Mathias Seger ein weiteres Jahr beim ZSC

Die ZSC Lions freuen sich, die Vertragsverlängerung mit Captain Mathias Seger um ein Jahr bis 2017 bekannt geben zu dürfen.

Mathias Seger trägt seit der Saison 1999/2000 das Dress der ZSC Lions. In dieser Zeit bestritt er total 907 Partien für die Zürcher (416 Skorerpunkte). Mit dem Zett gewann Seger fünfmal den Schweizermeistertitel und 2009 sowohl die Champions Hockey League als auch den Victoria Cup. Insgesamt absolvierte der 38-jährige Verteidiger 1048 Spiele in der Nationalliga A (449 Skorerpunkte). Im so genannten 1000er-Club befinden sich nur vier weitere Akteure (Ivo Rüthemann, Gil Montandon, Martin Steinegger, Reto von Arx).

Mit der Schweizer Nationalmannschaft nahm Mathias Seger bisher an 16 WM-Turnieren teil. 2013 feierte er den grössten Erfolg, als die Schweiz an der Weltmeisterschaft bis in den Final vorstiess und schliesslich den zweiten Rang belegte. Gesamthaft schnürte der Verteidiger seine Schlittschuhe 305- mal für die A-Nati. Damit ist Seger Rekordnationalspieler.

Für seine ausserordentlichen Erfolge und Leistungen wurde Mathias Seger kürzlich mit dem Sportpreis der Stadt Zürich 2015 ausgezeichnet.

Quelle: Medienmitteilung ZSC Lions

Neuenschwander verlängert, Seger verletzt

Heute wurde bekannt, dass der ZSC den Vertrag mit Jan Neuenschwander verlängert hat. Der 22-jährige unterschrieb für ein weiteres Jahr bis 2016.
Jan Neuenschwander trägt seit der Saison 2013/14 das Trikot der ZSC Lions. Der 22-jährige Stürmer
stiess vom HC Davos zu den Zürchern, wo er ab 2010 bereits NLA-Luft hatte schnuppern dürfen.
Insgesamt bestritt Neuenschwander 70 Spiele in der höchsten Schweizer Liga (1 Tor, 2 Assist), 38
davon für die Löwen. Zudem kam der Flügel 55-mal mit den GCK Lions in der NLB zum Einsatz (10
Tore, 13 Assists).

Seger verletzt out
Heute teilte der ZSC ebenfalls mit, dass Mathias Seger wegen eines Bruchs am Arm etwa 6 – 8 Wochen
ausfallen wird.
Die Verletzung hat sich Seger beim letzten Heimspiel gegen den EV Zug am Dienstag
zugezogen. Der 37-jährige Verteidiger und Captain wird heute operiert.

Quelle: Medienmitteilungen ZSC Lions

Mathias Seger ein weiteres Jahr beim ZSC

Die ZSC Lions freuen sich, die Vertragsverlängerung von Mathias Seger mitteilen zu dürfen. Der Captain hat
seinen 2015 auslaufenden Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert.

Der 36-jährige Verteidiger trägt seit der Saison 1999/2000 das Trikot der ZSC Lions und amtet seit 2005/2006
als Captain. Mathias Seger absolvierte in dieser Zeit 846 Spiele für den Stadtklub, insgesamt kommt er auf 987
Partien in der National League A. Während all diesen Einsätzen verbuchte Seger 432 Skorerpunkte (114 Tore,
318 Assists).

Zu den grössten Erfolgen von Mathias Seger zählt neben den fünf Meistertiteln mit den Zürchern (2000, 2001,
2008, 2012, 2014) und dem Gewinn der Champions Hockey League sowie des Victoria Cup (beides 2009) sicher
die Silbermedaille mit der Schweizer Nationalmannschaft an der WM 2013. Der Rekord-Internationale bestritt
bisher 305 Spiele für die A-Nati (16 Tore, 49 Assists, 65 Punkte). Seit 2009 trägt Seger auch die Captainbinde
des Schweizer Teams.

Quelle: Medienmitteilung ZSC

Spielerbeurteilungen Teil 2: Seger, Schnyder und Bergeron

Der zweite Weihnachtsfeiertag bringt uns die nächsten drei Verteidiger. Diesmal stehen mit Mathias Seger, Daniel Schnyder und Marc-Andre Bergeron die nächsten drei Verteidiger auf dem Programm.

#15 Mathias Seger
Statistik:
Saison 13/14: 31 Spiele, 2 Tore, 10 Assists, 56 Strafminuten, +11 Bilanz
Total NLA: 919 Spiele, 107 Tore, 299 Assists, 1296 Strafminuten, +24 Bilanz

Bewertung: gut

Begründung:
Der Captain, der Leitwolf, der Spieler der die Mannschaft auch in schlechten Momenten anführt. Trotz seinen 36 Jahren zeigt der in Uzwil geborene Verteidiger kaum Zeichen der Müdigkeit. Natürlich kann auch Seger seine 36 Jahre nicht immer verbergen, aber mit Einsatz, Willen und Leidenschaft kann er die entstehenden Defizite wohl noch lang kompensieren. So auch in dieser Saison, wo er als Vorbild voran geht, fast jeden Check auf sich nimmt und stets im Sinne der Mannschaft agiert. Vielleicht die grösste Leaderfigur in der NLA, die noch aktiv ist.

#18 Daniel Schnyder
Statistik:
Saison 13/14: 34 Spiele, 0 Tore, 2 Assists, 6 Strafminuten, +8 Bilanz
Total NLA: 424 Spiele, 7 Tore, 34 Assists, 112 Strafminuten, +25 Bilanz

Bewertung: genügend-gut

Begründung:
Es ist nicht ganz einfach, Daniel Schnyder zu beurteilen. Der mittlerweile 28-jährige Verteidiger agiert unauffällig, aber durchaus sehr effizient. Ausserdem ist er mit nur sechs Strafminuten sehr diszipliniert – ja fast etwas zahm – und damit auch in diesem Bereich ein absolut verlässliches Element im gesamten Puzzle der Zürcher. Nach vorne läuft bei Schnyder, wie fast immer nur wenig, auch wenn der Verteidiger durchaus sein Potenzial in der offensiven Zone hätte. Etwas mehr Checks und etwas mehr Mut nach Vorne wären wünschenswert.

#22 Marc-André Bergeron
Statistik:
Saison 13/14: 36 Spiele, 6 Tore, 20 Assists, 38 Strafminuten, +20 Bilanz

Bewertung: genügend-gut

Begründung:
Der Blueliner mit einem satten Slapshot aus der zweiten Reihe brauchte zuerst einiges an Zeit um sich in seiner neuen Heimat anzugewöhnen. Mittlerweile ist die Nummer 22 aber, zumindest im offensiven Bereich, eine sehr gute Verstärkung. Wenn er von der blauen Linie seinen Slapshot aufzieht, dann besteht fast immer Gefahr für den gegnerischen Torhüter und dessen Verteidigung. Bereits neun Mal haben seine Schüsse das Ziel nicht eingeschlagen In der Verteidigung ist der Kanadier aber weiterhin noch etwas anfällig auf Fehler und Puckverluste.

Mathias Seger im Magazin des Tages Anzeiger

Das Magazin des Tagesanzeiger wird am kommenden Samstag 2. Februar 2013 ein Portrait über Mathias Seger veröffentlichen.
Seger erzählt über seine persönliche Hockeygeschichte.

Magazin-Reporter Daniel Ryser im Gespräch mit ZSC-Captain Mathias Seger. Die Geschichte des Eishockey-Rekordnationalspielers am Samstag im Magazin vom Tagesanzeiger. Bild: Andrea A. Panté

Magazin-Reporter Daniel Ryser im Gespräch mit ZSC-Captain Mathias Seger.
Die Geschichte des Eishockey-Rekordnationalspielers am Samstag im Magazin vom Tagesanzeiger.
Bild: Andrea A. Panté

Spielberbeurteilungen Teil 3: Seger und Shannon

Der erste Teil der Festtage ist vorbei und damit auch die Beurteilung der ersten vier Akteure der Zürcher. Es sind doch einige Votes eingegangen. Am heutigen Tag möchten wir den Captain und den Neuzuzug aus der NHL – Ryan Shannon – unter die Lupe nehmen.

Bisherige Beurteilungen:
25.12.2012 Blindenbacher und Geering
26.12.2012 Monnet und Cunti

#15 Mathias Seger
Statistik:
Saison 12/13: 34 Spiele, 8 Tore, 14 Assists, 34 Strafminuten, +12 Bilanz
Total NLA: 707 Spiele, 91 Tore, 233 Assists, 1026 Strafminuten, -7 Bilanz

Bewertung: gut

Begründung:
Spielt mit seinen 35 Jahren wieder eine seiner besseren Saison. Der Aggresivleader und Captain der Zürcher macht nur wenige defensiven Fehler in dieser Saison und bringt auch in der Offensive seine Akzente ein. Die Vertragsverlängerung um drei Jahre, welche Anfangs 2012 bekannt gegeben wurden, scheinen dem ehemaligen Uzwiler Junior gut getan zu haben. Sein Einsatz vor Lukas Flüeler, wie er den Torhüter abschirmt, ist vorbildlich und sein Einsatz für die Mannschaft sowieso wie fast immer lobenswert. Klar ist auch, dass der Routinier mit 35 Jahren nicht mehr zu den schnellsten Feldspielern zählt.

#17 Ryan Shannon
Statistik:
Saison 12/13: 31 Spiele, 10 Tore, 16 Assists, 24 Strafminuten, +4 Bilanz

Bewertung: genügend – gut

Begründung:
In diesem Sommer aus der NHL gekommen, wurde Shannon als zukünftiger Topskorer der Liga gehandelt. Diesen Erwartungen ist er noch nicht ganz nachgekommen. Auch wenn Shannon viel Übersicht beweist und ein feines Händchen führt, so darf er in Richtung Playoffs durchaus noch etwas zusetzen. Schöpft Shannon sein ganzes Potenzial aus, dann wird er bei den Gegnern noch richtig gefürchtet werden. Aber der Amerikaner ist definitiv ein guter Ausländer für die kommenden Jahren, insbesondere mit dem Hintergrund, dass er noch einen Vertrag bis zum Sommer 2015 besitzt.

Mathias Seger – ein Routinier in Topform

Er ist 34 Jahre jung, Captain der Zürcher und ist aktuell der Topscorer der Zürcher Mannschaft. Die Rede ist von Mathias Seger, dem Ostschweizer, welcher mittlerweile seine 14 NLA Saison bei den Zürchern absolviert und so stark aufspielt wie selten zuvor. Erst letztes Jahr wurde der Vertrag von Seger um drei Jahre verlängert und damit erhielt der Verteidiger noch einmal eine „Amtszeit“ als Captain der Zürcher zugesprochen. Die Entscheidung wurde vielerorts positiv gewertet, aber es waren auch einige kritische Stimmen über die Verlängerung zu hören. War der Routinier doch schon deutlich über 30 Jahre und hatte in den letzten zwei Jahren auch seine schwächeren Spiele eingezogen. Doch der Captain stand immer vor seiner Mannschaft und lebte mit den Ergebnissen mit. Nach einer Niederlage ist es oftmals kein Spass mit Segi ein Interview zu führen, beschäftigt ihn doch die erst eben beendete Partie noch zu sehr.

Aus Uzwil über Rapperswil nach Zürich
Seine Wurzeln hat Mathias Seger in der Ostschweiz. Die ersten Eishockeyerfahrungen sammelte er beim EHC Uzwil.  Uzwil ist eine Gemeinde mit sieben Dörfern, welche zusammen knapp über 12’000 Einwohner beherbergen. Darunter früher auch Mathias Seger, welcher aber mit 20 Jahren sein NLA Debüt feierte. Damals noch bei Rapperswil-Jona, wo er es in 45 Spielen auf einen Assistpunkt brachte. Auf die Saison 1999/00 hin wechselte er dann auf die andere Seite des Zürichsee und erlebte in der ersten Saison im neuen Verein auch sogleich den ersten Meistertitel. Damals war der 23-jährige Verteidiger noch einer der jüngeren im Zürcher Team und niemand ahnte, dass der ZSC und Seger zu einer fast unzertrennbaren Geschichte werden würde.

Aber Seger erlebte im Laufe seiner Karriere bei Zürich auf die negativen Seiten von Oerlikon. In der Spielzeit 2005/06 musste er mit seinem Team bis in den Playout-Final um den Ligaerhalt kämpfen. Aber nur ein Jahr später sah alles wieder rosiger aus. Zuerst wurde der Verteidiger zum neuen Captain der Zürcher befördert und im gleichen Jahr feierte er auch noch seinen Titel Nummer drei mit dem ZSC. Zwei Jahre später – obwohl der ZSC  im Viertelfinal ausscheidete – erreichte Seger seine offensiv beste Saison. In 54 Partien brachte es die Nummer 15 auf 10 Tore und 48 Vorlagen. Was in insgesamt auf den achten Platz in der Topscorerliste brachte.

Mathias Seger Ausgabe 2012/13 was kommt noch?
Der Beginn der neuen Saison war für Mathias Seger – und diesmal auch für den ZSC – durchwegs erfreulich. Platz zwei in der Tabelle und Seger seit einigen Spielen mit dem gelben Helm auf dem Eis dürfen durchaus als positive Zeichen gewertet werden. Auch wenn Seger selber sagt, dass er den gelben Helm lieber einem Stürmer abtreten würde, so wird er dies in der aktuellen Form kaum schaffen. Alleine dieses Wochenende brachte er es wieder auf zwei Assists und ein Tor.

Mathias Seger ist sowohl auf, wie auch neben dem Eis, die nötige Leaderfigur und er nimmt auch gerne selber das Wort in die Hand in der Kabine. Spätestens seit dem hiesigen Saisonstart und seinen gezeigten Leistungen dürfte dem Entscheid von Edgar Salis, den Captain weitere Jahre zu verpflichten, kaum mehr jemand negativ entgegen stehen. Nach Abschluss seiner Karriere wird Seger mindestens 16 Saisons bei den Zürchern absolviert haben und verdient damit definitiv einen fetten Eintrag im Geschichtsbuch des Zürcher Schlittschuh Clubs.