ZSC – EV Zug 4:7 (1:2, 3:2, 0:3)

Es sollte für die Zürcher eine gelungene Rückkehr ins Hallenstadion werden – das nach einer langen Pause an Heimspielen. Bei den Zugern stand heute McTavish an Stelle von Boumedienne auf dem Eis und er vermochte nach nicht einmal zwei Minuten den entscheidenden Pass zum 1:0 durch Christen zu geben. Während einer Strafe gegen die Zürcher, aufgrund von zu vielen Spielern auf dem Eis, konnten Seger und Wichser einen Konter fahren, welcher die Nummer 97 auf herrliche Vorarbeit seines Teamkollegen verwertete.

Immer wieder war es in der Folge die Holden-Linie (Welche von den Zürcher beinahe zu fest gefürchtet wurde), die sich gute Chancen erarbeiten konnte.  Nach 13 Minuten war eben jener Holden für die Zuger zum 2:1 erfolgreich. Mit diesem doch eher enttäuschenden Resultat für die Zürcher verliessen beide Teams das Eis für die erste Pause. Eher glücklich als verdient war der Treffer durch Claudio Micheli zum 2:2. Er “lupfte” den Puck in Richtung Tor und dieser flog an Freund und Feind vorbei zum Ausgleich.

Es folgte die stärkste Phase der Zuger, die innert Minuten vom 2:2 zum 4:2 treffen konnten. In der 29. Minute war es Lüthi und zwei Minuten später Schnyder mit dem zweiten Tor für die Zuger in dieser Phase. Der zwischenzeitliche Tiefpunkt im Hallenstadion war erreicht. Doch das Heimteam reagierte und wurde durch einen schönen Schuss, der wohl noch von Monnet abgelenkt wurde, mit dem 4:3 belohnt. Im Anschluss spielte nur noch eine Mannschaft: Der ZSC hatte das Geschehen vollumfänglich im Griff und war nach 37 Minuten und einem wunderbaren Passpiel zwischen Suchy und Bastl mit dem Ausgleich erfolgreich. Mit diesem Resultat erklang die zweite Sirene.

Eigentlich war man sich einig, dass die Zürcher in dieser Phase deutlich überlegen waren. Und dementsprechend sicher starteten sie in das letzte Drittel. Es war nur noch eine Frage der Zeit bis der entscheidende Treffer fallen würde. Doch dann eine eher unglückliche Entscheidung des Schiedsrichters Mandioni. Der Zuger Torhüter Markkanen hielt sich provokativ an Bühler fest, als dieser vorbei fahren wollte. Im Anschluss fiel der Zuger Torhüter theatralisch zu Boden, der Head entschied auf Strafe gegen den Zürcher. Ein doch sehr harter Pfiff, welcher die Partie danach entschied. In diesem Powerplay konnte Christen nach 54 Minuten das 5:4 erzielen. Die Zürcher waren nun angeknackt und ohne grosses Konzept. Die Tore sechs und sieben für die Zuger durch Schnyder waren das logische Ergebnis.

Unglücklich und unnötig war die heutige Niederlage gegen den EVZ. Aber am Samstag besteht bereits die Möglichkeit, in der Serie wieder in Führung zu gehen.

Nun noch einige Stimmen, welche wir mit Fans und den Spielern kurz nach Ende der Partie aufzeichnen durften.

Faninterview mit Joel, einem ganz jungen ZSC Fan:

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Faninterview mit Bruno, einem langjährigen ZSC Fan:

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Spielerinterview mit Claudio Micheli:

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Spielerinterview mit :

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