Erster Derbysieg der Saison

ZSC – EHC Kloten 2:1 (1:0, 1:1, 0:0)

Kloten macht das Spiel, der ZSC das Tor

Lange Zeit tat sich beim ersten Zürcher Derby der neuen Saison und Neuauflage des letzten Playoff-Finals wenig bis gar nichts. Das Spiel war geprägt von vielen Fehlern auf beiden Seiten. Die Zürcher verursachten in den ersten 8 Minuten nicht weniger als 4 Offsids. In der Folge kamen die Klotener besser ins Spiel und erspielten sich einige aussichtsreiche Chancen, welche aber alle von temporär Ersatzmann Urban Leimbacher zunichte gemacht wurden. Der ZSC agierte vor dem gegnerischen Tor um einiges effizienter als der Gast aus Kloten, denn die Zürcher nützen ihre erste richtig gute Gelegenheit in der 14 Minuten und gingen durch Künzle eher überraschend mit 1:0 in Führung. Auch in der Folge blieb die Fehlerratte auf beiden Seiten hoch und schöne Kombinationen blieben Mangelware. So blieb es wenig verwunderlich beim 1:0 für den ZSC bis zu ersten Pause.

Strafen auf beiden Seiten

Auch nach der Pause ging es im selben Stile weiter. Jedoch kassierten nun beide Mannschaften vermehrt Strafen, so dass das Powerplay auf beiden Seiten getestet werden konnte. Zürcher konnten sogar über längere Zeit in Doppelter Überzahl agieren, brachten aber wenig bis gar nichts zustande. Auffällig waren weiterhin die vielen Offsids der Stadtzürcher, welche mit der kleineren Mittelzone so ihre liebe Mühe hatten. Nach 32 Minuten funktionierte beim ZSC endlich ein Powerplay wie am Schnürchen: Smith legte auf für Patrick Geering und dessen Slapshot von der Blauenlinie lenkte Reto Schäppi ins Tor ab. Mit dem 2:0 im Rücken hatte der ZSC nun Oberwasser und kontrollierte die Partie. Jedoch nicht für allzu lange, denn kurz darauf musste Luca Cunti für 2 Minuten auf die Strafbank. Und nun funktioniert auch bei Kloten das Powerplay. Auch hier führte der Schuss von der Blauenlinie zum Erflog. Urban Leimbacher konnte den verdeckt abgegebene Schuss nicht blockieren und Michael Liniger musst nur noch den Abpraller im Tor unterbringen – nur noch 2:1. In den folgenden Minuten geschah nun nichts mehr aufregendes, so dass es mit diesem Resultat in die Pause ging.

Der ZSC kontrolliert die Partie

Dass es sich mit einer Führung im Rücken leichter spielt, zeigte das 3. Drittel. Die Zürcher kontrollierten die Klotener und kamen nun vermehrt zu Chancen. Der ZSC konnte diese Chancen aber nicht in Tore ummünzen, wie zum Beispiel Roman Wick, der alleine vor Müller scheiterte. Und beinahe wären die Zürcher kurz darauf bestraft worden, als sich Mathias Seger im Powerplay vor dem eigenen Tor einen kapitalen Aussetzer leistete. Urban Leimbacher konnte jedoch das „Buebetrickli“ von Peter Guggisberg in letzter Sekunde verhindern und so blieb es weiterhin bei der knappen Führung. Die Klotener versuchten in den letzten Minuten nochmals alles, jedoch liess sich der ZSC diesen Sieg nicht mehr nehmen und gewann so nachdem letzt jährigen Playoff-Final auch das erste Derby der Saison. Morgen steht bereits der nächste Test im Final des Team-Cups gegen HC Davos an.

Ein geglücktes Abschiedsspiel von Jan Alston

Jan Alston nach den Spiel. Foto: Dominik Hew/zscblog.ch

Jan Alston nach den Spiel. Foto: Dominik Hew/zscblog.ch

Die Überraschung ist bei der ehemaligen Nummer 43 angekommen. Als Jan Alston das Eis betrat und die etwa 200 mitgereisten ZSC Fans sah, staunte der Routinier nicht schlecht. Mehrmals huschte dem symphatischen Stürmer ein Lächeln über das Gesicht und im Interview nach dem Spiel verriet er, dass es kein einfaches Spiel für ihn war unter diesen Umständen.

Thank you Alston forever our #43Für den ehemaligen Zürcher wurden zu Spielbeginn zwei grosse Transparente in die Höhe gestreckt. Zudem ertönte Alstons Name fast im Minutentakt durch die kalte Küsnachter Eishalle. Es herrschte eine würdige Stimmung für den Abschluss einer neun Jahre dauernden Anstellung beim ZSC.

Etwas weniger gut war die Leistung des Hauptakteurs am gestrigen Abend. Der 41-jährige kam wie alle seine Mitspieler nicht wirklich in Fahrt. Der Aufstiegskandidat musste sich teilweise in der eigenen Zone einschnüren lassen und war mit den zwei Gegentreffern bis zur 45. Minute noch gut bedient.

Danach aber zeigte das Team aus dem Welschland, warum es auch heuer zu den Aufstiegskandidaten in der zweiten Stärkeklasse der Schweiz gehört. Binnen 200 Sekunden drehten sie ein 0:2 in ein 3:2. Daran beteiligt war auch Jan Alston, der den Anschlusstreffer vorbereitete und so auch noch in der Punkteliste vermerkt wurde.

Nach Spielende, aber noch vor der Preisübergabe für die besten Spieler der jeweiligen Mannschaft, übergaben die Fans Alston ein Trikot mit der Nummer 43 und dem Text „Thank you“. Darauf befanden sich mehr als 100 Unterschriften der anwesenden ZSC Fans.

Alston liess es sich danach nicht nehmen noch einmal gefeiert zu werden und einige kurze Worte an die Fans zu richten. Danke Jan!

Weitere Fotos findest du in der Gallery!

#43 – Jan Alston – Thank you!

Treffpunkt Sektion ÖV – Abschiedsspiel Jan Alston

Für das am kommenden Dienstag statt findende Spiel zwischen GCK und Lausanne in der Kunsteisbahn Küsnacht gibt es eine Sektion ÖV. Treffpunkt dafür ist zwischen 18:40 und 18:55 am Treffpunkt im Hauptbahnhof Zürich.

Das Meisterschaftsspiel von GCK dient als Abschiedsgala für Jan Alston. Wir freuen uns auf zahlreichen Besuch um Alstons Leistungen bei uns zu würdigen.

Ps. Wie bereits erwähnt ist der Eintritt mit der ZSC Saisonkarte gratis.

Jan Alston’s würdiger Abschied

Jan Alston

Jan Alston

Sein Ritual war es, als letzter vom Eis zu gehen. Auch im Kraftraum blieb er jeweils am längsten und dies obwohl er zu den ältesten Spielern gehörte. Umso erstaunlicher ist es auch, dass er jeweils zu den letzten gehörte, die nach einem wichtigen Sieg den Club verliessen – so war das zumindest nach dem Meistertitel 08 im Hive, dem 2:2-Erfolg gegen Magnitogorsk im Stanica oder nach dem Champions League Titel im Mascotte. Und auch beim ZSC wäre er länger geblieben, doch nach neun Saisons musste er gehen. Er sei zu alt, habe zu viel Geld gefordert. „Wir können uns das nicht mehr leisten“, hiess es von der Vereinsführung (die kurz darauf junge und spottbillige Spieler wie Ziegler oder Paterlini verpflichtete). Man hielt es auch nicht für nötig, Jan Alston – um ihn geht es, wie jeder Fan bereits bemerkt haben dürfte – angemessen zu verabschieden. So blieb uns die Gelegenheit, die beliebte Nummer 43 im Rahmen eines Eishockeyspiels zu verabschieden, verwehrt.

Am 1. Februar spielt Alston mit seinem neuen Verein (HC Lausanne) in der KEK gegen die GCK Lions. Da wir am 1. Februar spielfrei haben, bietet uns das die perfekte Möglichkeit, Jan Alston endlich gebührend zu verabschieden und ihm für die Zeit bei uns „Danke!“ zu sagen.

Kommt also alle am 1. Februar nach Küsnacht zum Spiel GCK gegen Lausanne (Spielbeginn 20:00) und nutzt die Gelegenheit, Jan Alston gebührend zu verabschieden.

Ein Treffpunkt für eine Sektion ÖV wird noch kommuniziert.

(Text: SU02/C11)

Also, reserviert euch den kommenden Dienstag, 1. Februar für ein Saisonspiel der besonderen Art. Es werden noch diverse Infos zum Rahmen des Spiels und der Abfahrtszeit folgen. Übrigens: Der Eintritt in die KEK ist für alle Saisonkartenbesitzer des ZSC gratis!

Weitere Infos folgen noch in dieser Woche!

ZSC – SCB 2:3 (0:0, 2:0, 0:3)

Der Z verliert auch sein letztes Spiel und beendet demnach das Turnier mit nur drei Siegen und fünf Niederlagen. Dagegen hat sich der SC Bern heute für den Salute Cup vom ersten September Wochenende qualifiziert.

Das Spiel konnte mit einiger Verzögerung, dies aufgrund Verspätungen der Schiedsrichter, dann doch noch gestartet werden. Allerdings bot das erste Drittel kein Spektakel aus Zürcher Sicht. Das torlose Unentschieden war eigentlich noch gut für die Gastgeber. Im Mittelabschnitt war es dann das Heimteam, welches durch Ambühl (26.) und Pittis (30.) in Führung gehen konnte und diese bis in die zweite Pause verteidigen.

Bis in die Mitte des Schlussabschnittes hielt dieser Vorsprung an, ehe Dube in der 51. Minute und Plüss keine Minute später zum Anschlussrtreffer, respektive zum Ausgleich trafen. Beinahe wäre es zu einer Verlängerung gekommen, doch Dube hatte in der Schlussminute dieser noch etwas zu erwidern und verwandelte zum 3:2 Schlussresultat.

Eine bittere Niederlage am heutigen Abend gegen den SC Bern, welche dem einen oder anderen vielleicht noch etwas zu denken gibt.

Euer ZSCblog