Cédric Hächler wechselt zurück zum ZSC

Der ZSC vermeldet heute die Verpflichtung von Cédric Hächler. Der Verteidiger kehrt von den Rapperswil-Jona Lakers zum Z zurück. Er hat bei den Stadtzürchern einen Zweijahresvertrag unterschrieben.

Der 21-Jährige hatte zwischen 2012 und 2014 bereits 34 NLA-Einsätze für den Stadtklub verzeichnet, ehe er zu Rappi wechselte. Am Obersee absolvierte Hächler in der vergangenen Saison 65 von total 66 Spielen (zwei Tore, acht Assists) und war Alternate Captain der Mannschaft.

Cédric Hächler ist ein Eigengewächs, das den Weg von den Mini-Top-Junioren Schritt für Schritt und mit einem Zwischenjahr bei Malmö (schwedische Juniorenliga) ins NLA-Team schaffte. Der Verteidiger war auch regelmässig Teil der Schweizer Nationalmannschaften U17, U18, U19 und U20 über die Jahre. Vergangene Saison debütierte Hächler in der A-Nationalmannschaft (fünf Einsätze).

Quelle: Medienmitteilung ZSC Lions

Enttäuschende Leistung bringt 3. Niederlage in Serie

SC Rapperswil-Jona – ZSC 3:2 (1:0, 0:2, 1:0) n.P.

Nach der Niederlage am Dienstag in Biel hatte der ZSC heute in Rapperswil die Gelegenheit wieder auf die Siegerstrasse zurückzukehren. Ein Sieg gegen das Schlusslicht der Liga ein Muss, denn die Zürcher haben, mit einem Spiel mehr, einen 30 Punktevorsprung auf Rappi.

Schwaches Drittel mit unnötigem Rückstand

IMG_3665Die Zürcher starteten etwas besser in die Partie am Obersee. Erste Chancen wurden bereits nach kurzer Zeit herausgespielt. Der ZSC scheiterte jedoch immer wieder an Wolf oder dem eignen Unvermögen.
Nach knapp 10 Minuten konnten die Gäste nach zwei Strafen der Rapperswiler während 47 Sekunden in doppelter Überzahl agieren, brachten aber nichts zählbares zustande. Rapperswiler Abschlüsse sah man bisher nur neben das Gehäuse.
Die kleine Truppe in der Heimkurve, es waren weniger als auf Zürcher Seite, konnte in der 14. Minute im Powerplay den Führungstreffer ihres Teams bejubeln. Der Favorit wurde für seine Unkonzentriertheiten und Unentschlossenheit bestraft.

Steigerungslauf im 2. Drittel
Der Pausentee tat seine Wirkung, denn die Zürcher starteten besser als Rappi in den zweiten Abschnitt. Chancen im Minutentakt wurden von Wick, Nilsson, Seger und co. vergeben. Die ersten 6 Minuten spielte fast nur der ZSC und so gelang ihnen in der 27. Minute nach kurzem Überzahlspiel der Ausgleich. Topscorer Wick traf mit einem Handgelenkschuss auf Pass von Malgin. Diese Linie war im zweiten Abschnitt ohnehin die Aktivste.
Bärtschi nahm dem Z mit zwei Strafen innert kurzer Zeit etwas den Schwung. Etwas mehr als eine Minute vor Drittelsende war es wieder Bärtschi, welcher für die Schlagzeilen sorgte. Er bezwang Wolf mit einem Schuss über die Schulter und so führte das zu diesem Zeitpunkt bessere Team.

Zu wenig für 3 Punkte

IMG_3592Die zahlreich mitgereisten Fans pushten das Team weiter nach vorne, doch die Spieler konnten auf dem Eis vorerst nicht reüssieren. Angriffe beider Mannschaften wurden nicht konsequent ausgeführt, so blieb es lange beim 1:2. Nach 49 Minuten und einem Abpraller bei Flüeler konnte Rappi zum 2:2 ausgleichen. Als Siegenthaler in der 58. Minute seine zweite Strafe an diesem Abend absitzen musste und Rappi sein Timeout nahm, war der ZSC vorerst zurückgebunden und musste mit dem letzten Sturmlauf für 3 Punkte warten. Das Rapperswiler-Überzahlspiel war in dieser Phase glücklicherweise nicht sehr erfolgreich und so ging es in die Verlängerung. Der ZSC agierte zu passiv und unentschlossen um 3 Punkte nach Hause zu nehmen.

Die Zürcher Fans in Rappi

Die Zürcher Fans in Rappi

Der Einsatz der Zürcher Fans, welche die Mannschaft weiterhin fleissig unterstützte, wurde in den fünf Zusatzminuten leider nicht belohnt. Wolf sowie Flüeler hielten hinten dicht und so musste das Penaltyschiessen entscheiden.

Für uns traf nur Baltisberger während bei Rappi Obrist zweimal einnetzte.
Morgen gehts in Zürich gegen Davos weiter.

Bilder: Berend Stettler

Trotz Gurkenspiel zum Sieg

Nach dem Rapperswil auswärts gegen den ZSC eine herbe Schlappe einstecken musste, wollten es die St. Galler nun vor dem eigenen Anhang besser machen. Doch die 58 Punkte Unterschied und eine Tordifferenz von -71 waren eine zu schwere Last am vergangenen Dienstag im Hallenstadion. Die Jungs von Eldebrink hofften nun natürlich darauf, dass der Z sein Team nun etwas auf die leichte Schulter nehmen würde.

Gurkenspiel Teil 1
Diese Hoffnung war dann auch etwas berechtigt, der Z spielte nicht am Limit. Rapperswil aber nicht fähig, diese Tatsache auszunutzen, was darin gipfelte, dass dieses erste Drittel ohne nennenswerte Aktionen über die Bühne ging. Ganz ehrlich, ich glaub es gab keine Szene die ich in diesem Bericht erwähnen könnte. Weder eine Strafe, ein gefährlicher Schuss noch ein Tor…

Gurkenspiel Teil 2
Besser wurde es ja auch im zweiten Drittel nicht, auch wenn der Z jetzt etwas besser wurde. Es gelang ihm vorderhand nicht, die Defensive der St. Galler zu durchbrechen. Erst in der 36. Minute gab es das erste Tor zu bejubeln, zum Glück auf der richtigen Seite. Bärtschi traf auf Pass von Kenins zum 0:1. Mehr gab es aber auch nicht von diesem Drittel zu berichten.

Besserung zu sehen, aber den Sieg erst in der Verlängerung sichergestellt
Im dritten Drittel wurde es dann es besser, wenn auch auf bescheidenem Niveau.

Fotos: Bernend Stettler/Becaro.com

Mit Minimalismus zum 9. Sieg in Serie

ZSC  3:2 Rapperswil (1:1, 1:1, 1:0)

Der ZSC strebte heute mit dem wiedergenesenen Captain Mathias Seger den 9. Sieg in Serie an. Dieses Unterfangen sollte machbar sein, da der heutige Genger Rapperswil abgeschlagen Tabellenletzter ist und seit Saisonbeginn in einer Krise steckt.

Zürcher kalt erwischt

Doch dieses Unterfangen stellte sich schnell als schwieriger dar. Samuel Friedli mit gar vielen Freiheiten im Zürcher Drittel und schon stand es 0:1 für die Gäste. Die Zürcher wirkten heute nach den vielen Spielen in den vergangen Tagen nicht mehr sehr frisch und auch die Paradedisziplin Powerplay wollte vorderhand nicht funktionieren. Die St. Galler waren immer einen Schritt schneller, doch nach und nach fanden auch die Zürcher in dieses Spiel. In der 16 Minute konnte man das Geschehen auch auf der Anzeigetafel ausgleichen. Wieder einmal mal war es Robert Nilsson, der den Treffer mustergültig vorbereitete – Trachsler verwertete dessen Hereingabe gekonnt mit einem Ablenker. Und die Zürcher wollten sofort einen Treffer nachlegen. Doch konnten die St. Galler das Unentschieden in die Pause retten.

Wieder werden die Zürcher kalt erwischt

Das 2. Drittel begann wie das Erste: Die Zürcher mit dem Kopf noch in der Kabine – Die St. Galler mit dem 1:2 durch Derek Walser. Und auch in der Folge waren es die Gäste, welche das Spielgeschehen bestimmten. Die Zürcher nur mit dem Standgas unterwegs wie es schien. Doch dies reichte! Wieder aus dem Nichts fiel der Zürcher Ausgleichstreffer. Reto Schäppi tankte sich durch die Lakers Verteidigung und Dan Fritsche vollendete zum 2:2. Nun entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Die Beste Chance besass Duri Camichel, als er in Unterzahl nur die Latte traf. Die Zürcher konnten bis zu einem gewissen Punkt froh über das Unentschieden zur zweiten Pause sein, war doch Rapperswil über die ersten 40 Minuten gesehen die bessere und gefährlichere Mannschaft.

Wer schiesst das entscheidende Tor?

Wieder waren es die St. Galler, welche besser aus der Kabine kamen. Doch konnten sich die Zürcher auch heute wieder auf ihren Torhüter Lukas Flüeler verlassen, welcher alle Lakers Chancen zunichte machte. Um so länger das Drittel dauerte desto besser wurde der ZSC. Doch die grossen Chancen waren in diesem Drittel lange nicht zu bestaunen, bis sich Roman Wick in der 50 Minute den Puck schnappte und sich durch die Rapperswiler Verteidigung tankte. „Will der den Puck ins Tor tragen,“ fragten sich einige Zuschauer. Und ja wirklich das tat er und wie! Irgendwie gelang der Puck ins Tor! Der Jubel beim Zürcher Anhang über dieses Tor war dementsprechend gross. Weil der ZSC sämtliche Rapperswiler Möglichkeiten im Keim erstickte, blieb es beim 3:2. Der Zürcher Anhang konnte den 9. sieg in Serie feiern. Auch wenn dies heute nicht die beste Leistung war, so reichte es trotzdem zum Sieg. Am Samstag wartet mit Zug der nächste Gegner unter dem Strich.

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