Dezimiert gegen Davos

Vom Regen in die Traufe: Nach einem erneut durchzogenen Saisonstart scheint nun auch noch die Verletzungsplage in Zürich angekommen zu sein. Zu den Langzeitverletzten Wichser, Breitbach und Cunti gesellen sich jetzt auch noch Cory Murphy (Schulter), Andres Ambühl (ebenfalls Schulter) und Blaine Down (Halswirbelsäule). Alle werden dem Team mindestens zwei Wochen fehlen, bei Murphy wird eine Rückkehr sogar nicht vor November erwartet.

Nicht einmal Michael Nylander kann ein Teil dieser Lücke schliessen, denn auch er wird, gemäss Aussagen von Edgar Salis, nicht in der Aufstellung sein.

Entsprechend gibt es also Platz für neue und junge Spieler, die in dieser Saison noch kaum zu Einsätzen gekommen sind. Im erweiterten Kader, und noch zu keinem einzigen Einsatz gekommen, sind zum Beispiel Niki Altorfer oder Tim Ulman. Ersterer verbucht in neun NLB-Spielen immerhin zwei Tore und vier Assists.

Zum Gegner, dem HC Davos, gibt es wie immer nicht viel Positives zu berichten, denn die Bündner liegen bereits wieder auf Tabellenrang drei. Sind sind also im Kampf um den vordersten Rang. Für Gefahr vor dem Tor beim Team von Arno del Curto sorgt vor allem Peter Sykora und seit dem letzten Wochenende auch noch Tomas Divisek, welcher sich in zwei Spielen kurzerhand vier Skorerpunkte (3 Tore und 1 Assist) gut schreiben liess.

Man benötigt also keine hellseherischen Fähigkeiten um die Taktik für den morgigen Abend zu erahnen: Eine standhafte Defensive, kombiniert mit einer kompakten Gesamtleistung von A-Z und der nötigen Menge Kaltblütigkeit vor dem Tor. So einfach geht’s – leider nur auf dem Papier…

Auf geht’s! Ab in die Berge!

Zuzug Robin Breitbach / Verlängerung Stoffel und Altorfer

Der ZSC gab heute Nachmittag den Zuzug von Robin Breitbach aus Genf-Servette bekannt. Mit dem Vertrag von Breitbach, der im kommenden März 29 Jahre alt wird, wird sofort der Abgang von Müller kompensiert.

Bisher brachte es der in Hamburg geborene Hühne in dieser Saison bei Servette auf 32 Spiele. Es ist bereits die achte Spielzeit für das Team von McSorley.

Zusätzlich wurden die Verträge von Stoffel und Altorfer um zwei, respektive ein Jahr verlängert. Beide Spieler sind im eigenen Nachwuchs gross geworden und besonders für Altorfer bedeutet es den möglichen Durchbruch in der obersten Spieklasse der Schweiz.

Stoffel dagegen gehört schon seit einigen Saisons zum Kader der Zürcher und im Normalfall zum Stamm der Mannschaft.