Teil 1: Auswärtsreisebericht nach Salzburg
ZSCBlog Leser | 31. August 2009 | 20:40Donnerstag:
Los ging es am Donnerstagmorgen um 9 Uhr, was manche nicht davon abhielt sich die ersten paar Biere schon am Vormittag zu genehmigen. Im Gegensatz zur letzten Fahrt über die Landesgrenze hinaus, klappte es auch mit dem Car auf Anhieb und liess auf ein perfektes Turnier hoffen. Wenn man gewusst hätte, wie die Spiele ausgehen werden, wäre die Stimmung vermutlich weniger gut gewesen. Da aber kein Hellseher an Bord war, konnte man sich voller Vorfreude der neuen Compilation (Nr. 4) lauschend Richtung Salzburg fahren lassen.
Ohne nennenswerte Zwischenfälle näherte sich der Car der Dosestadt. Die Reise wäre in 5 Stunden möglich gewesen, dauerte jedoch wegen den Pausen und der Routenwahl durch Skigebiete etwas mehr als 7 Stunden. Dass das Ziel erreicht wurde, bestätigte der Anblick eines hässlichen gelben Klotzes, welches unser Hotel war. Hässlich hin oder her, hauptsache zweckmässig und günstig. Nach der Ankunft erfolgte das Beziehen der Zimmer und es war sogar noch genug Zeit übrig um kurz zu duschen und sich fürs Spiel vorzubereiten!
Donnerstag Abend:
Entgegen des ursprünglichen Plans wurde beschlossen, dass die Choreo am 1. Spiel durchgeführt wird. Als Folge davon, streifte sich jeder das weisse T-Shirt über, bevors mit dem Car zum Stadion ging. Der Auftritt vom Car zum Stadion war lautstark, so wie es sich gehört. In der Halle war die Stimmung ebenfalls gut, war jedoch nicht so laut wie der Salzburger Lärm. Man könnte es auch das Bern von Österreich nennen: Trommeln ohne Ende und vom Rest hört man überhaupt nichts, eine Schande! Dazu noch die peinliche Nummer mit „Stimmung via Speaker“, einfach nur traurig!
Leider scheint weder die Choreo noch der Support der Mannschaft geholfen zu haben. Nach dem Spiel hatte ein Grossteil der Fans das selbe Ziel und füllten ein Irishpub mit weissen Shirts. Das reichlich fliessende Bier zwang früher oder später jeden nach Hause, nur der Zeitpunkt variierte zwischen den einzelnen stark. Alles in allem ein gelungener Tag und die Leistung der Mannschaft konnte bis dahin als Ausrutscher verbucht werden.
Freitag:
Für Schadenfreudige war der Freitag eine Pracht, denn vielen wurde wieder in Erinnerung gerufen, dass starker Alkoholkonsum seinen Tribut erst am nächsten Tag fordert. Folglich sahen gewisse Fans ziemlich mitgenommen aus. Es überraschte auch nicht, dass es nicht jeder vor 10 Uhr aus dem Bett kroch, um das Frühstück im Hotel zu geniessen. Die Tätigkeiten am Nachmittag beschränkten sich meistens auf Nahrungssuche in der Stadt und weitertrinken. Das Tageshighlight war die Ankunft der restlichen Fans mit dem Zug („Hey Mama“). Die Horde war am 2. Spieltag somit komplett und eine weitere Steigerung des Supports wäre zu erwarten gewesen. Aber beim 2. Spiel wollte nicht wirklich etwas zusammenpassen, die Stimmung kam erst nach dem Spiel wirklich auf. Immerhin hatten die beiden Niederlagen ein Vorteil: Mannheim und dessen Anhang ist von allen möglichen Gegnern der interessanteste, welcher am Sonntag hätte warten können!
Teil 2 folgt morgen um 18:00 Uhr.
Bilder findest du in der Gallery
Bericht von Graf von Löwenbräu
DANKE!


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