Mit einem Sieg erfolgreich das Jahr lanciert

ZSC – HC Ambri-Piotta 3:1 (0:0, 3:1, 0:0)

Herzlich Wilkommen im 2015; die Zürcher Ausgabe 2014 war durchaus erfolgreich und macht natürlich, Lust auf mehr. Was also bringt das neue Jahr für den ZSC? Zuerst einmal einen neuen Schwedischen Verteidiger, welchen wir euch bereits in der Vorschau auf dieses Wochenende etwas näher gebracht haben. Dann sicherlich auch die Fragen, wann welcher verletzte Akteur wieder ins Team zurückkehren wird. Insbesondere bei Geering, der weiterhin an den Folgen einer Hirnerschütterung leidet, sieht es zurzeit nicht gut aus. Wir hoffen, der junge Verteidiger kehrt bald ins Dress der Zürcher zurück! Gute Besserung wieder einmal an dieser Stelle.

Noch etwas Besinnlichkeit nötig?
Im ersten Drittel war dann noch mehr freundliche Weihnachsstimmung auszumachen. Der Z war zwar durchaus bemüht und auch spielerisch leicht bessrr, doch es fehlte auch den Zürchern am Schwung und am Durchsetzungswille. Durchaus positiv war das erste Drittel von Tallinder, der wenig Mühe mit dem neuen Eisfeld und dem Tempo bekundete. Klar, er gehört mit 35 Jahren nicht mehr zu den schnellsten, aber wird in der Zürcher Defensive für Ruhe sorgen. Der Schwede scheint durchaus motiviert für die neue Aufgabe in der NLA zu sein. Ein gutes Zeichen.

Hohe Effizienz im Mitteldrittel
Irgendwann musste es ja dann fallen, das erste Tor in diesem Jahr. Diese Ehre war an Roman Wick, der sich trotz Topskorer-Shirt in einer Formkrise befindet. Er lief in der 23. Minute am linken Flügel durch und machte mit seinem Handgelenkschuss die Führung klar. Danach schien es fasst so, als hätte es beim z „Klick“ gemacht. Innerhalb von drei Minuten erhöhte er, jeweils im Powerplay, auf 3:0. Zuerst war es Bergeron (29′) mit einem satten Slapshot der traf. Danach auch noch Blindenbacher (33′), ebenfalls mit einem äusserst präzisen Slapshot zum 3:0. Damit stand der Z zur zweiten Pause mit einer makellosen Powerplayquote da – wow! Auch nicht alltäglich, ein Vorsatz zum neuen Jahr? Wohl kaum, aber ein gutet Anfang. Dass es dann doch nicht einseitig wurde, hatte Ambri einer defensiven Unachtsamkeiten der Zürcher zu verdanken. So ging es mit einer einigermassem komfortablen Führung ins dritte Drittel.

Bereits im Schongang nach Lugano
Viel mehr als dieses Mitteldrittel brauchte es dann nicht mehr, auch wenn Ambri noch die eine oder andere Chance auf den Anschlusstreffer hatte, blieb es dennoch beim 3:1 bis zum Ende. Somit endete ein geglückter, wenn auch wenig spektakulärer Nachmittag zu Beginn des Jahres. Für ein erstes Fazit ist es natürlich zu früh, dennoch können solche Starts durchaus positiv für das Selbstbewusstsein sein. Man weiss nun, dass man mit Boltshauser eine gute Alternative zu Flüeler hat und auch, dass das Powerplay 2015 besser werden kann, als jenes ein Jahr davor.

Dann wollen wir mal schauen, was das Spiel gegen Lugano so bereit hält. Bis morgen dann, in Lugano.