ZSC – SCB 5:4 (2:3, 1:1, 1:0) n.V

Es stand nach der Nationalmannschaftspause keine einfache Partie gegen den SCB auf dem Programm. Ein Sieg war allerdings Pflicht, um nicht noch tiefer in den Sumpf zu geraten. Diese Botschaft schienen die Spieler allerdings nicht verstanden zu haben und so war es Berger, der nach nur vier Minuten zum Führungstreffer für Bern traf. Da musste doch eine Reaktion folgen! Nein – im Gegenteil, die Berner erhöhen das Score nur wenige Minuten danach durch das  2:0 durch Gamache. Damit hatte Simpson genug gesehen. Der Kanadier zog bereits nach nur wenigen Minuten sein Time Out ein und ermahnte seine Spieler gehörig. Die kurze Pause verfehlte seinen Zweck nicht und die Zürcher spielten besser. Spätestens nach dem Solo von Monnet in der 16. Minute waren die Zürcher zurück im Geschäft und dementsprechend stieg auch der Lernpegel in der Arena an. Die Folge davon war das verdiente 2:1 durch Krutov nach einer missglückten Abwehraktion von Gigon. Offensiv waren die Zürcher nun in bester Spiellaune, doch dabei vergassen sie kurzfristig die Defensive und Rüthemann bedankte sich dafür noch vor der ersten Pause mit dem 3:1 Führungstreffer. Noch vor der Drittelspause konnte Wichser nach einer herrlichen Kombination von Bärtschi und Suchy zum 2:3 aus Zürcher Sicht einschieben.

Das Spiel flachte zu Beginn des zweiten Drittels etwas ab und wurde erst wieder geweckt als Gerber für den SCB zum 4:2 traf. Dieses Tor war allerdings der definitive Wendepunkt und die Zürcher konnten mit dem ersten Treffer von Trudel wieder auf ein Tor anschliessen. Die zweite Pause kam und die beiden Mannschaften konnten noch einmal alle Kräfte sammeln, um im letzten Drittel den Erfolg für sich zu gewinnen.

Der Schlussabschnitt gehörte zuerst den Bernern, die beinahe wieder ein Tor erzielte, doch der SCB scheiterte an Sulander mit dem Versuch eines “Buebetricklis”. Die Reihe war wieder an den Zürchern und dem Ausgleichstreffer durch Trudel auf Pass von Müller. Dieses Ergebnis wurde durch beide Mannschaften bis zur dritten Sirene gehalten und so musste die Verlängerung für die Entscheidung sorgen. Nach nicht einmal zwei Minuten konnte Monnet auf Pass von Trudel die Verlängerung für sich entscheiden.

Damit konnten die Zürcher eine lange Negativserie beenden und dürfen damit eine ruhige Nacht bis morgen verbringen. Dann steht der letzte Match dieses Jahres gegen die Langnauer auf dem Programm.

Nach dem Spiel konnten wir mit dem verletzten Cyrill Bühler sprechen.

Cyrill Bühler, du beobachtest die letzten Spiele verletztungsbedingt nur von der Tribüne aus. Wie beurteilst du die aktuelle Krise der Mannschaft?

Es ist sehr hart das Spiel nur von der Tribüne aus zu verfolgen. Besonders wenn die Mannschaft immer verliert. Dann willst du unbedingt aufs Eis und der Mannschaft behilflich sein. Es ist schlimmer, wenn du die Niederlagen nur von der Tribüne aus beobachtest. Deshalb bin ich heute umso glücklicher über den Sieg.

Du sprichst es an. Du bist verletzt. Wie lange noch? Du hast jetzt einige Tage frei. Wann dürfen dich die Fans wieder auf dem Eis erwarten, bereits im Januar?

Ich gehe schwer davon aus, dass ich im Januar wieder dabei bin. Die Verletzung ist etwas mühsam, teilweise geht es mir sehr gut und manchmal habe ich noch immer schmerzen. Eine Pause über die Festtage habe ich leider nicht gross, denn ich muss extrem viel aufholen. Jetzt trainiere ich quasi täglich, da ich beinahe zwei Monate aufarbeiten muss.

Wir müssen aber nicht davon ausgehen, das es wie zum Teil bei Adi Wichser langfristig ist und Rückfälle kaum vermeidbar sind?

Die Verletzung ist relativ kompliziert mit den Bandscheiben. Da sind auch Rückfälle nicht auszuschliessen, doch davon gehen wir nicht aus.

Wie sieht dein Aufbautraining aus? Bist du da mit der Mannschaft oder bestreitest du deine Einheiten völlig alleine in einem Kraftraum?

Ich habe nun viele Stunden auf dem Velo verbracht und intensiv Physiotherapie besucht. Ebenfalls war ich regelmässig beim Chiropraktiker. Seit dieser Woche bin ich wieder auf dem Eis, sobald das Training vorbei ist absolviere ich noch Sprints und Extratrainings und dann bin ich richtig am Ende (lacht).

Wie ich gehört habe gehst du zu GCK und absolviert dort einige Spiele. Stimmt das? Wann absolvierst du dort den ersten Ernsteinsatz?

Das weiss ich auch noch nicht genau. Da muss ich noch mit sprechen, ob und wann überhaupt meine Einsätze bei GCK sein werden.

Noch kurz zurück zum Spiel. Welche Bedeutung misst du diesem Sieg gegen Bern zu, auch in Bezug auf die ganze Mannschaft?

Der Sieg war unglaublich wichtig, dies besonders nach dem doch schwachen Start. Danach aber stimmte die Teamleistung und jeder arbeitete für den anderen und so musst du am Schluss spielen, um erfolgreich zu sein. Irgendwann musst du wieder gewinnen und diese zwei Punkte waren unheimlich wichtig für die gesamte Mannschaft. Nun ist aber das Spiel morgen noch wichtiger, denn nach diesem Sieg wäre eine Niederlage morgen verherend. Damit würde die Mannschaft wieder am gleichen Ort stehen wie vor dem heutigen Spiel. Der erste Schritt ist getan und wenn wir morgen Langnau siegreich verlassen, bin ich mir sicher, kommt eine Siegesserie auf uns zu.

Noch eine Frage zum Schluss. Wie dürfen wir uns Cyrill Bühler während solch einem Match vorstellen? Ruhig, nervös und was war deine Reaktion auf den Siegestreffer heute?

Sehr, sehr nervös und heute beim 5:4 Treffer sprang ich aus meinem Sitz. Ich war derart froh für mich und die gesamte Mannschaft über diesen Erfolg, dass mich nicht mehr auf dem Stuhl hielt.

Danke Cyrill Bühler und wir hoffen, dich ab dem Janaur wieder auf dem Eis zu sehen.

ZSC – Kloten 1:2 (1:0, 0:0, 0:1) n.P.

Nach dem gestrigen Spiel in Ambri und der Niederlage trotz 400 Gästefans war heute das Derby auf dem Programm. Die Zürcher starteten stark in das heutige Spiel gegen Kloten und konnten bereits nach zwei Minuten durch Wichser in Führung gehen. Allerdings flachte das Spiel bereits gegen Ende des ersten Drittels ab. Besonders das Mitteldrittel stellte eines der schlechtesten in der aktuellen Saison dar. Zwar konnte Kloten aus dieser Schwächephase kein Profit ziehen, dies lag allerdings mehr an der Unfähigkeit Klotens, denn an der Stärke der Zürcher.

Im Schlussabschnitt eines emotionslosen Derbys konnte Stancescu in der 52. Minute das 1:1 erzielen. Die Reaktion der Zürcher fiel nur kurzzeitig aus. Danach war es wieder das normale, eher fade und wenig interessante Spiel, wie in den ersten beiden Dritteln. Es musste zur Verlängerung kommen, diese verging allerdings ohne Tore und so folgte das Penaltyschiessen im dritten Derby der aktuellen Saison.

Bereits mit dem ersten Versuch kamen die Emotionen in die Halle, denn der Schiedsrichter gab das klare Tor von Alston nicht. Die Folge war ein Spielfeldprotest der Zürcher, der gut geheissen wurde. Nach der zweiten Begutachtung der Wiederholung wurde der Treffer anerkannt. Dies freute den Klotener Torhüter Rüeger nicht besonders und er liess seine Emotionen freien Lauf und attackierte den Schiedsrichter. Ein Spielausschluss wäre die logische Folge gewesen. Doch der Unparteiische liess es bei einer doch eher fragwürdigen Ermahnung belassen. Die aufgestachelten Klotener konnten die Partie anschliessend mit dem Penalty von Jenni für sich entscheiden.

Die Partie brachte erst in der Entscheidung ware Emotionen zu Tage und konnte ihre Erwartungen nicht erfüllen. Das 151. Zürcher Derby wird nicht in die Geschichte eingehen – zumindest nicht aus sportlicher Sicht!

Der ZSC Blog konnte kurz nach dem Spiel mit dem Captain sprechen.

Mathias Seger, die letzten Situationen waren sehr umstritten, wie z.B. das erste Penaltytor von Alston. Man konnte es sogar auf der Leinwand erkennen.
Das wurde natürlich gefordert und man muss wissen, der Schiri hat nur die Hintertorkamera zur Verfügung und dort konnte er es nicht erkennen. Aber wir konnten es auch von der Bank auf der Videowand sehen, dass es klar ein Tor war! Auch die beiden Linesman sagten der Puck war im Tor aber trotzdem gab der Headschiri das Goal vorerst nicht.

Zur zweiten Situation, Ronnie Rüeger ging auf den Schiri los. Bei solchen Aktionen gegen einen Spieler gibt es sonst auch immer Strafen, weshalb bei dieser Situation nicht?
Ja es ist ganz klar, man darf den Unparteiischen nicht anfassen und Rüeger hat ihn attakiert und die zwei Linesman mussten ihn zurückhalten. Auch bei dieser Aktion hatte das Schiri-Duo wieder seine eigenen Regeln und meinten es sei nichts! Es ist traurig und natürlich auch sehr frustrierend.

Beim Gang in die Garderobe warst Du sehr sauer. Wie lange beschäftigt Dich normalerweise ein solches Spiel?
Es ist schon sehr emotional und bei solchen Situationen und blöden Niederlagen braucht es manchmal noch ein wenig Zeit, aber ich versuche so schnell wie möglich abzuschalten. Meistens kommt ja bald das nächste Spiel und so muss ich schnellstens wieder nach vorne schauen und kann das vergangene Spiel vergessen.

Noch kurz zum Spiel, nach ca. 15 Minuten flachte das Spiel ab und erst gegen Ende des Matches war wieder mehr los. Hattet ihr keine Lust mehr zu spielen?
Wir starteten sehr gut und gingen früh in Führung, wurden aber immer passiver und so war es auch für die Fans nicht mehr spannend. Wir standen dann auch zu weit weg vom Gegner und so hatte Kloten wieder mehr Zeit und Raum für ihr Spiel. Dies darf aber einfach nicht passieren und wir müssen lernen über 60 Minuten konzentriertes Eishockey zu spielen.

Wie beurteilst Du solche Aktionen wie die DRZ-Fahrt von gestern? Habt ihr trotz der Niederlage etwas mitbekommen?
Solche Aktionen von den Fans sind wirklich genial! Es ist grossartig wenn dies auf die Beine gestellt wird. Es war sehr schade, konnten wir auf dem Eis nicht mitmachen und zeigten eine schlechte Leistung! Ich glaube die Fans hätten es verdient gehabt, einen Zürcher Sieg zu sehen.

Besten Dank an unseren Captain Segi.

ZSC – SCL Tigers 4:2 (0:0, 0:2, 4:0)

Eishockey ist ein schneller Sport! Dies wurde heute wieder einmal unter Beweis gestellt. Die Zürcher kehrten einen 2:0 Rückstand innert wenigen Minuten zu einem 4:2 Sieg.

Das Spiel wurde von den Zürchern von der ersten Minute an dominiert. Daraus entstanden einige gute Torszenen, die jedoch nicht zum gewünschten Erfolg führten. Dass es aber zum Schluss des ersten Drittels immer noch torlos stand war ein Verdienst von Benjamin Conz, dem neuen Langnauer Torhüter aus Genf.

Im Mittelabschnitt das gleiche Bild: Die Zürcher am Drücker, doch die Langnauer mit dem ersten Tor durch Fabian Sutter in der 21. Minute. Zwar folgte eine Reaktion der Zürcher, doch diese wollte auch nicht zum Ausgleichstreffer reichen. Kurz vor Ende des zweiten Drittels war es Brooks, der die Langnauer 2:0 in Führung schoss. Damit waren die Zürcher auf dem Tiefpunkt und die Stimmung im Stadion am Nullpunkt angelangt. Nach dem gestrigen Kantersieg liess heute nur die spielerische Überlegenheit auf einen Sieg der Zürcher hoffen.

Es schien fast so als hätte in der zweiten Pause die richtigen Worte gefunden. Zwar nicht stärker aber um einiges effizienter traten die Zürcher auf, das 2:1 in der 42. Minute war die erste Konsequenz davon. Nur wenige Sekunden später konnte Seger sogar ausgleichen und so die Stimmung im Stadion wieder deutlich wenden. Eine kurze Zwischenphase ohne Tor wurde durch Alstons Treffer in der 49. Minute beendet. Damit waren die Zürcher erstmals in dieser Partie in Front. Langnau war zwar noch einmal fähig eine Schlussoffensive zu erzwingen, doch zu mehr als einigen gefährlichen Aktionen reichte es am Schluss nicht mehr. Der Schlusspunkt vor 7209 Fans setzte (60. Minute ins leere Tor).

Nach diesem Sieg dürfen sich die Zürcher bis am Freitag ausruhen, ehe das Spiel gegen das schwächelnde Davos ansteht.

mit Colin Muller nach dem Spiel:

Was habt ihr der Mannschaft in der zweiten Pause erzählt? Die Mannschaft kam um einiges effizienter und zielorientert aufs Eis zurück?
Wir haben gut begonnen, viel Druck auf das gegnerische Tor gemacht. Doch die Tore wollten nicht fallen und so hat sich bei uns einiger Frust aufgebaut. Wir haben gesagt, dass wir noch einmal alles geben müssen, denn mit dieser Niederlage würde das Wochenende zu einem schlechten Wochenende werden. Dann fällt ein Tor und das zweite und das dritte kommt damit. Die Jungs haben echt alles gegeben im Schlussabschnitt.

Brauchte es demfall nicht viele Worte in der zweiten Pause?
Nein nein, wir haben viel erzählt, die Zuschauer haben mehr verdient als dies. Nach den letzten zwei Heimniederlagen gegen Rapperswil und Bern waren wir nicht glücklich.

Was müsst ihr im Spiel gegen Davos noch ändern?
Gegen Davos müssen wir noch mehr mental und taktisch bereit sein. Gegen Langnau müssen wir mehr im Kopf bereit sein für harte Arbeit. Gegen Davos wird ein mentalers und taktischeres Spiel werden.

Deine persönliche Situation ist auch nicht ganz einfach. Sean Simpson verlässt den ZSC per Ende Saison. Was sind deine Ziele?
Momentan arbeite ich beim ZSC, denn ich mag die Mannschaft sehr und die Organisation. Aktuell sind noch keine Angebote da. Ich bin froh, dass ich hier arbeiten darf. Aber was in Zukunft kommt weiss ich noch nicht, ich nehme Tag für Tag.

Zum Schluss: Was war heute los mit Ari Sulander. Warum genau hat er nicht gespielt?
Er ist nach dem Warm-Up zu uns gekommen und hat uns über eine Muskelzerrung informiert. Da wir kein Risiko eingehen wollten, stellten wir anstelle von ihm auf. An dieser Stelle ein grosses Kompliment an ihn.

Damit steht Sulo am Freitag wieder zur Verfügung?
Das können wir aktuell noch nicht beantworten, wir wissen erst morgen mehr über seinen Zustand.

Danke Colin Muller und ein schönes Wochenende.

Der Matchwinner vom Dienstag wusste das es nicht einfach wird

Einige Minuten nach dem 5:2 Heimsieg gegen Ambri konnte der ZSC Blog mit sprechen.

Heute musstet ihr wieder in der Liga ran und dies gegen Ambri. Der Match war im 1. Drittel sehr ausgeglichen, an was lag es?
Es war natürlich schon ein Unterschied zum Dienstag und wir wussten, dass es nicht einfach werden wird. Zu Beginn brauchten wir ein wenig Zeit, bis wir zu unserem Spiel fanden und den Druck von Ambri entschärfen konnten.

Einige Details, wie das Checking vor dem Tor und das Beschützen des Goalies habt ihr vom Dienstag gut weitergeführt. Ist dies eine Folge des Spiels oder sowieso ein Ziel von euch?
Der Match gegen Chicago zeigte uns natürlich schon auf, welche Grundprinzipien wir einhalten müssen, um Erfolg zu haben. Einige Dinge konnten wir vom Dienstag weiterführen, welche uns natürlich immer wieder helfen, solche schwierige Spiele zu gewinnen.

Welche sind die wichtigsten Details, die ihr vorallem mitgenommen habt?
Sicher das Aufräumen vor dem Tor, dass die Flügel den Puck von der Seite aufs Tor bringen und jemand die Scheibe abstauben kann. Einfache Befreiung in der eigenen Zone und keine Risiken eingehen. Es müssen viele Details zusammenpassen, dass wir Erfolg haben können, wie es am Dienstag sehr gut geklappt hat.

Nach dem heutigen “Pflichtsieg” gehts weiter gegen Kloten. Morgen wird wahrscheindlich Michel Zeiter zum ersten Mal für Kloten spielen. Wie siehst Du seinen Wechsel?
Ich konnte dies auch nur aus den Medien vernehmen. Ich denke es kommt ihm entgegen, wieder bei seiner Familie zu sein und der Wechsel wird Michel sicher gut tun.

Das Ziel gegen Kloten ist sicher ein Sieg. Wie erreicht ihr diesen und auf welche Punkte müsst ihr noch besser achten als heute?
Kloten wird sicher stärker sein als Ambri und wie ihr wisst haben wir mit ihnen noch eine Rechnung offen von der Vorbereitung in der KEK. Wir müssen einfach alles ein bisschen effizienter ausführen und in der Defensive kompakt spielen.

Wie siehst Du deine Zukunft? Möchtest Du eventuell auch einmal ins Ausland wechseln?
Ich bin sehr glücklich hier in Zürich und wir haben ein sehr gutes Team. Ich möchte natürlich mit dieser Mannschaft Erfolg haben, da ich noch einen 2-Jahresvertrag habe und bin voll motiviert. Das Ausland plane ich aufgrund meinem Vertrag im Moment nicht und bleibe in der Schweiz. Alles andere müsste man anschauen, falls sich etwas ergeben sollte.

Lukas Grauwiler wir möchten uns für das herzlich bedanken und wünschen gegen Kloten viel Glück.

Letzte Saison am mitfiebern, jetzt selber dabei!

war fast die ganze letzte Saison verletzt. Am Ende der Saison war er wieder einsatzfähig und bestritt die letzten Spiele mit der Mannschaft. Während der Champions Hockey League war er nur Zuschauer und fieberte mit dem Team mit. Der ZSC Blog konnte mit während dem Apéro im Sihlcity sprechen.

Andri Stoffel

Andri Stoffel

Für Dich ist es jetzt sicher auch speziell, letzte Saison in der CHL verletzt und jetzt kannst Du am spielen?
Ja die vergangene Saison war nicht einfach, aber ich freue mich jetzt auf das Spiel gegen die Chicago Blackhawks. Das Spiel vom Dienstag ist sicher die Belohnung für den Sieg in der CHL.

Warst Du in der Champions Hockey League am mitfiebern mit dem Team?
Auch bei Verletzungen ist man mit dem Team unterwegs. Ich war auch bei einigen Auswärtspartien dabei und wollte das Team so gut wie möglich unterstützen.

Wie war Deine Vorbereitung auf den Match gegen die Stars aus Amerika?
Ich konnte die ganze Saisonvorbereitung mit dem ZSC ohne Beschwerden bestreiten und bin für den speziellen Match bereit.

Wie heisst Dein Ziel gegen Chicago?
Wir müssen uns nicht verstecken und können ohne Druck aufspielen. Mit etwas Glück können wir auch ein gutes Resultat erreichen.

Besten Dank Andri Stoffel, dass Du Dir kurz Zeit genommen hast, um unsere Fragen zu beantworten.
Der ZSC Blog wünscht Andri Stoffel alles Gute in seiner weiteren Karriere und viel Spass gegen das NHL-Team aus Chicago.

Interview mit Lukas Flüeler

Kurz nach dem Abpfiff des Spiels gegen Fribourg konnte der ZSC-Blog mit sprechen.

 

Lukas Flüeler am Team-Cup 2009

Lukas Flüeler am Team-Cup 2009

Lukas Flüeler, danke dass Du dir Zeit genommen hast für dieses kurze . Was dachtest Du, als der letzte Schuss 2 Sekunden vor Schluss auf Dein Tor kam?
Es war natürlich knapp am Schluss und wir wurden nervös, jedoch hätten wir es vorher klar machen können nach der 5:3 Führung. Das Wichtigste waren aber die 3 Punkte!

Wie ist für Dich die Situation mit Ari Sulander auf der Tribüne und Du als Nummer 1 im Tor? Du profitierst dort zusätzlich von dem Ausfall der zwei Stürmer Adrian Wichser und Alexej Krutov?
Sulo ist sicher ein super Torwart und hilft mir sehr, wie ein Trainer. Klar profitiere ich durch die Ausländersituation aber wir schauen von Spiel zu Spiel. Sulo trainiert super, ist bereit und wird sicher auch wieder spielen.

Was sagst Du zum nächsten Gegner Langnau, auswärts? Ihr habt eigentlich immer gute Erinnerungen daran.
Es wird sicher nicht einfach in der Ilfis. Die Fans sind nahe am Spielfeld und werden zahlreich erscheinen. Wenn wir von Beginn weg bereit sind und unser Spiel durchziehen wird es aber für 3 Punkte reichen!

Was sagst Du zu Deiner bisherigen Leistung? Es gab ja schon einige Gegentore.
Es ist für mich sicher auch nicht einfach, plötzlich 3 Spiele pro Woche zu bestreiten. Vorher war es meistens eines und die Beine waren nicht so müde. Aber ich versuche konstanter zu werden und für die Mannschaft einen wichtigen Rückhalt zu sein!

Was ist das Ziel für die Saison?
Die Playoffs sind natürlich das Wichtigste. Es werden am Schluss 8 starke Teams dabei sein und wir wollen dazugehören. In der Quali wollen wir die nötige Sicherheit gewinnen, um in den Playoffs sehr weit zu kommen!

Kannst Du uns schon sagen, wer am Victorias Cup im Tor stehen wird? Ari Sulander hätte einen Einsatz sicher verdient, es wäre eine letzte grosse Ehre für Ihn.
Das wissen wir noch nicht, wer spielen wird. Sulo hätte es sich sicherlich verdient. Es wäre sehr wahrscheinlich das letzte Mal, dass er gegen ein NHL Team spielen könnte. Im Moment ist der aber noch kein Thema, da wir in der Liga Vollgas geben wollen!

Danke Lukas Flüeler für das Interview. Die Fans und wir möchten Dir alles Gute wünschen.