Ab der kommenden Woche geht es für die Spieler der ersten Mannschaft wieder los, die Eisflächen werden wieder zu ihrem täglichen Arbeitsort und die letzte Phase der Saisonvorbereitung steht an. Von Dienstag bis Samstag der nächsten Woche sind die ersten Einheiten auf dem Programm. Sie alle finden noch in der Eishalle in Bäretswil statt. Anfangs August steht dann die Kunsteisbahn in Oerlikon wieder zur Verfügung. Dort findet auch der erste Test, gegen den kleinen Bruder GC, statt. In der Woche vom 15. August gehts dann ins Trainingslager nach Flims. Was aber hat sich seit dem letzten Pflichtspiel gegen Kloten verändert?
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Rückblick auf das Jubiläum des ZSC
Der gestrige Abend verlief voll nach dem Geschmack der Heim-Mannschaft. Nur wenig Gegenwehr brachte der HC Lugano gestern auf dem Eis zu Stande und das Ambiente war perfekt für eine Jubiläumsfeier. Bereits um sechs Uhr bei Türöffnung strömten hunderte Leute in die Wandelhalle des Hallenstadions, um diesen Abend zu geniessen.
Dieser einmalige Abend möchten wir euch mit einem kleinen Rückblick noch einmal in Erinnerung rufen. Wir haben uns neben dem Eis auf Stimmensuche bei Edgar Salis und Mathias Seger gemacht, von welchem wir einige Infos über die vergangenen Jahre erfahren wollten. Auch einige herrliche Impressionen der Choreo und des Einlaufens des Teams haben wir im Video aufgezeichnet.
Schaut es euch an! ZSC suscht gar nüt!
Eine fast perfekte Woche – der ZSC aus der Krise in die Siegesserie
Vor genau einer Woche wackelte der Stuhl von Colin Muller gewaltig. Dies nach der 4:1 Niederlage gegen Bern und die Entlassung war beinahe nur eine Frage der Zeit. So zumindest sahen es viele Fans und noch mehr die Medienschaffenden – sie alle werden eine Woche später Lügen gestraft. Drei Spiele und neun Punkte später spricht kaum jemand mehr von einer Krise, die Siege gegen Langnau, Davos und Kloten haben zumindest kurzfristig die grosse Wende eingeläutet. Ein Sprung von Tabellenrang elf auf sieben ist die Folge und das eindeutige Zeichen – der ZSC kann gegen jeden Gegner dieser obersten Spielklasse bestehen. Dies auch wenn er wie gestern gehörig unter Druck stand und das beinahe über die volle Distanz. Aber im Tor steht zurzeit ein Lukas Flüeler, welcher gestern eine grossartige Leistung auf die Klotener Eisfläche brachte.
Aber auch die übrigen Spieler haben sich fast von A-Z gesteigert. Ambühl konnte seit dem Spiel gegen Langnau seinen Speed und seine Qualitäten auf dem Flügel endlich auch in Punkte umwandeln. Bühlers Einsatz ist sehr mannschaftsdienlich und gehört, auch wenn er selten Tore schiesst, gelobt. Down konnte wieder an seine Leistungen vom Saisonbeginn anknüpfen. Monnet erzielte am gestrigen Abend das entscheidende Tor. Sogar Cory Murphy fällt nun grösstenteils positiv auf dem Eisfeld auf und erzielte am Freitag seinen ersten Treffer beim ZSC! Domenico Pittis war gestern nicht nur für den herrlichen Pass auf Monnet verantwortlich, sondern brachte auch Emotionen ins Derby, welche wohl auch zum Sieg beigetragen haben.
Nun wartet dreimal Rapperswil in den nächsten vier Spielen. Gegen Rappi und am 23.10 in Genf müssen sich die Zürcher erneut beweisen. Spielen sie aber derart solid wie gegen Davos und Kloten, dürften die Zürcher den einen oder anderen Punkt aus diesen Partien mitnehmen und so ihre Position im Mittelfeld festigen – womit dann die Krise endgültig beendet wäre und die meisten Kritiker grösstenteils verstummen würden!
Euer ZSCblog.ch
Rückblick und Ausblick – zwischen Vorbereitung und Saisonstart
Bekanntlich sagen Vorbereitungsspiele nur wenig über den effektiven Formstand einer Mannschaft aus, da zu viele Faktoren ineinander fliessen. Da ist auf der einen Seite das Konditions- und Vorbereitungsprogramm der Mannschaft, welches definitiv Vorrang hat. Zum zweiten stehen da die unterschiedlichen Phasen der einzelnen Mannschaften im Weg. Beispiel: Die DEL nimmt ihren Spielbetrieb bereits am 3. September wieder auf. Eine einzige Woche Unterschied in einer Vorbereitungsphase kann unter Umständen einen wichtigen Faktor spielen. Denoch zeigten sich die Zürcher in diesen Wochen nicht umbedingt von ihrer besten Seite. Acht Punkte aus gleich vielen Spielen ist eindeutig zu wenig.
Es muss jedoch auch der positive Aspekt in diesen Spielen und Ergebnissen gesehen werden. Die Zürcher konnten ihren Formstand prüfen und sind wohl zumindest intern zu einem klaren Fazit gekommen. Es ist aber müssig Spekulation über Einflüsse und Formstände der diversen Spieler und des gesamten Kaders zu erstellen, da dies von aussen kaum machbar ist. Aber die zumeist intensiv geführten Spiele, besonders physisch, waren eine interessante Abwechslung zu anderen Testspielen in der Vorbereitung.
Nun aber ist diese European Trophy vorbei, die nächstjährige Durchführung noch nicht gesichert und das erstaunt kaum jemanden. Bereits die Champions Hockey League ist gescheiteret, beim Versuch ein kleiner Bruder der Fussball Champions League zu werden. Das dürfte uns kurzfristig aber kaum interesseren, da nun in den nächsten Tagen der Saisonstart auf dem Programm steht. Noch gut 12 Tage dauert die Vorbereitungsphase bis zum ersten Anpfiff der diesjährigen Meisterschaft. Der ZSC hat sein spielerisches Gesicht deutlich verändert und ist mit Westcott, der übrigens 8 Assists in 7 Spielen verbuchen konnte, Murphy, Paterlini und Ryser härter und defensiv (hoffentlich) stabiler geworden. Durch Ambühl wurde zumindest offensiv ein genialer Spieler verpflichtet. Dieser Schluss darf aus den ersten acht Begegnungen defintiv gezogen werden.
Wir dürfen mit Vorfreude und einer guten Portion Hoffnung auf die aktuelle Saison blicken, welche am 10. September in Lugano für uns eröffnet wird. Es wird langsam wieder Zeit für Hockey – ZSC suscht gar nüt!
