Morris Trachsler verlängert um zwei Jahre

Die ZSC Lions freuen sich, die Vertragsverlängerung mit Morris Trachsler bekannt geben zu dürfen.
Der am Ende dieser Saison auslaufende Vertrag des Stürmers ist um zwei Jahre verlängert worden.

Morris Trachsler kehrte auf die Saison 2012/13 hin zu den ZSC Lions zurück, bei denen er schon von
2003 bis 2005 und davor im eigenen Nachwuchs gespielt hatte. Dazwischen absolvierte der 30-jährige
Zürcher sieben Saisons am Genfersee für Servette.

Trachsler bestritt bisher 609 Partien in der National League A (60 Tore, 110 Assists), 232 davon für die
ZSC Lions (22 Tore, 41 Assists). In der laufenden Saison trug der Center 37-mal das Trikot der Löwen,
wobei ihm 5 Tore und 14 Assists gelangen.

Seit der Saison 2006/07 gehört Morris Trachsler auch der Schweizer A-Nationalmannschaft an. Mit
den Eidgenossen nahm er unter anderem an vier Weltmeisterschaften (2010-2013) sowie an den
Olympischen Spielen im Jahr 2014 teil. Trachsler war Teil jener Mannschaft, die an der WM 2013 die
Silbermedaille gewann.

Quelle: Medienmitteilung ZSC Lions

Spielerbeurteilung Teil 5: Keller, Bastl und Trachsler

Heute folgen die nächsten drei Spieler unserer Festtagsserie, diesmal sind es Ryan Keller, Mark Bastl und Morris Trachsler.

#28 Ryan Keller
Statistik:
Saison 13/14: 23 Spiele, 7 Tore, 6 Assists, 8 Strafminuten, +1 Bilanz
Total NLA: 75 Spiele, 19 Tore, 22 Assists, 14 Strafminuten, +6 Bilanz

Bewertung: genügend-gut

Begründung:
Von Genf-Servette gekommen, brauchte der 29-jährige Flügel etwas Angewöhnungszeit in Zürich. Trotz dieses Umstandes und einer Verletzung hat sich Keller gut in Zürich eingefunden und zeigte vor dem Tor bereits das eine oder andere Mal seine Gefährlichkeit. Erledigt seinen Job im Team gut, ist aber noch nicht ausreichend konstant für eine Ausländerlizenz.

#39 Mark Bastl
Statistik:
Saison 13/14: 36 Spiele, 11 Tore, 9 Assists, 26 Strafminuten, +9 Bilanz
Total NLA: 486 Spiele, 80 Tore, 94 Assists, 320 Strafminuten, +14 Bilanz

Bewertung: gut

Begründung:
Die erste Saison nach dem Abgang von Thibaut Monnet, könnte Mark Bastls beste Saison beim ZSC werden. Fast schon unauffällig, aber unheimlich gut und effizient zeigt sich der 33-jährige Stürmer. Bereits elf Tore und neun Assists zeugen davon, dass Bastl eine enorm wichtiges Element im Zürcher Spiel ist. Egal ob in der ersten oder dritten Sturmreihe, der Romand bringt stetig Gefahr vor die gegnerischen Torhüter und macht dabei auch in der Defensive seinen Job ausgezeichnet.

#53 Morris Trachsler
Statistik:
Saison 13/14: 25 Spiele, 8 Tore, 6 Assists, 8 Strafminuten, +9 Bilanz
Total NLA: 542 Spiele, 54 Tore, 92 Assists, 333 Strafminuten, -4 Bilanz

Bewertung: gut

Begründung:
Der Defensivcenter und die Verlässlichkeit in Person, was es hinten zu Erledigen gibt, das macht der Nationalmannschaftsspieler. Ist ähnlich wie Mark Bastl kein auffälliger Spieler, auch kein überragender Techniker, aber ein extrem wichtiges Puzzleteil. Solche Spieler, wie Morris Trachsler und Mark Bastl, braucht jede Mannschaft um Titel gewinnen zu können. Trachsler erledigt seinen Part hierfür excellent.

Spielerbeurteilung Teil 7: Ambühl, Maurer und Trachsler

Vor und nach Neujahr werden wir Euch jeweils drei Akteure vorstellen. Heute, am letzten Tag des Jahres 2012, geht es um Ambühl, Maurer und Trachsler.

Bisherige Beurteilungen:
25.12.2012 Blindenbacher und Geering
26.12.2012 Monnet und Cunti
27.12.2012 Seger und Shannon
28.12.2012 Schäppi und Wick
29.12.2012 Flüeler und Brown
30.12.2012 Bastl und Baltisberger

#44 Andres Ambühl
Statistik:
Saison 12/13: 29 Spiele, 8 Tore, 5 Assists, 22 Strafminuten, +0 Bilanz
Total NLA: 617 Spiele, 123 Tore, 170 Assists, 688 Strafminuten, -3 Bilanz

Bewertung: gut

Begründung:
Die dritte und damit auch letzte Saison von Andres Ambühl im Dress der Zürcher ist noch nicht ganz ins Rollen gekommen. Zwar gibt der Davoser jederzeit vollgas und ist läuferisch sicher etwas vom Besten was die NLA zu bieten hat und dennoch hat Ambühl – verglichen mit den vergangenen Playoffs – noch einiges an Luft nach oben. Und dies nicht nur im Bereich der erzielten Tore und gegebenen Vorlagen, sondern auch im Bereich seiner Führungsrolle. Alles in allem ist Ambühl aber auch in dieser Saison ein sicherer Wert, welcher in der nächsten Saison nicht äquivalent zu ersetzen ist.

#47 Marco Maurer
Statistik:
Saison 12/13: 34 Spiele, 3 Tore, 4 Assists, 18 Strafminuten, +2 Bilanz
Total NLA: 311 Spiele, 17 Tore, 14 Assists, 365 Strafminuten, -20 Bilanz

Bewertung: gut

Begründung:
Der 24-jährige Verteidiger, aus Rapperswil gekommen, ist bekannt für seine kernigen Checks. Auch bei den Zürchern ist er bisher durch krachende Checks aufgefallen. Mit um die 100 Kilogramm ist der Zuger Junior aber auch prädestiniert für das physische Spiel. Dennoch vermag Maurer auch in der Offensive durchwegs zu gefallen. In den bisherigen 34 Partien traf er doch immerhin bereits drei Mal ins gegnerische Tor. Und auch seine übrigen Arbeiten in der Defensive, abgesehen vom physischen Element, erledigt Maurer sachlich und gewissenhaft. Darf als echte Verstärkung gewertet werden, welche mit seinem physischen Spiel durchaus auch in Zukunft im Zürcher Hallenstadion gern gesehen wird.

#53 Morris Trachsler
Statistik:
Saison 12/13: 30 Spiele, 5 Tore, 5 Assists, 8 Strafminuten, +0 Bilanz
Total NLA: 490 Spiele, 45 Tore, 79 Assists, 311 Strafminuten, -18 Bilanz

Bewertung: gut

Begründung:
Vom ZSC nach Genf, dort zum Nationalmannschaftsspieler gereift, und anschliessend wieder zurück nach Zürich. Für Trachsler hat sich mit dem Wechsel nach Zürich Oerlikon der Kreis geschlossen. Offensichtlich hat sich dieser Wechsel für den Defensivcenter ausbezahlt. Zeigt doch Trachsler eine gute Leistung, wenn er auch nicht mehr so im Zentrum steht, wie noch bei Genf-Servette. Auch wenn Trachsler bei den Zürchern „nur“ den Posten als 3. Linien Center erhält, so erzielte er bisher bereits fünf Tore – drei davon im Boxplay. Trachsler erfüllt seinen Job gut und ist ein wichtiges Puzzle im Zürcher Kollektiv, welches auch seine Tätigkeiten hinter der eigenen blauen Linie nicht vernachlässigt.

Ein Schwedentrip und zwei Niederlagen

Frölunda Indians – ZSC 2:0 (1:0, 0:0, 1:0)

Mit dem Spiel gegen die Frölunda Indians schlossen die Zürcher ihren Road-Trip in den Norden für dieses Jahr ab. Die Frölunda Indians, welche bereits dreimal den Meisterpokal in die Höhe stemmen durften, erreichten in der vergangenen Saison die Playoffs nicht. Für dieses Spiel fehlte dem ZSC zusätzlich Morris Trachsler, welcher mit einer Sprunggelenksverletzung etwa eine Woche ausfällt. Auch Cyrill Bühler und Luca Cunti wurden weiterhin geschohnt.

Nur bedingte Reaktion auf gestern
Physischer Start mit frühem Gegentreffer
Die Zürcher versuchten das Spiel bereits in der Startphase in die Hand zu nehmen. Physisch waren die Zürcher heute deutlich aktiver als gegen Färjestads. Doch nach 5.Minuten war Tim Wolf, der heute wieder den Vorzug erhielt, bereits ein erstes Mal bezwungen. Es war jener Start, welchen die Zürcher zwingend verhindern wollten. Es blieb aber bei diesem Treffer in Drittel Nummer 1.

Auch im zweiten Drittel kein Tor für Zürich
Gestern verlor der Z im Mitteldrittel die Partie. Diesmal wäre dies auch möglich gewesen, aber Tim Wolf wehrte sich nach Möglichkeiten. Er war der beste Spieler auf dem Eisfeld. Ansonsten war das Zürcher Spiel weiterhin träge und ohne grosse Aktionen in der Offensive.

Segers Fehler in Unterzahl
Aber auch im letzten Spielabschnitt änderte sich das Bild nur bedingt. Und als Seger in der 47. Minute, übrigens in eigener Überzahl, einen katastrophalen Aussetzer hatte, da war die Partie entschieden. Zu wenig brachten die Zürcher auf die Reihe und Frölunda zeigte sich in sehr guter Verfassung. Damit reist der Z mit zwei Niederlagen aus Schweden ab und hat in der Heimat noch einige Aufgaben zu erledigen.