Playoff ohne Fans – bitte nicht.

Coronavirus da, Coronavirus dort – die Viruserkrankung hat die Schweiz vollends im Griff. Veranstaltungen werden abgesagt, Beschlüsse werden durch das Bundesamt für Gesundheit gefällt, Krisensitzungen, Homeoffice – für einmal dreht sich die Welt ganz anders.

Selbst junge und gesunde Personen müssen sich anpassen. Sei es nur aus Solidarität gegenüber den Risikopatienten. Solidarität ist aber von uns allen gefragt, in solch heiklen Situationen.

Nun, geht fast vergessen, dass die eigentlich schönste Zeit des Jahres noch bevorsteht, die Playoffs im Eishockey. Volle Stadien, harte Checks, unfassbare Wendungen in Spielen oder gar Serien. Aber halt, eine Playoffs mit Fans scheint bereits zum aktuellen Zeitpunkt ausgeschlossen.

Es besteht nur noch die Auswahl zwischen Absage der Playoffs und Playoffs unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Aber wollen wir wirklich Playoffs ohne Fan?

Nein! Es wäre eine Farce. Dein Team wird Meister und keiner darf hin! Wo bleiben da die Emotionen? Mir würde es das Herz zerreisen. Natürlich, es spielen viel mehr Faktoren mit in diese Entscheidung als nur die Emotionen von uns Fans. Es geht um Geld, Rechte der TV-Spiele und so weiter. Alle versuchen ihren Schaden in Grenzen zu halten, aber tun wir dies wirklich?

Mit Geister-Playoffs sicherlich nicht. Wir küren einen unwürdigen Meister. Die Bedeutung und Emotionen vieler Anhänger wären nicht grösser als bei einem Turniersieg im August – bei 35°C.

Ja, der finanzielle Schaden ist gross, aber er wird kaum massiv reduziert, wenn die Playoffs unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Es müssen Lösungen gesucht werden, auf anderen Wegen noch etwas Geld zu verdienen oder einzusparen. Verhandelt mit Euren Spielern, versteigert Trainigseinheiten Eurer Spieler an Plausch-Mannschaften. Unkonventionelle Lösungen sind gefragt. Emotionen wird es diese Saison leider kaum mehr geben, aber verzichtet auf „Playoffs-um-jeden-Preis“!

Viele Fans wie ich wären Euch dankbar!

Euer zscblog.ch

Fotos: Playoff Viertelfinale Spiel 1 ZSC – SC Bern

Fotos: ZSC – Genf-Servette HC 4:2 (2:1, 0:1, 2:0)

Mathias Seger ein weiteres Jahr beim ZSC

Die ZSC Lions freuen sich, die Vertragsverlängerung mit Captain Mathias Seger um ein Jahr bis 2017 bekannt geben zu dürfen.

Mathias Seger trägt seit der Saison 1999/2000 das Dress der ZSC Lions. In dieser Zeit bestritt er total 907 Partien für die Zürcher (416 Skorerpunkte). Mit dem Zett gewann Seger fünfmal den Schweizermeistertitel und 2009 sowohl die Champions Hockey League als auch den Victoria Cup. Insgesamt absolvierte der 38-jährige Verteidiger 1048 Spiele in der Nationalliga A (449 Skorerpunkte). Im so genannten 1000er-Club befinden sich nur vier weitere Akteure (Ivo Rüthemann, Gil Montandon, Martin Steinegger, Reto von Arx).

Mit der Schweizer Nationalmannschaft nahm Mathias Seger bisher an 16 WM-Turnieren teil. 2013 feierte er den grössten Erfolg, als die Schweiz an der Weltmeisterschaft bis in den Final vorstiess und schliesslich den zweiten Rang belegte. Gesamthaft schnürte der Verteidiger seine Schlittschuhe 305- mal für die A-Nati. Damit ist Seger Rekordnationalspieler.

Für seine ausserordentlichen Erfolge und Leistungen wurde Mathias Seger kürzlich mit dem Sportpreis der Stadt Zürich 2015 ausgezeichnet.

Quelle: Medienmitteilung ZSC Lions

ZSC verpflichtet Thomas Bäumle bis Ende Januar 2016

Die ZSC Lions reagieren auf die Verletzung ihres Backup-Goalies Urban Leimbacher und verpflichten vorübergehend Thomas Bäumle.

Urban Leimbacher zog sich am Dienstag im Training eine Verletzung zu und fällt voraussichtlich bis Ende Januar 2016 aus. Aus diesem Grund haben die ZSC Lions den 31-jährigen Torhüter Thomas Bäumle bis Ende Januar 2016 unter Vertrag genommen. Bereits Stammgoalie Lukas Flüeler fehlt den Zürchern bekanntlich verletzt.

Thomas Bäumle spielte zuletzt bei den SCL Tigers in der Saison 2012/13 in der NLA. In der laufenden Spielzeit stand Bäumle für die Kloten Flyers während einer Cup-Partie zwischen den Pfosten. Seit Ende November war der Goalie vertragslos. Bäumle erhält die Rückennummer 84.