Erster Derbysieg und der Sieg am Team Cup

ZSC – EHC Kloten 4:2 (2:0, 1:1, 1:1)

Am heutigen Abend stand das erste Derby der neuen Saison auf dem Programm. Zwar noch nicht als Ernstkampf, aber immerhin als Vorbereitungsspiel anlässlich des Team-Cups in Küsnacht. Es sollte ein erfolgreicher Abschluss einer durchzogenen Vorbereitung werden.

Und der Z startete mit viel Druck in dieser Partie. Obwohl Zürich in der zweiten Minute bereits in Unterzahl spielen musste, so legten sie doch den ersten Puck in die Maschen. Es war Wick, welcher von einem aggressiven Forechecking von Shannon profitierte, der Rüegger herrlich zum 1:0 erwischte. Doch auch Kloten hatte in diesem Drittel seine Chancen, scheiterten aber jeweils entweder an Flüeler oder dem eigenen Unvermögen.

Ausgeglichenes Drittel
Der Z hatte auch im Mitteldrittel die Klotener im Griff und nach 26. Minute führte er bereits mit 3:0. Bastl versenkte einen Pass von Monnet. Dabei genoss die Nummer 39 alle Freiheiten am Pfosten vor Rüeger. In der Pause wurde Lukas Flüeler aus dem Spiel genommen und durch Tim Wolf ersetzt!

Sieg mit 4:2!Doch dieser Wolf kassierte nach nur 87 Sekunden den ersten Gegentreffer. Die Zürcher zu dieser Zeit in Unterzahl. Und unmittelbar danach, brachten sich die Gäste endgültig wieder in das Spiel – 3:2 nur noch. Aber der ZSC brachte dieses Resultat bis zur letzten Minute durch und dort war es Monnet, der das leere Tor traf, welcher den Sieg sicherte!

Auch wenn dieser Derbysieg gut tut, so steht in einer Woche das deutlich wichtigere Derby an! Dann in der Qualifikation… ZSC suscht gar nüt! Mir sind parat!!!

Ein Sieg gegen die Adler aus Mannheim

ZSC – Adler Mannheim 3:2 (1:0, 1:0, 1:2)

Nach drei Niederlagen an der Zahl war für den ZSC die Zeit gekommen, wieder einmal ein Spiel für sich zu entscheiden. Mit Mannheim gastierte das Team, welches in der Gruppe der Zürcher, den letzten Platz belegte. Ein Sieg als Ziel war also durchaus nicht vermessen gewesen. Aber bei den Zürchern fehlten weiterhin viele Verletzte. So fehlten weiterhin Bühler, Seger und Cunti – um nur die gewichtigsten Absenzen aufzuzählen. Doch die Zürcher wirkten davon nicht wirklich beeindruckt. Bereits früh versuchte er dem Gegner sein eigenes Spiel aufzuzwingen. Was in der gegnerischen Zone einige Male ausgezeichnet funktionierte. Aber kaum agierte er in der Defensive, bekundete er Mühe beim Halten der Scheibe.

So hatte das 0:0 bis zur 18. Minute Bestand. Und dies trotz einigen grossen Chancen – auf beiden Seiten. Dann aber bekamen die anwesenden Zuschauer einen Traumpass von Lukas Flüeler, bis zur gegnerischen blauen Linie, zu sehen. Dort stand Wick und dieser verwandelte zum ersten Treffer.

Viele Strafen in Drittel Nummer 2
In Umgang zwei wurde die Gangart deutlich ruppiger. Der physische Kampf erreichte in der 26. Minute, als Severin Blindenbacher benommen liegen blieb, seinen Höhepunkt! Dafür gab es eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Doch die Zürcher brachten während dieser Phase nur einen Schuss an den Pfosten zu Stande! Dies blieb so, bis Ambühl in der 40. Spielminuten per Konter traf – wohlverstanden in Unterzahl. Damit war der Z auf bestem Weg zum ersten Sieg nach drei Niederlagen.

Aufholjagd ohne Sieg
Im dritten Abschnitt warfen die Mannheimer alles nach Vorne, wirkten aber nicht wirklich zwingend. Dies änderte sich in der 46. Minute schlagartig, denn da brachten die Deutschen den Anschluss auf die Reihe. Und der Stadionspeaker hatte das Tor noch nicht fertig ausgesprochen, da lag die Scheibe wieder im Tor von Lukas Flüeler. Es stand unnötigerweise 2:2! Die Zürcher nahmen ein Time-Out und spielten danach wieder solider. Sie konnten sogar den Gegner aus Deutschland
unter Druck setzten. Und kurz nach dem diese ihre Auszeit ebenfalls eingezogen hatten, da erzielte Chris Baltisberger den Siegestreffer. Er erwischte den Deutschen Torwart von hinter der Torlinie.

Damit haben die Zürcher endlich wieder einmal gewonnen und treffen morgen im Final des Team-Cups auf den EHC Kloten. Anpfiff ist um 20:15! Auf zum ersten Derbysieg!

Noch eine Niederlage gegen Zug

ZSC – EV Zug 2:4 (1:1, 1:2, 0:1)

Neben der Möglichkeit zur Revanche für die Niederlage von gestern in Zug, stellte der ZSC sich heute auch offiziell seinen Anhängern vor. Unmittelbar vor Spielbeginn wurden die Akteure, welche in der Saison 2012/13 die Kampagne Titelverteidigung in Angriff nehmen, einzeln auf die Eisfläche der Kunsteisbahn Oerlikon gerufen.

Aber es war nicht das Heimteam, welches zum Startfurioso ansetzte, sondern viel mehr die Zuger. Bereits nach wenigen Sekunden lagen sie mit 1:0 in Front. Auch diese Partie wurde mit viel Härte angegangen. Und nach 17 Minuten verwertete Tambellini, in einer nummerischen Überzahl, zum Ausgleich.

Das zweite Drittel mit intensiver Schlussphase
Der ausgeglichene Spielstand hatte im Mittelabschnitt nur kurz Bestand, legten die Zuger doch nach 22 Minuten mit der erneuten Führung nach. Abgesehen von den letzten drei Minuten gab es in diesem Drittel kaum mehr etwas zu berichten. Doch diese Minuten hatten es in sich. Zuerst glich Reto Schäppi aus spitzem Winkel zum 2:2 aus. Aber noch vor der zweiten Sirene führten die Gäste wieder. Omark, der neue Top Transfer der Zuger, verbuchte in der 39. Spielminute seinen ersten Treffer.

Viel Kampf, aber kein Ertrag
Zwar versuchten die Zürcher im letzten Drittel auf diesen erneuten Rückstand zu reagieren. Doch er hatte auch am heutigen Abend weder die nötige Durchschlagskraft, noch das nötige Glück vor dem gegnerischen Gehäuse. Und als in der 51. Minute auch noch das 4:2 fiel, da war die Angelegenheit quasi durch. Auch eine Massenschlägerei in der 58. Minute änderte an dieser Tatsache nichts mehr. Damit verliert der Z sein drittes Spiel in Serie!

Weiter geht es bereits am nächsten Freitag gegen die Adler aus Mannheim. Es wird in diesem Jahr das letzte Spiel für die Zürcher in der European Trophy werden.
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Effiziente Zuger besiegen schwachen ZSC

EVZ 4:1 ZSC (2:1, 0:0, 2:0)

Zürich im Tiefschlaf, Zug mit dem frühen Tor

Die Zürcher verschliefen den Start wieder einmal komplett. Kaum eine Aktion gelang, und so erstaunte es nicht, dass die Zuger bereits nach 7 Minuten das erste Mal jubeln konnten – Suri mit dem 1:0 im Powerplay. Die Zürcher machten weiterhin viele Fehler, keine zusammenhängende Spielzüge waren zu sehen und wenn es dann Mal funktionierte und der Puck im Tor war, dann wurde auf Offside entschieden.

Und wenn der ZSC gefährlich vor das Tor kam, dann eigentlich nur durch Einzelaktionen. So wie Marco Maurer, welcher sich in der 14 Minute ein Herz fasste und zum 1:1 traf – in das hohe Eck. Doch der Jubel hielt nicht lange, denn noch in der gleichen Minute gingen die Zuger durch ihren Hünen – Timo Helbing mit 2:1 in Führung. Der EVZ heute unheimlich Effizient. Doch auch die Zuger hatten so ihre Probleme – bei 5 gegen 5 gelang auch ihnen wenig. Doch immer dann, wenn ein Zürcher auf der Strafbank war, wird es gefährlich. Was beim heute sehr kleinlich pfeifenden Brent Reiber oft der Fall war (7 mal). Und dies obwohl das Körperspiel fast gänzlich fehlte.

Sehr schwaches 2. Drittel mit wenigen Chancen

Nun ja was soll man über diese Drittel nur sagen… Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware, spielerisch gelingt beiden kaum etwas. Einzig Seger riss die Zuschauer aus der Lethargie, als er Patrick Fischer mit einer tracht Prügel eindeckte. Weil dieser einen Zürcher unsanft mit einem Crosscheck in die Bande beförderte.

Zuger gedanklich schneller als der ZSC

Die Zuger kamen auch in Abschnitt Nummer drei wacher aus der Kabine und nutzten ihre Chance wieder Eiskalt – Sven Lüthi zum 3:1 nach 43 Minuten. Bei Zürich klappte weiterhin wenig. Ansätze waren zwar zu sehen, aber wirklich funktionieren wollte es nicht. In den letzten 5 Minuten stemmte sich der ZSC, dann doch noch einmal gegen die drohende Niederlage. Doch mehr als einen Schuss an den Aussenpfosten von Andres Ambühl brachten die Zürcher nicht mehr zustande.

Kurz vor Ende holte sich Andri Stoffel noch eine kleine Bankstrafe und die Zuger erhöhten in diesem Powerplay auf 4:1. Bei diesem Treffer sah der ansonsten souverän spielende Tim Wolf, welcher zu einem weiteren Testeinsatz kam, unglücklich aus. Björn Christen erwischte ihn über der rechten Schulter.

Aber es bleibt keine Zeit zur Trauer. Bereits Morgen geht es in der KEBO zur Revanche gegen Zug. Dann findet die offizielle Mannschaftspräsentation statt und der 3. Rang Zürich wird in der Garage eine Bar betreiben. Verschwindet also nicht unmittelbar nachdem Ende der Partie, sondern unterstützt noch den 3. Rang Zürich!

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Lashoff mit Vertrag / Brulé mit Verletzung

Der seit drei Wochen in Zürich verweilende Matt Lashoff hat beim ZSC einen 1-Jahres-Vertrag erhalten. Der in der USA geborene Verteidiger zeigte sich in den ersten Testspielen als solider Ersatz für Steve McCarthy.

Gilbert Brulé mit Verletzung am Arm
Eine schlechte Nachricht gibt es dafür aus der Krankenabteilung der Zürcher. Gilbert Brulé, welcher am vergangenen Freitag gegen HIFK sein erstes Spiel für den ZSC absolvierte und sogleich seinen ersten Treffer erzielte, fällt für mindestens zwei Wochen aus. Damit wird Brulé frühestens auf den Saisonstart gegen Langnau wieder zum Team stossen.