3 Spielsperren für Ryan Shannon

Einzelrichter Reto Steinmann auferlegte Ryan Shannon drei Spielsperren. Grund dafür ist ein als Kniestich geahndete Aktion des Kanadiers gegen Fabian Schnyder im Spiel gegen den EV Zug.

Damit wird Crawford bis nach der Nationalmannschaftspause auf einen weiteren Ausländer verzichten müssen. Nach dem morgigen Spiel gegen Genf-Servette folgt noch eine Auswärtspartie in Fribourg, ehe das letzte Break vor den Playoffs ansteht. Im zweiten Spiel nach der Pause, also dem Heimspiel gegen Langnau am 16. Februar, dürfte Shannon dann wieder dabei sein.

6 Spielsperren für Lindström

Im Spiel Rapperswil – ZSC vom letzten Sonntag wurde Cyrill Bühler nach einem Check gegen den Kopf benommen vom Feld getragen. Lindström wurde mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe unter die Dusche geschickt. Der NLA-Einzelrichter gab nun bekannt, dass Lindström mit 6 Spielsperren und einer Busse von Fr. 2000.- belegt wurde.

Das Vergehen von Lindström wiege sehr schwer und sei höchst gesundheitsschädigend gewesen, argumentierte der Einzelrichter. Umso mehr, weil er Bühler mit einem eigentlichen Sprung regelrecht attackierte.

Verfaren gegen Trudel

Wie der Print Tagi heute berichtet hat Einzelrichter Reto Steinmann ein automatisches Verfahren gegen Jean-Guy Trudel eingeleitet. Trudel hatte am Spielschluss gegen Servette eine 25 Minütige Matchstrafe bekommen.

Mit einer Sperre ist jedoch aufgrund des „skandalösen“ Spiels eher weniger zu rechnen.

Edit: Keine Strafe gegen Trudel

Alexej Krutov für zwei Meisterschaftsspiele gesperrt

Der Einzelrichter der Schweizerischen Eishockey Nationalliga GmbH, Reto Steinmann, hat im ordentlichen Verfahren den Spieler Alexej Krutov für zwei Meisterschaftsspiele der National League gesperrt. Der Stürmer der ZSC Lions checkte im Meisterschaftsspiel der NL A vom 9. September 2008 den Zuger Gegenspieler Michael Kress mit dem Knie.

Alexej Krutov habe in dieser Aktion den Verteidiger des EV Zug mit dem rechten Knie als vorderstem Teil seines Körpers attackiert und ihn mit Wucht im Kniebereich getroffen. Dabei habe er Michael Kress gemäss ärztlichem Bericht am Seitenband verletzt. Die TV-Bilder würden eindeutig belegen, dass Alexej Krutov davon ausgehen musste und in Kauf nahm, dass sein Gegenspieler als Folge dieser Aktion eine Verletzung erleiden könnte. Wer in einer solchen Aktion das Bein „stehen“ lasse, wisse, dass beim Betroffenen schwerwiegende Folgen zurückbleiben könnten. Hinzu komme, dass der Gegenspieler Michael Kress keine Chance hatte, sich auf diesen Angriff vorzubereiten, geschweige denn, ihn abzuwehren, heisst es im Entscheid des Einzelrichters. Das Verschulden von Alexej Krutov wiege nach Auffassung des Einzelrichters erheblich. Die Spieler wissen, dass „Kneeing“ eine der gefährlichsten Regelwidrigkeiten im Eishockey ist, die üblicherweise zu erheblichen bis schweren Verletzungen führt. Vor diesem Hintergrund erscheine das Verhalten von Krutov als unmotiviert und rücksichtslos.

Quelle: http://www.nationalleague.ch/NL/ueber_nl/de/medien_0809.php

Verfahren gegen Alexej Krutov

Der Nationalliga-Einzelrichter Reto Steinmann hat ein ordentliches Verfahren gegen Alexej Krutov vom ZSC eröffnet.
Der Einzelrichter prüft damit, ob der Stürmer im NLA-Meisterschaftsspiel vom 9. September 2008 zwischen dem ZSC und dem EV Zug gegen die Regel 536 IIHF (Kneeing) verstossen hat. Er hatte dabei Michael Kress verletzt.
Quelle: hockeyfans.ch