Stellungnahme zum Vorfall am vergangenen Samstag

Nach den Vorfällen am vergangenen Samstag raschelt es unüberhörbar im Blätterwald. Wir sind der Ansicht, dass wir da nicht auch noch mitmischen müssen. Nachdem wir aber von verschiedenen Seiten nach einer Stellungnahme gefragt wurden, möchten wir das hier nun in aller Kürze tun.
Wir verurteilen den Vorfall aufs Schärfste. Dieses Verhalten hat nichts mit der Fankultur zu tun, die wir leben und pflegen. Wer nun nach Rache schreit, sorgt dafür, dass sich die Gewaltspirale noch schneller nach oben dreht. Und diese dreht ohnehin schon viel zu lange.
Auch aus Rücksichtsnahme auf das Opfer wäre es respektlos, weitere Polemik zu betreiben. Dem Opfer gilt momentan unsere vollste Aufmerksamkeit. Wir werden alles unternehmen um es zu unterstützen.
Wir appellieren auch an alle anderen, die etwas zu dem Vorfall zu sagen haben, dies nicht in den Medien zu tun. Den Medien sei an dieser Stelle noch gesagt, dass man auf Plattformen wie ultras.ws vergeblich nach Ultras sucht und dass eine respektvollere und differenziertere Berichterstattung angemessen wäre.

Sektion Uruguay 2002 und Crew Eleven ’04

Fanmarsch vom Bahnhof Wankdorf zum Stadion

Auch wenn der Abend nicht wirklich erfolgreich abgeschlossen wurde, so darf immerhin der Extrazug nach Bern als Erfolg gewertet werden. Kurz nach 18:00 trafen die Zürcher Fans am Bahnhof Wankdorf ein und absolvierten von dort aus die letzten Meter zu Fuss. Hier ein Video vom Marsch zwischen Stadion und Halle. Viel Spass…

Stellungsnahme/Diskussionsbeitrag der Sektion Uruguay 2002 zur aktuellen Situation bei den Auswärtsspielen in Zug

Hier noch eine Stellungsnahme der Sektion Uruguay 2002 zur aktuellen Situation bei den Auswärtsspielen in Zug

Wir haben uns aus zwei verschiedenen Gründen dazu entschieden, dieses ausführliche Statement zu verfassen. Erstens, weil wir von verschiedenen Seiten auf unser Verhalten angesprochen wurden. Zweitens – und das erscheint uns längerfristig noch wichtiger – weil wir damit eine Diskussion beleben möchten, die es sich zu führen lohnt.

Wir haben lange gezögert und diskutiert, wie wir mit der Situation in Zug umgehen möchten und wir haben dabei eine Entscheidung treffen müssen, wie sie wohl noch nie so schwierig war. Die Ausgangslage ist so komplex, dass es dabei kein objektives Richtig oder Falsch gibt. Wir bewegen uns nämlich zwischen verschiedenen Dimensionen, zu denen sich jeder einzelne mehr oder weniger hingezogen fühlt. Und so hat sich jeder für sich persönlich selbst entschieden, wie weit er gehen möchte, um ein Hockeyspiel zu sehen.

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