SC Bern – ZSC 1:2 (0:0, 1:0, 0:1) n.V.

Mit Selbstvertrauen und Zug aufs Tor begann der ZSC die Partie in Bern. Aber das Heimteam hielt dagegen und dank einigen sehenswerten Paraden der beiden Torhüter hatte das torlose Unentschieden lange Bestand. Mit einer doppelten Überzahlsituation gegen Ende des ersten Drittels gewann der SCB an Feldüberlegenheit.

Es dauerte aber bis weit ins zweite Drittel ehe das erste Tor fiel. Kwiatowski zog von der blauen Linie ab und versenkte die Scheibe hinter Flüeler. Nach 35. Minuten war also der Bann gebrochen und das erste Tor gefallen.

Allerdings brachte der Z, trotz einer Leistungssteigerung im Schlussabschnitt, vorderhand kein Tor zu Stande. Zu gut war Marco Bührer heute. Doch ein Verlegenheitsschuss von Reto Schäppi, abgegeben aus einem ungünstigen Winkel, fand den Weg ins Tor. Ein Treffer ohne Ankündigung und der Z war wieder voll im Spiel.

Pech für Bern, Glück für Hartley’s Team. Die Verlängerung musste also eine Entscheidung bringen und dort startete der Z fulminant. Keine Minute war gespielt, als Cunti ins Drittel eindrang, die Scheibe zu Ambühl gelangte und dieser im Stil eines Baseballsspielers seinen eigenen Abpraller verwertete. Innert vier Minuten drehte der Z eine Partie, welche er beinahe schon aufgegeben hatte. Wooow!!!

Konsequenz dieses Sieges war der Ausbau der Erfolgsserie, eine Trainerentlassung beim SCB und die Verminderung des Rückstandes auf sieben Punkte. So kanns weitergehen, schon morgen gegen Biel!

Ohne Pittis – aber mit Schwung nach Bern!

Mit dem Schwung der drei aufeinander folgenden Siege gegen Zug, Lugano und reist der ZSC heute nach Bern, wo er ohne den gesperrten antreten muss. Die Strafe für den Kanadier zeichnete sich bereits am gestrigen Tag ab, als der Einzelrichter ein Strafverfahren eröffnete. Nun wurde also entscheiden: Eine Spielsperre und zusätzlich eine Busse von 1000 Franken.

Damit wird dem ZSC heute Abend nichts anderes übrig bleiben, als erneut mit nur drei Ausländern (Nylander, McCarthy und Tambellini) zu spielen. Die Aufgabe in der grössten Eishalle Europas wird damit zwar nicht einfacher. Doch der ZSC lebt mit dem Vorteil von drei Siegen in Serie besser als der SCB. Das Team von Larry Huras erlitt zuletzt zwei Niederlagen in Folge – mit Biel und Fribourg waren das sogar zwei Partien mit regionalem Prestige.

Zum ersten Mal seit langer Zeit darf der ZSC in einer Begegnung also durchaus als (Mit-)Favorit betrachtet werden, zumal es ein Spiel zwischen Tabellennachbarn ist. Zugegegeben – der SCB liegt acht Punkte voraus und ist daher immer noch deutlich komfortabler platziert als der Z.

Bern ahoi! Auf geht’s Zürcher SC.

ZSC – SC Bern 0:3 (0:0, 0:0, 0:3)

Ziel war der erste Vollerfolg – Ergebnis war die erste Niederlage nach 60 Minuten. Zwar war Bern keine Macht, aber am Schluss besser als ein schwacher ZSC.

Zum Auftakt entsprach das Gezeigte auf dem Eis einem lauen Trainingsspiel. Wenn einem Team ein Spielvorteil zugestanden werden konnte, dann den Gästen aus Bern. Mit ihren Chancen scheiterten sie aber alle an Lukas Flüeler, welcher heute seine Nomination erneut zu rechtfertigen wusste.

Continue reading

Gegen den SC Bern zum ersten Vollerfolg!

Das erste Eishockeywochenende ist bereits wieder Geschichte und für den ZSC gab es aus zwei Partien drei Punkte. Beide Spiele gingen in die Verlängerung. Zog Hartleys Team am Donnerstag gegen Zug noch den Kürzeren, so erlöste Jeff Tambellini die Zürcher Fans am Freitag in der Resega. Nun steht das zweite Saisonheimspiel gegen den an.

Continue reading

ZSC – SC Bern 1:4 (1:2, 0:1, 0:1)

Nun ist es also amtlich, der ZSC trifft im Playoffviertelfinal auf den Kantonsrivalen . Damit bietet sich den Zürchern eine letzte Chance die verkorkste Saison noch etwas zu retten. Nichts zu retten dagegeben gibts in der Zusammenfassung über das heutige Spiel.

Das es keine hochklassige Partie werden würde, dass war bereits vor dem ersten Puckeinwurf zu erwarten. Aber ein derartig langweilliges Eishockeyspiel übertraff die schlimmsten Befürchtungen. Am Anfang taten die Bern ihr Bestes um nicht positiv in Erscheindung zu tretten. Doch der ZSC nützte diese Passivität der Gäste nicht aus und wurde dafür prompt in der neunten Minute bestraft. Nun wendeten sich die Vorzeichen und Bern machte etwas mehr fürs Spiel, der ZSC dafür übernahm die Rolle des Zuschauers, welche dem SCB in den ersten Minuten gehörte. Und nach elf Minuten klingelte es bereits wieder hinter Flüeler, der Torschtze diesmal Reichert.

Eigentlich hätte es den ganzen Abend so weitergehen können: keine Emotionen, fast keine Checks, wenig Spielfluss und unnötige Scheibenverluste. Nur gerade einmal brachte der Z etwas handfestes zu Stande und Wichser traff sogleich, er verwetete einen Pass von Ambühl in der 19. Minute. Damit aber gleich wieder genug Hockey gespielt für den heutigen Abend aus Zürcher Sicht, denn die Berner kamen noch zu zwei Toren, beide durch Dube, und feierten am Schluss einen ungefähredeten Sieg.

Nur zu Beginn des Schlussabschnittes, als die Gangart härter wurde und der ZSC konsequenter den gegnerischen Körper suchte, hatte das Heimteam die Überhand.

Das Fazit der heutigen Begegnung ist simpel: Bringen die Zürcher den Gegner unter Druck und machen die Checks fertig, dann ist auch Kloten in den Viertelfinals zu schlagen. Sollte aber weiter so gespielt werden wie während der meisten Zeit in der Qualifikation, wird wohl spätestens Anfans März lichterlöschen sein im Hallenstadion…

Am Samstag geht es endlich los und damit sind auch die Spielereien zu Ende, welche heute, mit diversen Absenzen auf beiden Seiten, fast schon zelebriert wurden. “Aber es gaht ab em Samstig um meh als nur um en Sieg, es gaht um de Stolz und de Platz als Nummer 1 in Züri. Stöhmer als zäme und göhnd vorah, als siebte Maaa”….

SC Bern im Angriff vor dem Zürcher Tor Foto: Dominik Hew/zscblog.ch

im Angriff vor dem Zürcher Tor Foto: Dominik Hew/zscblog.ch