der Abend begann zumindest für die Fans denkbar schlecht. Dies nachdem Wartezeiten am Einlass von bis zu 45 Minuten entstanden. Am anderen Eingang ca. 20 Meter weitere rechts dagegen wurden kaum Kontrollen durchgeführt. Irgendwie nicht ganz konsequent.
Egal - die Zürcher starteten konzentriert in die heutige Begegnung und fanden den Tritt etwas schneller als der EV Zug. Nach einigen guten Chancen in den Startminuten folgte allerdings eine starke Phase der Gastgeber, die beinahe zu einem Treffer geführt hätte. Dank Sulander und Markkanen blieb die Partie bis zur ersten Drittelspause beim torlosen Unentschieden. In der 24. Minute konnte Pittis das Score eröffnen. Dies auf Vorarbeit von Alston und Claudio Micheli!!! Die benötigte Reaktion der Zuger folgte postwendend. Die Zürcher Abwehr war nun teilweise überlastet und in der 35. Minute mit dem Schuss von Brunner sogar überfordert. Der Ausgleich: die irgendwie logische Folge davon.
Der Z konnte sein Spielsystem in der Folge wieder finden und durfte nach 46 Minuten durch Down wieder in Führung gehen. Der erneute Führungstreffer für die Gäste war zu diesem Zeitpunkt verdient. Etwa zwei Minuten vor Schluss musste das Eis gereinigt werden und die Zuger erhielten damit ein “Gratis”-Time Out. Keine Minute später folge dann noch ihr offizielles Time Out. Fast schien es als würden die letzten beiden Minuten länger als das gesamte restliche Spiel dauern. Aber alles brachte nichts mehr für die Zuger. Die Zürcher konnten auswärts ihren ersten Match gewinnen und führen nun in der Serie mit 1:0!
Interview mit Fan Patrick
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Die Entscheidung, wer der erste Playoffgegner des ZSC ist, wurde erstaunlicherweise erst heute gegen den Kantonsrivalen Kloten beantwortet. Beide Teams starteten allerdings verhalten in diese Partie und die Klotener verstanden es etwas mehr, das Spiel zu diktieren. Dies wurde kurz vor der ersten Sirene durch Hollenstein Jr. belohnt. Mit diesem Zwischenergebnis verschwanden beide Teams in die Garderobe.
Danach folgte die schwächste Phase der Zürcher. Sie mussten drei Tore in zehn Minuten hinnehmen, denn die Gegenwehr war eher bescheidener Art. Aus dem Zürcher Sektor folgten als Konsequenz davon einige Pfiffe. Es schien beinahe so als würden die Zürcher in der ersten Playoff Runde lieber gegen den EV Zug als gegen Davos spielen. Die Reaktion der Zürcher folgte aber erst im letzten Drittel, als sie durch Wichser und Down noch einmal bis auf 4:2 an die Klotener aufschliessen konnten. Schlussendlich aber brachten die Gastgeber ihren Vorsprung relativ entspannt nach Hause und durften sich als “Belohnung” den Gegner HC Davos aussuchen. Wie weit sie dieser Sieg heute noch bringen wird, werden wir in den nächsten Tagen noch sehen…
ZSC bis in Tod…
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Die Zürcher reisten nach der langen Olympiapause zum zweitletzten Qualispiel nach Davos. Das Ziel war natürlich ein Sieg im Bündnerland. Bei den bisherigen Partien siegte jeweils immer das Gastteam. Gutes Vorzeichen also für den ZSC? Die Startphase sollte es entscheiden und tatsächlich gingen die Gäste in der 7. Minute auch mit 1:0 durch Ryan Gardner in Führung. Bei Gardner konnte man in den letzten Spielen eine Aufwärtstendenz feststellen – auch heute? Davos war offensiv in den folgenden Minuten sehr effizient und ging bis zur 12. Minute mit 3:1 in Führung. In der 16. Minute war es wieder Gardner, welcher zum zweiten Mal für Zürich traf. Das Anschlusstor wurde jedoch von den Bündnern mit dem vierten und fünften Tor bis zur ersten Pause gekontert. Die Zuschauer sahen im ersten Drittel sieben Tore und der ZSC musste im zweiten Abschnitt reagieren. Dies gelang jedoch nicht optimal, da sich Davos in der 25. Minute mit dem sechsten Tor eine komfortable Führung schaffte. Doch Sejna und Seger verkürzten bis zur Spielhälfte zum 4:6. Es blieben nochmals 30 Minuten für weitere Tore.
Im Schlussabschnitt konnte sich dann zuerst Bürgler gegen Sulander durchsetzen (7:4). Der ZSC war bemüht und kam zu einigen Chancen, bis es in der 52. Minute doch noch klappte und Pittis wieder auf zwei Tore verkürzen konnte. Es wurde also nochmals spannend am Schluss, auch dank Monnet, welcher in der 56. Minute zum 6:7 traf. In den letzten Minuten die Davoser mit einer Strafe, doch die Zürcher nahmen sich den Vorteil mit zwei Strafen selber wieder weg. Der Z versuchte es ohne Sulo und kassierte zwei Sekunden vor Schluss noch das achte Gegentor.
Defensiv war es keine gute Leistung. Mit sechs Toren konnte sich die Offensive jedoch schon einmal sehen lassen. Claudio Micheli konnte bei seinem Comeback beim ZSC keine grossen Impulse setzen und Ryan Gardner war mit zwei Toren so erfolgreich wie in den letzten 26 Spielen zusammen!
Am Samstag trifft der ZSC auswärts auf Kloten und bestreitet sein letztes Spiel in dieser Qualifikation. Spielbeginn ist um 19:45 Uhr.
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Das Spiel begann gut für das Heimteam. Die Zürcher starteten druckvoll und mit viel Emotionen in die heutige Partie. Resultatmässig zeigte sich dies nach 2 Minuten und dem 1:0 durch Grauwiler. Auch in den folgenden Phasen waren die Zürcher überlegen, doch fast aus dem Nichts schoss Reto von Arx das 1:1 in der 9. Minute. Dieser Ausgleich wurde umgehend von Monnet auf Vorarbeit von Pittis gekontert und zu einer erneuten Führung umgewandelt. Aber noch einmal waren es die Bündner, die durch Back zum 2:2 Pausenresultat einschiessen konnten. Ein durchaus gelungenes erstes Drittel, das einen deutlich verstärkten ZSC gesehen hatte.
Das Spiel verlor im Mittelabschnitt an Qualität. Dies lag vor allem am schwächer auftretenden ZSC. Diese Nachlässigkeiten wurden durch Widing in der 25. Minute gnadenlos ausgenutzt, denn dem Tor war ein Fehler von Lorenz Kienzle vorausgegangen. Mit dem Spielstand von 3:2 für die Davoser gingen die beiden Mannschaften in die zweite Pause.
Das Bild änderte sich leider auch im Schlussabschnitt nicht mehr. Die Bündner kontrollierten das Spielgeschehen mehr oder weniger gut und kamen ihrerseits zu einigen sehr guten Chancen. Es war dem ehemaligen Zürcher Verteidiger Forster überlassen in der 41. Minute das vorentscheidende 4:2 zu erzielen. Erst sechs Minuten vor Schluss konnte Sejna den Anschlusstreffer für die Gastgeber erzielen. Bereits in der 58. Minute verliess Sulander sein Gehäuse und dies trotz Unterzahl für die Zürcher. Es spielten fünf gegen fünf auf dem Eis, die Zürcher ohne Torhüter, und die logische Folge war das 5:3 durch Bürgler ins leere Tor.
Der ZSC verpasste heute eine grosse Chance gegen einen nicht unbezwingbaren HC Davos, der allerdings cleverer als die Zürcher agierte. Nach dem Spiel konnten wir mit Adrian Wichser über das Match und seine Verletzung sprechen.
Neu: Interview mit Adrian Wichser in Ton!
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Die Zürcher kassierten gegen das Schlusslicht Ambri eine empfindliche 3:5 Niederlage und das im eigenen Stadion. Bereits in der 7. Minute nahm die traurige Wahrheit für die Zürcher ihren Lauf als Brunner zum 1:0 traf. Es gelang den Leventiner heute die favorisierten Zürcher grösstenteils in Schach und im Griff zu halten. Nur in einigen Situationen blitzte die Zürcher Klasse auf. Diese führte heute aber zu keinem Erfolg.
Im Mittelabschnitt waren es Westrum und Walker, die zur konfortablen Führung von 3:0 trafen. Erst jetzt folgte ein erstes Aufbäumen, das in der 29. Minute und mit dem Tor von Trudel belohnt wurde. Die Hoffnungen wurden aber sogleich – durch Laws Treffer – wieder zerstört. Aber es folgte nun die stärkste Phase der Zürcher mit den Treffern zwei und drei. Das Resultat wurde beinahe wieder ausgeglichen, denn bis zur 39. Minuten stand es 4:3 für Ambri. Die Fans durften auf ein spannendes Schlussdrittel hoffen, doch diese wurde wenige Sekunden vor der zweiten Pause jäh zerstört. Mit seinem zweiten Treffer brach Law dem ZSC heute bereits im Mittelabschnitt das Genick.
Auch im Schlussabschnitt war der Z nie fähig noch einmal wirklich grosse Gefahr zu produzieren. Vielmehr gaben sich die Spieler ihrem Schicksal hin! Die Quittung folgte wohl in der Garderobe. Die Türe blieb über 30 Minuten geschlossen, die genauen Wortlaute möchten wir wohl alle nicht wissen…
Zusätzlich findet ihr heute einen Spezial-Bericht über die Aktion “50 Spiele sind 6 zuviel”.
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