Rück- und Ausblick Teil 2: Verteidigung 1/2

Über Weihnachten und Neujahr möchten wir ein erstes Resümee über die bisherige Leistung des ZSC-Teams ziehen. Continue reading

Ein vorsichtiger Blick in die Zukunft

Normalerweise ist ein Ausblick in die ferne Zukunft nicht wirklich interessant und meist auch mit wenig Aussagekraft verbunden. Trotzdem ist es wichtig, sich frühzeitig ein Bild über die nächste Saison, die auslaufenden Verträge und deren möglichen Verlängerungen zu machen. Besonders nach der Veröffentlichung der beiden Verlängerungen von Stoffel und Altorfer von heute Nachmittag. Beim ZSC stehen folgende Spieler mit auslaufenden Verträgen zur Debatte an:

(Stürmer, 30. November 1980, 37 Spiele – 9 Tore – 8 Assists)
Der 31jährige Romand mit tschechischen Wurzeln zeigte bis jetzt eine seiner besten Saisons beim ZSC. Seit der Spielzeit 07/08 erbringt der Stürmer seine Dienste für die Zürcher. Solider Spieler, der zwar nie als Leitwolf agieren wird, der aber durch seine ruhige Art mit nur wenigen Undiszipliniertheiten ein Gewinn für viele Mannschaften ist. Guter Mann für die dritte oder vielleicht sogar zweite Linie.

Alexey Krutov (Stürmer, 2. Februar 1984, 35 Sp – 4 T - 4 A)
Als der Russe mit grossem Namen im 2007/08 zu den Zürcher Mannschaft gestossen ist, war die Vorfreude auf grosse Technik und brilliante Übersicht riesig. Seither hat sich diese Euphorie aber deutlich gelegt, denn der Flügel kann in guten Momenten durchaus noch den einen oder anderen Trick aus dem Hut ziehen, doch im grossen und ganzen zeigt er eher seine lustlose Seite beim ZSC. Den letzten Glanzpunkt hatte er in den vergangenen Playoffs mit einem herrlichen Tor im fünften Spiel der Viertelfinalserie. Trotz grossem Namen, ein Abgang von Krutov ist relativ einfach zu kompensieren.

(Verteidiger, 10. April 1979, 35 Sp – 0 T – 3 A)
Der von Davos gekommene Verteidiger brachte bei den Zürchern nie seine Leistung. Sein wurde immer wieder kritisiert und bekam nur wenig Zuspruch. Auf dem Eis gehörte der Langnauer Junior immer zu den abfallenden Spielern, so zumindestens der optische Eindruck. Vor wenigen Tagen nun die defintive Besätigung: Ambri Piotta wird die Dienste des 32jährigen in Anspruch nehmen, dies per nächster Saison.

(Stürmer, 24. April 1975, 18 Sp - 3 T - 1 A)
Sein Transfer gab in der letzten Sommerpause bei den Zürchern am meisten zu reden. Als überbezahlter und überalterter ex-Nationalspieler wurde der Hühne bezeichnet. Zum Unglück für ihn verletzte sich der Stürmer bereits nach wenigen Spielen und kam seit dieser Absenz nie mehr in den Tritt. Auch sein Verlust scheint verkraftbar, falls er keinen neuen Kontrakt bei den Zürchern erhalten würde.

(Verteidiger, 24. Oktober 1984, 34 Sp - 0 T – 3 A)
Das Eigengewächs in der Defensive, Andri Stoffel, gehörte nie zu den Jahrhundertalenten im Schweizer Eishockey. Allerdings zeigt er sich in dieser Saison durchaus auf der Höhe seiner Aufgaben. Keine riesen Patzer vor dem Tor und damit ein solider Spieler für die Defensive. Hat sich seinen neuen Vertrag, desen Bekanntgabe erste heute Nachmittag erfolgt ist, verdient.

(Verteidiger, 15. Januar 1985, 11 Sp - 0 T - 1 A)
Auch Schelling stammt aus der eigenen Nachwuchsabteilung und gehört somit schon länger zur Organisation der Zürcher. Seit seiner im Derby Anfangs der Saison 09/10 hat sich der Verteidiger nie mehr richtig in die erste Mannschaft der Zürcher zurück gekämpft. Absolviert zurzeit wieder erfolgreicher Partien in der Nationalliga B. Die Beurteilung über eine mögliche ist sehr schwer, da Schelling nur wenige Einsätze in dieser Saison beim ZSC hatte.

(Stürmer, 12. Februar 1972, 16 Sp – 5 T – 13 A)
Der Kanadier hat seinen Vertrag bis Ende Saision verlängert, mit einer NHL-Ausstiegsklausel bis zum 23. Januar. Ende Saison werden zwar die Karten neu gemischt, doch ist davon auszugehen, dass die Wege von Nolan und dem ZSC getrennt verlaufen.

Mit weiteren oder Zuzügen ist in den nächsten Wochen oder Monaten durchaus zu rechnen.

Zuzug Robin Breitbach / Verlängerung Stoffel und Altorfer

Der ZSC gab heute Nachmittag den Zuzug von aus Genf-Servette bekannt. Mit dem Vertrag von Breitbach, der im kommenden März 29 Jahre alt wird, wird sofort der Abgang von Müller kompensiert.

Bisher brachte es der in Hamburg geborene Hühne in dieser Saison bei Servette auf 32 Spiele. Es ist bereits die achte Spielzeit für das Team von McSorley.

Zusätzlich wurden die Verträge von Stoffel und Altorfer um zwei, respektive ein Jahr verlängert. Beide Spieler sind im eigenen Nachwuchs gross geworden und besonders für Altorfer bedeutet es den möglichen Durchbruch in der obersten Spieklasse der Schweiz.

Stoffel dagegen gehört schon seit einigen Saisons zum Kader der Zürcher und im Normalfall zum Stamm der Mannschaft.

Drei Spieler verletzt

Nach dem Spiel gegen den EHC Kloten gibt es negative Meldungen aus der medizinischen Abteilung:


Kreuz-und Innenbandverletzung
Vorzeitiges Saisonende


Hirnerschütterung nach einem Check
Anfangs 2011 wieder dabei


Schulter ausgerenkt
Dauer des Ausfalles noch unklar

trainiert zurzeit wieder. Sollte anfangs 2011 wieder zur Verfügung stehen.

Hier geht es zum Medical Report Übersicht (zsclions.ch)

Letzte Saison am mitfiebern, jetzt selber dabei!

war fast die ganze letzte Saison verletzt. Am Ende der Saison war er wieder einsatzfähig und bestritt die letzten Spiele mit der Mannschaft. Während der Champions Hockey League war er nur Zuschauer und fieberte mit dem Team mit. Der ZSC Blog konnte mit während dem Apéro im Sihlcity sprechen.

Andri Stoffel

Andri Stoffel

Für Dich ist es jetzt sicher auch speziell, letzte Saison in der CHL verletzt und jetzt kannst Du am spielen?
Ja die vergangene Saison war nicht einfach, aber ich freue mich jetzt auf das Spiel gegen die Chicago Blackhawks. Das Spiel vom Dienstag ist sicher die Belohnung für den Sieg in der CHL.

Warst Du in der Champions Hockey League am mitfiebern mit dem Team?
Auch bei Verletzungen ist man mit dem Team unterwegs. Ich war auch bei einigen Auswärtspartien dabei und wollte das Team so gut wie möglich unterstützen.

Wie war Deine Vorbereitung auf den Match gegen die Stars aus Amerika?
Ich konnte die ganze Saisonvorbereitung mit dem ZSC ohne Beschwerden bestreiten und bin für den speziellen Match bereit.

Wie heisst Dein Ziel gegen Chicago?
Wir müssen uns nicht verstecken und können ohne Druck aufspielen. Mit etwas Glück können wir auch ein gutes Resultat erreichen.

Besten Dank Andri Stoffel, dass Du Dir kurz Zeit genommen hast, um unsere Fragen zu beantworten.
Der ZSC Blog wünscht Andri Stoffel alles Gute in seiner weiteren Karriere und viel Spass gegen das NHL-Team aus Chicago.

ZSC – Rapperswil-Jona 3:2 (3:1, 0:0, 0:1)

Der ZSC nahm gestern die Endphase der Quali in Angriff. Sie waren von Beginn weg die etwas bessere Mannschaft, scheiterten aber immer wieder am Rapperswiler Torhüter.
, der sehr lange verletzt war, spielte gestern zum ersten Mal wieder mit. Rappi hatte eine gute Szene, die nach 6 Minuten zum Tor reichte.
Der Z reagierte mit Sejna (10.), Krutov (14.) und Bastl (19.).

Im Zweiten Abschnitt war es ein Hin und Her mit besseren Chancen für die Zürcher. Sie zeigten immer wieder gut vorgetragene Konter, brachten aber den Puck im entscheidenden Moment nicht im Tor unter.
Nachdem Rappi in der 50. Minute zum zweiten Tor kam, hatten sie wieder etwas Mut. Der Z musste aufpassen, um nicht noch den Ausgleich zu kassieren. Sulo kassierte keinen Treffer mehr, und so war der Sieg dem ZSC nicht mehr zu nehmen.

Wille und Kampfgeist waren zu sehen, jedoch mangelt es noch ein wenig mit der Chancenauswertung. Es bleiben noch 5 Spiele bis zu den Playoffs, um dies zu verbessern!

Telegramm
Hallenstadion – 7057 Zuschauer – SR Kunz, Wehrli, Wirth.
Tore: 7. Berglund (Nordgren, Guyaz) 0:1. 10. Sejna (Gardner, Blindenbacher/Ausschluss Voegele) 1:1. 14. Krutov (Kamber, Trudel) 2:1. 19. Bastl (Monnet, Alston) 3:1. 50. Roest (Patrick Fischer II, Nordgren) 3:2.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen die ZSC L, 4mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona.
Bemerkungen: ZSC ohne Cadonau (verletzt), Aurelio Lemm, Flavio Streit, Pittis und Pratt (alle überzählig). Rapperswil-Jona ohne Raffainer (verletzt), Lindström (gesperrt), Schefer, Svensson und Sandro Bruderer (alle überzählig). – Pfosten/Lattenschüsse: 42. Sejna. 44. Trudel. – Rapperswil-Jona ab 59:57 ohne Torhüter.