60 Tage nach dem Titel

Eigentlich ist es Sommer, sogar in Übersee ist die Eishockeysaison zu Ende und sowieso haben die meisten – ausserhalb von Zürich – den 17. April 2012 schon wieder vergessen. Dennoch stösst man von Zeit zu Zeit wieder auf ein Video des entscheidenden Treffers der Meisterschaft und irgendwie fühlt man sich in diesem Moment wieder als sei es vor fünf Minuten gewesen. Nicht wahr? Ein guter Zeitpunkt dieses Feeling wieder aufleben zu lassen – SCHWIZERMEISTER!!!!!!!:

Die letzten Sekunden (mit zweifachem Jubel):

ps. Wir haben die Arbeiten für die neue Saison bereits in Angriff genommen und freuen uns schon jetzt auf die neue Saison mit Euch.

„Witerhin en schöne Summer“….

Reise nach Ingolstadt – jetzt anmelden!

Am 12. August starten wir mit dem ersten Spiel in die neue Saison. Es geht auswärts in Ingolstadt gegen den ERC Ingolstadt. Es wird in der Vorbereitungsphase die einzige Auslandreise sein, für die wir eine Reise organisieren werden. Es ist somit wohl die Auslandfahrt des Jahres, die ihr auf keinen Fall verpassen solltet. Wir werden bereits am Samstag nach Ingolstadt reisen und dort den Saisonstart feiern.

Meldet euch an, dann können wir gemeinsam in eine erfolgreiche Saison starten!

Wenn ihr schon früher nach Ingolstadt gehen wollt oder später anreist, wenn ihr nicht in der Jugendherberge übernachten wollt, oder nur ans Spiel kommt, das Mottoshirt aber dennoch haben wollt etc. dann kommt trotzdem und wir passen unser Angebot euren Bedürfnissen an.

Hinweise:
11./12. August ist das Streetparade-Wochenende

Anmeldungen sind verbindlich.


Macht Werbung dafür und meldet euch zahlreich an: su02c11(at)gmail.com

Vladimir Krutov tot

Die russische Eishockeylegende, der in der Saison 1992 beim ZSC als Spieler aktiv war, ist im Jahre von 52 Jahren an inneren Blutungen verstorben. Krutov spielte während fast seiner gesamten Aktivzeit bei ZSKA Moskau und gewann mit dem Nationalteam zweimal Gold an den Olympischen Spielen und fünfmal Edelmetall an den Weltmeisterschaften.

Krutov war es, welcher den ZSC im legendären Viertelfinal 1992 gegen das „grande“ Lugano mit dem entscheidenden Penalty in die Halbfinal schoss…

Die vermeintliche Rettung mit fragwürdigem Hintergrund

Das Gute vorweg: Es wird wohl auch in der nächsten Saison zum Derby zwischen dem ZSC und dem EHC Kloten kommen. Eine Finanzgemeinschaft aus Philippe Gaydoul – Präsident des nationalen Eishockeyverbands –  und Thomas Matter sollen dem Kantonsrivalen aus dem finanziellen Sumpf helfen.

Interessenskonflikt von Philippe Gaydoul
Noch scheint die Rettung der Klotener noch nicht ganz im Trockenen, dennoch hinterlässt die heutige Mitteilung einen faden  Nachgeschmack. Ist doch der vermeintliche Retter der Klotener zurzeit Präsident des schweizerischen Eishockeyverbands. Obwohl Gaydoul sich im Klaren ist, dass dieses Doppelmandat über längere Zeit nicht vertretbar ist, so sind solche Deals dennoch unheimlich heikel.

Eine Persönlichkeit von Gaydoul, der ehemalige Denner-Chef, sollte wissen, dass solche Aktionen langfristig nicht nur seinem Ruf, sondern viel mehr dem Gesamtinteresse des Eishockeys schaden. Mit diesem finanziellen Engagement beim Kantonsrivalen ist Gaydoul per sofort, beziehungsweise seit dem ersten Kontakt in diese Richtung, nicht mehr tragbar als Präsident des SEHV. Die entsprechenden Konsequenzen hat er aber noch nicht gezogen!

Auch Gaydoul mit Forderungen
Fast scheint es so, also wolle sich Gaydoul aber seine Zukunft als Präsident nicht ganz verbauen. Denn er bindet die Rettung des EHC Kloten an einige Auflagen – wie dies bereits viel seiner Vorgänger machten. Aber ganz egal ob die Übernahme zu Stande kommt oder nicht, die Aktion zeugt nicht von grosser Charakterstärke und sie bedeutet eigentlich das Ausscheiden von Gaydoul als Präsident – egal ob freiwillig oder nicht…

Was meint Ihr dazu? Macht mit bei unserer Umfrage…