Die Meischternacht!!!

Meisterzigarre

Meisterzigarre

Als 2,5 Sekunden vor Schluss das entscheidende Tor schoss, explodierte die Gästekurve. Die Freude war grenzenlos, alle lagen sich in den Armen. Eine unvergessliche Meisternacht konnte beginnen. Die ersten Meisterzigarren wurden noch vor Spielende angezündet.

Mit dem Zürcher Partybus zum Bahnhof

Der Partybus Foto: Alain Schwald/zscblog.ch

Partybus zum Bahnhof Bern

Nach der ausgelassenen Feier im Zürcher Sektor ging es mit den Bussen zurück zum Berner Hauptbahnhof. Was für ein Partybus!!!!!! „Meischter Schwiiiizer Meischter“ halte es unaufhörlich durch den Bus. Meisterzigarren wanderten zahlreich durch den Bus. Der Ghettoblaster wurde bis an den Anschlag aufgedreht.

Zug nach Zürich – Die Ruhe vor dem Sturm
Im Zug nach Zürich herrschte eine gewisse Ruhe und Zufriedenheit, nur das zugeigene Mikrophon, welches von den Fans angezapft wurde, vermochte diese Ruhe zu durchbrechen. Die Suche nach Bier war das Problem, welches die Meisten beschäftigte. Bei einigen ging dies jedoch zu weit, so dass der SBB-Speisewagen nicht mehr zu gebrauchen war. In der Zwischenzeit wurden Zürichs Taxiunternehmen vorgewarnt: “Grüezi, min Name isch Hugetobler, mir bruched 100 Taxi am HB, mir sind 1000 Lüüüt, mir sind Meischter!!!!!”

Kurz nach 1 Uhr traf dann der Zug in Zürich ein. Der Run auf die wenigen Taxis, welche die Fans zur Messehalle 9 bringen sollten, konnte los gehen. Einige Fans hatten, in der Vorahnung einer Meisterfeier, in Schliessfächern des Hauptbahnhofs ein Bierlager angelegt, auf welches jetzt zurückgegriffen werden konnte.

Grandioser Empfang in der Messehalle 9

Seger beim Empfang in der Messehalle 9 Foto: Dominik Hew/zscblog.ch

Seger beim Empfang in der Messehalle 9

Die Fans aus Bern trafen nach und nach vor der Messehalle 9 ein. Um 1 Uhr 46 war es dann so weit, die Meistermannschaft traf ebenfalls in Zürich ein und wurde mit tosendem Applaus von etwa 2500 Fans empfangen. “We are the Champions” wurde pflichtgemäss abgespielt und Pyros wurden angezündet. Der Jubel unter den Fans und Spieler kannte keine Grenzen. Ein Spieler nach dem andern wurde ans Mikrophon geholt und von den Fans frenetisch gefeiert. Nach einer halben Stunde kehrten die Spieler zu ihrem Bus zurück.

Jeff Tambelini bekommt seine Fackel

Jeff Tambelini am Zünde

Jeff Tambelini am Zünde

Vor diesem Bus wurde dann ein “Versprechen” eingelöst. Jeff Tambelini bekam von den Fans eine Pyro geschenkt. Denn den Fans war zu Ohren gekommen, dass dieser bei einem Titel gerne auch mal eine in der Hand hätte.

Hier noch ein : http://youtu.be/AdgDgBeHnPQ

Jeff, der Pokal und das Polizeiauto

Bastl und der A.C.A.B Pokal

Bastl und der A.C.A.B Pokal

Nachdem die Spieler kurz einen Zwischenstopp im ZSC-Olymp einlegten, um ihre Sachen in der Garderobe zu verstauen, machten sich die Spieler nach und nach auf, sich in das Zürcher Nachtleben zu stürzen. Zwischenzeitlich wurde der Pokal mit dem Fankleber A.C.A.B verziert. Spieler und Fans machten sich auf den Weg für eine unvergessliche Nacht. Monnet und Bastl trugen den Pokal bei sich, bis ein Polizeiauto mit Jeff Tambelini an Board – nein, er wurde nicht verhaftet – neben ihnen stehen blieb. Der Pokal wurde eingeladen und die Polizisten drehten mit Jeff, Thibaut, Mark und dem Pokal eine Runde. Kurz vor der Cheyenne Bar, welche das Ziel der meisten Spieler und Fans war, wurden sie wieder “freigelassen”.

“Züri isch Meischter und Chlote isch Bankrott”

Jeff Tambelini im Cheyenne

Jeff Tambelini im Cheyenne

Das Cheyenne war bis zum Eingang gefüllt mit Spieler und Fans. Das Bier floss weiterhin in Strömen. Die Stimmung war ausgelassen. Es wurde gesungen und gejolt, was das Zeug hielt. Und plötzlich wurde ein neues Lied angestimmt: “Züri isch Meischter und Chlote isch Bankrott….” Bis in den Morgengrauen hallte es immer wieder durch die Bar. Cyrill Bühler hatte grosse Freude daran, die Fans mit Bierduschen einzudecken. Und Severin Blindenbacher sorgte mit seinen Sprüchen auf “Berndüütsch” für den einen oder anderen Lacher.

Der Pokal fährt Tram
Als es schon wieder hell wurde, kehrten die Fans und Spieler langsam nach Hause zurück, müde und erschöpft, aber überglücklich. Und fuhr morgens um 8 Uhr samt Pokal mit dem 11er-Tram nach Hause…

Was für eh Nacht….was für eh Saison!!!! Danke Jungs!!!!!!!!!! Es hed super Spass gmacht!!!!!!

Und chömed all am 28. April a di offiziel Meischterfiiiiir und fiered nomal d’Mannschaft, sie heds verdient!!!!!!!!! Meh Infos folged nah.

Den Meister gepackt!!!!

In vier Spielen den eliminiert

Schöni Ferie! Foto: Dominik Hew/zscblog.ch

Schöni Ferie! Foto: Dominik Hew/zscblog.ch

Noch immer ist es kaum zu fassen, der ZSC besiegt den Meister mit 4:0 und verordnet ihm damit Zwangsurlaub. Obwohl alle Partien eng waren, geht der ZSC als verdienter Sieger aus diesem Viertelfinal. Erstaunlich waren vor allem die defensive Stabilität, und der Zürcher Anhang, welcher es gestern sogar schaffte, das Hallenstadion mit einer guten Atmosphäre zu versehen.

Im entscheidenden Moment immer besser
Immer dann wenn die Begegnung in eine entscheidende Phase ging, steigerte sich der ZSC. Bestes Beispiel war hier die gestrige Partie. Gegen Ende des ersten Drittels wurde der stärker und fand besser ins Spiel. Diesen Schwung konnte der Meister auch in den Mittelabschnitt mitnehmen, aber genau in dieser Phase machte der ZSC das Tor und fügte dem Gegner damit den Todesstoss zu. Anschliessend stand der Z defensiv – trotz der Abwesenheit von – unfassbar kompakt und lies den Gegner so verzweifeln.

Faktor Lukas Flüeler
Nur schon die Fangquote zeigt eindrücklich, wie gross der Anteil von Lukas Flüeler an diesem Erfolg war. In den vier Spielen erarbeitete er sich eine Fangquote von 96.6% und ist damit einsame Ligaspitze. Sein Gegenüber, Lenoardo Genoni, brachte es dagegen “nur” auf 91.1% gehaltener Schüsse während dieser Viertelfinalserie. Auch die Ruhe, die er immer wieder ausstrahlte, wirkte nicht nur positiv auf die Fans, sondern auch auf die eigenen Mitspieler. Als Dankeschön wurde Flüeler von seinen Mitspielern zum ersten Mal richtig beschützt und verteidigt.

Davoser Gejammer, Zürcher Kampf
Die Davoser waren in dieser Serie neben dem Feld deutlich erfolgreicher als auf dem Eisfeld. Druckten die Medien doch fast sämtliche “Märchen”, welche Arno del Curto und sein Team von sich gaben, ab. Viele Verletzte, eine strenge Saison, ausgelaugte Spieler und so weiter. Das Mathias Seger gestern durch eine ausfiel, wurde in den Medien 20 Minuten, Blick und Tagesanzeiger gar nicht, oder mit maximal drei Worten erwähnt.
Damit sei an dieser Stelle hier einmal erwähnt: Nicht der HC Davos war schlecht und arm, sondern der ZSC zeigte die nötige Steigerung zur Qualifikation und hat sich damit die Halbfinalqualifikation mehr als verdient. Basta!

Schöni Ferie! Foto: Dominik Hew/zscblog.ch

Schöni Ferie! Foto: Dominik Hew/zscblog.ch

ZSC – Fribourg-Gotteron 1:2 (1:0, 0:2, 0:0)

Gestärkt durch drei Punkte aus Ambri machte sich der Z auf in die Mission “erster Heimsieg”. Das Unterfangen startete erfolgreich. Jeff Tambellini traf in der fünften Minute zur erstmaligen Führung vor eigenem Publikum. Dieses dankte es dem Team zwischenzeitlich mit guter Stimmung. Es gelang dem Z aber zum wiederholten Mal nicht, die vorhandenen Chancen zu nutzen.

Es kam die 25. Minute und bereits vorher war ein leichtes Nachlassen der Zürcher auf dem Feld ersichtlich, als dann noch auf die Strafbank musste, da war die schöne Führung weg. Wie schon in den letzten Heimspielen wurde das Team von Hartley nun nervöser und hastiger. Fribourg konnte von diesen Umständen profitieren und erzielte kurz vor der zweiten Drittelspause noch das wegweisende zweite Tor.

Bitter war dieser Treffer nicht nur, weil der ZSC im ersten Spielabschnitt auch zwei oder drei Treffer erzielen hätte können, sondern weil er den Glauben an den ersten Heimsieg minimierte. Zwar versuchte das Team im Schlussabschnitt das Spiel noch einmal auf ihre Seite zu drehen, doch die Mannschaft ist zurzeit schlicht nicht in der Lage für solche Dinge. Wie auch soll ein Rückstand aufgeholt werden, wenn die nötige Basis, das Tore schiessen, nicht einmal funktioniert. Und als der ZSC noch zur Schlussoffensive ansetzte, da scheiterten sie auch noch an der Torumrandung.

Damit endete ein erneut verpatzter Auftritt im Zürcher Hallenstadion und die Mannschaft wurde erneut mit Pfiffen aus der Eishalle verabschiedet. Ob diese negativen Emotionen allerdings nach solch einer Leistung, welche definitiv nicht den Titel “Arbeitsverweigerung” verdient hat, sinnvoll sind, darüber lässt sich diskutieren.

Nach dem Spiel konnten wir noch mit Mathias Seger sprechen:

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Foto: Dominik Hew/zscblog.ch

Foto: Dominik Hew/zscblog.ch

ZSC – Kloten 3:1 (1:1, 1:0, 1:0)

Bereits das sechste Derby der laufenden Saison stand heute auf dem Programm. Dass 50 Spiele sechs zuviel sind wurde erneut mit einem grossen Transparent durch beide Fangemeinschaften bekräftigt. Ein Anliegen der Fans an den Verband – ob die Forderung allerdings erhört wird ist fraglich.

Nun aber zum Spiel. Der Z startete druckvoll in die ersten Minuten nach der Nationalmannschaftspause. Besonders die Aggressivität vermochte in den ersten Einsätzen zu gefallen. Dabei wurde besonders konsequent auf den Körper gespielt und die Gegenspieler so unter Druck gesetzt. Eine Folge davon war das 1:0 (3. Minute) für das Heimteam. Es war zwar im Abschluss eine Einzelleistung von Krutow, in der Vorbereitung aber eine Kombination von Nolan und Westcott. Nun aber verlagerten sich die Spielanteile zu Gunsten von . So intensiv wie die Zürcher starteten, so stark war auch ihr Nachlassen in den folgenden Minuten. In einer Unterzahlsituation wurde dies bestraft und zwar durch einen Treffer von Bodenmann in der 9. Minute. Mit dem ausgeglichenen Spielstand nahmen beide Teams die erste Pause in Angriff.

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Captain Seger wird 33

Heute feiert der Captain des ZSC seinen 33. . Mit dem Jahrgang 77 gehört er zu den älteren und erfahreren Spielern des Zürcher Kaders.

Er spielt momentan zwar auch keine überragende Saison, ist mit 4 Toren und 14 Assists aber doch auf dem 4. Platz der internen Scorerliste zu finden.

Der ZSC Blog wünscht Mathias alles Gute und weiterhin viel Erfolg mit dem Z.

Seger

Rückblick auf das Jubiläum des ZSC

Der gestrige Abend verlief voll nach dem Geschmack der Heim-Mannschaft. Nur wenig Gegenwehr brachte der HC Lugano gestern auf dem Eis zu Stande und das Ambiente war perfekt für eine Jubiläumsfeier. Bereits um sechs Uhr bei Türöffnung strömten hunderte Leute in die Wandelhalle des Hallenstadions, um diesen Abend zu geniessen.

Dieser einmalige Abend möchten wir euch mit einem kleinen noch einmal in Erinnerung rufen. Wir haben uns neben dem Eis auf Stimmensuche bei und gemacht, von welchem wir einige Infos über die vergangenen Jahre erfahren wollten. Auch einige herrliche Impressionen der Choreo und des Einlaufens des Teams haben wir im aufgezeichnet.

Schaut es euch an! ZSC suscht gar nüt!