Die Sommerpause im Überblick

Nun ist sie endgültig da – die Sommerpause. Aber auch während der noch gut 140 Tage dauernden Hockeypause, die Vorbereitungsspiel mal ausgenommen, wird es die eine oder andere Aktion rund um den ZSC geben.

Wir vom zscblog.ch werden zum zweiten Mal das ZSC Blog Grillbieren durchführen, welches gegen Ende Mai stattfinden dürfte. Je nach Erfolg und Nachfrage wird es Mitte/Ende Juli eine Wiederholung dieses Zusammentreffens geben. Genauere Infos über Ort und Datum werden genügend früh hier und via Facebook gepostet.

Und anschliessend steht Anfangs August bereits wieder der Start des Eistrainings an. Diesem vorgelagert ist aber zuerst noch ein hartes Sommertraining (ab Mai). Am 5. August startet dann der ZSC mit dem ersten Spiel in die Vorbereitung, jenes gegen das Farmteam aus Küsnacht – GC. Endgültig los mit der Meisterschaft geht es am 9. September zuhause gegen den EV Zug.

Das Sommerprogramm bis zum Start der Meisterschaft:

Datum Zeit Ereignis Ort
Mai Start Sommertraining
22. April bis Ende Mai Vorverkauf Saisonkarten
Ende Mai zscblog.ch Grillieren Noch offen
Juli Evtl. zweites zscblog.ch Grillieren Noch offen
Anfangs August Start Eistraining Mannschaft Kebo, Oerlikon
05.08.2011 19:15 Erstes Testspiele:      ZSC – GCK Kebo, Oerlikon
08.09.2011 19:45 Meisterschaftsstart: ZSC – EV Zug Hallenstadion, Oerlikon

Und nun bleibt uns nur noch allen eine schöne, sonnige und erholsame Sommerpause zu wünschen. Wir hoffen euch trotzdem regelmässig auf dem Blog begrüssen zu dürfen.

Euer zscblog.ch-Team!

Reminder: Abschlusspiel in Bäretswil

Noch einmal wird es sich im Zürcher Fanlager alles um Hockey drehen. Bevor dann endgültig der Sommer beginnen kann. Dem Wetter nach zu urteilen, scheint es fast so, als sei Petrus ein ZSC Fan. Dieses warme Wetter hindert uns aber nicht daran, am kommenden Sonntag noch einmal richtig durchzustarteten. Und zwar anlässlich des Freundschaftsspiel (wenns den wirklich so freundschaftlich wird) zwischen der SU02 und der C11.

Um 14:45 fährt der Shuttlebus ab dem Carparkplatz am Zürich Sihlquai ab. Seit also genügend früh dort, dass der Bus seinen Reiseweg pünktlich in Angriff nehmen kann. Dort angekommen, wird noch einige Zeit bleiben für Gespräche, Analysen oder andere Dinge.

Zwischen 16:30 und 18:30 werden sich die Akteure anschliessend die „Schlacht“ auf dem Eisfeld liefern und den mitgereisten Leuten, hoffentlich, eine gute Unterhaltung bieten. Und dann beginnt die grosse Party… Schliesslich ist am nächsten Tag „Sechseläuten“ und in der Stadt Zürich damit ein Feiertag…

Also, bis am Sonntag um 14:30 am Carbahnhof Sihlquai! Auf gehts!

Jahresabschluss: SU02 gegen Crew11

Auch in diesem Jahr organisieren wir wieder einen Saisonabschluss für die Fans. Erneut tauschen wir die Rollen und schnüren uns Schlittschuhe an. Leider haben wir in der KEBO wegen der Frauen WM in diesem Jahr kein Eis erhalten und weichen deswegen auf Bäretswil aus. Da werden sich ausgewählte Spieler der Sektion Uruguay und Crew Eleven in gewohnt kämpferischer Manier messen.
Wir verzichten – nicht zuletzt auch deshalb, weil es in Bäretswil stattfindet – auf ein Fanturnier und tragen lediglich ein einziges Spiel aus. Es würde uns aber sehr freuen, wenn sich der eine oder andere von euch blicken lässt.

Saisonabschluss 2011
So, 10. April: 16:30-18:30 Uhr
Eishalle Bäretswil
14:30-14:45 Treffpunkt Car-Bahnhof Sihlquai, Abfahrt des kostenlosen Shuttle-Busses

Im Anschluss an das Spiel fährt der Shuttle-Bus zurück nach Zürich und dann wird gefeiert, schliesslich ist am nächsten Tag das Sechseläuten.

Arbeitsgruppe im Projekt Nordkurve ZSC

Die Auswertung der Umfragen zeigt ein klares Resultat: Bei sämtlichen Abstimmungen, welche auf drz.ch, zscfans.ch und dem zscblog.ch stattfanden, sprach sich eine deutliche Mehrheit für einen Umzug der Fankurve aus.

Woher aber nun diese deutliche Befürwortung für einen Umzug? Das hat zum einen sicher mit der verkorksten Saison und der damit verbundenen, lauen bis inexistenten Stimmung auf den Rängen zu tun. Es darf aber durchaus als Zeichen, auch gegenüber der Mannschaft, für einen kommenden Umbruch oder eine Weiterenwicklung auf, wie auch neben dem Eis verstanden werden. Die Diskussion über das Hallenstadion und der allgemeinen Stimmungsprobleme dort ist nicht neu – sie erhält aber in sportlich mageren Zeiten zusätzlichen Auftrieb.

Auch die Aussagen von Segi über den wahren Stimmungszustand auf dem Eis, regte viele Fans zum Überdenken der eigenen, negativ eingestellten Meinung zum möglichen Standortwechsel an. Aber natürlich dürfen die Gegner dieses Vorschlages nicht vergessen werden. Ihre Hauptargumente liegen in der langen Tradition des 3.Rangs und dessen Kultstatus. Sie würden im Falle einer Realisierung des Umzuges die Leidtragenden sein. Ihnen würde nur die Auswahl zwischen Verbleib in einer verlassenen Traditionskurve und einem widerwilligen Wechsel übrig bleiben.

Und was macht eigentlich der Club? Oder anders gesagt, wie geht es jetzt mit dieser Umfrage und den Schlüssen daraus weiter? Klares Resultat hin oder her, noch immer ist es ein langer und harter Weg für einen Wechsel des Sektors. Dass aber etwas in Bewegung gesetzt wurde ist ebenso ersichtlich. Als erstes wird nun eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Expontenten des Hallenstadions und des Clubs, formiert. Diese prüft diverse Faktoren wie Sicherheit, Logistik und andere Aufwendungen auf ihre Machbarkeit.

Mathias Seger zur Stimmung im Hallenstadion

Kurz nach Mittag konnten wir heute mit Mathias Seger, unserem Captain, welcher in der Vorbereitung für die Weltmeisterschaft in der Slowakei steckt, sprechen.

Hallo Mathias: Zum zweiten Mal kommt die Idee eines Standortwechsels der Fankurve auf. Bereits 2009 wurde dieser Wunsch ein erstes Mal geäussert und es fand anschliessend ein Testlauf statt. Erinnerst Du dich noch und wie war die Stimmung dort?
Ja, das war das Spiel gegen Genf 2009 oder? Die Stimmung dort war sicher klar besser, dies lag wohl zum grössten Teil an der kleineren Distanz zwischen Euch und uns. Auch in den Playoffs hat man euch kaum gehört und nur wenn alle, d.h. auch der erste und zweite Rang mitgingen, entstand eine gute Atmosphäre auf dem Feld.

Wo steht das Hallenstadion bezüglich Stimmung in der Schweiz? Und welches sind die positiven Beispiele diesbezüglich?
Klar an letzter Stelle. Du hörst sogar meistens die gegnerischen Spieler auf der Bank miteinander sprechen. Anders sieht es zum Beispiel in Zug oder in Fribourg aus, dort herrscht zumeist eine gute und laute Stimmung. Aber das Hauptproblem ist eigentlich die Halle selber. Im alten Hallenstadion, als die Sitze und Bänke noch aus Holz waren, war die Akkustik bei Konzerten schlecht, dafür jene bei den Eishockeyspielen besser. Heute ist das genau umgekehrt, das Hallenstadion ist die perfekte Konzerthalle, defintiv aber kein Eishockeystadion mehr. Schau Dir nur die ganzen Sitze mit Polster an, sie absorbieren die grösste Stimmung bereits im Keim.

Du würdest also ein Wegzug aus dem dritten Rang, näher zum Spielfeld, in die Nordkurve begrüssen?
Grundsätzlich ja. Zwar bleiben die Grundprobleme bestehen, doch zumindest der Faktor Distanz würde mit diesem Umzug deutlich entschärft werden. Und das wäre natürlich auch für uns Spieler ein positives Signal. Aber wahrscheinlich wird es ein zu grosser Aufwand seitens Hallenstadion und Club geben oder?

Das Anliegen umzusetzen wird sicherlich nicht einfach, aber erste Gespräche fanden ja bereits vor zwei Jahren statt. Die Idee ist nicht ganz neu und wird nun mit einer Fanumfrage untermauert. Es besteht also durchaus Hoffnung.
Zum Schluss noch: Was machst Du zurzeit? Bist Du bereits in den Ferien?
Nein. Ich trainiere noch immer und bereite mich so auf die Weltmeisterschaft in gut einem Monat vor.

Besten Dank für das kurze Gespräch und viel Glück an der WM.

Auszug aus dem 3. Rang? – Einzug in die Nordkurve?

Sie war 2009 aktuell und sie ist es heute erneut: Die Frage ob die Fankurve weiterhin im 3. Rang bleiben soll, oder ob sie, nach unten, an die nördliche Stirnseite des Eisfeldes verlegt werden soll. Am Anfang war im 2008 die Idee einer Projektgruppe, welche in Zusammenarbeit mit dem Club den bestehenden Fanblock nach unten verschieben wollte. Dies mit dem Ziel oder der Hoffnung, die Stimmung im Hallenstadion wenigstens etwas zu verbessern.

Durch die SU02/C11 initiert fand in der Saison 09/10 ein Testlauf gegen Genf-Servette statt. Zwar wurde der Versuch als Erfolg abgebucht, die Idee versickerte anschliessend allerdings beim Club. Begründung dafür waren die massiven, unter anderem auch finanziellen, Aufwendungen die ein solcher Umzug zur Folge hätte.

Fast zwei Jahre war es still um dieses Projekt und nun wird also durch die Initianten ein erneuter Versuch gestartet. Gestartet wird mit einer übergreifenden Umfrage bei sämtlichen ZSC Fans, denn nur mit einem grossen Rückhalt, ist ein solches Projekt realistisch.

Was meinst Du dazu? Mach mit bei der Umfrage und gestalte die Fankurve aktiv mit – ob nun im 3. Rang oder in einer neuen Kurve.

Euer ZSCblog.ch

Erste Schritte in die Zukunft

Keine Woche ist seit dem Out im Playoffviertelfinal gegen Kloten vergangen und noch haben die Halbfinalserien in den diesjährigen Playoffs nicht begonnen, doch bereits jetzt steht beim ZSC fast kein Stein mehr auf dem Anderen. Reaktionen waren durch die Fans gefordert worden und solche folgten auch. Bereits in zwei grossen Punkten – im Bereich des Trainings und in der Verteidigung wurden entscheidende Veränderungen herbeigeführt:

Durch die frühzeitige Bekanntgabe eines gemeinsamen Sommertrainings, wurde auf den Vorwurf einer unzureichenden Physis der Mannschaft reagiert. In diese Vorbereitung wurden auch die beiden neuen GCK-Trainer, Matti Alatalo und Richi Novak, integriert. Sie werden die Gesamtleitung des Sommertrainings unter sich haben und dies sowohl für die erste, wie auch für die zweite Mannschaft.  Ebenfalls wird der ZSC, mit grösster Wahrscheinlichkeit, nicht an der European Trophy als Vorbereitungsturnier im August teilnehmen. Mit diesen ersten Massnahmen sollte die Grundbasis für eine lange Saison gelegt sein.

Nach diesem Sommertraining wird Bob Hartley seinen Dienst übernehmen und die Mannschaft in den Winter führen. Mit seiner Verpflichtung dürften wieder mehr Emotionen und weniger Lethargie an der Bande zu sehen sein. Der Kanadier ist nicht bekannt für komplizierte und vorsichtige Erklärungen, sondern eher für seine direkte und laute Art und Weise. Sein Zuzug soll sowohl die Einzelspieler mehr unter Druck setzen und gleichzeitig der in der Öffentlichkeit erweckte „Kuschelkurs“ deutlich abdämpfen.

Zum Schluss wurde auch bereits die Verteidigung mit Severin Blindenbacher verstärkt. Zwar leidet der 28-jährige noch immer etwas unter den Folgen seiner Hirnerschütterung, doch dürfte er im Vollbesitz seiner Kräfte, eine wichtige Ergänzung in der Mannschaft darstellen.

Die bisherigen Veränderungen sind zwar keine Garantie für Erfolg. Auch sind sie alle keine Wundermittel, welche die harte Arbeit für den Erfolg ersetzen. Aber zumindest sind es erste Anzeichen für Einsicht in den oberen Etagen beim ZSC, dass die letzten drei Jahre nicht ohne Konsequenzen bleiben dürfen.