Marco Maurer im Tausch mit Dan Fritsche

Seit einigen Tagen kursierte das Gerücht, dass der bereits fixe Wechsel von Marco Maurer zu Lugano mit einem Tauschgeschäft von Dan Fritsche kompensiert wird. Nun hat sich dieses Gerücht bestätigt und die Zürcher haben den Zuzug von Dan Fritsche bekannt gegeben, der vergangenen Donnerstag zu medizinischen Tests weilte.

Fritsche gilt dank seiner Doppelbürgerschaft nicht als Ausländer und braucht somit auch keine Lizenz. Der in der USA geborene Stürmer spielte zuletzt bei Genf und in dieser Saison nun bei Lugano.

Dagegen dürfte mit Fritsche auch ein erneut verletzungsanfälliger Spieler zu den Zürchern stossen.  Er verpasste bereits einen grossen Teil der Vorbereitung aufgrund einer Verletzung und in der laufenden Saison konnte er erst 11 Spiele absolvieren.

Marco Maurer verlässt den ZSC Ende Saison

Marco Maurer wechselt auf die nächste Saison hin zum HC Lugano. Der Verteidiger unterschrieb im Tessin für zwei Jahre.

Ab der Saison 2014/15 trägt Marco Maurer das Trikot des HC Lugano. Der 25-Jährige stiess im Sommer 2012 zu den ZSC Lions und absolvierte seither 86 Spiele für den Stadtklub. Maurer gelangen insgesamt 15 Skorerpunkte (vier Tore, elf Assists).

Quelle: Medienmitteilung ZSC Lions

Spielerbeurteilung Teil 7: Ambühl, Maurer und Trachsler

Vor und nach Neujahr werden wir Euch jeweils drei Akteure vorstellen. Heute, am letzten Tag des Jahres 2012, geht es um Ambühl, Maurer und Trachsler.

Bisherige Beurteilungen:
25.12.2012 Blindenbacher und Geering
26.12.2012 Monnet und Cunti
27.12.2012 Seger und Shannon
28.12.2012 Schäppi und Wick
29.12.2012 Flüeler und Brown
30.12.2012 Bastl und Baltisberger

#44 Andres Ambühl
Statistik:
Saison 12/13: 29 Spiele, 8 Tore, 5 Assists, 22 Strafminuten, +0 Bilanz
Total NLA: 617 Spiele, 123 Tore, 170 Assists, 688 Strafminuten, -3 Bilanz

Bewertung: gut

Begründung:
Die dritte und damit auch letzte Saison von Andres Ambühl im Dress der Zürcher ist noch nicht ganz ins Rollen gekommen. Zwar gibt der Davoser jederzeit vollgas und ist läuferisch sicher etwas vom Besten was die NLA zu bieten hat und dennoch hat Ambühl – verglichen mit den vergangenen Playoffs – noch einiges an Luft nach oben. Und dies nicht nur im Bereich der erzielten Tore und gegebenen Vorlagen, sondern auch im Bereich seiner Führungsrolle. Alles in allem ist Ambühl aber auch in dieser Saison ein sicherer Wert, welcher in der nächsten Saison nicht äquivalent zu ersetzen ist.

#47 Marco Maurer
Statistik:
Saison 12/13: 34 Spiele, 3 Tore, 4 Assists, 18 Strafminuten, +2 Bilanz
Total NLA: 311 Spiele, 17 Tore, 14 Assists, 365 Strafminuten, -20 Bilanz

Bewertung: gut

Begründung:
Der 24-jährige Verteidiger, aus Rapperswil gekommen, ist bekannt für seine kernigen Checks. Auch bei den Zürchern ist er bisher durch krachende Checks aufgefallen. Mit um die 100 Kilogramm ist der Zuger Junior aber auch prädestiniert für das physische Spiel. Dennoch vermag Maurer auch in der Offensive durchwegs zu gefallen. In den bisherigen 34 Partien traf er doch immerhin bereits drei Mal ins gegnerische Tor. Und auch seine übrigen Arbeiten in der Defensive, abgesehen vom physischen Element, erledigt Maurer sachlich und gewissenhaft. Darf als echte Verstärkung gewertet werden, welche mit seinem physischen Spiel durchaus auch in Zukunft im Zürcher Hallenstadion gern gesehen wird.

#53 Morris Trachsler
Statistik:
Saison 12/13: 30 Spiele, 5 Tore, 5 Assists, 8 Strafminuten, +0 Bilanz
Total NLA: 490 Spiele, 45 Tore, 79 Assists, 311 Strafminuten, -18 Bilanz

Bewertung: gut

Begründung:
Vom ZSC nach Genf, dort zum Nationalmannschaftsspieler gereift, und anschliessend wieder zurück nach Zürich. Für Trachsler hat sich mit dem Wechsel nach Zürich Oerlikon der Kreis geschlossen. Offensichtlich hat sich dieser Wechsel für den Defensivcenter ausbezahlt. Zeigt doch Trachsler eine gute Leistung, wenn er auch nicht mehr so im Zentrum steht, wie noch bei Genf-Servette. Auch wenn Trachsler bei den Zürchern „nur“ den Posten als 3. Linien Center erhält, so erzielte er bisher bereits fünf Tore – drei davon im Boxplay. Trachsler erfüllt seinen Job gut und ist ein wichtiges Puzzle im Zürcher Kollektiv, welches auch seine Tätigkeiten hinter der eigenen blauen Linie nicht vernachlässigt.