Bob Leslie neuer Assistenztrainer – Blain Down erhält 2-Jahresvertrag

Bob Leslie neuer Assistant Coach der ZSC Lions 

Wir freuen uns, Ihnen mitzuteilen, dass Bob Leslie einen 1-Jahres-Vertrag bis 30.04.2011 als Assistant Coach von bei den ZSC Lions unterzeichnet hat.

Bob Leslie wurde am 25. Januar 1950 in Carberry (Kanada) geboren und ist kanadisch-britischer Doppelbürger.

Der Kanadier hatte nebst Trainererfahrung in Nordamerika auch diverse Stationen in Europa. So war er unter anderem Ausbildungschef Nachwuchs beim EV Zug, Assistant Coach beim EV Zug, Coach und General Manager bei den Kölner Haien, Headcoach/General Manager bei den London Knights, Head Coach beim EHC Basel, Headcoach Krefeld Pinguine, Headcoach Grizzly Adams Wolfsburg und war zuletzt tätig als Sportdirektor bei den Hamburg Freezers.

Blaine Down unterschreibt 2-Jahres Vertrag in der Lions Organisation

Des Weiteren möchten wir gerne informieren, dass Blaine Down bei der Lions Organisation einen 2-Jahres-Vertrag unterschrieben hat. Er wird für die GCK Lions wie auch für die ZSC Lions einsetzbar sein.

Der 27-jährige Kanadier, welcher bereits letzte Saison zu Einsätzen in der Meisterschaft sowie der Champions Hockey League bei den ZSC Lions gekommen ist, hat in dieser Saison bei den ZSC Lions in 9 Spielen 12 Skorerpunkte erreicht (7 Tore, 5 Assists). Der Stürmer war ebenfalls beim Gewinn des Victoria Cup dabei. Bei den GCK Lions hat Blaine Down in dieser Saison in 33 Spielen 46 Skorerpunkte erreicht (27 Tore, 19 Assists).

 Quelle: ZSC Lions

Informationen zum neuen Stadion

Die Spieler geniessen heute und morgen ihre Ruhetage dieser Woche und werden ab Mittwoch wieder ins Training einsteigen. Abseits des Eisfeldes werden heute aber wegweisende Entscheidungen und Grundlagen bekannt gegeben. So wird am heutigen Nachmittag über das neue Eishockeystadion des ZSC durch die Stadt und den Club informiert. Längst ist durchgesickert, dass das neue in Altstetten in der Nähe des Sportplatz Juchhofs seinen Platz finden soll. Wir werden euch sobald als möglich definitive Informationen zu kommen lassen.

—–Update um 14:25—–

der Stadt Zürich (Schul-und Sportdepartement)

Die neue Heimat für die ZSC Lions könnte in Zürich-Altstetten sein. Zwischen Vulkan-und Bernerstrasse Süd liegt ein Grünstreifen, der sich für den Bau einer neuen Eis-und Sportarena für 10’000 bis 12’000 Plätze sehr gut eignet.

Der vorgesehene Standort für das neue Eis-und Sportstadion ist mit dem öffentlichen Verkehr gut erschlossen. In der Nähe befinden sich der Bahnhof Altstetten, die Endstation der Tramlinien 4 und künftig 8 sowie der Bus 307. Es wird zwischen die Bahngleise und die Autobahn zu liegen kommen; Wohnungen sind nicht in unmittelbarer Nähe. Zudem gehört der Boden, auf dem heute Familiengärten sind, der Stadt Zürich. Aufgrund dieser Rahmenbedinungen haben die Stadt Zürich und die ZSC Lions den Standort nach intensiver Suche auf dem ganzen Stadtgebiet ausgewählt.

Altstetten ist klar die erste Wahl, sollte das Projekt aber entgegen den Erwartungen nicht realisiert werden können, wäre die offene Rennbahn in Oerlikon eine Option, denn die offene Rennbahn wird früher oder später einer anderen Nutzung weichen müssen. Das Gebiet ist allerdings mit dem Hallenstadion, dem Hallenbad, der Messe Zürich und dem Stadthof 11 bereits stark genutzt.

Die Evaluation hat deutlich gemacht, dass es auf Stadtgebiet keine Flächen der gesuchten Grösse mehr gibt, die nicht andere Interessen tangieren. Das gilt auch für Altstetten, wo auf dem rund 7 ha grossen Kleingartenareal des Familiengartenvereins Altstetten/Albisrieden rund 2,4 ha betroffen sind. Die Stadt bietet dafür in Altstetten im Raum Dunkelhölzli Ersatz an. Während die Gärten heute privat genutzt werden, wird es neben der neuen Arena für die QuartierbewohnerInnen künftig öffentlich zugängliche Grünflächen geben.

Die Stadt will den für das Eisstadion benötigten Boden im Baurecht abgeben. Finanziert, gebaut und betrieben wird das neue Stadion von den ZSC Lions. Es wird sicher ein Restaurant und sportliche Zusatznutzungen geben. “Wir freuen uns, dass die Stadt ihrem erfolgreichen Traditionsclub, einen guten Standort anbieten kann und wir begrüssen auch die grosse Eigeninitiative der ZSC Lions, die bereit sind, ihr Stadion selber zu realisieren”, sagte Stadtrat Gerold Lauber. Zusammen mit den Trainingsplätzen und den Sporthallen im Juchhof wird das Gebiet zu einem Streifen mit Sportanlagen, der in der räumlichen Entwicklung Zürichs vorgedacht worden ist.

Für Peter Zahner, CEO der ZSC Lions, wäre der Umzug nach Altstetten ein Befreiungsschlag. Die Veranstaltungslandschaft hat sich in den letzten Jahren stark verändert und damit auch die Nutzung des Hallenstadions, wo nicht mehr alle Bedürfnisse unter einem Dach befriedigt werden können. Für Hans-Peter Schwald, Vizepräsident des Clubs, braucht es einen mutigen Befreiungsschlag; “Das ist eine grosse Herausforderung für den Club, aber wir sind überzeugt, dass sich diese Investition langfristig lohnt, für die ZSC Lions und für die Stadt Zürich”.

Nun wird der Standort auf Herz und Nieren geprüft. Der Standort muss noch in eine Zone für öffentliche Bauten und Anlagen umzoniert werden. Unter dem Vorbehalt allfälliger Rechtsmittelverfahren müsste es möglich sein, dass die ZSC Lions in der Saison 2015/16 erstmals in ihrer neuen Arena Tore schiessen.

Schubiger – Ein einsamer Kampf

Hier noch ein Beitrag aus dem Tagesanzeiger vom 14.1.2010.

Schubiger hörte der Reihe nach AC/DC,Linkin Park,Bon Jobi, Spin Doctors,Aerosmith,Lenny Kravitz und Blur. Auch wenn ihm die eingespielten Songfetzen eigentlich alle gefielen, Schubiger ärgerte sich darüber. Er war nicht für ein Rockkonzert ins Hallenstadion gekommen, sondern für einen ZSC-Match gegen Zug.
Er prüfte die Aufdrucke auf seiner Saisonkarte, aber auch da stand nichts von einer Sportveranstaltung mit musikalischer Unterhaltung. Schubiger überlegte sich, ob das ein Fall für den Konsumentenschutz wäre, zweifelte aber daran dass man seinem Anliegen die Ernsthaftigkeit schenken würde, die es auch verdiente. Und er fragte sich, ob er nicht doch Facebook-Mitglied werden sollte um eine Gruppe Gleichgesinnter zu bilden. Unter dem Namen : ” Wir schneiden dem Hallenstadion-ZSC-DJ das Stromkabel durch “.
Schubiger hörte auch Offpsring, Bryan Adams, Krokus. Queen, Nickelback,Steppenwolf, GunsNRoses. Und er verpasste Bärtschis 2:1, weil er gerade darüber nachdachte, von wem nun das beim jüngsten Spielunterbruch eingespielte Stück war. Das steigerte seinen Unmut über diese Amerikanisierung des ZSC, die mit der Lionisierung begonnen hatte, die sich immer weiter ausbreitete und daran war, dem ZSC seine Seele noch ganz zu nehmen.
Natürlich erinnerte sich Schubiger in diesen Momenten an die alten, epischen Hallenstadion-Nächte getaucht in Rauch,Hitze und Schlachtrufe. Seine Wehmut aber mischte sich schnell mit der Angst, dass sich die anderen 7341 Zuschauer dieses Abends längstens hatten einlullen lassen von der Maxime der beliebigen Abendunterhaltung. Dass sie es sich bequem gemacht hatten in ihrer Rolle der Konsumenten. Dass sie sich nicht mehr wehren mochten gegen den DJ, diesen Feind des 3.Rang links, diesen Verhinderer aller Fan-Gesänge. Schubiger war bereit,sich dagegen aufzulehnen. Er schrie: “ZSC,ZSC,ZSC!”
Er fühlte sich zwar etwas alleine. Er fühlte sich aber auch voller Mut.

Quelle: Tagesanzeiger – 14.1.2010

Danke an Matthias Epprecht

Das verrückte Jahr 2009 des ZSC

Zwischen Neujahr, Champions League Titel und frühem Playoff Out
Als das Eishockeyjahr am 2. Januar 09 mit einer 2:5 Niederlage (gegen Lugano) für den ZSC begann, da war sich keiner bewusst wie emotional und erfolgreich dieses Jahr noch werden würde.  Der ZSC qualifizierte sich am 7. Januar für die Halbfinals der neugegründeten Champions Hockey League gegen die Espoo Blues mit 4:1. Es war aber auch die Zeit der Neustrukturierung. So überliess Peter Iten seinen Job als Sportchef dem ehemaligen ZSC Spieler Edgar Salis. Das Rückspiel um den Champions League Titel fand am 28. Januar in Rapperswil statt, da das Zürcher Hallenstadion bereits reserviert war. Dies hinderte die beflügelten Zürcher aber nicht daran den russischen Top Club Magnitogorsk gleich mit 5:0 nach Hause zu schicken. Bereits das Hinspiel hatten die Zürcher positiv gestaltet und lagen bis wenige Sekunden vor Schluss noch mit 2:1 in Führung (Endergebnis: 2:2). Damit waren die Zürcher auf dem Höhepunkt ihrer Geschichte angekommen.

Dass es nicht einfach wird in den Ligabetrieb zurück zu kehren, das war wohl allen klar. Doch dass es am Schluss mit einem frühen Playoff-Aus endete, damit rechneten noch weniger. Die Zürcher verloren ihre Serie mit 4:0 gegen den HC Fribourg Gottern, der besonders zu Beginn der Serie stärker und williger war, alles zu geben und zu kämpfen. Es machte fast den Anschein, als seien die Zürcher etwas zu überheblich in diese Viertelfinalserie gestartet. Es war auf jedenfall ein bitteres Erwachen und dies nach dem grossartigen Triumph auf internationaler Ebene.

Neuzuzüge und einige Testspiele
Das klare Ziel war es, kontinuierlich weiter zu arbeiten und möglichst das Team nur punktuell zu verstärken. Es sollte keine grossen Rotationen mehr geben und so war der einzig nennenswerte Zuzug jener von Patrick Bärtschi vom SCB. Zudem sollte vermehrt auf die Jungen gesetzt werden und so wollte man ebenfalls Lukas Flüeler mehr Eiszeit geben. Dies wurde bereits in der Pre-Saison-Spielen bemerkbar, doch der Erfolg blieb noch aus und die Zürcher verloren die meisten ihrer Testspiele. Der alljährliche Red Bull Salute Cup musste der ZSC sogar mit drei Niederlagen in Serie verlassen und dem damit verbundenen letzten Platz.

Ein Traumstart mit einem grossartigen Bonuserfolg
Zwar starteten die Zürcher etwas verkrampft in die Saison und verloren das Auftaktspiel gegen den HCD mit 3:5. Danach folgte aber ein deutlicher Steigerungslauf, der im November auf dem Spitzenplatz der NLA endete. Da war der ZSC zum Teil mit bis zu sieben Verlustpunkten den Gegnern entwischt. Eine Niederlagenserie Ende November, die sich bis in den Dezember zog brachte aber alle beteiligten wieder auf den Boden zurück. Wahrscheinlich war es der richtige Moment um wieder einmal in die Realität zurück geholt zu werden. Denn nach dem grössten Triumph einer Schweizer Clubmannschaft am 29.9, dem 2:1 Sieg über die Chicago Blackhawks im Victorias Cup, konnte wohl der eine oder andere nicht wirklich begreifen was da passierte. Die Zürcher waren damit die erste Schweizer Clubmannschaft, die einen NHL Vertreter zu bezwingen vermochte. Als “Rahmen”-Spiel des Victorias Cup trat der HC Davos in einem Freundschaftsspiel gegen die Chicago Blackhawks an und wurde mit 9:2 geschlagen.

Damit das Jahr dennoch einen versöhnlichen Abschluss nahm für die Zürcher, waren die beiden Siege gegen den SCB und Langanu kurz vor Weihnachten besorgt. Es endete damit ein grossartiges und unvergessliches Jahr für den ZSC und seine Anhänger…

Auf ein Neues im nächsten Jahr – “ZSC suscht gar nüt!!!”

Euer ZSC-Blog Team wünscht euch “en Guete Rutsch und en guete Start is neue Jahr”.

Colin Muller wird neuer Headcoach beim ZSC

Er übernimmt damit auf nächste Saison das Amt von Sean Simpson. Der Kanadier verlässt die Zürcher und wird neuer Nationaltrainer der Schweiz. Damit wird nach zwei Jahren als Assistenzcoach beim ZSC nun die Rolle des Cheftrainers erhalten. Dabei ist noch unklar, wer sein Assistent wird. Bereits in den letzten Wochen wurde er als Kronfavorit für die Nachfolge seines langjährigen Kollegen Simpson gehandelt. Der 46 jährige Muller feierte 1998 einen Meistertitel mit dem EV Zug unter der Regie von Sean Simpson als Trainer.

Wir wünschen Colin Muller alles Gute als Headcoach der nächsten Saison.

Domenico Pittis für 4-6 Wochen out

Der kanadische Stürmer Domenico Pittis fällt gemäss hockeyfans.ch 4-6 Wochen aus. Er prallte am vergangenen Samstag im Spiel gegen Rapperswil unglücklich mit Bärtschi zusammen. Dabei erlitt er einen Adduktorenriss und wird wohl erst gegen Ende Januar das Eistraining wieder aufnehmen können.

Wir wünschen gute Besserung.

Entscheidung im Fall Zug – ZSC

Heute Nachmittag veröffentlicht das Verbandssportgericht den Entscheid zum Spiel zwischen dem EV Zug und dem ZSC. Nach der auf Grund von Rauch abgebrochenen Partie, einigten sich beide Parteien auf ein Wiederholungsspiel, der Verband allerdings entschied auf eine Forfait-Niederlage für das Gästeteam. Daraufhin erhob der ZSC Einspruch gegen diesen Entscheid.

Sobald wir mehr wissen, werden wir euch darüber in Kenntnis setzen.

Edit ( ZSC):

Das Verbandssportgericht von Swiss Ice Hockey hat heute entschieden, dass das Spiel EV Zug – ZSC Lions vom 09. Oktober 2009 mit einem 0-0 und 0 Punkten für beide Mannschaften gewertet wird.

In 1. Instanz hatte der Einzelrichter auf ein 5-0 Forfaitsieg für den EV Zug entschieden. Mit diesem Urteil des Verbandssportgerichts wurde das erstinstanzliche Urteil des Einzelrichters aufgehoben.

Die ZSC Lions nehmen dieses Urteil vom Verbandssportgericht (VSG), welches 30 Seiten umfasst zur Kenntnis und werden dieses nun im Detail studieren.

Das Ende der Trainerfrage in möglicher Nähe

Edgar Salis liess sich vor einigen Tagen in den Printmedien mit folgender Aussage zitieren: “Die Trainerfrage soll noch dieses Jahr gelöst werden”. Nun ist wieder Schwung in der Angelegenheit und gemäss online Ausgabe von Tagi.ch stehen nur noch Muller und Gustafsson zur Auswahl. Dabei scheint zumindest bei den Lesern eine Mehrheit (58%) für , jeweils 21% sind für Gustafsson und “keiner der beiden”.

Allerdings wird der neue ZSC Coach weder durch die Medien noch durch die Fans in sein Amt befördert. Die Umfragen sind deshalb mit grosser Vorsicht zu geniessen.

Diese Frage wird heute Abend kaum zur Diskussion stehen. Das Spiel gegen Biel sollte der erste Sieg im vierten Spiel sein. Lukas Flüeler wird die Chance erhalten, sein Können zu Hause unter Beweis zu stellen.

Forfait Niederlage gegen Zug – Einspruch der Zürcher

Das Spiel zwischen dem EV Zug und dem ZSC wird mit einem 3 Punkte Erfolg für Zug gewertet. Damit “verlieren” die Zürcher das Spitzenduell im Kampf neben dem Eis. Das Spiel wurde am 9. Oktober wegen Rauch im abgebrochen. Doch der ZSC wird Rekurs gegen dieses Urteil erheben, dies nach dem sich die Zürcher und die Zuger auf ein Wiederholungsspiel geeinigt haben.

Wie es mit der Rückerstattung der Tickets aussieht ist noch nicht bekannt. Wir werden euch gegebenenfalls informieren. Auch auf Anfrage bei der Geschäftsstelle des EV Zugs konnten keine weiteren Infos erfahren werden.