Vertragsverlängerungen Bastl und Sulander

Der ZSC gab heute in einer Medienmitteilung bekannt, dass die beiden Spieler und ihre auslaufenden Verträge um zwei, respektive ein Jahr verlängern.

Besonders beim welschen Stürmer wurde seit dem Heimspiel gegen Zug immer wieder lautstark eine gefordert. Edgar Salis nutzte diese Chance, gab dem Romand einen Vertrag für zwei Jahre und dürfte damit auch wieder einige Symphatien bei den Fans zurückerobert haben. In der laufenden Saison brachte es die Nummer 39 auf 26 Punkten (13 Tore / 13 Assists). Sieben Punkte davon liess er sich in den letzten beiden Spielen gegen Zug und Biel eintragen. 

Auch mit dem finnischen Urgestein wurde ein weiterer Kontrakt geschlossen. Der Meistermacher der Jahre 2000, 2001 und 2008 unterschreibt erneut einen Vertrag über ein Jahr. Bereits seit 13 Saisons ist der ruhige Torhüter ein wichtiger Teil der Zürcher Mannschaft und er wird noch mindestens eine zusätzliche Ehrenrunde anbringen. Die legendäre Trikotnummer 31 bleibt also dem Club treu – trotz wachsender Konkurrenz in der aktuellen Spielzeit durch Flüeler.

Freudige Nachrichten in bitteren Zeiten!

ZSC – EHC Biel 4:1 (2:1, 1:0, 1:0)

Nach dem ersten Schritt gegen den am Dienstag, folgte nun die Bestätigung gegen den direkten Konkurrenten Biel. Zwar war die Leistung der Zürcher noch immer nicht eines Titelkandidaten würdig, doch darum geht es zurzeit beim ZSC auch nicht. Viel wichtiger war heute, die drei Punkte in Zürich zu halten und somit den wohl entscheidenden Schritt in die Playoffs zu tätigen.

Bereits in der sechsten Minute war Bastl erfolgreich. Der Welsche wird beim ZSC noch zum absoluten Punktegarant. Er liess sich bereits seinen sieben Punkt innert zwei Spielen notieren. Völlig zu recht forderten die Fans eine mit dem Stürmer und der Spieler hofft ebenfalls auf eine Einigung mit dem Club. Diesmal hat Edgar Salis die Möglichkeit sich wieder Sympathien bei den Z Fans zu ergattern. Es ging in diesem Match ein Ruck durch die Mannschaft und dieser wurde nach 17. Minuten ein zweites Mal belohnt. Ambühl stocherte einen Schuss von Wichser hinter die Linie. Leider aber erzielten die Bieler noch vor der ersten Sirene den Anschlusstreffer.

Davon liess sich Gustafssons Team etwas aus der Ruhe bringen und musste in der Folge um den Lohn aus dem ersten guten Drittel zittern. Aber für das haben wir ja Bastl, der sich erneut als Doppeltorschütze feiern liess. Sein Treffer fiel in einer Überzahl, die gerade einmal sieben Sekunden dauerte. Damit war auch der zweite Abschnitt erfolgreich für den ZSC und er konnte mit einer soliden 3:1 Führung das Eisfeld verlassen.

Ein Aufbäumen von Biel wurde im Schlussabschnitt vergebens erwartet. Es waren im Gegenteil die Zürcher, welche nun endgültig das Spielgeschehen dominierten. Den Höhepunkt am heutigen Abend brachte das Trio Murphy, Bastl und Monnet in der 44. Minute zu Stande. Ein herrlicher Angriff dieser Drei schloss Murphy mit einem präzisen Slapshot aus kurzer Distanz ab. Es war der Schlusspunkt an einem erfreulichen Abend des ZSC.  Sogar als die Bieler während fast zwei Minuten in doppelter Überzahl agieren konnten, bestand nie Gefahr für die Führung der Zürcher.

Ein wichtiger Schritt für den ZSC, der trotzdem nicht in zu grosser Euphorie enden darf. Am Schluss war es ein Pflichtsieg, der jedoch in der aktuellen Situation zu einer grossen Erlösung führt.

Der doppelte Doppeltorschütze war der gefragteste Mann neben dem Eis. Auch wir konnten mit der Nummer 39 sprechen.

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Das Tor zum 4:1 von #27 Cory Murphy (#39 Mark Bastl, #7 Thibaut Monnet)in der 44 Minute. Foto: Dominik Hew/zscblog.ch

ZSC – Zug 5:3 (2:2, 2:1, 1:0)

Es geht also doch noch! Der ZSC gewinnt heute gegen Zug dank je zwei Toren von Monnet und Bastl. Zu erstaunen vermochte besonders wie souverän der Z in den letzten fünf Minuten agierte und kaum in Bedrängnis geriet.

Doch der Auftakt liess wieder das Schlimmste befürchten, denn nach nur 35 Sekunden war Sulander ein Erstes mal geschlagen.  Der Finne war der Profiteur der internen Goalierochade und auch in der Folge ein vielbeschäftigter Akteur. Für einmal konnten die Zürcher aber rasch reagieren. Es war Monnet mit einem Slapshot, der Zurkirchen bezwang in der dritten Minute.

Eine Reduktion der Fehlerquote war bereits in diesen Startminuten auf dem Eis ersichtlich. Aber die Geduld des Heimteams wurde weiterhin auf die Probe gestellt und in der sechsten Minute, mit dem zweiten Treffer von Zug, auch der Wille und die Moral. Zu diesem Zeitpunkt der klar am Drücker und der ZSC nur leicht verbessert zu den Auftritten gegen Lugano und Ambri. Aber entgegen den letzten Spielen fiel der Z nicht komplett von der Rolle und kam in der 16. Minute durch Ryser tatsächlich noch zum erneuten Ausgleichstreffer vor der Sirene. Mit diesem Ergebnisse gab es den ersten Spielunterbruch und die erste Möglichkeit für eine Zwischenanalyse.

Kaum war diese fertig, da hatte Monnet die Scheibe bereits zum dritten Mal hinter die Linie der Zuger befördert. Nur gerade 14 Sekunden, damit waren sie noch 21 schneller als Zug, brauchte die erste Formation der Zürcher um die erstmalige Führung am heutigen Abend zu bewerkstelligen. Und es wurde immer besser, in der 33. Minute kam Bastl, nach einem Backhand Schuss von Monnet, von hinter dem Tor zum nächsten Erfolgserlebnis. Das Nachsetzten hatte sich in dieser Situation ausbezahlt.

Der Optimissmus neben dem Eisfeld und die Kreativität auf dem Feld wurde nun zunehmends besser. Kurzfristig gedämpft wurde diese, als Pittis auf die Strafbank musste und Christen nach nur 17 Sekunden Powerplay den Anschlusstreffer gelang. Doch der ZSC behielt in diesem Mitteldrittel die Nerven und liess sich auch durch kurzfristige Drucksituationen der Zuger nicht aus der Ruhe bringen.

Das selbe Bild ergab sich im letzten Drittel, der ZSC kontrollierte die Partie mehr oder weniger souverän, dies ohne grössere Risiken und Zug vermochte keine wirklichen Feldüberlegenheit zu verzeichnen. Auf den Rängen war es zu dieser Zeit fast still, die Stimmung war etwas zwischen Ungläubigkeit über die Kontrolle und Angst doch noch zu verlieren. Davon aber hatten die Spieler anscheinend keine Angst und konnten in der 54. Minute sogar noch einen Treffer zulegen. staubte einen Abpraller bei Zurkirchen ab, der junge Goalie wehrte sich nach Kräften im Powerplay, war am Ende aber doch geschlagen. Anschliessend konnte der Sieg nachhause gebracht werden und drei wichtige Punkte blieben diesmal im Hallenstadion.

Für die Moral der Spieler wohl ein grosser Schritt, so ist der heutige Sieg doch nicht mehr als ein kleiner Anfang einer noch langen Reise. Das wichtigste Spiel in der aktuellen Situation ist das kommende gegen den , dort geht es um die Qualifikation für die Playoffs und auf das ist zurzeit der Fokus zu richten!

Interview mit nach dem Spiel:

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18.01.2011 zsc - zug
Das Tor zum 5:3 in der 54 Minute von # Mark Bastl. Foto: Dominik Hew/zscblog.ch

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Ein vorsichtiger Blick in die Zukunft

Normalerweise ist ein Ausblick in die ferne Zukunft nicht wirklich interessant und meist auch mit wenig Aussagekraft verbunden. Trotzdem ist es wichtig, sich frühzeitig ein Bild über die nächste Saison, die auslaufenden Verträge und deren möglichen Verlängerungen zu machen. Besonders nach der Veröffentlichung der beiden Verlängerungen von Stoffel und Altorfer von heute Nachmittag. Beim ZSC stehen folgende Spieler mit auslaufenden Verträgen zur Debatte an:

(Stürmer, 30. November 1980, 37 Spiele – 9 Tore – 8 Assists)
Der 31jährige Romand mit tschechischen Wurzeln zeigte bis jetzt eine seiner besten Saisons beim ZSC. Seit der Spielzeit 07/08 erbringt der Stürmer seine Dienste für die Zürcher. Solider Spieler, der zwar nie als Leitwolf agieren wird, der aber durch seine ruhige Art mit nur wenigen Undiszipliniertheiten ein Gewinn für viele Mannschaften ist. Guter Mann für die dritte oder vielleicht sogar zweite Linie.

Alexey Krutov (Stürmer, 2. Februar 1984, 35 Sp – 4 T - 4 A)
Als der Russe mit grossem Namen im 2007/08 zu den Zürcher Mannschaft gestossen ist, war die Vorfreude auf grosse Technik und brilliante Übersicht riesig. Seither hat sich diese Euphorie aber deutlich gelegt, denn der Flügel kann in guten Momenten durchaus noch den einen oder anderen Trick aus dem Hut ziehen, doch im grossen und ganzen zeigt er eher seine lustlose Seite beim ZSC. Den letzten Glanzpunkt hatte er in den vergangenen Playoffs mit einem herrlichen Tor im fünften Spiel der Viertelfinalserie. Trotz grossem Namen, ein Abgang von Krutov ist relativ einfach zu kompensieren.

(Verteidiger, 10. April 1979, 35 Sp – 0 T – 3 A)
Der von Davos gekommene Verteidiger brachte bei den Zürchern nie seine Leistung. Sein Transfer wurde immer wieder kritisiert und bekam nur wenig Zuspruch. Auf dem Eis gehörte der Langnauer Junior immer zu den abfallenden Spielern, so zumindestens der optische Eindruck. Vor wenigen Tagen nun die defintive Besätigung: Ambri Piotta wird die Dienste des 32jährigen in Anspruch nehmen, dies per nächster Saison.

(Stürmer, 24. April 1975, 18 Sp - 3 T - 1 A)
Sein Transfer gab in der letzten Sommerpause bei den Zürchern am meisten zu reden. Als überbezahlter und überalterter ex-Nationalspieler wurde der Hühne bezeichnet. Zum Unglück für ihn verletzte sich der Stürmer bereits nach wenigen Spielen und kam seit dieser Absenz nie mehr in den Tritt. Auch sein Verlust scheint verkraftbar, falls er keinen neuen Kontrakt bei den Zürchern erhalten würde.

(Verteidiger, 24. Oktober 1984, 34 Sp - 0 T – 3 A)
Das Eigengewächs in der Defensive, Andri Stoffel, gehörte nie zu den Jahrhundertalenten im Schweizer Eishockey. Allerdings zeigt er sich in dieser Saison durchaus auf der Höhe seiner Aufgaben. Keine riesen Patzer vor dem Tor und damit ein solider Spieler für die Defensive. Hat sich seinen neuen Vertrag, desen Bekanntgabe erste heute Nachmittag erfolgt ist, verdient.

(Verteidiger, 15. Januar 1985, 11 Sp - 0 T - 1 A)
Auch Schelling stammt aus der eigenen Nachwuchsabteilung und gehört somit schon länger zur Organisation der Zürcher. Seit seiner im Derby Anfangs der Saison 09/10 hat sich der Verteidiger nie mehr richtig in die erste Mannschaft der Zürcher zurück gekämpft. Absolviert zurzeit wieder erfolgreicher Partien in der Nationalliga B. Die Beurteilung über eine mögliche ist sehr schwer, da Schelling nur wenige Einsätze in dieser Saison beim ZSC hatte.

(Stürmer, 12. Februar 1972, 16 Sp – 5 T – 13 A)
Der Kanadier hat seinen Vertrag bis Ende Saision verlängert, mit einer NHL-Ausstiegsklausel bis zum 23. Januar. Ende Saison werden zwar die Karten neu gemischt, doch ist davon auszugehen, dass die Wege von Nolan und dem ZSC getrennt verlaufen.

Mit weiteren oder Zuzügen ist in den nächsten Wochen oder Monaten durchaus zu rechnen.

Ambri – ZSC 0:5 (0:3, 0:1, 0:1)

Zwei Tage nach dem Sieg gegen Espoo musste der ZSC ins Tessin nach Ambri reisen. Die Reise hat sich schlussendlich gelohnt, denn der ZSC nützte das sehr schwache 1. Drittel von Ambri mit 3:0 Toren aus. sorgte für die 1:0 Führung und war zweimal erfolgreich.
Das 2. Drittel war eher ausgeglichen, doch Ambri konnte die Chancen im Gegensatz zum ZSC nicht nutzen. sorgte in der 34. Minute für die 4:0 Führung.
Im Schlussdrittel geschah nicht mehr sehr viel und es war in der 60. Minute, der in doppelter Überzahl von der blauen Linie zum Schlussergebnis von 5:0 traf.

Es sahen lediglich 1645 Zuschauer wie der ZSC das erste Mal diese Saison zu Null spielte.

Telegramm
Valascia – 1645 Zuschauer (Minusrekord) – SR Stalder, Arm, Küng.
Tore: 8. Schnyder (Sejna, Gardner) 0:1. 11. Sejna (Monnet, Seger) 0:2. 17. Sejna (Blindenbacher, Suchy/Ausschluss Naumenko) 0:3. 34. Bastl (Alston, Seger) 0:4. 60. Blindenbacher (Sejna, Monnet/Ausschlüsse Sonnenberg und Marghitola) 0:5.
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Ambri, 5mal 2 Minuten gegen den ZSC.
Bemerkungen: Ambri ohne Bäumle, Bundi, Mattioli, Schönenberger, Westrum (alle verletzt), Clarke (überzählig), Sciaroni (U20-WM), ZSC ohne Stoffel (rekonvaleszent), Kamber, Wichser (beide verletzt), Sulander (überzählig), Geering (U20-WM). NLA-Debüt von Kienzle. Krutow schied im 1. Drittel mit Hüftprellung aus.

Flüeler und Bastl verlängern um zwei Jahre

Die auslaufenden Verträge von und wurden um zwei weitere Jahre verlängert.
Flüeler spielt seit dieser Saison für den ZSC und Bastl seit der Letzten.

Lukas Flüeler gilt als eines der grössten Goalietalente. Er wechselte mit 18 Jahren für eine Saison ins kanadische Juniorenhockey zu den Ottawa 67`s. Letzte Saison bestritt er die meisten Spiele beim Partnerteam GCK Lions sowie vier Spiele für die U-20 Nationalmannschaft.