Alexey Krutov im Gespräch bei Genf-Servette

Wie heute morgen der Tagesanzeiger berichtet, ist Chris McSorley offenkundig an Alexey Krutov interessiert. Es ist kein Geheimnis, dass Bengt-Ake Gustafsson wenig Vertrauen in den Techniker hat und er deshalb oft in der vierten Linie oder sogar als 13. Stürmer aufläuft. Nach dem gestrigen Match gab es ein längeres Gespräch zwischen dem Trainer der Genfer und dem Flügel. Beide Parteien scheinen sich gestern zumindest näher gekommen zu sein und das Interesse scheint also durchaus beidseits vorhanden.

Alexey Krutov brachte es in der laufenden Spielzeit beim ZSC auf 45 Spiele, in welchen er sechs Tore und ebenso viele Assists beisteuerte.

Ein vorsichtiger Blick in die Zukunft

Normalerweise ist ein Ausblick in die ferne Zukunft nicht wirklich interessant und meist auch mit wenig Aussagekraft verbunden. Trotzdem ist es wichtig, sich frühzeitig ein Bild über die nächste Saison, die auslaufenden Verträge und deren möglichen Verlängerungen zu machen. Besonders nach der Veröffentlichung der beiden Verlängerungen von Stoffel und Altorfer von heute Nachmittag. Beim ZSC stehen folgende Spieler mit auslaufenden Verträgen zur Debatte an:

(Stürmer, 30. November 1980, 37 Spiele – 9 Tore – 8 Assists)
Der 31jährige Romand mit tschechischen Wurzeln zeigte bis jetzt eine seiner besten Saisons beim ZSC. Seit der Spielzeit 07/08 erbringt der Stürmer seine Dienste für die Zürcher. Solider Spieler, der zwar nie als Leitwolf agieren wird, der aber durch seine ruhige Art mit nur wenigen Undiszipliniertheiten ein Gewinn für viele Mannschaften ist. Guter Mann für die dritte oder vielleicht sogar zweite Linie.

Alexey Krutov (Stürmer, 2. Februar 1984, 35 Sp – 4 T - 4 A)
Als der Russe mit grossem Namen im 2007/08 zu den Zürcher Mannschaft gestossen ist, war die Vorfreude auf grosse Technik und brilliante Übersicht riesig. Seither hat sich diese Euphorie aber deutlich gelegt, denn der Flügel kann in guten Momenten durchaus noch den einen oder anderen Trick aus dem Hut ziehen, doch im grossen und ganzen zeigt er eher seine lustlose Seite beim ZSC. Den letzten Glanzpunkt hatte er in den vergangenen Playoffs mit einem herrlichen Tor im fünften Spiel der Viertelfinalserie. Trotz grossem Namen, ein Abgang von Krutov ist relativ einfach zu kompensieren.

(Verteidiger, 10. April 1979, 35 Sp – 0 T – 3 A)
Der von Davos gekommene Verteidiger brachte bei den Zürchern nie seine Leistung. Sein wurde immer wieder kritisiert und bekam nur wenig Zuspruch. Auf dem Eis gehörte der Langnauer Junior immer zu den abfallenden Spielern, so zumindestens der optische Eindruck. Vor wenigen Tagen nun die defintive Besätigung: Ambri Piotta wird die Dienste des 32jährigen in Anspruch nehmen, dies per nächster Saison.

(Stürmer, 24. April 1975, 18 Sp - 3 T - 1 A)
Sein Transfer gab in der letzten Sommerpause bei den Zürchern am meisten zu reden. Als überbezahlter und überalterter ex-Nationalspieler wurde der Hühne bezeichnet. Zum Unglück für ihn verletzte sich der Stürmer bereits nach wenigen Spielen und kam seit dieser Absenz nie mehr in den Tritt. Auch sein Verlust scheint verkraftbar, falls er keinen neuen Kontrakt bei den Zürchern erhalten würde.

(Verteidiger, 24. Oktober 1984, 34 Sp - 0 T – 3 A)
Das Eigengewächs in der Defensive, Andri Stoffel, gehörte nie zu den Jahrhundertalenten im Schweizer Eishockey. Allerdings zeigt er sich in dieser Saison durchaus auf der Höhe seiner Aufgaben. Keine riesen Patzer vor dem Tor und damit ein solider Spieler für die Defensive. Hat sich seinen neuen Vertrag, desen Bekanntgabe erste heute Nachmittag erfolgt ist, verdient.

(Verteidiger, 15. Januar 1985, 11 Sp - 0 T - 1 A)
Auch Schelling stammt aus der eigenen Nachwuchsabteilung und gehört somit schon länger zur Organisation der Zürcher. Seit seiner im Derby Anfangs der Saison 09/10 hat sich der Verteidiger nie mehr richtig in die erste Mannschaft der Zürcher zurück gekämpft. Absolviert zurzeit wieder erfolgreicher Partien in der Nationalliga B. Die Beurteilung über eine mögliche ist sehr schwer, da Schelling nur wenige Einsätze in dieser Saison beim ZSC hatte.

(Stürmer, 12. Februar 1972, 16 Sp – 5 T – 13 A)
Der Kanadier hat seinen Vertrag bis Ende Saision verlängert, mit einer NHL-Ausstiegsklausel bis zum 23. Januar. Ende Saison werden zwar die Karten neu gemischt, doch ist davon auszugehen, dass die Wege von Nolan und dem ZSC getrennt verlaufen.

Mit weiteren Vertragsverlängerungen oder Zuzügen ist in den nächsten Wochen oder Monaten durchaus zu rechnen.

Training ZSC / Chicago Blackhawks

Am heutigen sonnigen Sonntag fand in der KEBO für beide Teams ein statt. Von 11-12 Uhr trainierte der ZSC unter der Leitung von Sean Simpson. Mit dabei waren auch die zuletzt verletzten Spieler Adrian Wichster und . Die Stimmung unter den Spielern und im Team war gut – es wurde auch gelacht.

Um ca. 12 Uhr fuhr dann der Mannschaftscar der Chicago Blackhawks vor die Kunsteisbahn Oerlikon und die Stars von Übersee verschwanden im Gebäude. Anschliessend trainierten die Gäste aus Amerika.

Bilder findet man im Tab “”.

Lukas Flüeler und Ari Sulander

Lukas Flüeler und nach dem Training

Sulander weiterhin auf Tribüne

Wie die Pendlerzeitung 20min heute berichtet, bleibt weiterhin auf der Tribüne.  Da Adi Wichser und noch mehrere Wochen verletzt sind, kann es sich Sean Simpson nicht leisten auf einen ausländischen Stürmer zu verzichten. Radoslav Suchy kann er ebenso nicht auf die Tribüne schicken, da mit Blindenbacher und Forster zwei wichtige Verteidiger nicht mehr beim Z spielen.

Sulander ist mit der momentanen Situation nicht zufrieden, doch er akzeptiert den Entscheid von Sean Simpson.

Bis auf weiteres steht also Jungstar Flüeler im Tor.

Alexej Krutov für zwei Meisterschaftsspiele gesperrt

Der Einzelrichter der Schweizerischen Eishockey Nationalliga GmbH, Reto Steinmann, hat im ordentlichen Verfahren den Spieler für zwei Meisterschaftsspiele der National League gesperrt. Der Stürmer der ZSC Lions checkte im Meisterschaftsspiel der NL A vom 9. September 2008 den Zuger Gegenspieler Michael Kress mit dem Knie.

Alexej Krutov habe in dieser Aktion den Verteidiger des EV Zug mit dem rechten Knie als vorderstem Teil seines Körpers attackiert und ihn mit Wucht im Kniebereich getroffen. Dabei habe er Michael Kress gemäss ärztlichem Bericht am Seitenband verletzt. Die TV-Bilder würden eindeutig belegen, dass Alexej Krutov davon ausgehen musste und in Kauf nahm, dass sein Gegenspieler als Folge dieser Aktion eine erleiden könnte. Wer in einer solchen Aktion das Bein „stehen“ lasse, wisse, dass beim Betroffenen schwerwiegende Folgen zurückbleiben könnten. Hinzu komme, dass der Gegenspieler Michael Kress keine Chance hatte, sich auf diesen Angriff vorzubereiten, geschweige denn, ihn abzuwehren, heisst es im Entscheid des Einzelrichters. Das Verschulden von Alexej Krutov wiege nach Auffassung des Einzelrichters erheblich. Die Spieler wissen, dass „Kneeing“ eine der gefährlichsten Regelwidrigkeiten im Eishockey ist, die üblicherweise zu erheblichen bis schweren Verletzungen führt. Vor diesem Hintergrund erscheine das Verhalten von Krutov als unmotiviert und rücksichtslos.

Quelle: http://www.nationalleague.ch/NL/ueber_nl/de/medien_0809.php

Verfahren gegen Alexej Krutov

Der Nationalliga-Einzelrichter Reto Steinmann hat ein ordentliches Verfahren gegen  vom ZSC eröffnet.
Der Einzelrichter prüft damit, ob der Stürmer im NLA-Meisterschaftsspiel vom 9. September 2008 zwischen dem ZSC und dem EV Zug gegen die Regel 536 IIHF (Kneeing) verstossen hat. Er hatte dabei Michael Kress verletzt.
Quelle: hockeyfans.ch