HC Ambri-Piotta – ZSC 0:4 (0:1, 0:2, 0:1)

Das Thermometer zeigte 12 Grad unter Null an, als die meisten ZSC Fans in der Leventina eintrafen. Es war bitterkalt und damit wurden die Gastgeber in den ersten Spielminuten besser fertig. Ambri hatte im ersten Teil des Startdrittels die besseren und gefährlicheren Chancen. Jedoch konnte sie diese Überlegenheit nicht in einen Treffer umwandeln. Im Gegenteil, nach 18. Minuten war es Tambellini, welcher im Powerplay zum ersten Mal an diesem Abend einen der beiden Torhüter bezwang. Nach einiger Verwirrung vor Thomas Bäumle reagierte er am schnellsten.

Mit diesem Resultat ging es in die Kabine und die Spieler waren wohl froh, kurz einen warmen Raum zu betreten. Zwar waren die Zürcher im Allgemeinen nicht besser, aber eben doch cleverer und so nutzte Seger die nächste Chance in der 24. Minute „eiskalt“ aus. Der Pass von Schommer, von hinter der Torlinie, wurde zur perfekten Vorlage. Nach diesem zweiten Tor von Zürich übernahm das Heimteam wieder den absoluten Lead. Zürich zum Teil in der eigenen Zone gefangen und kurz vor Spielhälfte auch noch mit einem Spieler weniger auf dem Feld. Ambri drückte weiter auf den Anschlusstreffer und wurde dabei hinten etwas nachlässig – anders war die Kontergelegenheit für Tambellini nicht zu erklären. Und Jeff nutzte diese Möglichkeit zum vorentscheidenden dritten Treffer.

Auch in der Folge waren es eher die Leventiner, die auf den nächsten Torerfolg drückten, sie scheiterten aber heute an einem magistralen Flüeler im Zürcher Tor. Er scheint seine Form wieder gefunden zu haben und ist sich wohl nun endgültig bewusst: Zurzeit bin ich die Nummer 1 in Zürich. So spielte er auch im letzten Abschnitt und sicherte sich damit den Shootout. Viel wichtiger aber waren die drei Punkte und obwohl Flüeler zum besten Spieler des Abends gewählt wurde, skandierten die Fans den Namen von „“. Immer und immer wieder, leider kam der Finne nicht zurück auf die Eisfläche und lies sich von den etwa 50 anwesenden Fans feiern.

Aber dazu wird es schon noch kommen und sowieso waren die drei Punkte heute erneut von grosser Bedeutung. Dank den übrigen Resultaten hat sich Hartley’s Team nun einen Vorsprung von acht Punkten auf den 9. Platz erarbeitet.

Auch Daniel Schnyder bleibt – Vertragsverlängerung um 1 Jahr

Es ist die Woche der und Informationen. Die Zürcher gaben bekannt, dass der auslaufende Vertrag mit ebenfalls verlängert wird. Der Verteidiger aus dem eigenen Nachwuchs erhält einen Vertrag für ein weiteres Jahr bei den Zürchern.

Daniel Schnyder spielt derzeit seine statistisch beste Saison. In 35 Partien erzielte er zwei Tore und gab sieben Vorlagen, bei einer Plus/Minus Bilanz von +8!

In Ambri zum nächsten Erfolg?

Theoretisch kann sogar Ambri noch die Playoffs erreichen. Da die Leventiner aber 16 Punkte Rückstand auf das rettende Ufer haben, ist diese Chance kaum mehr nutzbar. Entsprechend geht es für Ambri morgen Abend höchstens noch um das Heimrecht in den Playouts.

Genau aber in dieser Ausgangslage liegt auch die Schwierigkeit für den ZSC. Nach den drei Siegen gegen Langnau, Biel und Kloten, kann der ZSC in Ambri zu einem entscheidenden Punktgewinn kommen, sollten Genf und Biel nicht gewinnen. Sogar der HC Lugano könnte bei der richtigen Konstellation überholt werden. Genau bei diesen Ausgangssituationen, welche der ZSC in dieser Saison schon reichlich erlebt hat, ist es der Mannschaft bisher nicht gelungen, die Erwartungen zu erfüllen.

Es ist also höchste Zeit dies zu ändern. Auf geht’s nach Ambri zum (hoffentlich) vierten Erfolg hintereinander.

Schäppi bleibt / Wolf und Gebrüder Baltisberger mit Vertrag

Der ZSC durfte heute gleich vier “” bekannt geben. Sämtliche Spieler stammen aus dem eigenen Nachwuchsbereich und gehören zum Teil schon dem Kader der ersten Mannschaft an:

:
Absolvierte beim ZSC bereits 74 Partien und erzielte 7 Tore und bereitete deren 10 vor. Er verlängerte seinen Vertrag um weitere zwei Jahre. Schäppi bleibt damit voraussichtlich mindestens bis Ende Saison 14/15 beim ZSC.

:
Der junge Torhüter, welcher vor der Einbürgerung vor immer wieder den Platz auf der Bank einnahm in der ersten Mannschaft, absolvierte Anfangs dieses Jahres die U20 Weltmeisterschaft. Er unterschrieb einen Vertrag mit dem ZSC über zwei Jahre, bis Ende Saison 13/14.

:
Der ältere Bruder von Phil spielte bereits 9 Partien in dieser Saison für die erste Mannschaft und verbuchte dabei einen Assistpunkt. Er unterschrieb einen Vertrag bis Ende Saison 12/13.

:
Auch Phil Baltisberger, gerade einmal 16 Jahre alt, unterschrieb einen Vertrag bis Ende Saison 12/13.

Ein Derbysieg als Moralspritze

Die Meldung der beiden Abgänge beim ZSC – (endgültig zu Rapperswil) und (Rücktritt auf Saisonende) – liesen den unglaublich wichtigen Derbysieg am Sonntag fast erblassen. Sportlich aber war der Vollerfolg von grosser Bedeutung und er verhindert das noch tiefere Eintauchen in den Strichkampf – vorderhand zumindest.

Erfreulich waren besonders die Umstände, unter welchem der Sieg eingefahren werden konnte. Auf der einen Seite war da die starke Leistung von Flüeler bei einem engen Spielstand, wurden ihm doch genau diese Qualitäten in derartigen Situationen abgesprochen. Andererseits steht die Tatsache da, dass der Z ungemein effizient spielte und sich sogar von einem verloren gegebenen Vorsprung unbeeindruckt lies. Zugegeben, der Treffer war glücklich, aber wie oft ist diese Saison schon der umgekehrte Fall eingetroffen?

Und sowieso zählt aktuell nur die Zukunft und dort wartet erst einmal am Freitag Ambri. Anschliessend folgt mit der Länderspielpause auch der letzte Unterbruch vor den Playoffs. Somit gibt es auch die letzte Chance seine Form zu finden. Oder anders gesagt: Gegen die Gegner Lugano, Zug, Davos, Fribourg, Rapperswil und Genf müssen nicht nur die Punkte her, welche für die Qualifikation der Top 8 nötig sind, sondern so viele wie nur möglich – um so die Form zu finden und das Selbstvertrauen endlich auf ein vernünftiges Level zu bringen.

Also, auf in die letzten Spiele unter dem Motto “Gemeinsam zum Erfolg: Mir singed und schreied für eu. Ihr kämpfed und fightet für eus!”

Was denkt ihr dazu? Welche Platzierung erreicht der ZSC noch? Macht mit bei unserer Umfrage!

Welchen Rang belegt der ZSC am Ende der Qualifikation?

View Results

Loading ... Loading ...

Eine grosse Ära geht zu Ende!

Schon länger wurde darüber spekuliert und nun ist es amtlich: beendet per Ende Saison seine grosse Karriere und kehrt nach Finnland zurück. Er wird vorderhand keinen Job beim ZSC erhalten.

Um seine Verdienste angemessen zu würdigen, wird der Finne im Herbst 2012 ein Abschiedsspiel erhalten. In welchem Rahmen dieses ausgetragen wird, ist noch nicht bekannt.

Danke Ari Sulander!

Vertragsauflösung Adrian Wichser

Der ZSC und haben sich auf eine Vertragsauflösung per sofort geeinigt. Wichsers Vertrag wäre noch bis Ende Saison 2013/14 weitergelaufen. Die Einigung erfolgte im gegenseitigen Einvernehmen.

Adrian Wichser absolvierte 269 Spiele beim ZSC und erzielte dabei 54 Tore und gab 157 Torvorlagen. Trotz der sich häufenden Kritik in den letzten Jahren ist es hier an der Stelle angebracht, dem Center für seinen Einsatz während den letzten fünf Spielzeiten zu danken. Mit Adrian Wichser wurde der ZSC Meister, CHL-Sieger und bezwang im Victorias Cup die Chicago Blackhawks.

EHC Kloten – ZSC 2:3 (0:0, 1:2, 1:1)

Es gibt fast keine Worte um die Bedeutung der heutigen Partie zu erklären. Kloten musste gestern gegen Bern eine 5:0-Klatsche hinnehmen und war auf Wiedergutmachung aus. Entsprechend plätscherte die Partie im ersten Drittel dahin. Tore gab es im Startdrittel keine.

Das änderte sich erst in der 30. Minute und einem herrlichen Pass von Bastl, welcher Monnet zum Führungstreffer versenkte. Nun hatte der Z die Begegnung unter Kontrolle und kam zu weiteren Möglichkeiten. Eine davon versenkte Murphy nach 36 Spielminuten in die Maschen. Nach einem “Durcheinander” vor Rüeger traf er herrlich per Slapshot. Anschliessend folgte ein Timeout, jedoch nicht von Kloten, sondern von Hartley. Folge davon war ein Treffer für Kloten! Nicht gerade das erwünschte Resultat.

Allgemein drehte nun die Partie und Kloten wurde von Minute zu Minute besser. Diese Überlegenheit brachte dem Heimteam in der 52. Minute den Ausgleichstreffer ein. Eine 2:0-Führung war etwas gar leichtfertig verspielt! Doch ein Pass von Bärtschi in der 59. Minute landete vor dem Tor und dann irgendwie im Tor! Siieeeeeeg!!!

Drei Punkte aus Kloten waren gefordert und die Forderung wurde erfüllt!!!