Der Saisonauftakt war keine Zürcher Erfolgsgeschichte

Der Z hat seine ersten beiden Begegnungen in der neuen Saison verloren und ist Schlusslicht in der aktuellen Tabelle. Von dieser Situation sollte man sich aber nicht  zu unnötig früher Kritik verleiten lassen, denn das Zürcher Team hat eindeutig das Potenzial ganz oben dabei zu sein. Es waren die Kleinigkeiten, welche als Gesamtes zu einer grossen Unruhe und Unsicherheit im Team geführt hatten. Am Freitag war bei der Niederlage gegen den HC in den Schlussminuten auch eine gehörige Portion Pech an den Zürchern Schlittschuhen gehaftet.

Am Samstag war Davos zu Gast und die Bündner zeigten den Zürchern im Startdrittel ziemlich klar ihre Limiten auf. Das Team von Colin Muller konnte allerdings reagieren und war im MItteldrittel auf bestem Wege das Spiel in den Griff zu kriegen, als Flüeler durch einen Puck am Gesicht getroffen wurde und in die Garderobe zur Pflege musste. Dem jungen Tim Wolf ist zwar in der Folge kein Vorwurf zu machen, dennoch waren die beiden Treffer, welche er kassierte die Entscheidenden. Das Spiel ging am Ende mit 4:1 deutlich verloren und war für alle Beteiligten eine Enttäuschung. Zumindest über Lukas Flüelers Gesundheitszustand scheint es eine positive Meldung zu geben. Der Torhüter hat sich keine längerfristigen Verletzungen zugezogen.

Eine Woche Training steht nun für das Team auf dem Programm – eine Woche Training mit viel Arbeit für Spieler und Trainer. Es gilt die Details zu korrigieren und dass die Mannschaft zu einer Einheit findet. Nun ja, der sagt zum Glück meistens nur wenig über den tatsächlichen Verlauf der Meisterschaft aus! ZSC – suscht gar nüt!

Medienorientierung der Zürcher – Neue Köpfe sollen die gleichen Ziele erbringen.

Am heutigen Nachmittag fand mitten in Oerlikon die alljährliche Pressekonferenz vor statt und brachte einige interessante Erkenntnisse an den Tag. Sie startete mit einem kurzen auf die vergangene Saison. Dabei befand Peter Zahner schonungslos: “Leidenschaft, Kampf und der 100%ige Wille waren nicht immer zu sehen”. Mit den Zuzügen von Ryser, Westcott oder auch Paterlini sollen diese Schwächen im neuen Jahr behoben werden. Die Aufgabe an Edgar Salis war nach dem Scheitern im Viertelfinal gegen Zug klar: böser, härter und aggressiver sollten die Zürcher werden. Zumindest auf dem Papier ist er diesen Voraussetzungen gerecht geworden.

Auch über das neue Stadionprojekt wurde informiert – eher diskret und nicht wirklich ins Detail, aber zumindest ist bekannt, dass seit Anfangs August eine Machbarkeitsstudie über Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und den diversen Interessensgruppen (Anwohner, Gartenmieter, ZSC etc.) im Gange ist. Erste handfeste Ergebnisse sollten spätestens Mitte Dezember auf dem Tisch liegen. Priorität wurde dem Stadionprojekt in Altstetten, wie bereits bekannt, gegeben. In zweiter Instanz liegt das Projekt “Offene Rennbahn” noch auf dem Tisch. Dies wird allerdings zur Zeit kaum realisierbar sein.

Anschliessend zog Colin Muller ein kurzes Resumé über die . Für ihn war es eine interessante, wenn auch anstrengende . Das Team hatte kaum Zeit für eine Mannschaftsbildung. Deshalb war man auch nicht ganz unglücklich über das Ausscheiden vor dem Finalturnier, so waren zumindest noch zwei Wochen für ein Vorbereitungsprogramm frei. Die Zukunft der Trophy ist noch nicht gesichert. Die 18 teilnehmenden Mannschaften werden sich in nächster Zeit wieder an einen Tisch setzen und über die weiteren Schritte beraten.

Die Ziele für die neue Saison wurden identisch zum vergangenen Jahr gesteckt. Die Sicherung des Heimrechtes in den Playoffs (Top 4) und eine Halbfinalqualifikation sind die Vorgabe an alle Beteiligten. Zusätzlich zu den rechnerischen Zielen sprach Peter Zahner von mehr Härte, Engagement und Willen, welche gefordert sind, damit sich die Zuschauer wieder mehr mit dem Team identifizieren können. Eine Versprechung, welche hoffentlich auch so eintrifft!

Noch einmal wurde über das neue Raucherverbot in der Halle informiert. Die Fans müssen für das Rauchen nach draussen. Das genaue Konzept und dessen Standhaftigkeit wird sich spätestens nächsten Samstag gegen den HC Davos beweisen müssen. Der verlief bis heute im gleichen Rahmen wie in der vergangenen Spielzeit. Dabei wurden aktuell 5700 Dauerkarten abgesetzt.

Ein spezielles Programm wird am 6. November anlässlich des Meisterschaftsspiel ZSC – HC statt finden. Dabei wird das 80 jährige Bestehen des Clubs gefeiert. Dafür werden sich die Zürcher Spieler in “Schale” werfen und mit einem Retro-Shirt spielen. Im Anschluss wird eine Festwirtschaft, Musik und diverse andere Unterhaltungen geboten für ein würdiges Fest im Rahmen dieses Spiels.

Nächstens wird es eine ZSC App geben, welche euch aktuell über News, Transfers und Resultate auf dem laufenden hält. Zusätzlich zu diesen Infos wird noch ein Live-Ticker während den Spielen integriert sein. Sobald diese Applikation auf dem Markt ist werden wir darüber berichten.

Zum Abschluss wurde noch bestätigt, das Lukas Flüeler diese Saison den Nummer Eins Status erhalten wird. Ari Sulander ist für Einsätze mit dem Farmteam GCK vorgesehen.

Euer ZSCblog.ch wünscht eucht jetzt bereits eine gute Saison und bedankt sich auch dieses Jahr für euren Besuch!

Rückblick und Ausblick – zwischen Vorbereitung und Saisonstart

Bekanntlich sagen Vorbereitungsspiele nur wenig über den effektiven Formstand einer Mannschaft aus, da zu viele Faktoren ineinander fliessen. Da ist auf der einen Seite das Konditions- und Vorbereitungsprogramm der Mannschaft, welches definitiv Vorrang hat. Zum zweiten stehen da die unterschiedlichen Phasen der einzelnen Mannschaften im Weg. Beispiel: Die DEL nimmt ihren Spielbetrieb bereits am 3. September wieder auf. Eine einzige Woche Unterschied in einer Vorbereitungsphase kann unter Umständen einen wichtigen Faktor spielen. Denoch zeigten sich die Zürcher in diesen Wochen nicht umbedingt von ihrer besten Seite. Acht Punkte aus gleich vielen Spielen ist eindeutig zu wenig.

Es muss jedoch auch der positive Aspekt in diesen Spielen und Ergebnissen gesehen werden. Die Zürcher konnten ihren Formstand prüfen und sind wohl zumindest intern zu einem klaren Fazit gekommen. Es ist aber müssig Spekulation über Einflüsse und Formstände der diversen Spieler und des gesamten Kaders zu erstellen, da dies von aussen kaum machbar ist. Aber die zumeist intensiv geführten Spiele, besonders physisch, waren eine interessante Abwechslung zu anderen Testspielen in der .

Nun aber ist diese vorbei, die nächstjährige Durchführung noch nicht gesichert und das erstaunt kaum jemanden. Bereits die Champions Hockey League ist gescheiteret, beim Versuch ein kleiner Bruder der Fussball Champions League zu werden. Das dürfte uns kurzfristig aber kaum interesseren, da nun in den nächsten Tagen der auf dem Programm steht. Noch gut 12 Tage dauert die Vorbereitungsphase bis zum ersten Anpfiff der diesjährigen Meisterschaft. Der ZSC hat sein spielerisches Gesicht deutlich verändert und ist mit Westcott, der übrigens 8 Assists in 7 Spielen verbuchen konnte, Murphy, Paterlini und Ryser härter und defensiv (hoffentlich) stabiler geworden. Durch Ambühl wurde zumindest offensiv ein genialer Spieler verpflichtet. Dieser Schluss darf aus den ersten acht Begegnungen defintiv gezogen werden.

Wir dürfen mit Vorfreude und einer guten Portion Hoffnung auf die aktuelle Saison blicken, welche am 10. September in für uns eröffnet wird. Es wird langsam wieder Zeit für Hockey – ZSC suscht gar nüt!

Saisonstart im Überblick

Der HC Genf Servette geniesst aktuell die frische Luft an der Tabellenspitze. Grandioser Anteil an diesen Siegen hatte Thomas Deruns mit bereits 7 Punkten. Die Genfer haben sich dank diesen Siegen und dem besseren Torverhältnis gegenüber Davos an der Spitze eingenistet. Dieser HC Davos ist trotz einigen “namhaften” Abgängen auch noch verlustpunktlos an der Tabellenspitze anzutreffen. Besonders der erste Sieg gegen den ZSC war wohl die Initialzündung für den erfolgreichen .

Eine Niederlage musste der SC Bern hinnehmen. Diese erfolgte gegen den aktuellen Leader Genf Servette. Der neue NHL Star hat in Bern schon mächtig eingeschlagen und erzielte bereits 2 Tore und 2 Assists (Lubos Bartecko). Auch der ZSC kassierte nur eine Niederlage – jene zum Saisonstart gegen den HC Davos. Im Schatten der ersten vier, pirschte sich der EV Zug mit Holden (3 Tore und 1 Assist) an die obere Tabellenregion heran, mit ebenfalls nur 3 Verlustpunkten.

Die Rapperswil Jona Lakers mussten zuletzt mit zwei Niederlagen am See-Derby zu Gange kommen, da nütze auch der Sieg gegen die Kloten Flyers nicht. Jene Kloten Flyers, die am Dienstag nicht über einen Zittersieg gegen Ambri hinauskamen. Nach einer grandiosen Testspielreihe doch eine eher entäuschende Startphase. Gleichauf ist der einzige Punktelieferant Ambri-Piotta. Das stärkste Spiel zeigten die Leventiner gegen . Dieser Match wurde mit 6:3 gewonnen. Die Schlussplätze 9-12 werden von den SCL Tigers, EHC Biel und dem doch eher überraschend schwachen HC Lugano besetzt.

Es erwartet uns natürlich eine spannende und abwechslungsreiche Saison mit einigen möglichen Überraschungen.

Party zum Saisonstart – 11.09.09 nach dem Spiel im Road Inn

Endlich haben wir die lange Sommerpause hinter uns. Zwar waren die Vorbereitungsspiele nicht gerade vielversprechend, doch Hauptsache, die Saison beginnt endlich wieder. Dies möchten wir mit euch allen gemeinsam feiern! Wir laden euch deswegen herzlich ein, mit uns nach dem Spiel ins Road Inn Pub an der Überlandstrasse 350 zu kommen. Die älteren unter euch werden das Road Inn noch als John Bull Pub kennen. Es erwartet euch Livemusik, einen DJ und natürlich faire Bierpreise (5 Franken für ein grosses Bier).
Das Road Inn Pub ist genügend gross und bietet zahlreichen Fans Platz, um den Auftaktsieg gegen Davos ordentlich zu feiern.

Das Road Inn erreicht man vom Hallenstadion aus am besten mit dem Bus Nummer 94, der direkt hinter dem Hallenstadion in Richtung Zentrum Glatt fährt. Bei der Schürgistrasse aussteigen und 100 Meter in Fahrtrichtung weiter findet ihr das Road Inn.

Erscheint zahlreich!

Übrigens ist das Road Inn auch sonst stets ein guter Treffpunkt für ZSC Fans. Ob vor dem Spiel zum EIntrinken oder nach dem Spiel für das Matchbier, im Road Inn trifft man rund um die ZSC-Spiele bestimmt immer auf Gleichgesinnte. Ausserdem werden in diesem Pub alle Spiele des ZSC live übertragen.

Karte Road Inn

Vorbereitungsspiele 2009

                  14.08.2009     18:15 Uhr     Atlant Mytischtschi (Cont. League Russland)    Engelberg
Testspiel                  18.08.2009     19:30 Uhr     Eisbären Berlin (DEL)    Widnau
Testspiel                  21.08.2009     19:00 Uhr     HC     Oerlikon (Kebo)
Red Bulls Salute       27.08.2009     20:30 Uhr     EC Red Bull Salzburg (AUT)    Salzburg
Red Bulls Salute       28.08.2009     20:30 Uhr     ZSKA Moskau (RUS)    Salzburg
Red Bulls Salute       30.08.2009     offen            Spiel um Platz 1, 3 oder 5    Salzburg
TEAM-Cup                04.09.2009     20:00 Uhr     SCRJ Lakers    Küsnacht (KEK)
TEAM-Cup                05.09.2009     offen            SC Bern / Kloten Flyers    Küsnacht (KEK)

Änderungen Vorbehalten!

Zweiter Ausländer für die GCK Lions

Neben dem Kanadier Blaine Down (1982), der in der Champions Hockey League auch erfolgreich für die ZSC Lions gespielt hat, wurde mit André Signoretti (1979) ein kanadischer Verteidiger verpflichtet. Der kanadisch-italienische Doppelbürger ist auch italienischer Nationalspieler (Teilnahme WM 2008). Er spielte zuletzt bei SoenderjuskE und wurde soeben dänischer Meister. In über 500 Spielen seiner Karriere (auch in Italien) hat er als Verteidiger über 300 Skorerpunkte erzielt.

Weitere Routiniers werden die junge Mannschaft verstärken, damit in der kommenden Saison hoffentlich wieder die Playoffs erreicht werden. Nach Claudio Micheli (1970 von Ambri, zusätzlich auch Nachwuchstrainer) kehren auch Pascal Tiegermann (1980, nach einem Studienjahr in Argentinien), Michael Hofer (1981, von Kloten) und Gian-Carlo Hendry (1981, von Thurgau) zu den GCK Lions zurück. Von Lausanne kommt der Topskorer der Elite-Junioren, Rémy Rimann (1989) vom EV Zug der Captain der Elite-A-Mannschaft, David Stämpfli (1990) sowie Torhüter Yves Hermann (1989).

Ausserdem werden wieder einige junge Spieler aus dem Kader der Elitejunioren kontinuierlich ins NLB-Team integriert.

Mit diesen letzten Kadermutationen ist das Team der GCK Lions für die Saison 2009/10 komplett.

Bereits früher wurden die Verträge mit dem Trainerteam um ein weiteres Jahr verlängert: Beat Lautenschlager (Headcoach), Richi Jost (Assistent und Sportchef Nachwuchs) und Henryk Gruth (Assistent und Elite-A-Trainer).

Aus dem Kader ausgeschieden sind Rolf Badertscher (Rücktritt), Fabian Ganz (Young Sprinters Neuchâtel), Philippe Schelling (ZSC Lions), Stefan Schnyder (Lausanne), Patrick Schommer (ZSC Lions), Steven Schoop (HC Thurgau), Christian Schuster (Feldkirch), Flavio Streit (Rücktritt), Mischa Rüegg, Renato Schwarz und Sacha Wollgast.

Das Sommertraining beginnt am 4. Mai, das Eistraining wie gewohnt anfangs August.