Luca Camperchioli unterschreibt für 2 Jahre

Die ZSC Lions freuen sich bekannt geben zu dürfen, dass Luca Camperchioli bei den ZSC Lions einen 2-Jahres Vertrag (bis 30.04.2012) unterschrieben hat.

 Der 19-jährige Verteidiger hat in dieser Saison 32 Spiele für die Lions absolviert. In der Regular Season kam Luca Camperchioli bereits zu 9 Einsätzen bei den ZSC Lions. 

Des Weiteren gehörte Luca Camperchioli zum Kader der Elite A Junioren, welche diese Saison Schweizer Meister wurden und der U-20 Nationalmannschaft, die den hervorragenden 4. Platz an der WM in Kanada erreichte.

 Quelle: ZSC

Gerüchte um Suchy, Sejna, Alston und Blindenbacher

Das (spekulations)karussel dreht sich in Zürich schneller und schneller. Noch steht kein Finalist für die hiesigen Playoffs fest und schon steht bei Salis der ganz grosse Transferwirbel vor der Türe. So soll er gegenüber Slapshot bestätigt haben, dass Suchy den ZSC verlassen wird. Ebenfalls zur Debatte steht Sejna, der im Playoff gar nicht mehr zum Einsatz kam. Dass der Vertrag von Alston noch um ein Jahr verlängert wird, scheint je länger je mehr ebenfalls unwahrscheinlich. Bis jetzt stehen nur Pittis, Sulander und Down für die nächste Saison fest, die beiden letzteren mit einem Zwei-Wegvertrag.

Sportchef Salis spekuliert weiter auf den Zuzug von Blindenbacher. So wird dieser massgebend sein für die nächsten Transfers. Falls Blindenbacher den Weg zurück suchen würde, was zum jetzigen Zeitpunkt eher unrealistisch scheint, dann würden die übrigen Ausländerlizenzen an Stürmer vergeben.

Etwas mehr Klarheit wurde um den Transfer mit Paterlini bekannt. Der Bündner wird nur mit einem Vertragsjahr beim ZSC beglückt. Er soll mit Ryser, Kostovic eine “Böse Buben”-Linie für die Zürcher bilden, damit den Gegnern nächstes Jahr das Fürchten gelernt werden kann. Darauf darf man durchaus gespannt sein.

Quelle: www.slapshot.ch

Thierry Paterlini bis 2011 zum ZSC

Die Zürcher übernehmen den Bündner im gegenseitigen Einverständnis bis 2011 von Rapperswil. Der 34jährige wurde am Obersee nie glücklich und wurde jetzt vom Z übernommen. Der “Noch”-Nationalspieler brachte es in der Saison 09/10 bei den Rapperswilern auf  17 Punkte (6 Tore, 11 Assists) in 46 Spielen. Der 1.85m-Hühne spielte bereits zwischen 2004 und 2007 beim ZSC. Der anschliessend nach Lugano wechselnde Powerflügel wurde dort und in Rapperswil aber nicht glücklich. In einem Interview vor den Olympischen Spielen gab er zu Protokoll, dass er selber nicht genau wisse, warum er mit diesen Leistungen und seinem Alter noch in der Nati spiele.

Naja, ein Top- sieht anders aus… Lassen wir uns überraschen.

Ursachenforschung nach dem unnötigen Out

Eine Serie zu verlieren ist immer hart. Aber wenn ein Rückstand von 3:1 wett gemacht wird, ist es besonders schwierig dies zu verkraften. Doch gestern mangelte es schlichtwegs am Willen und am Kampfgeist. Die Checks wurden wieder nicht fertig gemacht und die Abpraller nicht konsequent gesucht: So kannst du keine Spiele gewinnen! Die Leistungen von Gardner, Wichser und anderen vermeintlichen Schlüsselspieler reichten nicht, um einen potenziellen Meisterkandidaten darzustellen. Und dies gilt nicht nur in dieser Serie sondern auch die ganze Saison hindurch.

Noch immer schmerzen Interviews, Bilder oder andere Erinnerungen an das letzte Spiel – doch der Sommer ist Tatsache für uns. Es wird kein Playoff-Final-Krimi für die Zürcher geben – der Neustart nächste Saison ohne Simpson und ohne Gardner ist nötig. Die Mannschaft scheint durch die Siege in der CHL und im Victorias Cup etwas leer und emotionslos geworden zu sein. Der letzte Biss fehlte nicht nur vor knapp 24 Stunden, sondern wie bereits erwähnt fast über 57 Spiele in dieser Saison. Ein trauriger Abschied, der irgendwie doch etwas überraschend kommt. Denn nach dem sechsten Spiel waren die Stimmen aus dem Z Lager wieder optimistisch – wohl zu optimistisch!!! Aus meiner Sicht war die Mannschaft auch so ins Spiel gestartet und das reicht natürlich nicht!

Es gibt noch vieles zu schreiben, aber es ist zu schwierig im Moment die richtigen Worte zu finden. Bleibt dem ZSCblog treu, die nächsten folgen in Richtung Wochenende. Dann folgt ein Rückblick über die gesamte Saison und die Vorschau auf das Abschlussspiel der SU02 und C11. Dann wird die Welt aus Zürcher Sicht wohl etwas schöner aussehen – nicht aber aus Zürcher Hockey Sicht!

Bedanken möchte sich der ZSCblog bei allen Fans und Besucher, die unsere Berichte regelmässig lesen. Weiterhin ein Kompliment an die Mannschaft für den unfassbaren Sieg gegen die Blackhawks, der für immer in unserer Erinnerung bleibt. Auch im gleichen Zug ein Dankeschön, dass sich die Spieler auch nach schwierigen Spielen unseren Fragen stellen und diese (fast) immer ehrlich beantworten.

Mir chömed wider, lieber hüt als morn!

s’ganze Zscblog.ch-Team wünscht allne wo Hockey für foif Mönet us em Hirni striched schöni Ferie und de restliche bis bald uf em Blog oder underwägs uf de Strass!!! Eimal Z – immer Z!!

Dominik Hew
André Kyburz
Hansruedi Zumbach
Nino Renner
Sven Treichl

Aus. Ende. Schluss.

Es ist hart! Der ZSC verliert heute im Spiel gegen den EV Zug die Serie. Noch härter wird es durch die Umstände, dass dieser Zuger Sieg keinenfalls gestohlen war. In den ersten beiden Drittel war der Gast aus Oerlikon quasi unsichtbar. Ohne jegliche Impulse, Akzente und Chancen.

Wir vom ZSCblog machen für heute Schluss und werden euch ab morgen über den Jahresabschluss der SU02/C11, die vergangene Saison, den Ausblick und die geplanten Aktionen für den Sommer informieren. Besucht uns weiterhin, der ZSC lebt weiter in unserem Herzen!

Eimal ZSC – für immer ZSC! Eue blog :(

Alles oder nichts – aufs Neue!

Im Prinzip gilt seit letztem Dienstag immer dasselbe für den Z: Verlieren verboten! Denn jeder Schuss und jedes Tor könnte die baldige Entscheidung im Spiel und in den diesjährigen Playoffs bedeuten. Es ist also keine Zeit für Fehler und noch viel weniger für derart schwache Minuten, wie am Samstag im Mitteldrittel, als der ZSC beinahe das Spiel und die Serie aus der Hand gab. Zwar hat der Z mit zwei Siegen und 12 Toren ein eindrückliches Comeback in dieser Serie geliefert, aber verlieren kann er sie noch immer mit einem Spiel!

Doch der Aspekt um das Selbstvertrauen und den Glauben – also in einem Wort das Momentum – lässt die Zürcher als leichten Favoriten auf dem Papier für das entscheidende Spiel aussehen. Sulander ist am Samstag, nach dem Lapsus im ersten Drittel, ein enorm starkes zweites und drittes Drittel geglückt. Krutow jr. spielt gut 18 Jahre nach seinem Vater ebenfalls ein enorm starkes Playoffs – zumindest seit zwei Spielen. Der Teamsenior Alston verspührt seinen etwa achten Frühling beim ZSC und der Trainerstab hat es wieder geschafft, Impulse ins Team zu bringen. Das Positivste ist aber die augenscheinliche physische Präsenz bei den Spielern gegenüber Holden und anderen Leaderfiguren der Innerschweizer. Aber Achtung! Die Zuger wissen selbstverständlich auch was auf dem Programm steht und wie ihre Ausgangslage aussieht. Es wird morgen kein Selbstläufer.

Eine kleine Geschichte gibt es da doch noch. Geschehen am letzten Donnerstag in Zug vor dem Spiel. Der ach so gesprächige EVZ-Anheizer schickte die Zürcher vor dem Spiel zumindest verbal in die Ferien. “De Z wird hüt sis letschte Spiel i de Hertihalle bestritte”, berichtete der Speaker lauthals in bestem Zuger Dialekt. ”Schau an” – wir sind morgen wieder zurück und werden die Halle kochen lassen, die Spieler anpeitschen und dem Speaker zeigen, wie seine eigene Mannschaft das letzte Spiel bestreiten wird… in der Hertihalle. Wir übrigens auch, aber das ist uns egal – “schöni….” – Nein soweit sind wir noch nicht! Aber jetzt ab uf Zug und d’Hütte zum explodiere bringe!!!

Für immer euse Zürcher SC!!!

ZSC – EV Zug 6:2 (2:2, 1:0, 3:0)

Woooow! Was für ein Spiel! Der ZSC und die Fans mussten gestern tief unten durch und wurden am Schluss mit einem Schützenfest belohnt! Als Mathias Seger im Kabineneingang, kurz nach  dem Spiel, als erstes auf die Treppe sass um sich etwas zu beruhigen, da war ihm anzusehen, welcher Druck heute auf der Mannschaft lastete. Er wusste genau wie nahe die drohende Niederlage an ihnen vorbeigeschrammt war. Der Z war im Mittelabschnitt nichts als ein Häufchen Elend, welches es eigentlich verdient gehabt hätte auszuscheiden. Doch der Wille, die Stimmung und viel Glück brachten den ZSC wieder auf die Siegesstrasse im letzten Drittel.

Aber alles von Beginn weg. Nach der ersten Druckphase der Zuger, die etwa fünf Minuten anhielt, war es Alston, der mit einem Schlenzer traf. Nun stimmten aus Zürcher Sicht die Kräfteverhältnisse wieder und das zweite Tor folgte in der 16. Minute durch Schelling. Beinahe wäre im Anschluss noch ein weiterer Treffer dazugekommen, und die Heimmannschaft hätte einen schönen Vorsprung mit in die Pause genommen. Da aber einseitige Spiele so gar nicht das Ding für den ZSC sind, musste auch heute etwas schief gehen. Zuerst setze sich McTavish schön durch, die Gegenwehr der Zürcher Verteidigung war allerdings auch bescheiden, und erzielte den Anschlusstreffer in der 18. Minute. Die beiden Leaderfiguren Seger und Sulander brachten es wenige Sekunden vor Schluss des ersten Drittels auf die Reihe, die Führung zu verspielen. Sie standen und stolperten irgendwie hinter dem Tor herum und Camichel profitierte zum Ausgleich.

Das zweite Drittel war in den ersten 15 Minuten eine einzige Dominanz von Zug. Keiner der Zürcher Feldspieler brachte auch nur annähernd etwas Ruhe ins Team, um den Druck etwas zu entlasten. Im Gegenteil: Zug wurde immer überlegener, scheiterte aber ein ums andere mal am genialen Sulander. Er wurde dementsprechend von den Fans gehuldigt für seinen Auftritt am gestrigen Abend. Verzweiflung und Panik auf sowie neben dem Feld bei den Fans. Die Strafe gegen Markkanen kam da  in der 38. Minute wie gerufen. Absolut entgegen dem Spielverlauf konnte Wichser den Abpraller des Zuger Torhüters in dieser Powerplay-Situation verwerten. Unfassbar!!! Die Stimmung im Hallenstadion war nun wieder am kochen und die Zuger verständlicherweise verärgert.

Es war der Genickbruch für die Gäste am heutigen Abend. Krutow in der 43. Minute mit einem wunderbar verzögerten Schuss und Alston wenige Sekunden danach stellten auf 5:2.  Der zweite russische Treffer durch Krutow jr., war dann die Zugabe und das Dessert für alle Z Fans, die nun natürlich völlig ausser Rand und Band waren.

Auch heute konnten es die Zuger nicht lassen, die Zürcher noch zu provozieren. Doch wieder kassierten Snell & Co. eine saftige Ladung an Schlägen. Es war dann noch ein Kniestich von genau jenem Snell gegen Krutow zu vermelden, welcher die Gemüter im Hallenstadion erneut erhitzte. Doch für den wirklichen Skandal sorgte im Anschluss Holden, der den am Boden liegenden Russen mit dem Stock im Gesicht bearbeitete.

Ein am Schluss etwas glücklicher Sieg, der das Momentum nun definitiv auf Zürcher Seite schwingen lässt. Aber es braucht am Dienstag in Zug noch einmal eine Leistung wie im Schlussabschnitt am gestrigen Abend. Der Zuschaueraufmarsch aus Zürcher Sicht dürfte auch noch etwas grösser werden, damit wir die alte Hütte zum letztenmal in Zug in Grund und Boden feiern können.

Thibaut Monnet und Patrick Bärtschi im Interview:

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Faninterview mit Beat:

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“Mir händ die Serie zruggholt”… Am Zischtig ab uf Zug!!!!

Torjubel von Philippe Schelling (Lukas Grauwiler) (16.)

Torjubel vonPhilippe Schelling (Lukas Grauwiler) (16.)

Weitere Bilder: http://www.zscblog.ch/playoff-0910/