Ein Derbysieg als Moralspritze

Die Meldung der beiden Abgänge beim ZSC – (endgültig zu Rapperswil) und (Rücktritt auf Saisonende) – liesen den unglaublich wichtigen Derbysieg am Sonntag fast erblassen. Sportlich aber war der Vollerfolg von grosser Bedeutung und er verhindert das noch tiefere Eintauchen in den Strichkampf – vorderhand zumindest.

Erfreulich waren besonders die Umstände, unter welchem der Sieg eingefahren werden konnte. Auf der einen Seite war da die starke Leistung von Flüeler bei einem engen Spielstand, wurden ihm doch genau diese Qualitäten in derartigen Situationen abgesprochen. Andererseits steht die Tatsache da, dass der Z ungemein effizient spielte und sich sogar von einem verloren gegebenen Vorsprung unbeeindruckt lies. Zugegeben, der Treffer war glücklich, aber wie oft ist diese Saison schon der umgekehrte Fall eingetroffen?

Und sowieso zählt aktuell nur die Zukunft und dort wartet erst einmal am Freitag Ambri. Anschliessend folgt mit der Länderspielpause auch der letzte Unterbruch vor den Playoffs. Somit gibt es auch die letzte Chance seine Form zu finden. Oder anders gesagt: Gegen die Gegner Lugano, Zug, Davos, Fribourg, Rapperswil und Genf müssen nicht nur die Punkte her, welche für die Qualifikation der Top 8 nötig sind, sondern so viele wie nur möglich – um so die Form zu finden und das Selbstvertrauen endlich auf ein vernünftiges Level zu bringen.

Also, auf in die letzten Spiele unter dem Motto “Gemeinsam zum Erfolg: Mir singed und schreied für eu. Ihr kämpfed und fightet für eus!”

Was denkt ihr dazu? Welche Platzierung erreicht der ZSC noch? Macht mit bei unserer Umfrage!

Welchen Rang belegt der ZSC am Ende der Qualifikation?

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Vertragsauflösung Adrian Wichser

Der ZSC und haben sich auf eine Vertragsauflösung per sofort geeinigt. Wichsers Vertrag wäre noch bis Ende Saison 2013/14 weitergelaufen. Die Einigung erfolgte im gegenseitigen Einvernehmen.

Adrian Wichser absolvierte 269 Spiele beim ZSC und erzielte dabei 54 Tore und gab 157 Torvorlagen. Trotz der sich häufenden Kritik in den letzten Jahren ist es hier an der Stelle angebracht, dem Center für seinen Einsatz während den letzten fünf Spielzeiten zu danken. Mit Adrian Wichser wurde der ZSC Meister, CHL-Sieger und bezwang im Victorias Cup die Chicago Blackhawks.

ZSC – Zug 5:3 (2:2, 2:1, 1:0)

Es geht also doch noch! Der ZSC gewinnt heute gegen Zug dank je zwei Toren von Monnet und Bastl. Zu erstaunen vermochte besonders wie souverän der Z in den letzten fünf Minuten agierte und kaum in Bedrängnis geriet.

Doch der Auftakt liess wieder das Schlimmste befürchten, denn nach nur 35 Sekunden war Sulander ein Erstes mal geschlagen.  Der Finne war der Profiteur der internen Goalierochade und auch in der Folge ein vielbeschäftigter Akteur. Für einmal konnten die Zürcher aber rasch reagieren. Es war Monnet mit einem Slapshot, der Zurkirchen bezwang in der dritten Minute.

Eine Reduktion der Fehlerquote war bereits in diesen Startminuten auf dem Eis ersichtlich. Aber die Geduld des Heimteams wurde weiterhin auf die Probe gestellt und in der sechsten Minute, mit dem zweiten Treffer von Zug, auch der Wille und die Moral. Zu diesem Zeitpunkt der klar am Drücker und der ZSC nur leicht verbessert zu den Auftritten gegen Lugano und Ambri. Aber entgegen den letzten Spielen fiel der Z nicht komplett von der Rolle und kam in der 16. Minute durch Ryser tatsächlich noch zum erneuten Ausgleichstreffer vor der Sirene. Mit diesem Ergebnisse gab es den ersten Spielunterbruch und die erste Möglichkeit für eine Zwischenanalyse.

Kaum war diese fertig, da hatte Monnet die Scheibe bereits zum dritten Mal hinter die Linie der Zuger befördert. Nur gerade 14 Sekunden, damit waren sie noch 21 schneller als Zug, brauchte die erste Formation der Zürcher um die erstmalige Führung am heutigen Abend zu bewerkstelligen. Und es wurde immer besser, in der 33. Minute kam Bastl, nach einem Backhand Schuss von Monnet, von hinter dem Tor zum nächsten Erfolgserlebnis. Das Nachsetzten hatte sich in dieser Situation ausbezahlt.

Der Optimissmus neben dem Eisfeld und die Kreativität auf dem Feld wurde nun zunehmends besser. Kurzfristig gedämpft wurde diese, als Pittis auf die Strafbank musste und Christen nach nur 17 Sekunden Powerplay den Anschlusstreffer gelang. Doch der ZSC behielt in diesem Mitteldrittel die Nerven und liess sich auch durch kurzfristige Drucksituationen der Zuger nicht aus der Ruhe bringen.

Das selbe Bild ergab sich im letzten Drittel, der ZSC kontrollierte die Partie mehr oder weniger souverän, dies ohne grössere Risiken und Zug vermochte keine wirklichen Feldüberlegenheit zu verzeichnen. Auf den Rängen war es zu dieser Zeit fast still, die Stimmung war etwas zwischen Ungläubigkeit über die Kontrolle und Angst doch noch zu verlieren. Davon aber hatten die Spieler anscheinend keine Angst und konnten in der 54. Minute sogar noch einen Treffer zulegen. staubte einen Abpraller bei Zurkirchen ab, der junge Goalie wehrte sich nach Kräften im Powerplay, war am Ende aber doch geschlagen. Anschliessend konnte der Sieg nachhause gebracht werden und drei wichtige Punkte blieben diesmal im Hallenstadion.

Für die Moral der Spieler wohl ein grosser Schritt, so ist der heutige Sieg doch nicht mehr als ein kleiner Anfang einer noch langen Reise. Das wichtigste Spiel in der aktuellen Situation ist das kommende gegen den EHC Biel, dort geht es um die Qualifikation für die Playoffs und auf das ist zurzeit der Fokus zu richten!

mit nach dem Spiel:

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18.01.2011 zsc - zug
Das Tor zum 5:3 in der 54 Minute von # Mark Bastl. Foto: Dominik Hew/zscblog.ch

Weitere Bilder in der Gallery.

ZSC – EV Zug 4:7 (1:2, 3:2, 0:3)

Es sollte für die Zürcher eine gelungene Rückkehr ins Hallenstadion werden – das nach einer langen Pause an Heimspielen. Bei den Zugern stand heute McTavish an Stelle von Boumedienne auf dem Eis und er vermochte nach nicht einmal zwei Minuten den entscheidenden Pass zum 1:0 durch Christen zu geben. Während einer Strafe gegen die Zürcher, aufgrund von zu vielen Spielern auf dem Eis, konnten Seger und Wichser einen Konter fahren, welcher die Nummer 97 auf herrliche Vorarbeit seines Teamkollegen verwertete.

Immer wieder war es in der Folge die Holden-Linie (Welche von den Zürcher beinahe zu fest gefürchtet wurde), die sich gute Chancen erarbeiten konnte.  Nach 13 Minuten war eben jener Holden für die Zuger zum 2:1 erfolgreich. Mit diesem doch eher enttäuschenden Resultat für die Zürcher verliessen beide Teams das Eis für die erste Pause. Eher glücklich als verdient war der Treffer durch Claudio Micheli zum 2:2. Er “lupfte” den Puck in Richtung Tor und dieser flog an Freund und Feind vorbei zum Ausgleich.

Es folgte die stärkste Phase der Zuger, die innert Minuten vom 2:2 zum 4:2 treffen konnten. In der 29. Minute war es Lüthi und zwei Minuten später Schnyder mit dem zweiten Tor für die Zuger in dieser Phase. Der zwischenzeitliche Tiefpunkt im Hallenstadion war erreicht. Doch das Heimteam reagierte und wurde durch einen schönen Schuss, der wohl noch von Monnet abgelenkt wurde, mit dem 4:3 belohnt. Im Anschluss spielte nur noch eine Mannschaft: Der ZSC hatte das Geschehen vollumfänglich im Griff und war nach 37 Minuten und einem wunderbaren Passpiel zwischen Suchy und Bastl mit dem Ausgleich erfolgreich. Mit diesem Resultat erklang die zweite Sirene.

Eigentlich war man sich einig, dass die Zürcher in dieser Phase deutlich überlegen waren. Und dementsprechend sicher starteten sie in das letzte Drittel. Es war nur noch eine Frage der Zeit bis der entscheidende Treffer fallen würde. Doch dann eine eher unglückliche Entscheidung des Schiedsrichters Mandioni. Der Zuger Torhüter Markkanen hielt sich provokativ an Bühler fest, als dieser vorbei fahren wollte. Im Anschluss fiel der Zuger Torhüter theatralisch zu Boden, der Head entschied auf Strafe gegen den Zürcher. Ein doch sehr harter Pfiff, welcher die Partie danach entschied. In diesem Powerplay konnte Christen nach 54 Minuten das 5:4 erzielen. Die Zürcher waren nun angeknackt und ohne grosses Konzept. Die Tore sechs und sieben für die Zuger durch Schnyder waren das logische Ergebnis.

Unglücklich und unnötig war die heutige Niederlage gegen den EVZ. Aber am Samstag besteht bereits die Möglichkeit, in der Serie wieder in Führung zu gehen.

Nun noch einige Stimmen, welche wir mit Fans und den Spielern kurz nach Ende der Partie aufzeichnen durften.

Faninterview mit Joel, einem ganz jungen ZSC Fan:

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Faninterview mit Bruno, einem langjährigen ZSC Fan:

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Spielerinterview mit Claudio Micheli:

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Spielerinterview mit :

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ZSC – HC Davos 3:5 (2:2, 0:1, 1:2)

Das Spiel begann gut für das Heimteam. Die Zürcher starteten druckvoll und mit viel Emotionen in die heutige Partie. Resultatmässig zeigte sich dies nach 2 Minuten und dem 1:0 durch Grauwiler.  Auch in den folgenden Phasen waren die Zürcher überlegen, doch fast aus dem Nichts schoss Reto von Arx das 1:1 in der 9. Minute. Dieser Ausgleich wurde umgehend von Monnet auf Vorarbeit von Pittis gekontert und zu einer erneuten Führung umgewandelt. Aber noch einmal waren es die Bündner, die durch Back zum 2:2 Pausenresultat einschiessen konnten. Ein durchaus gelungenes erstes Drittel, das einen deutlich verstärkten ZSC gesehen hatte.

Das Spiel verlor im Mittelabschnitt an Qualität. Dies lag vor allem am schwächer auftretenden ZSC. Diese Nachlässigkeiten wurden durch Widing in der 25. Minute gnadenlos ausgenutzt, denn dem Tor war ein Fehler von Lorenz Kienzle vorausgegangen. Mit dem Spielstand von 3:2 für die Davoser gingen die beiden Mannschaften in die zweite Pause.

Das Bild änderte sich leider auch im Schlussabschnitt nicht mehr. Die Bündner kontrollierten das Spielgeschehen mehr oder weniger gut und kamen ihrerseits zu einigen sehr guten Chancen. Es war dem ehemaligen Zürcher Verteidiger Forster überlassen in der 41. Minute das vorentscheidende 4:2 zu erzielen. Erst sechs Minuten vor Schluss konnte Sejna den Anschlusstreffer für die Gastgeber erzielen. Bereits in der 58. Minute verliess Sulander sein Gehäuse und dies trotz Unterzahl für die Zürcher. Es spielten fünf gegen fünf auf dem Eis, die Zürcher ohne Torhüter, und die logische Folge war das 5:3 durch Bürgler ins leere Tor.

Der ZSC verpasste heute eine grosse Chance gegen einen nicht unbezwingbaren HC Davos, der allerdings cleverer als die Zürcher agierte. Nach dem Spiel konnten wir mit über das Match und seine sprechen.

Neu: mit Adrian Wichser in Ton!

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Vertragsverlängerung mit Domenico Pittis und Adrian Wichser

Wie bereits vermutet, haben die beiden Leistungsträger des ZSC die Verträge um zwei, respektive drei weitere Jahre verlängert. wird bis mindestens Ende Saison 2011/12 bei den Zürchern seine Dienste leisten. Der Nationalstürmer Wichser wird sogar bis Ende Saison 2013/14 in Zürich bleiben.

Diese guten News nach einem schlechten Wochenende sind sicher ein positives Zeichen für die weitere Saison.

ZSC baut Tabellenführung auf 6 Punkte aus!

ZSC – SCL 4:3 (2:0, 0:0, 2:3)

Der ZSC war nach den jüngsten Erfolgen natürlich der klare Favorit im heutigen Spiel gegen Langnau. Die Zürcher starteten demzufolge auch besser und hatten zu Beginn einige gute Chancen. In der 8. Minute brachte Trudel den Tabellenführer 1:0 in Front und nur gerade 90 Sekunden später erhöhte Wichser im Powerplay auf 2:0. Die Weichen wurden früh auf Sieg gestellt und oft wurde auch nur in eine Richtung gespielt.

Im zweiten Abschnitt ging es dann etwa gleich weiter wie in den ersten 20 Minuten, jedoch konnte der beste Sturm der Liga keine weiteren Treffer erzielen.

Nach 45 Minuten konnte dann aber Bastl zum 3:0 einschieben und alle dachten die Sache sei gelaufen. Die Gäste aus dem Emmental gaben jedoch nicht auf und konnten in der 47. Minute das erste Tor bejubeln. Nach 50 Minuten gab es die nächste Unaufmerksamkeit in der Zürcher Defensive und so stand es nur noch 3:2. Die Freude war jedoch nicht lange in den Gesichtern der Gäste zu sehen, denn Sejna stellte knapp 3 Minuten später den 2-Torevorsprung wieder her. Gut drei Minuten vor Schluss kamen die Langnauer nochmals auf ein Tor heran, doch zu mehr reichte es ihnen nicht mehr!

Nun liegen die Zürcher - mit einem Spiel weniger - 6 Punkte vor dem SC Bern und Genf-Servette, ohne im heutigen Spiel zu brillieren.
Auch etwas zu feiern hatte , welcher heute sein 600. NLA-Spiel absolvierte. Herzlichen Glückwunsch.
Das nächste Spiel findet am Samstag in Ambri statt. Zu diesem Spiel wurde die DRZ-Fahrt (Extrazug für Fr. 20.–) organisiert. Weitere Infos findet man unter http://www.drz.ch/phpbb3/viewtopic.php?f=7&t=939 oder im Newsletter, den wir so bald als möglich veröffentlichen werden.