Spielerbeurteilungen Teil 1: Geering, Blindenbacher und Stoffel

An diesem 1. Weihnachtsfeiertag eröffnen wir die Serie mit den Spielerbeurteilungen, die wir in der Defensive starten und jeweils aufsteigend nach Rückennummer. Heute im Fokus stehen Patrick Geering, Severin Blindenbacher und Andri Stoffel. Für die Statistiken verwenden wir die Daten von eliteprospects.com.

#4 Patrick Geering
Statistik:
Saison 13/14: 36 Spiele, 2 Tore, 9 Assists, 6 Strafminuten, +13 Bilanz
Total NLA: 273 Spiele, 13 Tore, 60 Assists, 80 Strafminuten, +31 Bilanz

Bewertung: gut-sehr gut

Begründung:
Patrick Geering ist unlängst unangefochten in der Zürcher Verteidigung. Spielt unheimlich solid und zeigt mittlerweile auch in der Offensive seine ganze Klasse. Geering hat nicht nur aufgrund dieser Saison, sondern aufgrund seiner allgemeinen Geschichte das Potenzial eine „Legende“, beziehungsweise ein Urgestein und Liebling der Massen zu werden. Geering trägt einen grossen Anteil daran, dass die Zürcher aktuell die beste Verteidigung der Schweiz ausweisen können.

#5 Severin Blindenbacher
Statistik:
Saison 13/14: 36 Spiele, 0 Tore, 8 Assists, 34 Strafminuten, +11 Bilanz
Total NLA: 570 Spiele, 68 Tore, 146 Assists, 738 Strafminuten, +35 Bilanz

Bewertung: gut

Begründung:
Bestreitet nun seine dritte Saison im Zürcher Dress und hat sich auf diese Saison hin gesteigert. Sein Job ist in dieser Saison tiefer in der eigenen Zone, Punkte sammelte der 30-jährige deshalb kaum mehr. Auf der anderen Seite sind auch kaum mehr Fehler beim Verteidiger auszumachen, dadurch ist er eine enorm wichtige Stütze in der Zürcher Defensive geworden.

#11 Andri Stoffel
Statistik:
Saison 13/14: 36 Spiele, 0 Tore, 1 Assists, 10 Strafminuten, +5 Bilanz
Total NLA: 499 Spiele, 14 Tore, 30 Assists, 287 Strafminuten, +1 Bilanz

Bewertung: genügend-gut

Begründung:
Andri Stoffel, das Urgestein der Zürcher, welches bereits seine zwölfte NLA Saison beim ZSC spielt, konnte sich in diesem Jahr unter Marc Crawford festigen und seinen Platz innerhalb der Mannschaft untermauern. Stoffel ist kein Skorer, Stoffel ist kein überragender Techniker und Stoffel ist kein Leader auf dem Eis, aber er macht ungemein wichtige Defensivarbeit und diese selten so gut wie in der aktuellen Spielzeit. Er hat seinen Platz in der dritten Verteidigungslinie gefunden und erledigt diesen absolut souverän.

Spielerbeurteilungen Teil 1: Blindenbacher und Geering

An diesem 1. Weihnachtsfeiertag eröffnen wir die Serie mit den Spielerbeurteilungen. Heute im Fokus stehen Patrick Geering und Severin Blindenbacher. Für die Statistiken verwenden wir die Daten von eliteprospects.com.

#4 Patrick Geering
Statistik:
Saison 12/13: 34 Spiele, 5 Tore, 11 Assists, 20 Strafminuten, +15 Bilanz
Total NLA: 221 Spiele, 10 Tore, 43 Assists, 68 Strafminuten, +15 Bilanz

Bewertung: gut

Begründung:
Die fünfte NLA Saison von Patrick Geering wird statistisch seine beste. Mit gerade einmal 22 Jahren gehört der Ur-Zürcher zum Stamm der Mannschaft und ist bereits fixer Bestandteil der ersten oder zweiten Verteidigungslinie. Weist die beste +/- aller Zürcher Akteure auf. Sein Spielstil ist unaufgeregt und solide, aber er gehört trotz seinem noch jungen Alter bereits zu den abgeklärteren Verteidigern. Offensiv hat Geering zudem in der letzten Saison ordentlich zugelegt, diese Tendenz kann er auch in der aktuellen Saison weiter fortsetzten. Einziges Defizit ist noch seine Fühungsqualität, wenn er sich dort noch verbessert, ist er eigentlich prädestiniert nach Segers Abgang das „C“ zu übernehmen.

#5 Severin Blindenbacher
Statistik:
Saison 12/13: 19 Spiele, 0 Tore, 3 Assists, 24 Strafminuten, -5 Bilanz
Total NLA: 419 Spiele, 55 Tore, 118 Assists, 581 Strafminuten, +9 Bilanz

Bewertung: ungenügend

Begründung:
Mit der laufenden Spielzeit kann der 29-jährige Verteidiger nicht zufrieden sein. Wer in Schweden gespielt hat und auch das Abenteuer Richtung NHL wagte, der kann mit solchen Leistungen nicht zufrieden sein. Berücksichtigt werden müssen dabei die zwei Verletzungen, welche sich Blindenbacher in der laufenden Spielzeit zuzog. Zuerst fiel er zum Saisonstart für fast 10 Spiele aus und gegen Ende des Novembers musste er erneut für sechs Partien pausieren. Natürlich kann so kein Spielrhythmus entstehen und dennoch unterlaufen dem Routinier zu viele Fehler im Powerplay an der blauen Linie. Auch die -5 Bilanz spricht Klartext. Potenzial ist bei Blindenbacher viel vorhanden, hoffen wir, dass er dieses in Richtung Playoff ausschöpfen kann.