Ein geglücktes Abschiedsspiel von Jan Alston

Jan Alston nach den Spiel. Foto: Dominik Hew/zscblog.ch

Jan Alston nach den Spiel. Foto: Dominik Hew/zscblog.ch

Die Überraschung ist bei der ehemaligen Nummer 43 angekommen. Als Jan Alston das Eis betrat und die etwa 200 mitgereisten ZSC Fans sah, staunte der Routinier nicht schlecht. Mehrmals huschte dem symphatischen Stürmer ein Lächeln über das Gesicht und im Interview nach dem Spiel verriet er, dass es kein einfaches Spiel für ihn war unter diesen Umständen.

Thank you Alston forever our #43Für den ehemaligen Zürcher wurden zu Spielbeginn zwei grosse Transparente in die Höhe gestreckt. Zudem ertönte Alstons Name fast im Minutentakt durch die kalte Küsnachter Eishalle. Es herrschte eine würdige Stimmung für den Abschluss einer neun Jahre dauernden Anstellung beim ZSC.

Etwas weniger gut war die Leistung des Hauptakteurs am gestrigen Abend. Der 41-jährige kam wie alle seine Mitspieler nicht wirklich in Fahrt. Der Aufstiegskandidat musste sich teilweise in der eigenen Zone einschnüren lassen und war mit den zwei Gegentreffern bis zur 45. Minute noch gut bedient.

Danach aber zeigte das Team aus dem Welschland, warum es auch heuer zu den Aufstiegskandidaten in der zweiten Stärkeklasse der Schweiz gehört. Binnen 200 Sekunden drehten sie ein 0:2 in ein 3:2. Daran beteiligt war auch Jan Alston, der den Anschlusstreffer vorbereitete und so auch noch in der Punkteliste vermerkt wurde.

Nach Spielende, aber noch vor der Preisübergabe für die besten Spieler der jeweiligen Mannschaft, übergaben die Fans Alston ein Trikot mit der Nummer 43 und dem Text „Thank you“. Darauf befanden sich mehr als 100 Unterschriften der anwesenden ZSC Fans.

Alston liess es sich danach nicht nehmen noch einmal gefeiert zu werden und einige kurze Worte an die Fans zu richten. Danke Jan!

Weitere Fotos findest du in der Gallery!

#43 – Jan Alston – Thank you!

Jan Alston’s würdiger Abschied

Jan Alston

Jan Alston

Sein Ritual war es, als letzter vom Eis zu gehen. Auch im Kraftraum blieb er jeweils am längsten und dies obwohl er zu den ältesten Spielern gehörte. Umso erstaunlicher ist es auch, dass er jeweils zu den letzten gehörte, die nach einem wichtigen Sieg den Club verliessen – so war das zumindest nach dem Meistertitel 08 im Hive, dem 2:2-Erfolg gegen Magnitogorsk im Stanica oder nach dem Champions League Titel im Mascotte. Und auch beim ZSC wäre er länger geblieben, doch nach neun Saisons musste er gehen. Er sei zu alt, habe zu viel Geld gefordert. „Wir können uns das nicht mehr leisten“, hiess es von der Vereinsführung (die kurz darauf junge und spottbillige Spieler wie Ziegler oder Paterlini verpflichtete). Man hielt es auch nicht für nötig, Jan Alston – um ihn geht es, wie jeder Fan bereits bemerkt haben dürfte – angemessen zu verabschieden. So blieb uns die Gelegenheit, die beliebte Nummer 43 im Rahmen eines Eishockeyspiels zu verabschieden, verwehrt.

Am 1. Februar spielt Alston mit seinem neuen Verein (HC Lausanne) in der KEK gegen die GCK Lions. Da wir am 1. Februar spielfrei haben, bietet uns das die perfekte Möglichkeit, Jan Alston endlich gebührend zu verabschieden und ihm für die Zeit bei uns „Danke!“ zu sagen.

Kommt also alle am 1. Februar nach Küsnacht zum Spiel GCK gegen Lausanne (Spielbeginn 20:00) und nutzt die Gelegenheit, Jan Alston gebührend zu verabschieden.

Ein Treffpunkt für eine Sektion ÖV wird noch kommuniziert.

(Text: SU02/C11)

Also, reserviert euch den kommenden Dienstag, 1. Februar für ein Saisonspiel der besonderen Art. Es werden noch diverse Infos zum Rahmen des Spiels und der Abfahrtszeit folgen. Übrigens: Der Eintritt in die KEK ist für alle Saisonkartenbesitzer des ZSC gratis!

Weitere Infos folgen noch in dieser Woche!

Alston verlässt den ZSC

Wie in diversen Internetzeitungen bekannt wurde, verlässt Jan Alston den ZSC in Richtung Romandie. Nicht aber zu Visp, wozu es anfangs April ein Gerücht gab, sondern zum HC Lausanne.

Alston unterschrieb für 3 Jahre und wird eine Doppelfunktion ausführen.

Näheres: http://www.tagesanzeiger.ch/sport/hockey/ZSCGoalgetter-in-Doppelfunktion-zu-Lausanne/story/14919015