Nachdem im ersten Test gegen GCK beide Torhüter je 30 Minuten ran durften, hatte Bob Hartley gegen Fribourg voll auf Ari Sulander gesetzt.
Ari Sulander (42) startet heuer bereits in seine 14. Saison mit dem ZSC und feierte bisher drei Meistertitel und den Gewinn der Champions Hockey League. Lukas Flüeler (23) spielt seit 2007 bei den Stadtzürchern. Er wurde einmal Meister und gewann die Champions Hockey League, war aber hinter Sulander die Nummer 2 im Goal.
Zur Vorbereitungsphase auf die neue Saison starten wir eine Umfrage und möchten wissen, wer Deiner Meinung nach im Tor des ZSC stehen soll.
Ari Sulander hat noch einen Vertrag bis Ende dieser Saison.
Lukas Flüeler spielt voraussichtlich noch bis 2013/14 beim Z.
Es lief bereits die 47. Minute und der ZSC führte mit 3:2. Alles sprach für eine enge und knappe Schlussphase. Doch dann schnappte sich Thibaut Monnet den Puck, stürmte Richtung Rüeger und hatte nur noch einen Gegenspieler vor sich, doch statt den Versuch eines Dribblings – nutzte die Nummer 7 den Klotener als Sichtschutz und versenkte die Scheibe in die hohe Ecke an Rüeger vorbei. Booom, die Halle stand und die Stimmung am Kochen – es war die Siegsicherung im letzten Abschnitt! Ein Derbysieg vom Feinsten.
Aber alles noch einmal von Anfang an. Gerade einmal 33 Sekunden brauchte Bieber um die gute Stimmung ein erstes Mal zu vermiesen. Der Ex-Zürcher verwertete einen Abpraller bei Lukas Flüeler zur frühen Führung der Gäste. Für einmal aber war eine erfolgreiche Reaktion auf Zürcher Seite auszumachen, denn der ZSC war nun kämpferischer und bissiger. Folge davon waren die ersten Strafen nach vier Minuten und der Z durfte sich ein erstes Mal im Powerplay versuchen. Er tat dies erfolgreich, denn der Schuss von Murphy wurde noch unhaltbar von Pittis zum 1:1 abgelenkt. Nun gab es nur noch eine Richtung, nämlich jene auf das Tor von Rüeger und der Klotener Torhüter war bereits zum zweiten Mal geschlagen, als die Zürcher erneut in Überzahl agierten und Nolan einen Schuss von Ambühl ablenkte. Herrlich, das 2:1 war der so lang erstehnte erste Führungstreffer in dieser Derbyserie. Anschliessend folgte Monnet’s erster Streich am heutigen Abend, der Welsche erhielt die Scheibe von Pittis und versenkte diese zum insgesamt dritten Treffer der Zürcher. Und nun waren die Gemüter der Gäste erhitzt, die Menge der hinterlisten Fouls und speziellen Flugaktionen bei den Klotener nahm drastisch zu. Doch der Z liess sich auch durch einige Strafen in diesem Drittel nicht beirren.
Weiter im gleichen Stil im Mittelabschnitt? Nein, denn die Intensität nahm deutlich ab und dies war nach dem ersten Abschnitt auch zu erwarten. Trotzdem war der ZSC fast in jeder Situation im Vorteil und hatte noch einige tolle Möglichkeiten im Mittelabschnitt. Eigentlich ein gutes Drittel, doch im Verhältnis zum Startabschnitt, beinahe zum Vergessen.
Damit ab in den letzten Abschnitt und dort sah es zu Beginn nach einer souveränen Vorstellung des Heimteams aus. Sie besassen mehr Spielanteile und wurden weiterhin von einer guten Stimmung zum vermeintlichen Sieg getragen. Doch als Mark Bastl im gegnerischen Drittel hart angegangen wurde und der Schiedsrichter die Aktion nicht abpfiff, konnten die Klotener einen Moment der Unachtsamkeit ausnützen. Dupont war es, welcher zum zweiten Treffer für die Klotener einschob. Hiermit war die Schlussphase im Zürcher Derby eröffnet und nicht wenige rechneten wohl mit zitternden Knien beim ZSC. Doch dann folgte der obenbesagte Auftritt von Monnet und dem damit verbundenen zweiten Treffer! DANKE Thibaut!
Geschockt von dieser Einzelaktion waren die Gäste nicht mehr fähig für eine Reaktion. Und so kam es wie es kommen musste, der Torhüter der Gäste verliess das Eis und Thibaut Monnet machte seinen persönlichen Hattrick perfekt. Als Randnotiz gibt es noch das 5:3 sechs Sekunden vor Schluss zu vermerken.
Eine wichtige Reaktion für den ZSC und ein Zeichen an die Kritiker, welche dem ZSC bereits ein frühes Ende prophezeit hatten. Dieses ist zwar immer noch möglich – doch ebenso möglich ist ein Weiterkommen, besonders mit weiteren solchen Leistungen wie heute Abend.
Thibaut Monnet vor dem Klotener Tor. Foto: Dominik Hew/zscblog.ch
Andri Stoffel fällt wegen einer Schulterverletzung bis zum Saisonende aus.
Nach Patrik Bärtschi und Thierry Paterlini ist Andri Stoffel bereits der dritte Spieler der ZSC Lions, welcher wegen einer Verletzung bis zum Saisonende ausfällt.
Seit gestern Abend ist der erste Gegner in den diesjährigen Playoffs bekannt. Der ZSC trifft im Viertelfinale auf den Kantonsrivalen aus Kloten.
Wir empfehlen Euch die Tickets für die ersten vier Spiele bereits zu jetzt sichern. Hauptsächlich für die Auswärtspartien ist der Ticketvorverkauf eine gute Wahl.
Eintritte für die Spiele 1 und 3 in Kloten sind beim Ticketcorner erhältlich.
Für die Heimspiele der Zürcher (1. und 5. März) können die Eintrittskarten beim Ticketing des ZSC bezogen werden.
Weitere Details über die erste Playoffserie folgen in einem separaten Bericht.
Heute bot sich für den ZSC die Chance, definitiv die Playoffs zu erreichen. Der Gegner war wie vor einer Woche der EHC Biel. Die Zürcher konnten die ersten drei Begegnungen für sich entscheiden – war das ein Vorteil?
Die Bieler gingen von der ersten Sekunde mit vollem Engagement zur Sache, dies war aus ihrer Sicht auch die letzte Möglichkeit. Sie konnten in den ersten Minuten einige Chancen verzeichnen, doch der ZSC hatte noch Lukas Flüeler, welcher eine solide Partie zeigte. Die Bieler waren im ersten Drittel die spielbestimmende Mannschaft, machten aber aus ihren Chancen zu wenig. Zum Schluss des ersten Abschnittes kamen auch die Gäste etwas besser in Fahrt. Das Score wurde aber in der 15. Minute durch einen Ex-Zürcher, in Bieler Diensten, Kevin Gloor eröffnet. Die Seeländer konnten sich aber nicht lange über diesen Führungstreffer freuen, denn nur wenige Sekunden nach dem Tor profitierte Paterlini von einem Abpraller und glich aus. Bei dieser Aktion sah Reto Berra nicht gut aus.
Das Mitteldrittel war zu Beginn von Fehlpässen und Unachtsamkeiten geprägt. Zur Spielhälfte kippte die Partie dann aber auf Seiten des ZSC. Ziegler lenkte einen Schuss von Müller unhaltbar für Berra ab und so wurde die Playoffqualifikation eingeleitet. Von diesem Augenblick an, wirkten die Bieler etwas gehemt und mussten sich noch ein zweites Mal in diesem Drittel geschlagen geben. Der Torschütze zum 3:1 war Cyrill Bühler, der seinen Backhandschuss am Bieler Torhüter vorbeibrachte.
Eine komfortable Führung für den ZSC, doch ans Ausruhen durfte nicht gedacht werden. Reto Schäppi mit seinem zweiten Saisontor und dies zum zweiten Mal gegen Biel, brachte die Vorentscheidung aufs Eis. Dabei wurde der Newcomer herrlich von Owen Nolan bedient und brauchte nur noch einzuschieben. Krutov machte 15 Minuten vor Schluss mit dem 5. persönlichen Treffer alles klar. Es war kein überragender Auftritt des ZSC, aber ein wichtiger Schritt um sich doch noch eine optimale Chance in den Playoffs zu wahren. Zum Schluss gab es noch etwas für die Statistiker, der EHC Biel bezwang Flüeler noch ein zweites Mal und stellte das Resultat noch auf 5:2.
Etwas Negatives muss zwar dennoch berichtet werden. Die Pfefferspray-Attacke eines zivilen Polizisten war mehr als unnötig! Mehrere unschuldige Fans mussten gepflegt werden.
Die nächste kleine Pause steht aber bereits wieder an. Es geht am nächsten Samstag auswärts gegen Rapperswil weiter.
Am Dienstag bietet sich für alle die Chance, Jan Alson zu verabschieden! Mehr dazu findet Ihr hier.
Noch sechs Spiele stehen für den ZSC in dieser Qualifikation an. Es sind schwierige, aber auch entscheidende Begegnungen. Deshalb die Frage an Dich:
“Wohin geht die Reise des ZSC noch?”
Philippe Schelling wechselt gemäss diversen Berichten auf die nächste Saison zu Kloten. Er hat einen Dreijahresvertrag unterzeichnet. Aufgrund von Verletzungen war er in letzter Zeit nicht so oft mit dem ZSC zu sehen.
Für das Samstagsspiel vom 22. Januar 2011 verlosen wir zwei Matchtickets gegen den EHC Biel. Die bisherigen beiden Partien gegen die Seeländer gingen beide knapp zu Gunsten des ZSC aus.
Für den Gewinn dieser beiden Tickets müsst ihr in diesem Artikel nur einen Kommentar hinzufügen. Dabei möchten wir von Euch einen positiven Aspekt am ZSCblog.ch wissen und eine Sache, die wir aus Deiner Sicht noch verbessern oder ergänzen sollten. Ihr habt bis Donnerstag um 19 Uhr Zeit. Danach werden wir den Gewinner benachrichtigen, welcher zufällig ausgewählt wird.
Bitte hinterlasst beim Kommentar euren Namen und die Mailadresse, damit wir mit dem Gewinner Kontakt aufnehmen können. Die Mailadresse wird auf dem Blog nicht angezeigt!
Edit: 17.01.11 22:15 Falls ihr kein Interesse an den Tickets habt, hinterlasst uns doch auch einen Kommentar mit der Bemerkung “ohne Ticketinteresse”.
Die Feedbacks sind für die Verbesserung sowie der Weiterentwicklung des Blogs sehr wichtig.
Heute feiert Ari Sulander, welcher seit 1998 beim ZSC spielt, seinen 42. Geburtstag.
Sulo durfte diese Saison bis anhin 5 Spiele für die Zürcher bestreiten, da Lukas Flüeler mehr forciert wurde. Es gelang ihm ein Shutout und er weist eine Fangquote von etwas mehr als 91% auf.
In der Champions Hockey League war er ein sicherer Rückhalt beim Z und hatte grossen Anteil am Gewinn der bis anhin einzigen Austragung. Zudem wurde er zum wertvollsten Spieler im Turnier gewählt.
Der ZSC Blog wünscht Sulo alles Gute für den weiteren Verlauf seiner Karriere.
Ein kurzes Vorwort zum heutigen Spiel in Fribourg sei erlaubt: Der Fansektor in der St-Leonard-Halle wurde auf diese Saison hin erneut verkleinert und ist inzwischen mehr zu einem Käfig, denn zu einem Gästesektor umgebaut worden. Dies liegt aber noch in einer verständlichen Toleranz, doch was sich die ZSC-Fans mit den Matchtickets heute ansehen mussten, kann einfach nur unter die Kategorie “Frechheit” abgestempelt werden. Seit vergangenen Mittwoch ist die Eishalle in Fribourg ausverkauft und dies gilt auch für den Gästesektor. Nein, da waren dann keine ZSC-Fans, sondern Gotteron Supporter. Von den möglichen 500 Plätzen waren geschätzte 200 Tickets an die falschen Personen verkauft worden. Somit verpassten viele Z-Fans das heutige Spiel. Schade!
Nun aber zum Spiel: Dort war vor der Begegnung eine Steigerung versprochen worden. Im ersten Drittel war davon aber überhaupt nichts zu sehen. Im Gegenteil – die Fribourger belagerten das Tor von Sulander und deckten es mit diversen gefährlichen Schüssen ein. Der Finne konnte seinen Kasten reinhalten bis kurz vor der ersten Sirene. Da war es um seine reine Weste geschehen. Jeannin, der Topskorer von Fribourg, traf zum Führungstreffer.
Offenbar hatte die Pausenpauke von Gustafsson seine Wirkung nicht verfehlt und so kamen die Zürcher Minute für Minute besser ins Spiel. Plötzlich war von der Heimmannschaft nichts mehr zu sehen und die Zürcher konnten ihr Spiel aufbauen. Als Murphy einen Pass zu Wichser spielte und dieser Huet umspielt und ins Netz traf, zahlte sich dieser Effort endlich aus. Anschliessend gaben die Zürcher das Spieldiktat wieder etwas ab. Das sollte für einmal aber nicht bestraft werden. Es kam noch besser, als Bühler plötzlich aus dem Slot abzog und seine Scheibe hinter Huet einschlagen sah. Volltreffer. Ein harmloser Schuss wurde zur erstmaligen Führung am heutigen Abend.
Nun hatte es fast den Anschein als würde der ZSC dieses Spiel in in den Griff bekommen. Dieser Anschein hielt bis zur ersten Strafe im Schlussabschnitt. Da musste Ulmann wegen Bandencheks in die Kühlbox. Fribourg konnte wieder Druck aufbauen und das Bild erinnerte wieder an das erste Drittel. Im Gegensatz zum ersten Abschnitt konnte aber Sulander nur wenige Sekunden stand halten und Melin traf im Powerplay zum Ausgleich. Weil keine weiteren Tore mehr fielen musste die Verlängerung her.
Dort war es, eigentlich entgegen dem Verlauf dieser Overtime, Beni Plüss, der für Fribourg zum Sieg einschiessen konnte. Verbesserung war versprochen, Stagnation war erfolgt. Der ZSC muss sich auch im neuen Jahr mit den alten Sorgen und Problemen beschäftigen. Es ist zwar eine ziemlich gewagte Aussage nach nur einer Partie, doch die Ansätze waren wieder die selben. Nächste Möglichkeit um diesen Eindruck zu widerlegen, erhalten die Zürcher am Dienstag in Rapperswil.
Nach dem Spiel konnten wir noch mit dem besten Spieler vom Z sprechen – Ari Sulander:
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