DRZ-Extrazug am 19.02.11 nach Langnau i.E.

Liebe ZSC-Fans

Die diesjährige -Fahrt steht vor der Tür und es freut uns, euch bekannt zu geben, dass wir auch dieses Jahr wieder einen Extrazug organisieren. Wir werden diese Saison am 19.02.2011 von Zürich nach Langnau i.E fahren.

Auch dieses Jahr werden die Tickets wieder nur am DRZ-Stand erhältlich sein. Die Verkaufsdaten sind:

23.12.10 ZSC-KLOten
11.01.11 ZSC-Fribourg
14.01.11 ZSC-LugaNO
18.01.11 ZSC-Zug
22.01.11 ZSC-Fribourg

Neu ist dieses Jahr, dass auch die Matchtickets direkt zusammen mit dem Bahnticket am DRZ-Stand gekauft werden. Zutritt in den Zug wird man generell nur mit dem Zugticket UND dem Matchticket haben. Ausnahmen bitte mit der PL-DRZ vorher absprechen!

Neu ist auch der Preis: Die DRZ-Fahrt kostet pauschal CHF 50.-/Person für Zugfahrt UND Matchticket. Es gibt keine Kindertickets, Halbtax/GA etc.! Pro Person sind max. 4 Tickets erhältlich.

Für zusätzlich CHF 20.- werden wir am DRZ-Stand T-Shirt Bestellungen entgegen nehmen, diese werden auf die Extrafahrt hin produziert und einmalig sein.

Der Extrazug kostet doch einen fünfstelligen Betrag, und das grosse Defizit wird derzeit vom Fanfond getragen. Wer also Lust hat, darf uns gerne etwas an den Zug “sponsern” – die Spendenkasse liegt an jedem Match am DRZ-Stand auf.

Die genaue Abfahrtszeit ist derzeit noch unbekannt, und werden wir noch bekannt geben. Es wird aber um ca. 16.15 Uhr sein. Retour in Zürich werden wir ca. um 0:30 Uhr sein. Wie letztes Jahr wird es eine “Eingangskontrolle” geben, Getränke in Flaschen werden nicht in den Zug gelassen. Bitte zuhause in PET umfüllen.

Der Extrazug fährt nur von Zürich HB nach Langnau und retour. Zustiegsmöglichkeiten unterwegs wird es nicht geben. Auch auf der Heimfahrt sind keine Zwischenhalte möglich!

Wir möchten auf diesem Weg, analog der letzten Jahre, alle auffordern, zum Gelingen dieser Extrafahrt beizutragen. Der DRZ haftet vollumfänglich für sämtliche Schmierereien, Sachbeschädigungen und auch Verzögerungen bei allfälligem Fahrplanverzug der SBB! Und wiederum ist es auch dieses Jahr so, dass wir damit grosses Interesse in der Medienwelt und auf Verbandsebene etc. wecken. Viele Augen werden auf uns gerichtet sein, was positiv zu nutzen ist!

Solltet ihr jetzt schon Fragen haben, kommt ungeniert am DRZ-Meetingpoint vorbei.

Eure Projektleitung
Fanprojekt 3.Rang Züri

NÜNEFÜFZG-FÜFZG: Neue Ausgabe am Samstag

Die neue Ausgabe der Kurvenzeitung 5950 ist da!

Endlich wieder zurück!
Das lange Warten hat sich gelohnt. Lange musstet ihr euch gedulden. Endlich haben wir aber eine neue Layouterin gefunden und die neue Ausgabe des ist da. Das Hauptthema dieser vierten Ausgabe ist das Hallenstadion. Wir alle verbinden zahlreiche intensive Gefühle mit diesem Tempel. Nicht alle davon sind positiv.

Der offizielle Verkaufstart ist der kommende Samstag 6. November. Da könnt ihr die Kurvenzteitung für 5 Franken am -Stand beziehen.

Eure NÜNEFÜFZG-FÜFZG-Redaktion

Die Themen

Ein Tempel für das Volk
Das Hallenstadion hat vieles schon erlebt, den ZSC begleitet es seit 1950. Wir haben die Geschichte dieses Tempels und dessen Bedeutung aufgerollt.
Von AGB, Geld und Träumen
Schon seit Beginn der Ehe zwischen dem ZSC und dem Hallenstadion ist der Hockeyverein bloss geduldeter Gast. Dem Stadtclub werden immer wieder Steine in den Weg gelegt, ein aktueller Lagebericht über die Hindernisse des Hallenstadions.
Ab 2015 in Zürich Altstetten
Unser Reporter hat sich mit Peter Zahner über ein neues unterhalten. Dies scheint gar nicht mehr in so weiter Ferne und soll in Altstetten unter Mitwirkung von uns Fans entstehen.
Reisebericht: Magnitogorsk
Lange ist es her, das Wintermärchen von Russland. Eine Handvoll ZSC-Fans ist ihrer Liebe bis nach Sibirien gefolgt und hat miterlebt, wie der ZSC das grosse Metallurg Magnitogorsk beinahe vom Eis gefegt hat. Auch unser NÜNEFÜFZG-FÜFZG-Reporter war dabei.
Weitere Themen
In unserer neuen Serie bewerten wir die verschiedenen Schweizer Stadien, wir kommentieren wieder und drucken nach wie vor gerne Leserbriefe ab. Dies und mehr im neuen NÜNEFÜFZG-FÜFZG!

Schubiger – Ein einsamer Kampf

Hier noch ein Beitrag aus dem Tagesanzeiger vom 14.1.2010.

Schubiger hörte der Reihe nach AC/DC,Linkin Park,Bon Jobi, Spin Doctors,Aerosmith,Lenny Kravitz und Blur. Auch wenn ihm die eingespielten Songfetzen eigentlich alle gefielen, Schubiger ärgerte sich darüber. Er war nicht für ein Rockkonzert ins Hallenstadion gekommen, sondern für einen ZSC-Match gegen Zug.
Er prüfte die Aufdrucke auf seiner Saisonkarte, aber auch da stand nichts von einer Sportveranstaltung mit musikalischer Unterhaltung. Schubiger überlegte sich, ob das ein Fall für den Konsumentenschutz wäre, zweifelte aber daran dass man seinem Anliegen die Ernsthaftigkeit schenken würde, die es auch verdiente. Und er fragte sich, ob er nicht doch Facebook-Mitglied werden sollte um eine Gruppe Gleichgesinnter zu bilden. Unter dem Namen : ” Wir schneiden dem Hallenstadion-ZSC-DJ das Stromkabel durch “.
Schubiger hörte auch Offpsring, Bryan Adams, Krokus. Queen, Nickelback,Steppenwolf, GunsNRoses. Und er verpasste Bärtschis 2:1, weil er gerade darüber nachdachte, von wem nun das beim jüngsten Spielunterbruch eingespielte Stück war. Das steigerte seinen Unmut über diese Amerikanisierung des ZSC, die mit der Lionisierung begonnen hatte, die sich immer weiter ausbreitete und daran war, dem ZSC seine Seele noch ganz zu nehmen.
Natürlich erinnerte sich Schubiger in diesen Momenten an die alten, epischen Hallenstadion-Nächte getaucht in Rauch,Hitze und Schlachtrufe. Seine Wehmut aber mischte sich schnell mit der Angst, dass sich die anderen 7341 Zuschauer dieses Abends längstens hatten einlullen lassen von der Maxime der beliebigen Abendunterhaltung. Dass sie es sich bequem gemacht hatten in ihrer Rolle der Konsumenten. Dass sie sich nicht mehr wehren mochten gegen den DJ, diesen Feind des 3.Rang links, diesen Verhinderer aller Fan-Gesänge. Schubiger war bereit,sich dagegen aufzulehnen. Er schrie: “ZSC,ZSC,ZSC!”
Er fühlte sich zwar etwas alleine. Er fühlte sich aber auch voller Mut.

Quelle: Tagesanzeiger – 14.1.2010

Danke an Matthias Epprecht

Teil 2: Auswärtsreisebericht nach Salzburg

Samstag:
Dieser Tag braucht keine spezielle Erwähnung, da zum einen spielfrei war und zum anderen sich die allgemeine Tätigkeiten die während des Tages zelebriert wurden, sich kaum von deren am Vortag unterschieden. Am Abend ging jeder seinen eigenen Weg, aber Strichworte wie Bowling und Golf auf einer Minigolfanlage waren mögliche Freizeitaktivitäten.

Sonntag:
Der Abschluss in Salzburg war enorm frühzeitig: 12:30 Uhr. Zuvor musste jedoch die grösste Herausforderung des Tages gemeistert werden, nämlich das Hotel möglichst problemfrei zu verlassen. Ob der Zürcher SC in Salzburg wieder erwünscht ist, noch unsicherer ist ob die Fans im gleichen Hotel wieder erwünscht wären.
Nach dem Auschecken ging es zum 3. Mal innerhalb kurzer Zeit zum . Zum Start des Spiels sah man für Eishockeyverhältnisse rare Bilder. Der Dunst in der Halle liess Nostalgie aufkommen, es hatte etwas vom alten Hallenstadion. Mit dem Mannheimer Anhang als Gegner kamen trotz der frühen Stunde hin und wieder Emotionen in die Kurve. Ein super Abschluss für die einzige Europareise in dieser Saison! Nur das Lied „Marmor, Stein und Eisen bricht…“ wurde zu oft gesungen, da muss im Hinblick auf den rasant näher kommenden Saisonstart noch einiges gehen!

Heimfahrt:
Was soll man zur Heimfahrt schreiben? Nummero Uno! Trotz verkorkstem Turnier war die allgemeine Laune positiv. Sie wurde hauptsächlich durch die Facettenreiche Musikauswahl gehoben. Nummero Uno! Auch die sportliche Betätigung im hielt die Leute fit. Doppelstock im ermöglichte dies, genauso wie die Regale im Supermarkt an der Raststätte. Nummero Uno! Dass die Carfahrten ein wenig anders sind, hat sich wieder einmal gezeigt, wo sonst sieht man einen Ball über eine Mehrspurige Strasse hüpfen? Nummero Uno!
Den letzten Abschnitt möchte ich noch unserem Fahrer widmen und ihm auch für seine tadellose Arbeit danken! Er hat sich seine 3 kg Restmünzen redlich verdient. Und das neue weisse T-Shirt steht Dragan auch super! Ausserdem sorgte er mit dem angeblichen Kauf einer Prepaidkarte (in Wirklichkeit schnappte er sich ein Tenpack) für die ersten Lacher kurz nach der Überfahrt der Grenze!
Auch einen Grossen DANK an die Reiseorganisation.

Ich kenn ein Lied, das alle nervt: Ooooooooooh Nummero Uno!!

Bericht von Graf von Löwenbräu
DANKE!

Teil 1: Auswärtsreisebericht nach Salzburg

Donnerstag:
Los ging es am Donnerstagmorgen um 9 Uhr, was manche nicht davon abhielt sich die ersten paar Biere schon am Vormittag zu genehmigen. Im Gegensatz zur letzten Fahrt über die Landesgrenze hinaus, klappte es auch mit dem auf Anhieb und liess auf ein perfektes Turnier hoffen. Wenn man gewusst hätte, wie die Spiele ausgehen werden, wäre die Stimmung vermutlich weniger gut gewesen. Da aber kein Hellseher an Bord war, konnte man sich voller Vorfreude der neuen Compilation (Nr. 4) lauschend Richtung Salzburg fahren lassen.
Ohne nennenswerte Zwischenfälle näherte sich der Car der Dosestadt. Die Reise wäre in 5 Stunden möglich gewesen, dauerte jedoch wegen den Pausen und der Routenwahl durch Skigebiete etwas mehr als 7 Stunden. Dass das Ziel erreicht wurde, bestätigte der Anblick eines hässlichen gelben Klotzes, welches unser Hotel war. Hässlich hin oder her, hauptsache zweckmässig und günstig. Nach der Ankunft erfolgte das Beziehen der Zimmer und es war sogar noch genug Zeit übrig um kurz zu duschen und sich fürs Spiel vorzubereiten!

Donnerstag Abend:
Entgegen des ursprünglichen Plans wurde beschlossen, dass die Choreo am 1. Spiel durchgeführt wird. Als Folge davon, streifte sich jeder das weisse T-Shirt über, bevors mit dem Car zum ging. Der Auftritt vom Car zum war lautstark, so wie es sich gehört. In der Halle war die Stimmung ebenfalls gut, war jedoch nicht so laut wie der Salzburger Lärm. Man könnte es auch das Bern von Österreich nennen: Trommeln ohne Ende und vom Rest hört man überhaupt nichts, eine Schande! Dazu noch die peinliche Nummer mit „Stimmung via Speaker“, einfach nur traurig!
Leider scheint weder die Choreo noch der Support der Mannschaft geholfen zu haben. Nach dem Spiel hatte ein Grossteil der Fans das selbe Ziel und füllten ein Irishpub mit weissen Shirts. Das reichlich fliessende Bier zwang früher oder später jeden nach Hause, nur der Zeitpunkt variierte zwischen den einzelnen stark. Alles in allem ein gelungener Tag und die Leistung der Mannschaft konnte bis dahin als Ausrutscher verbucht werden.

Freitag:
Für Schadenfreudige war der Freitag eine Pracht, denn vielen wurde wieder in Erinnerung gerufen, dass starker Alkoholkonsum seinen Tribut erst am nächsten Tag fordert. Folglich sahen gewisse Fans ziemlich mitgenommen aus. Es überraschte auch nicht, dass es nicht jeder vor 10 Uhr aus dem Bett kroch, um das Frühstück im Hotel zu geniessen. Die Tätigkeiten am Nachmittag beschränkten sich meistens auf Nahrungssuche in der Stadt und weitertrinken. Das Tageshighlight war die Ankunft der restlichen Fans mit dem Zug („Hey Mama“). Die Horde war am 2. Spieltag somit komplett und eine weitere Steigerung des Supports wäre zu erwarten gewesen. Aber beim 2. Spiel wollte nicht wirklich etwas zusammenpassen, die Stimmung kam erst nach dem Spiel wirklich auf. Immerhin hatten die beiden Niederlagen ein Vorteil: Mannheim und dessen Anhang ist von allen möglichen Gegnern der interessanteste, welcher am Sonntag hätte warten können!

Teil 2 folgt morgen um 18:00 Uhr.

Bilder findest du in der Gallery

Bericht von Graf von Löwenbräu
DANKE!

Reisebericht nach Fribourg

Wenn man schon kein Glück hat, kommt noch das Pech dazu. In diesem Zeichen stand wohl der letzte Abend des Schweizer Meister…

Unwissend und noch zuversichtlich startete man mit 2 Cars die Reise nach Fribourg. Der Fall war klar, es würde noch nicht die letzte Fahrt nach Fribourg sein (und schon gar nicht die letzte in dieser Saison)! Die Fahrt verlief wie immer, Hockeyfachsimpeln und Bier trinken. Beim angekommen waren noch alle bester Laune.

Auch der Spielstart änderte dies nicht, Stimmung und Mannschaft waren das erste Mal in diesen Playoffs auf dem gleichen Level: gut, aber es liegt natürlich immer mehr drin! Dies änderte sich leider schlagartig kurz vor Ende der regulären Spielzeit. Die feiernde Masse (mit freiem Oberkörper natürlich, denn es sind ja die schönsten Jungs aus der Limmatstadt) verstand die Welt nicht mehr, als Fribourg tatsächlich noch den Ausgleich schoss. Auch der Gedanke, dass eine Nachspielzeit nicht Endstation ist, währte nicht lange.

Nach dem Ausscheiden widmeten sich die einzelnen Fans entweder der Trauer oder dem Test, wie standfest das Stadion ist. Nach und nach füllten sich die Cars wieder und man trat die Rückreise an. Ohne Europameistertitel wäre das ganze wohl noch schmerzhafter gewesen. Jetzt musste man sich einfach damit abfinden, dass nebst den schwachen Leistungen am Anfang noch Pech am Schluss die Serie beendet hat!

Zum Schluss möchte ich noch einige Punkte erwähnen:

  • Falls Bern nicht zu dämlich ist, wird nächste Saison noch intensiver durch Europa getourt!
  • Victoria Cup steht noch an!
  • C11 wird versuchen das 8:3 gegen die SU02 vom letzten mal zu bestätigen
  • Wer hätte am Samstag mit Gotteron-Fansgesängen im Dörfli gerechnet?
  • Eine Kurvenzeitung steht noch aus, Infos dazu werdet ihr wohl später hier finden

Noch ein paar Danksagungen:

Für all die Carfahrten, Choreos und sonstige Tätigkeiten/Aktivitäten der Sektion Uruguay und Crew 11 möchte ich mich bedanken.
Auch einen Dank an all die Carfahrer, die uns quer durch die Schweiz fuhren.

Ich wünsche allen eine schöne Sommerpause, jetzt wird becheret!!!

Bericht von Graf von Löwenbräu
DANKE!

Auswärts-Reisebericht nach Fribourg

Nach dem ersten Spiel waren die Vorgaben für diese Auswärtsfahrt klar, ein guter Auftritt musste her! Bei den Spielern lief es alles andere als rund, aber die Fans können ganz zufrieden sein!

Der Reihe nach:

Etwa um halb fünf ging es los, 4 Cars, gefüllt mit Fans die heiss auf die Antwort auf Spiel 1 waren! Kurz nach Abfahrt wurde wie üblich einkassiert, jedoch drei Dinge waren speziell.
1. Auf die Playoffs hin wurde der Preis um 10 Franken gesenkt!
2. Tickets wurden auch gleich verkauft, was hoffentlich von den meisten gleich mit kleinen Spenden in die Choreokasse honoriert wurde
3. Der grobe Ablauf der Choreo wurde erklärt
Ansonsten war es wieder eine recht ruhige Fahrt. Leider gab es nur eine Pause, was ziemlichen Druck auf die eine oder andere Blase ausübte. Es war also nicht nur die Mannschaft mit einer falschen Strategie unterwegs…

In Fribourg angekommen wurde die Anzahl der Fans durch einen weiteren von Züri Nord ergänzt. Die Meisten hatten wohl Verpflegung und Biernachschub im Kopf. Einige jedoch hatten das”Vergnügen” im gefüllten Sektor die Choreo vorzubereiten. Wahrlich keine einfache Aufgabe, doch es klappte recht gut. Nur der Ablauf klappte nicht reibungslos. So wie die Choreo, so die Mannschaft. Trotz verpatztem Start liessen sich viele nicht entmutigen und versuchten die Mannschaft zum Sieg zu singen. Schlussendlich waren die Meinungen über die Stimmung von „geht so” bis „gut”. Es wäre wahrscheinlich mehr möglich gewesen, wenn die Mannschaft mehr Emotionen gezeigt hätte. So hiess es am Schluss 0:2 in der Serie, aber wir kommen wieder!

Die Stimmung auf der Heimfahrt war nicht so getrübt, wie man hätte annehmen können. Es rechnete wohl nur niemand, mit einer Serie über 6 Spiele. Immerhin war die Heimfahrt nur ein Katzensprung im Gegensatz zu den Genfreisen, mit denen man sich auf Ende Qualifikation ein wenig anfreunden musste. So war im Herzen der Schweiz die Party vielerorts noch im Gange, welche sogleich mit Blau Weiss Roten Anhänger ergänzt wurde.

Wieder ein Danke schön an Sascha, beim nächsten Mal geht das Trinkgeld nicht mehr vergessen! Ausserdem möchte ich noch den Organisatoren von Fahrt und Choreo und deren Fanclubs danken. Auf noch viele gemeinsame Fahrten in diesen Playoffs!

Bericht von Graf von Löwenbräu
DANKE!

Auswärts-Reisebericht nach Biel

Eine Fahrt nach Biel ist immer lohnenswert, zum einen fürs Punktekonto der Mannschaft, zum anderen ist stimmungsmässig immer was los beim Aufsteiger. Da die Leute während des Boykotts die Zeit nutzten um sich für diese Fahrt einzuschreiben, ging es kurz nach 17 Uhr mit 2 Cars los.

Dass es die letzte Auswärtsfahrt der Saison ist, merkte man sofort, denn die Playoffs waren ein beliebtes Gesprächsthema. Auch wenn die Meinungen bezüglich des Wunschgegners auseinander gingen, war man in zwei Punkten einer Meinung: Nicht nach Genf fahren müssen und gegen Biel müssen 3 Punkte her! Leider kam mit dem nichtfunktionierenden WC schon nach wenigen Minuten die erste schlechte Nachricht. Also wich man von der 1 Stoppstrategie ab, was natürlich kein Problem ist, denn Pausen sind immer unterhaltsam! Blieb nur noch zu hoffen, dass man auf jedes Problem so schnell eine Antwort findet!

Nach einer verhältnismässig ruhigen Fahrt in Biel angekommen traute man seinen Augen kaum, waren das wirklich dieselben Fans wie in Lugano an der Abendkasse? So gesittet ging es nicht immer zu und her. Vielleicht lag es daran, dass Biel schon zum 5. Mal in dieser Saison auf dem Spielplan stand. Aber immerhin ist es möglich in Biel einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, wie übriggebliebene Fetzen einer Choreo zeigten. Jedoch erinnerte der Spielstart kaum mehr, an diesen Abend, es wurde kaum Eishockey gespielt (siehe Spielbericht), dementsprechend war auch die Stimmung: nicht schlecht (erwähnenswert sind vor allem die Fahnen, die ständig in Bewegung waren), aber in Erinnerung bleiben wird sie kaum, obwohl es ein paar Ausnahmen gab. Somit war die Zeit des Herumstehens für die Security vorbei. Es ging nicht lange und die Fans wurden vom Gitter weggedrängt, das die beiden Fanlager trennt. Wer allerdings nach dem Spiel Scharmützel und dergleichen erwartete, der irrte sich. Hauptsache den Jungs auf dem Eis gelang mit einem Aufwand von knapp 5 Minuten die Wendung!

Auch die Heimfahrt verlief ziemlich ruhig. 98% der Qualifikation waren durch und Rang 2 in der Tabelle in greifbarer Nähe. Während man alle möglichen Szenarien für den letzten Tag durchrechnete wurden die restlichen Bierreserven vernichtet. Später in Zürich angekommen zerstreute sich die Menge ziemlich rasch ins Nachtleben. Noch ein Merci an Sascha, der sich die 100 Franken Trinkgeld redlich verdient hatte!

Nebst den 3 Punkten gab es noch eine weitere gute Nachricht: Unser allerseits beliebte Reiseveranstalter SU 02/C11 überlegt sich, ob man die Carfahrten günstiger anbieten kann, also heisst es in Zukunft um so mehr, haltet den sauber!

Bericht von Graf von Löwenbräu
DANKE!