Saisonrückblick Teil 1 – Monat September

Der Start in die Saison nach dem Meistertitel begann für den ZSC am 5. September gegen Rapperswil. Dieses Spiel endete erst nach Penaltyschiessen, nachdem der Z über fast 60 Minuten die dominierende Mannschaft war. Tags darauf folgte die erste Härteprobe gegen Bern im heimischen Hallenstadion, doch das Spiel ging 5:2 verloren. Im nächsten Spiel war der erste Vollerfolg zu verzeichnen, der mit drei Punkten belohnt wurde. Der Sieg gegen Zug wurde durch Krutow sicher gestellt, das Endergebnis war ein 3:2.

Wieder ein 3:2 resultierte im nächsten Spiel, aber diesmal für die Davoser und leider ohne Punkte für Zürich. Der ZSC zwar deutlich besser, aber vor dem Tor nicht genügend effizient. Am nächsten Spieltag folgte wieder ein 3:2, diesmal aber wieder für den ZSC und gegen Fribourg. Die Revanche zuhause gegen Davos fiel ebenfalls mit einem 3:2 für den ZSC aus. Dieses Ergebnis sollte uns ironischerweise auch aus dem Playoff-Viertelfinal kippen… (PS. Dieses Resultat begleitete uns 11mal in dieser Saison!).

Es folgte ein knapper Sieg gegen Ambri-Piotta mit 5:4 nach Verlängerung. Das entscheidende Tor erzielte Pittis in der 63. Minute. Innert 24 Stunden folgte das Duell gegen den zweiten Tessiner Vertreter und dieses ging mit dem Resultat von 3:2 verloren. Beim nächsten Spiel in Rapperswil verzeichnete der Z ein 4:2-Sieg. Dieser Erfolg wurde aber erst durch zwei späte Tore von Alston und Pittis klar gestellt. Trotz früher Führung durch Krutow folgte eine weitere Niederlage gegen Bern, diesmal mit 4:1. Eine wenigstens resultatmässige Verbesserung ergab sich im Spiel gegen Biel. Der Sieg wurde mit 4:3 aber erst im Penaltyschiessen gefestigt. Dies nachdem Biel teilweise deutlich überlegen war.

Der nächste Bericht wird morgen Sonntag für euch online sein.

Das jähe Ende eines Traumes

Die Uhr stand still bei 59:48 – nicht nur die Uhr auch die Welt der Zürcher Hockeyfans. Fribourg erzielte in diesem Moment per Abstauber den Ausgleich. Zuvor trafen Monnet und Gardner das leere Tor nicht, der ZSC hatte das Spiel grösstenteils absolut im Griff. Die Kurve im Elend, alle lagen sich in den Armen. Die Tränen flossen in grossen Mengen, dieses Ausgleichstor war nicht verdient nach diesem verrückten Spiel. Aber irgendwie musste es fasst so kommen, der Siegeszug von Fribourg nahm einen unerwarteten Höhepunkt.

Was dieses Tor auslöste war vielen aber nicht bewusst: Jeder Schuss hätte der Entscheidende sein können für Fribourg und die Serie. Es begann eine lange, sehr lange Zitterpartie, die leider durch Sprunger beendet wurde. Damit war der Match und auch die Saison für den ZSC zu Ende.

Die Halle bebte, jene Halle die während des letzen Drittels teilweise fast erstummte, der ZSC lies oft nichts anbrennen und es gab nur einige heikle Szenen und als eigentlich schon alles vorbei zu sein schien, machten die Fribourger ihren Traum war. Wenige Sekunden zuvor lag Sprunger nach einem angeblichen Foul durch einen Zürcher auf dem Boden und beschwerte sich über den Schiedsrichter. Dadurch wurde er durch die Zürcher Verteidiger nicht beachtet und so stand er wenige Sekunden danach goldrichtig und verwertete den Abpraller von Flüeler.

Wir vom zscblog.ch werden in den nächsten Tagen noch einen Saisonrückblick veröffentlichen, es lohnt sich also unsere Seite immer wieder anzuklicken…

Jenen, die per sofort nichts mehr von Eishockey wissen wollen, wünschen wir einen schönen Sommer und hoffen euch spätestens im August für die Vorbereitungsspiele wieder begrüssen zu dürfen.

Euer zscblog.ch – Team

PS:  Am 18. April 09 findet in der Kunsteisbahn Oerlikon noch ein Freundschaftsspiel zwischen Crew 11 und SU02 statt. Bitte merkt euch dieses Datum vor. Wir werden euch noch genauer darüber informieren. Für Speis, Trank und Amüsement ist sicher gesorgt.

ZSC suscht gar nüt…